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    BGH verurteilt „arglistige Täuschung“ beim Verkauf von Schrottimmobilien

    geschrieben am 30. Juni 2010 mit 2 Kommentaren

    Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe hat die Bausparkasse Badenia zu einer Schadensersatzzahlung an eine Kundin verurteilt. Diese hatte bei der Bausparkasse einen Kredit für den Kauf einer Eigentumswohnung aufgenommen. Nach Auffassung der Richter war sie von der Vertriebsgesellschaft arglistig getäuscht worden, indem ihr Angaben über Provisionszahlungen nicht wahrheitsgetreu mitgeteilt wurden.

    BGH: Badenia muss Schadensersatz zahlen

    BGH: Badenia muss Schadensersatz zahlen

    Wer eine hohe Provision vor dem Anleger gezielt versteckt, muss den Schaden ersetzen und akzeptieren, wenn eine Rückabwicklung des Geschäfts gefordert wird, da es sich in einem solchen Fall um vorsätzliche Täuschung handele. Nach Auffassung des Bundesgerichtshofs (BGH) in Karlsruhe hat die Bausparkasse Badenia eine Käuferin einer sogenannten Schrottimmobilie arglistig getäuscht. So befanden die Richter jetzt in einem Urteil, dass die Klägerin von der Karlsruher Bausparkasse nicht über die genauen Provisionen der zuständigen Vermittlerfirma Heinen & Biege informiert worden war. Die Bank sei deshalb verpflichtet, der Frau Schadensersatz zu zahlen. [mehr » ]



    Immobilien: München bleibt teuerste Großstadt

    geschrieben am 30. Juni 2010

    Dass München mal wieder bei einem Preisvergleich für Immobilien ganz vorne landet, verwundert wohl niemanden mehr. Seit jeher gilt die Isarmetropole als ziemlich teures Wohnpflaster mit gesalzenen Kaufpreisen. Viel interessanter ist es daher, dass eine mittlere Großstadt aus Baden-Württemberg auf Rang zwei landet und die anderen üblichen Verdächtigen wie Frankfurt und Düsseldorf abhängt. Diese haben zudem mit Konkurrenz aus dem Umland zu kämpfen.

    München: Blick auf die Alpen besonders teuer

    München: Blick auf die Alpen besonders teuer

    Wer in München eine Immobilie erwerben will, muss dafür deutlich mehr investieren als in jeder anderen Großstadt Deutschlands. Zu diesem wenig überraschenden Ergebnis kam die LBS-Analyse „Markt für Wohnimmobilien 2010“, für die 28.500 vermittelte Objekte in 670 Städten verglichen wurden. Demnach kostet ein freistehendes Einfamilienhaus in der bayerischen Landeshauptstadt im Schnitt 750.000 Euro und damit deutlich mehr als beim Überraschungszweiten Heidelberg. In der baden-württembergischen 145.000-Einwohner-Stadt müssen Interessenten für ein Eigenheim aber immerhin noch durchschnittlich 550.000 Euro zahlen. Der gleiche Betrag wird auch in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden fällig. [mehr » ]



    Wegen Energieeffizienzberatung: BSI befürchtet Verwirrung bei Mietern

    geschrieben am 29. Juni 2010 mit einem Kommentar

    Weil Deutschland ein Land der Mieter ist, bezeichnet die Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI) ein neues Gesetz über Energiedienstleistungen und andere Energieeffizienzmaßnahmen als nicht praxisgerecht. Die Regelungen würde lediglich Verwirrung stiften.

    Die Intention ist lobenswert: mit dem Gesetz über Energiedienstleistungen und andere Energieeffizienzmaßnahmen (EDL-G) sollen Markhemmnisse beseitigt oder Anreize geschaffen werden, damit Verbraucher Energie effizienter nutzen können. Dazu gehört auch, dass Energielieferanten ihre Kunden einmal im Jahr über Energieeffizienzmaßnahmen aufklären – eine Idee, die bei der Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI) auf Kritik stößt. Wegen des hohen Mieteranteils in Deutschland würde dies nur Verwirrung stiften, so der BSI. [mehr » ]



    Immobilienpreise steigen im Osten deutlich stärker als im Westen

    geschrieben am 28. Juni 2010 mit einem Kommentar

    Der Wert von Eigenheimen steigt in den neuen Bundesländern um einiges rapider als im Rest der Bundesrepublik. Die preistreibenden Städte für den Aufwärtstrend sind dabei hauptsächlich Berlin und Potsdam. Ein Vergleich der einzelnen Regionen Deutschlands, durchgeführt für das Online-Magazin „Handelsblatt“ auf der Basis des Hypoport-Hauspreisindexes HPX, lässt ostdeutsche Immobilienbesitzer aufatmen.

