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    Entwarnung: Pauschale Abwertung offener Immobilienfonds auf Eis gelegt

    geschrieben am 18. Juni 2010

    Die von Finanzministerium geplante pauschale Abwertung von Immobilienfonds um zehn Prozent ist offensichtlich gestrichen worden. Ursprünglich gehörte die Maßnahme zu den neuen Reformen für offene Immobilienfonds; über den umstrittenen Entwurf soll am Mittwoch entschieden werden.

    Endlich ein Lichtblick in der bereits seit Monaten währenden Krise der offenen Immobilienfonds: Die geplante Abwertung sämtlicher Immobilienbestände um zehn Prozent, mit der Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) vor einigen Wochen die Immobilienfonds-Branche geschockt und heftige Kritik ausgelöst hatte, wird Medienberichten zufolge vorerst auf Eis gelegt. [mehr » ]



    Die „Schwarzwaldklinik“ steht zum Verkauf

    geschrieben am 17. Juni 2010

    Die berühmte „Schwarzwaldklinik“ im Glottertal steht zum Verkauf. Zu einem Schnäppchenpreis kann der ehemalige Drehort der erfolgreichsten aller deutschen Arztserien jetzt ersteigert werden, allerdings besteht eine Menge Renovierungsbedarf, um die heute leer stehende Kurklinik wieder nutzbar zu machen.

    Ein Hauch von Professor Brinkmann: Die Schwarzwaldklinik. Foto: MatzeTrier

    Ein Hauch von Professor Brinkmann: Die Schwarzwaldklinik. Foto: MatzeTrier

    Fans des 80er-Jahre-Fernsehkults „Die Schwarzwaldklinik“ können ihrer Lieblingsserie jetzt wieder ganz nah sein – vorausgesetzt, sie haben das nötige Kleingeld, denn das berühmteste Krankenhaus Deutschlands wird jetzt versteigert. Im Rahmen einer Sommerauktion der Deutsche Grundstücksauktionen AG kann das Gebäude im Glottertal in Baden-Württemberg an diesem Wochenende erworben werden. Im Verkaufskatalog bewirbt das Unternehmen eine „repräsentative, denkmalgeschützte, ehemalige Kurklinik in landschaftlich reizvoller Lage“ und diese ist dabei mit einem Mindestgebot von 195.000 Euro noch ein echtes Schnäppchen – vorerst. [mehr » ]



    Mietspiegel einer vergleichbaren Nachbargemeinde reicht für Mieterhöhung aus

    geschrieben am 17. Juni 2010

    Selbst wenn ein qualifizierter Mietspiegel vorhanden ist, reicht ein einfacher Mietspiegel als Grundlage für eine Mieterhöhung aus. Auch ein Mietspiegel einer benachbarten Gemeinde kann dafür ausreichen, wie aus einem Urteil des Bundesgerichtshofs hervorgeht.

    BGH erleichtert Mieterhöhungen

    BGH erleichtert Mieterhöhungen

    Das gestrige Urteil des Karlsruher Bundesgerichtshofs (BGH) dürfte für Aufatmen bei vielen klammen Gemeinden gesorgt haben. Sie müssen auch in Zukunft nicht die Kosten und Mühen für die Erstellung eines Mietspiegels auf sich nehmen, wenn vergleichbare Nachbargemeinden dies bereits getan haben. [mehr » ]



    IVD-Standesregeln sollen Maklerimage verbessern

    geschrieben am 16. Juni 2010 mit einem Kommentar

    Das Immobilienmaklerbusiness ist nicht gerade die Branche mit dem besten Ruf. Nicht selten fragen sich die Immobilieninteressierten, welche Qualifikation ihr Gegenüber eigentlich besitzt und für welche Leistung sie zwei Nettokaltmieten bzw. 3 bis 6 Prozent vom Verkaufspreis zahlen sollen. Grund genug für den Maklerverband IVD, die „Standesregeln“ zu verschärfen.

