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    Nur die Hälfte wohnt in der Wunschimmobilie

    30. August 2010 in Kaufen. Einen Kommentar verfassen.

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    Lediglich knapp die Hälfte der Deutschen wohnt derzeit so, wie sie es gerne hätten. Das ergab eine repräsentative Studie von TNS Infratest im Auftrag der Commerzbank. Demnach seien es vor allem die fehlenden finanziellen Möglichkeiten, die einem Immobilienkauf unmöglich machen. Ein Trugschluss, wie Experten meinen.

    Eine freistehendes Eigenheim ist der Traum der Deutschen.

    Eine freistehendes Eigenheim ist der Traum der Deutschen.

    Ist Deutschland ein Volk der Mieter wider Willen? Es scheint fast so, wenn man einer Umfrage der Commerzbank glauben schenken darf. Demnach wohnt gerade mal die Hälfte der Deutschen derzeit in ihrer Wunschimmobilie, bei der es sich überraschenderweise immernoch mehrheitlich um das klassische Einfamilienhaus mit einem netten Grundstück drumherum handelt. Doch statt in einem frei stehenden Eigenheim wohnen knapp 50 Prozent der Deutschen in einer Wohnung, zu einem Großteil von 81 Prozent zudem zur Miete.

    Der Grund für diese Diskrepanz ist das mangelnde Kapital – zumindest sehen das knapp 69 Prozent der Befragen so. Das ist nach Ansicht von Finanzexperten allerdings ein Trugschluss. „Die meisten Interessenten wissen gar nicht, wie viel Haus sie sich tatsächlich leisten könnten“ so Commerzbank-Immobilienexperte Marcus Wetzel. Tatsächlich würde bei vielen die Monatsrate der Finanzierung nicht höher liegen als die aktuelle Monatsmiete.

    Auch die „unsicheren Zeiten“, die knapp die Hälfte der Befragten als weiteren Grund der Kaufzurückhaltung nennt, hat bei Finanzexperten keinen Bestand. So würden Immobilien gerade in „bewegten Marktphasen“ ihre Vorteile ausspielen. Wer an der richtigen Stelle, sprich der entsprechenden Lage, in eine Immobilie mit guter Ausstattung investiert, hat in den allermeisten Fällen eine solide Wertanlage, so Wetzel weiter.

    Ländlich statt Urban, Natur statt Wellness

    Auch wenn städtische Lagen auf lange Sicht wohl am wertstabilsten sind, bevorzugen eine Mehrheit der Befragten ein Haus in ländlichen Regionen oder am Stadtrand. Und dabei kann es sich trotz diverser Nachteile wie einer Energieeffizienz, die oft nicht auf dem neuesten Stand ist, auch gerne um ein Bestandsobjekt handeln. 47 Prozent würden sich für eine solche Gebrauchtimmobilie entscheiden, knapp 38 Prozent preferieren einen Neubau. Dennoch achtet drei Viertel der Umfrageteilnehmer auf Energieeffizienz und eine energiesparende Immobilie.

    Für 96 Prozent ist eine Terrasse ein ebenfalls entscheidendes Kaufkriterium, knapp 86 Prozent möchten unbedingt einen Garten für gemütliche Grillfeste. Gemütlichkeit wird auch im Interieur groß geschrieben. Kamin und Wintergarten stehen dabei deutlich höher im Kurs als Schwimmbad, Sauna oder Fitnessraum.




    Artikel geschrieben von immobilo_mb am 30. August 2010 .
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