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    Immofonds-Krise und gestiegener Hauspreisindex: Immobilien-News und Themen KW 28-2010

    geschrieben am 18. Juli 2010 mit einem Kommentar

    Immobilienfonds-Krise zeichnet sich ab. Immobilienfonds verzeichnen einen deutlichen Rückgang. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gestattete im ersten Halbjahr 2010 25 Prozent weniger neue Geschlossene Fonds als im ersten Halbjahr 2009. Einer Analyse zufolge verloren Immobilienfonds im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sogar zehn Prozent. [Property Magazine]

    Hauspreisindex erneut gestiegen. Der von der Hypoport AG erstellte Hauspreisindex (HPX) ist im Juni erneut gestiegen, was vor allem aus den gestiegenen Werten für Bestandsimmobilien resultiert. Bereits zum dritten Mal in Folge hat der Index für Neubauten außerdem einen neuen Höchststand erreicht. Ausschlaggebend für den positiven Trend sind die historisch günstigen Zinsen. [Haufe]

    Die passende Wohngebäudeversicherung finden. Feuer oder Sturm können in ein paar Sekunden alles zerstören, was man besitzt. Entsprechend gut sollten die eigenen vier Wände geschützt und abgesichert werden. Der Abschluss einer geeigneten Wohngebäudeversicherung ist daher für Hauseigentümer absolut unverzichtbar. Um eine günstige Versicherung zu finden, sollte man auf jeden Fall einen Wohngebäudeversicherung Vergleich im Internet durchführen. Mit einem solchen Wohngebäudeversicherungsvergleich werden die Angebote verschiedener Versicherungsunternehmen miteinander verglichen - und das unverbindlich und kostenlos. [mehr » ]



    Wohnen und Leben im Ruhrgebiet

    geschrieben am 17. Juli 2010

    Das Ruhrgebiet gehört zu den spannendsten Regionen Europas. Nicht nur, dass es als einer der am dichtesten besiedelten Ballungsräume ein wahrer Schmelztopf der Kulturen ist, bereits seit einigen Jahrzeiten befindet sich die gesamte Region in einem spannenden Umwandlungsprozess.

    Innerhalb Deutschlands ist das Ruhrgebiet sogar die bevölkerungsreichste Region. Knapp fünf Millionen Menschen wohnen „Tief im Westen“, rechnet man die Städte, die sich in der Umgebung befinden, noch mit dazu, sind es sogar circa zehn Millionen. Dennoch flanieren dort nicht so viele Touristen durch die Straßen, wie man vielleicht aufgrund der Größe der vermuten könnte. Ein Grund ist wahrscheinlich das dem Ruhrgebiet nachhängende Image der dreckigen Industrieregion mit tausenden von Schloten und verschmutzter Luft. [mehr » ]



    Urteil: Vermieter haftet für Abfallgebühren

    geschrieben am 16. Juli 2010

    Ein Wohnungseigentümer muss die Müllgebühren zahlen, auch wenn der Abfall von seinem ehemaligen Mieter stammt. Das geht aus einem aktuellen Urteil des Verwaltungsgerichts Neustadt an der Weinstraße hervor.

    Für die Abfallentsorgung muss der Eigentümer aufkommen

    Für die Abfallentsorgung muss der Eigentümer aufkommen

    Ein Wohnungseigentümer muss auch dann für Abfallentsorgungsgebühren haften, wenn er die Wohnung vermietet hat und deshalb die Mülltonne gar nicht selbst benutzt. Das haben die Richter des Verwaltungsgerichts Neustadt an der Weinstraße jetzt in einem Urteil beschlossen. Im vorliegenden Fall hatte die Stadt Pirmasens in Rheinland-Pfalz von einem Eigentümer noch ausstehende Gebühren in Höhe von 278 € für die Jahre 2006 und 2007 verlangt. Bis Ende Juli 2007 war die Wohnung vermietet, die Mieter zahlten die Abfallentsorgungsgebühren jedoch nur zu einem geringen Teil. Eine Klage des Mieters gegen die Gebührenbescheide hatte keinen Erfolg. [mehr » ]



    Schutz gegen steigende Strompreise: Preisgarantien werden immer beliebter

    geschrieben am 16. Juli 2010

    Stromtarife mit Preisgarantien stehen bei den Verbrauchern hoch im Kurs, schließlich sind sie oft die einzige Möglichkeit, sich vor kurzfristigen Preiserhöhungen zu schützen. Jeder dritte Verbraucher entscheidet sich bei einem Anbieterwechsel für Tarife mit mindestens sechsmonatiger Preisgarantie, wie eine Auswertung des Vergleichsportales toptarif ergab.