    Neues Zertifizierungsverfahren soll Maklerimage verbessern

    Neues Zertifizierungsverfahren soll Maklerimage verbessern

    Der IVD, Interessenvertreter der Immobilienberater, Makler, Verwalter und Sachverständigen, möchte den Ruf der Immobilienmakler durch ein neues Zertifizierungsverfahren verbessern. Das mit Hilfe von Verbraucherschützern und einer Consultinggesellschaft erarbeitete Konzept soll die „fachliche Mindestqualifikation und die erforderlichen Verhaltensregeln für Immobilienmakler“ definieren, wie IVD Bundesgeschäftsführer Sven Johns erklärt. Johns erwartet, dass sich in den nächsten Jahren eine nennenswerte Anzahl an Immobilienmaklern zertifizieren lassen wird. [mehr » ]



    Wärmedämmung hilft gegen veraltete Energieschleudern

    geschrieben am 15. Juni 2010 mit einem Kommentar

    Ältere Wohngebäude gelten als wahre Energieschleudern. Gebaut, als Energieeffizienz und Umweltschutz noch Fremdwörter waren, betätigen sie sich inzwischen als wahre Energieschleudern – mit entsprechenden Auswirkungen auf das Haushaltsbudget, schließlich kennt kennen die Preise für Energie heute praktisch nur noch eine Richtung – und zwar nach oben.

    Die Häuser, die zuverlässig Energie und Wärme nach draussen leiten, lassen sich am besten mit abgestimmten Wärmedämmungs-Systemen abdichten. [mehr » ]



    Fußball-WM zu Hause: Wie Mieter feiern dürfen

    geschrieben am 15. Juni 2010 mit 3 Kommentaren

    Deutschland ist im WM-Fieber und zelebriert die Spiele der Nationalmannschaft in größerem Ausmaß als je zuvor – und das nicht nur beim Public Viewing. WM-Partys im eigenen Heim gewinnen an Beliebtheit und die Dekoration kann gar nicht genug Schwarz-Rot-Gold enthalten. Ein paar Dinge sollten beim Torjubel zu Hause jedoch beachtet werden - und das gilt nicht nur für das Dauertröten der Vuvuzelas.

    Private WM-Party: auf die Lautstärke achten

    Private WM-Party: auf die Lautstärke achten

    Die Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika hat begonnen und die Deutschen erhoffen sich ein erneutes Sommermärchen. Hatte sich schon bei der WM vor vier Jahren die ganze Republik in schwarz-rot-goldene Fahnen gehüllt, scheint das Bedürfnis, sein Nationalteam so facettenreich wie möglich zu unterstützen, in diesem Sommer noch ausgeprägter. So werden nicht nur die Autos mit Flaggen dekoriert, auch Hauswände und Balkone sollen die Solidarität mit der deutschen Nationalmannschaft widerspiegeln. [mehr » ]



    Höhere Strompreise durch Brennelementesteuer?

    geschrieben am 15. Juni 2010

    Mit einer neuen Brennelementesteuer will die Bunderegierung im Rahmen des Sparpaketes circa 2,3 Milliarden Euro jährlich bei den Stromkonzernen holen – als Gegenleistung zu einer Laufzeitverlängerung für Atommeiler. Doch wer die Kosten dafür am Ende wirklich aufbringen muss, ist noch unklar. Experten befürchten höhere Strompreise.

    Brennelementesteuer: Verbraucher befürchten höhere Preise, Stromkonzerne bangen um Gewinne

    Brennelementesteuer: Verbraucher befürchten höhere Preise, Stromkonzerne bangen um Gewinne

    Die Bundesregierung hat ihr jüngstes Sparwerk zwar als sozial ausgewogen gelobt, da auch die Wirtschaft einen großen Teil beitragen wird, doch gerade dieser Teil ist noch eine Rechnung mit mehreren Unbekannten. Denn ob es zum Beispiel die Brennelementesteuer am Ende auch tatsächlich geben wird, ist derzeit noch unsicher. Zudem ist äußerst zweifelhalft, dass die Wirtschaft die Zusatzkosten auch wirklich selber aufbringt – viel wahrscheinlich ist, dass der Verbraucher auch diese Mehrbelastung durch höhere Preise übernehmen muss. [mehr » ]



    Mietrecht: Schnarchender Nachbar ist kein Grund für Kündigung

    geschrieben am 14. Juni 2010 mit 5 Kommentaren

    Mieter, die sich durch schnarchende Nachbarn belästigt fühlen, haben weder Anspruch auf Schadensersatz noch einen rechtmäßigen Grund für eine fristlose Kündigung. Das entschied das Bonner Amtsgericht in einem Urteil. So konnte selbst die Bestätigung der Lärmbelästigung durch einen Gutachter einem Ehepaar nicht helfen, ihre Klage gegen die schlafraubenden Geräusche ihres Nachbarn durchzusetzen.