    Der Blick in die Zukunft sieht für Hausbesitzer in den östlichen Bundesländern endlich wieder rosig aus, denn ihre Immobilien sollen schneller an Wert gewinnen als im Westen Deutschlands. Das ist das Ergebnis eines Vergleichs der Preisentwicklung von Eigenheimen und Eigentumswohnungen in allen Regionen Deutschlands, der für das „Handelsblatt“ auf der Basis des Hypoport-Hauspreisindexes HPX durchgeführt wurde. [mehr » ]



    Weniger Eigenheime unterm Hammer

    geschrieben am 28. Juni 2010

    Der Auktionshammer hat immer öfter Pause: Nach Angaben des Ratinger Verlages Argetra ist die Zahl der Zwangsversteigerungen in den ersten sechs Monaten des Jahres zurückgegangen. Gemeinhin deutet das auf eine wirtschaftliche Erholung hin, denn die Hausbesitzer haben wieder genug Geld, um die Hypotheken zu begleichen – doch die Zahlen sehen nicht überall gleich gut aus.

    Ingesamt notierte Argetra in den ersten sechs Monaten des Jahres 2010 43.602 Zwangsversteigerungstermine an den deutschen Amtsgerichten. Das entspricht einem Rückgang von ingesamt 2,5 Prozent. Parallel dazu fiel auch die Summe der Verkehrswerte der versteigerten Objekte deutlich geringer aus, sie sank um 6,6 Prozent auf nun 7,2 Milliarden Euro. [mehr » ]



    Engpass bei Wohnungen, Neubau und Förderung: Immobilien-News und Themen KW 25-2010

    geschrieben am 27. Juni 2010

    Die Zeit drängt für energieeffizientes Bauen. Wer energiesparende Maßnahmen ergreifen und sein Haus energetisch sanieren möchte, sollte sich beeilen, denn die Förderbank KfW verschärft die Anforderungen für effizientes Bauen und Sanieren. Zusätzlich plant der Bund den Zuschuss im nächsten Jahr zu halbieren. Damit drohen weniger CO2-Einsparungen sowie Arbeitsplatzverluste. [FTD]

    Annäherungen im Streit um Karstadt-Mieten. Im Streit um die Mieten für die Warenhauskette Karstadt beginnen die beiden Parteien – das Vermieter-Konsortium Highstreet und der neue Eigentümer Nicolas Berggruen – sich anzunähern. Zwar gibt es Medienberichten zufolge noch kein Ergebnis, eine relativ schnelle Einigung solle aber gefunden werden. Inzwischen meldete sich auch Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) zu Wort und forderte auf, die Jobs der 25.000 Karstadtmitarbeiter nicht zu gefährden. [Welt]

    Angebot an Ein- und Zweizimmerwohnungen in Städten wird knapp. Auf den Wohnungsmärkten deutscher Großstädte wird das Angebot an kleinen Wohnungen knapp. Grund sei die zunehmende Nachfrage nach Ein- und Zweizimmerobjekten, so der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW). Diese sei in einigen Städten größer als das Wohnungsangebot. [Welt]

    Neuer Tiefpunkt im Wohnungsbau. Der Wohnungsbau in Deutschland hat einen neuen Tiefstand erreicht. Nach den Zahlen des Statistischen Bundesamts sind im vergangenen Jahr nur 159.000 Wohnungen fertiggestellt worden – 17.000 weniger als im Vorjahr. Begründet liegt das in der langfristigen demographischen Entwicklung sowie der kurzfristigen Verunsicherung durch die Wirtschaftskrise. [FAZ]



    Mieter und Eigentümer sind mit ihrer Wohnsituation zufrieden

    geschrieben am 25. Juni 2010

    Harmonie in deutschen Haushalten: Die meisten Mieter fühlen sich in ihrer Wohnsituation wohl, viele Immobilienbesitzer möchten aus ihrem Heim ihr Leben lang nicht mehr ausziehen. In einer aktuellen Umfrage werden von Mietern und Eigentümern trotzdem einige konkrete Verbesserungsvorschläge gemacht.

    Glückliche Immobilienbesitzer: Fast alle sind mit ihrer Wohnsituation zufrieden.