    Preisgarantien schützen gegen steigende Strompreise - allerdings nicht immer

    Preisgarantien schützen gegen steigende Strompreise - allerdings nicht immer

    Riesen-LCD-Fernseher, Kühlschrank, Spielekonsole, PC: All die elektronischen Helfer und Unterhaltungsgeräte im Haushalt würden viel mehr Spaß machen, wenn da der Stromverbrauch nicht wäre. Unglücklicherweise steigen auch die Strompreise praktisch analog mit der Anzahl der Elektrogeräte - was die Stromrechnung nach oben treibt. Der Verbraucher hat allerdings nur wenige Möglichkeiten, die steigenden Kosten in den Griff zu bekommen: Entweder kauft er sparsamere Geräte, ändert sein Verbrauchsverhalten, verzichtet auf den Komfort elektrischer Geräte oder wechselt zu einem günstigeren Stromanbieter. [mehr » ]



    Bundesgerichtshof stärkt Sozialmieter bei Wohnungskündigung

    geschrieben am 15. Juli 2010

    Ein Vermieter kann einen Mietvertrag nicht deshalb kündigen, weil der Mieter die Prozesskosten eines früheren, auf Zahlungsverzug gestützten Räumungsprozesses nicht beglichen hat. Das geht aus einem aktuellen Urteil des Bundesgerichtshofs hervor, mit dem auf diese Weise die Rechtsposition von Sozialmietern bei einer Wohnungskündigung durch den Vermieter gestärkt wird.

    BGH: Neues Urteil begünstigt Sozialmieter

    BGH: Neues Urteil begünstigt Sozialmieter

    Gute Nachrichten für Sozialmieter: deren Position hat der Bundesgerichtshof in Karlsruhe jetzt in einem Urteil gestärkt. So wurde entschieden, dass ein Vermieter einen Mietvertrag nicht deshalb kündigen kann, weil der Mieter die Prozesskosten eines vorangegangenen Räumungsprozesses nicht beglichen habe. Eine solche unterbliebene Zahlung rechtfertige keine Kündigung. [mehr » ]



    BGH: Keine eigenmächtige Wohnungsräumung durch Vermieter

    geschrieben am 15. Juli 2010 mit 2 Kommentaren

    Auch wenn ein Mieter als verschollen gilt und deshalb mit der Miete in Rückstand ist, darf der Vermieter die Wohnung des Mieters nicht ohne Gerichtsbeschluss räumen. Tut er dies trotzdem, muss er den entstandenen Schaden ersetzen. Das entschied der Bundesgerichtshof in Karlsruhe.

    Der Vermieter darf die Wohnung des Mieters nicht ohne gerichtlichen Titel räumen.

    Der Vermieter darf die Wohnung des Mieters nicht ohne gerichtlichen Titel räumen.

    Im verhandelten Fall war der Mieter einer Wiesbadener Wohnung mehrere Monate mit unbekanntem Aufenthaltsort abwesend und wurde von den Verwandten als vermisst gemeldet. Dementsprechend geriet er mit seiner Miete in Rückstand. Nachdem zwei Monatsmieten nicht gezahlt wurden, kündigte die Vermieterin den Mietvertrag fristlos und ließ die Wohnung einen Monat später öffnen. Dabei wurden Teile der Einrichtung entsorgt, die anderen Gegenstände lagerte sie bei sich ein. [mehr » ]



    Mieterbund prangert Politik der Bundesregierung an

    geschrieben am 14. Juli 2010 mit 2 Kommentaren

    Der Deutsche Mieterbund geht mit der Politik der Bundesregierung hart ins Gericht. Besonders Wohngeldempfänger würden unter den neuesten Sparplänen leiden, Kommunen müssen mit zusätzlichen Belastungen rechen. Der Mieterbund-Präsident sprach von einem „sozialpolitischen Kahlschlag“.

    Mieterbund: Kürzungen beim Wohngeld sind "sozialer Kahlschlag"

    Mieterbund: Kürzungen beim Wohngeld sind "sozialer Kahlschlag"

    Auf besonderes Unverständnis stößt dabei die kürzlich vom Bundestag beschlossene Kürzung der Wohngeldausgaben des Bundes um 40 Prozent. Statt derzeit 800 Millionen Euro wird der Bund ab 2011 lediglich noch 491 Millionen Euro an einkommensschwache Haushalte auszahlen. Für die Betroffenen könnte das drastische Einschnitte zur Folge haben. Der Mieterbundschätzt, dass die 800.000 bis 900.000 Haushalte, die derzeit Wohngeld beziehen, monatlich mit durchschnittlich 40 bis 50 Euro weniger auskommen müssen. [mehr » ]



    Mietzahlung: Samstag gilt nicht als Werktag

    geschrieben am 14. Juli 2010

    Der Bundesgerichtshof hat die Rechte der Mieter gestärkt. Muss die Miete bis zum dritten Werktag eines Monats bezahlt werden, ist der Samstag nicht als Werktag zu berücksichtigen, wie aus dem aktuellen Urteil hervorgeht.