    Schnarchen nervt nicht nur den Bettnachbarn

    Schnarchen nervt nicht nur den Bettnachbarn

    Arten der Lärmbelästigung durch rücksichtslose Nachbarn gibt es viele. So müssen einige Mieter störende Geräusche durch Herumlaufen mit Straßenschuhen in der Wohnung eines darüber wohnenden Mieters genauso ertragen wie arbeitswütige Nachbarn, die nach 22.00 Uhr noch auf ihre Tastatur einhämmern. Während in letzterem Fall tatsächlich eine Mietminderung von bis zu 10 Prozent gerechtfertigt sein kann, haben Mieter in Bezug auf eine andere, schlafraubende Lärmbelästigung keine Chance. [mehr » ]



    Verbraucher wählen vermehrt Ökostromtarife

    geschrieben am 14. Juni 2010

    Auch wenn die Bundesregierung plant, die Förderung alternativer Energien zusammenzuschrumpfen, ist die Nutzung sauberer Energie für viele Verbraucher inzwischen eine Gewissensfrage. Immer mehr schrauben sich eine Solaranlage aufs Dach – und wer dies mangels eigenem Dach nicht kann, wechselt häufig zu einem Ökostromanbieter.

    Verbraucher wählen vermehrt Ökostromtarife

    Verbraucher wählen vermehrt Ökostromtarife

    Jeder dritte Verbraucher hat sich in diesem Jahr beim Stromanbieterwechsel für einen Ökostromtarif entschieden. Zu diesem Ergebnis kam das Verbraucherportal Verivox im Rahmen einer Studie zum Tag der Umwelt. Den erneuerbaren Energien kommen dabei neben einer gewachsenen Sensibilisierung der Bevölkerung für Umweltthemen ganz sicher auch gesunkene Preise entgegen, denn die Ökostromtarife sind inzwischen in vielen Fällen günstiger als die Basistarife der großen Energieversorger, die zu einem großen Teil auf Atomstrom und fossilen Brennstoffen basieren. [mehr » ]



    Immobilien-News und Themen KW 23-2010

    geschrieben am 13. Juni 2010

    Berliner Wohnimmobilien fahren Rekordrendite ein. Wer in Immobilien investieren möchte, sollte es zu allererst in der Bundeshauptstadt probieren. Einer Rendite von 9,1 % sind die Wohnimmobilien hier am einträchtigsten – selbst München kann da nicht mithalten. Investments im Ruhrgebiet sollten dagegen genau analysiert werden. [FTD]

    Vertikale Gärten faszinieren. In großen Städten ist dank wenig günstiger Grundstückspreise und der daraus resultierenden engen Bebauung nur wenig Platz für ausuferndes Grün. Und während sich hier und da am Wegesrand zumindest noch ein Bäumchen findet, können die meisten vom eigenen Garten nur träumen. Das gleiche Prinzip wie bei Wolkenkratzern könnte aber für mehr Natur in den Städten sorgen: vertikale Gärten. [FAZ]

    Verbände fordern Wende in der Wohnungsbaupolitik. Kaum hatte das Statistische Bundesamt die neuen Schreckenszahlen beim Wohnungsneubau veröffentlicht, kündigte das Bauministerium die Kürzung der Fördermittel für energetisches Sanieren und Bauen an. Dabei ist nach Ansicht diverser Verbände genau das Gegenteil nötig, um zukünftige Wohnungsengpässe zu vermeiden. [Haufe]

    Immobilien sind kein Allheilmittel gegen Inflation. Tobias Just, Leiter der Branchen- und Immobilienmarktanalyse bei der Deutschen Bank, erklärt in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung, warum Immobilien nicht generell gegen Inflation schützen. [Süddeutsche]

    Mieten steigen trotz geringer Inflation weiter. Für Verbraucher sind die Zeiten angesichts stabiler bis sinkender Preise zwar günstig, doch das Dach über den Kopf wird weiterhin teurer, wie Planethome im Rahmen einer Studie herausfand. Spitzenreiter bei den Nettokaltmieten ist natürlich München, doch auch im Rest Deutschlands steige das Mietniveau kontinuierlich. [Cash]

    Kaufhausmieten entscheidend für Karstadt. Nach der Übernahme der schwächelnden Warenhauskette Karstadt durch Investor Nicolas Berggruen ist eines der existenziellen Probleme weiterhin nicht gelöst: Die Höhe der Mieten. [Spiegel]