Google gibt nach und Aldianz-deal ist durch: Immobilien-News und Themen KW 33-2010

22. August 2010 | von

Google Street View: Widerspruchsfrist verlängert. Die Kritik scheint gefruchtet zu haben: Google räumt Mietern und Hauseigentümern jetzt länger die Möglichkeit ein, gegen die Veröffentlichung ihres Hauses bei Street View Widerspruch einzulegen. Anstatt bis zum 15.9. können Betroffene ihr Haus bis Mitte Oktober aus dem kartendienst entfernen lassen. [Haufe]

USA: Anzahl der Mieter wächst. Die USA als das Land der Immobilieneigentümer erfährt einen Wandel: Die Zahl der Mieter steigt seit der Krise kontinuierlich. Der Grund sind demographische Entwicklungen, die Unsicherheit in der Wirtschaft sowie eine hohe Arbeitslosenquote. [Handelsblatt]

Aldianz ist beschlossen.
Der Deal zwischen Allianz und der Discounter-Kette Aldi-Süd ist beschlossene Sache: Das Bundeskartellamt teilte jetzt mit, dass der Versicherungskonzern Aldi-Gewerbeimmobilien aufkauft. Nähere Details würden in der nächsten Woche verkündet. [Der Westen]

BGH: Bei Schaden durch Konstruktionsfehler haftet der Vermieter.
Wird ein Mieter durch einen Konstruktionsfehler seiner Wohnung verletzt, haftet der Vermieter – zumindest, wenn der Fehler schon bei Vertragsabschluss bestand; so hat der Bundesgerichtshof in Karlsruhe jetzt in einem Urteil entschieden. Im konkreten Fall hatte ein Fensterflügel in einem Büroraum eine Mitarbeiterin am Kopf verletzt. [Haufe]

Berlin: Keine Lösung gegen hohe Mieten.
Die rot-rote Koalition kann sich bezüglich der Entwicklung auf dem Berliner Wohnungsmarkt nicht einigen. Angesichts steigender Mieten und knapper werdendem Wohnraum haben Linke und SPD unterschiedliche Vorstellungen von der zukünftigen Vorgehensweise der Politik. Eine erfolgsversprechende Idee ist noch nicht in Aussicht. [Tagesspiegel]

Degi-Immofonds verlieren weiter an Wert. Beim Immobilienfonds Degi International ist der massive Wertverlust seit langem bekannt und auch der Europa-Fonds des Vermögensverwalters Aberdeen hat keine bessere Bilanz: Seit Anfang Juli verlor er 12,6 Prozent durch Immobilienabschreibungen. Mehrere Tausend Anleger können ihre Anteile gegenwärtig nicht zurückgeben. [Handelsblatt]




Artikel bewerten und teilen:
VN:F [1.9.19_1165]
0
Dieser Beitrag wurde unter Wochen-Themen abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title="" rel=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>