    BGH: Der Sonnabend zählt nicht mit

    BGH: Der Sonnabend zählt nicht mit

    Wem es schwer fällt, die Mietüberweisung jeden Monat pünktlich zu tätigen, dem dürfte das aktuelle Urteil des Bundesgerichtshofs gelegen kommen. Dieser hat jetzt entschieden, dass in Fällen, in denen sich die Miete spätestens am dritten Werktag des Monats auf dem Konto des Vermieters befinden muss, der Samstag nicht mitzählt. In den beiden vorliegenden Fällen hatten die Vermieter jeweils aufgrund von Zahlungsverzug den Mietern fristlos gekündigt. Die Überweisung war im ersten Fall am 5. Februar 2008, im zweiten am 5. Dezember 2006 eingegangen – beides Dienstage. Die Vermieter waren jeweils der Meinung, die Mieten seien zu spät gezahlt worden, da der Samstag bei der Zahlungsfrist als Werktag zähle und damit der Freitag der erste und der Dienstag der vierte Werktag des Monats gewesen sei. [mehr » ]



    Wohnwertverbesserung: Mieter darf nicht doppelt zahlen

    geschrieben am 13. Juli 2010 mit 2 Kommentaren

    Es ist wohl des Vermieters Traum: Erst den Mieter die Wohnung auf dessen Kosten sanieren lassen und dann wegen der Wohnwertverbesserung die Miete erhöhen. So geht es aber nicht, wie der Bundesgerichtshof jetzt urteilte. Vom Mieter erbrachte Verbesserungen dürfen bei Mieterhöhungen nicht berücksichtigt werden.

    Installiert der Mieter vertragsgemäß ein Bad, darf er dafür nicht mit einer Mieterhöhung belastet werden.

    Installiert der Mieter vertragsgemäß ein Bad, darf er dafür nicht mit einer Mieterhöhung belastet werden.

    Im verhandelten Fall hatte ein Hamburger Mieter wegen einer im Mietvertrag enthaltenen Verpflichtung ein Bad sowie eine Sammelheizung auf eigene Rechnung in die von ihm seit 1976 gemietete Wohnung eingebaut. Die Vermieterin nahm dies als willkommenen Anlass, die monatliche Miete von 450,28 € auf 539,95 € zu erhöhen. Als Begründung führte sie den Hamburger Mietspiegel an, der die Wohnung nun in dem Feld „Wohnungen mit normaler Wohnlage, Baujahr bis Ende des Jahres 1918 und einer Ausstattung mit Bad und Sammelheizung“ führte. Bei sämtlichen Mieterhöhungen vor der Sanierung wurde für die Wohnung noch die ortsübliche Vergleichmiete für Wohnungen ohne Bad und Sammelheizung fällig. [mehr » ]



    Wohnung zu heiß: Augen auf beim Kauf von Klimageräten

    geschrieben am 12. Juli 2010 mit einem Kommentar

    Die Sonne brennt und sorgt in deutschen Wohnräumen für saunaähnliche Zustände. Um dem entgegenzuwirken, greifen viele auf kühlende Klimageräte zurück. Diese halten jedoch nicht immer, was sie versprechen und sind zudem wahre Stromfresser. Die führenden Umweltverbände warnen vor einem Fehlkauf und empfehlen eher die Nutzung von Ventilatoren.

    Kühlgeräte:

    Klimageräte:Verbrauchen oft viel Strom bei wenig Nutzen

    Der Sommer hat Deutschland erreicht und bei aktuellen Temperaturen von bis zu 40 Grad Celsius wird nicht nur draußen geschwitzt, sondern auch in Haus und Wohnung. Erlösende Abkühlung versprechen moderne Klimaanlagen, die im Sommer zu wahren Verkaufsschlagern werden. Ob sich der Kauf eines solchen Gerätes allerdings lohnt und den heißen Sommer erträglich macht, ist fraglich. Umweltverbände haben vor dem Erwerb stromfressender Raumklimageräte jetzt sogar gewarnt. So wiesen der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland in Zusammenarbeit mit der Deutschen Umwelthilfe darauf hin, dass eine Klimaanlage die Stromkosten um bis zu 300 Euro pro Jahr nach oben treiben könne. Die private Ökobilanz verschlechtere sich entsprechend. [mehr » ]