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    Grüne Kontorhäuser: Hamburg ist Nummer eins beim Thema Nachhaltigkeit

    7. Juli 2010 in Bauen. Einen Kommentar verfassen.

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    In keiner deutschen Stadt wurde in den letzten Jahren so viel Wert auf nachhaltiges Bauen gelegt wie in Hamburg. Einer Bilanz von BNP Paribas Real Estate zufolge befindet sich die Hansestadt auf Platz eins der Metropolen mit grünen Kontorhäusern. Das nachhaltige Aufrüsten von Bestandsimmobilien soll folgen.

    Eines der nachhaltigen Projekte der Hansestadt: Die Hafencity © HCU

    Eines der nachhaltigen Projekte der Hansestadt: Die Hafencity © HCU

    Nachhaltigkeit beginnt sich durchzusetzen – den Anfang macht die Hansestadt Hamburg. So hat Hermann Horster vom Beratungsunternehmen BNP Paribas Real Estate gegenüber der „Welt“ bekanntgegeben, dass die Zahl der Gebäude, die nach den strengen Standards der unterschiedlichen internationalen Zertifizierungen gebaut werden, wächst. Laut Horster, der bundesweit für das Thema Nachhaltigkeit zuständig ist, muss über „die Frage, ob nachhaltig gebaut wird, […] inzwischen gar nicht mehr diskutiert werden“.

    Belegen kann den Trend eine Bilanz von BNP Paribas Real Estate. Danach ist Hamburg unter den Metropolen mit grünen Kontorhäusern derzeit Deutschlands Spitzenreiter. Knapp 500.000 Quadratmeter Gewerbeflächen befinden sich inzwischen in Gebäuden, die nachhaltig gebaut oder geplant sind. Platz zwei belegt München mit 440.000 Quadratmetern, gefolgt von Frankfurt mit knapp 400.000 Quadratmetern. Berlin schnitt nicht ganz so gut ab: Hier sind es nur 132.000 Quadratmeter. Bundesweit würden rund 57 der zertifizierten oder vorzertifizierten Flächen für Eigennutzer gebaut, wie Horster, der in zahlreichen Organisationen zum Thema Nachhaltigkeit und Bewertung engagiert ist, unter anderem in der DGNB, gegenüber der „Welt“ bekanntgab. Der Rest der „grünen Flächen“ werde vermietet.

    Dass Nachhaltigkeit bei Neubauten so gut umgesetzt wird, ist für Hermann Horster jedoch kein Grund, sich bereits zufriedenzugeben. Jetzt warte die Aufgabe, Bestandsimmobilien entsprechend aufzurüsten. Hierfür müssten Lösungen gefunden werden, „die gleichermaßen der Umwelt und dem Denkmalschutz gerecht werden“, so Horster.

    An welchen Standorten der Hansestadt zertifizierte oder vorzertifizierte Projekte entstanden sind oder in Zukunft realisiert werden sollen, ist im aktuellen Artikel der „Welt“ nachzulesen.




    Artikel geschrieben von immobilo_marie am 7. Juli 2010 .
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