    Glückliche Immobilienbesitzer: Fast alle sind mit ihrer Wohnsituation zufrieden.Foto: © Schwäbisch Hall

    Deutschlands Mieter sind zufrieden mit ihrer aktuellen Wohnsituation. Laut „Welt Online“ hat eine Umfrage der Bauhaus-Universität Weimar ergeben, dass sich etwa 64 Prozent der Mieter in ihrer Wohnung wohlfühlen und widerlegt damit die verbreitete Annahme, Frust über Mieterhöhungen und nervige Vermieter würden für allgemeine Unzufriedenheit sorgen. Noch besser steht es für die Eigentümer: Unter ihnen sind ganze 86 Prozent mit ihrer Wohnsituation zufrieden. [mehr » ]



    Berlin: öffentliche Hand Preistreiber bei Nebenkosten

    geschrieben am 25. Juni 2010 mit einem Kommentar

    Die Haushalte in Deutschland haben zunehmend unter einer extrem sprunghaften Entwicklung der Wohn-Nebenkosten zu leiden. Der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen fordert deshalb eine stärkere Preisaufsicht für Energiepreise und Gebühren. Doch nicht nur private Unternehmen zeigen sich als Preistreiber, auch die öffentliche Hand kassiert fleißig mit.

    Wasser: Besonders teuer in Berlin.

    Wasser: Besonders teuer in Berlin.

    Verbrauchern fällt es immer schwerer, die Nebenkosten vernüftig zu planen. Speziell die Preise für Heizenergie entwickeln sich zunehmend sprunghaft, wie aus der zum vierten Mal vorgenommenen Auswertung der BBU-Preisdatenbank hervorgeht, die gestern in Berlin vorgestellt wurde. So stiegen die Gaspreise im Land Brandenburg zum 1. Januar 2009 im Schnitt um 15 Prozent, um genau ein Jahr später wieder um durchschnittlich 21,6 Prozent zu sinken. [mehr » ]



    Bundeskartellamt stellt Verfahren ein: Gaskunden wurden um 444 Mio. Euro entlastet

    geschrieben am 24. Juni 2010 mit einem Kommentar

    Das Einschreiten des Bundeskartellamts gegen überhöhte Gaspreise hat zahlreiche Kunden um ingesamt knapp 444 Millionen Euro entlastet. Jetzt hat die Behörde das Verfahren gegen 30 Gasversorger eingestellt, wie gestern in Bonn bekannt gegeben wurde.

    Kartellamt:Gaskunden sparen Geld

    Kartellamt:Gaskunden sparen Geld

    Das Bundeskartellamt hat seine Verfahren gegen 30 Gasversorger aus dem Jahre 2008 jetzt endgültig eingestellt. Damals war gegen eine Vielzahl von Gasversorgern aufgrund des Verdachts auf missbräuchlich überhöhte Preise ein Verfahren eingeleitet worden. Jetzt entschied sich die Behörde, zur Beendigung des Verfahrens umfangreiche Zusagen mit den Unternehmen zu vereinbaren. Positiv ist das im Endeffekt für die Verbraucher: Da keine förmliche Entscheidung getroffen werden musste, konnten die erzielten Vorteile direkt den Verbrauchern zu Gute kommen. [mehr » ]



    Falsche Wohnfläche: Quadratmeterzahl muss nicht im Mietvertrag stehen

    geschrieben am 24. Juni 2010

    Wenn die tatsächliche Fläche einer Wohnung von der im Mietvertrag genannten deutlich abweicht, kann die Miete gemindert werden. Das gilt sogar dann, wenn die Quadratmeterzahl im schriftlichen Mietvertrag gar nicht explizit erwähnt wird. Bereits eine Vereinbarung vor Vertragsabschluss reicht für eine Mietminderung aus, wie der Bundesgerichtshof entschieden hat.

    Die Wohnung ausmessen kann Geld sparen.

    Die Wohnung ausmessen kann Geld sparen.

    Wenn Mieter zum Zollstock greifen und ihre Wohnung vermessen, erleben sie häufig eine böse Überraschung: Oft ist ihre Wohnung in Wirklichkeit deutlich kleiner als im Mietvertrag oder Grundriss angegeben. Wenn sich die Abweichung in Grenzen hält, müssen die Mieter mit ihrer kleineren Wohnung leben, doch wenn der Vermieter bei der Berechnung der Wohnfläche zu kreativ nach oben aufgerundet hat, drohen ihm finanzielle Einbußen. [mehr » ]