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    Prozess gegen Immobilienbetrüger: Über 100 Schrottimmobilien verkauft

    geschrieben am 25. August 2010 mit 4 Kommentaren

    Wegen Handels mit Schrottimmobilien zu überteuerten Preisen stehen seit Dienstag 14 Angeklagte vor Gericht. In mehr als 100 Fällen sollen sie jahrelang wertlose Häuser verkauft und Banken um mehrere Millionen betrogen haben.

    Im großen Stil wurden Ahnungslosen wertlose Immobilien angedreht.

    Im großen Stil wurden Ahnungslosen wertlose Immobilien angedreht.

    Es ist ein Gerichtsverfahren im großen Stil: 14 Angeklagte stehen seit Dienstag vor dem Landgericht Frankfurt am Main. Vorgeworfen wird ihnen Betrug und Urkundenfälschung in insgesamt 106 Fällen. Laut der klagenden Staatsanwaltschaft Darmstadt sollen zwischen 2003 und 2008 von Maklern und Notaren wertlose Immobilien für überhöhte Preise verkauft und gleichzeitig eine Finanzierung vermittelt worden sein, wofür sie bei Banken unter Vorlage falscher Unterlagen überhöhte Darlehen erschwindelten. [mehr » ]



    Gas: etliche Anbieter drehen an der Preisschraube

    geschrieben am 25. August 2010 mit 2 Kommentaren

    Für Gasnutzer könnte die nächste Heizperiode teuer werden. Etwa jeder zehnte Gasversorger plant, die Preise für den Brennstoff zu erhöhen, wie das Verbraucherportal Toptarif mitteilte. Es drohen jährliche Mehrkosten von bis zu 238 Euro.

    Gaspreise: Etliche Anbieter werden teurer

    Gaspreise: Etliche Anbieter werden teurer

    Das Aufdrehen der Heizung könnte für Millionen Haushalte Jahr demnächst teurer werden. Einem Bericht des unabhängigen Verbraucherportals toptarif.de zufolge planen insgesamt 74 Gasversorger für den kommenden Herbst eine Erhöhung der Tarife um bis zu 19,2 Prozent. Damit würde etwa jeder zehnte Grundversorger die Preise erhöhen. [mehr » ]



    Tornado über Hessen richtet Millionenschäden an

    geschrieben am 24. August 2010

    Heftige Tornados fegten gestern über mehrere hessische Ortschaften. Was bleibt sind Schäden in Millionenhöhe und die Frage der Betroffenen, ob Versicherungen für die Reparaturkosten aufkommen.

    Tornados verwüsten hessische Ortschaften. Bild: Marko Paul Kretschmer / pixelio.de

    Tornados verwüsten hessische Ortschaften. Bild: Marko Paul Kretschmer / pixelio.de

    Umgestürzte Bäume, abgedeckte Dächer und zerstörte Autos: Im mittelhessischen Dorf Lumda hat ein Tornado gestern schwere Schäden angerichtet. Menschen und Tiere wurden nicht verletzt, die durch das Unwetter verursachten Schäden schätzt die Polizei in Gießen Medienberichten zufolge jedoch auf mehrere hunderttausend Euro. Zehn Gebäude wurden komplett abgedeckt, 44 weitere Häuser und Scheunen ebenfalls leicht bis schwer beschädigt. Feuerwehr und THW waren mit mehr als 100 Kräften im Einsatz. [mehr » ]



    Hamburg: SPD will gegen Wohnungsleerstand vorgehen

    geschrieben am 24. August 2010 mit 2 Kommentaren

    Die SPD-Fraktion in Hamburg fordert ein konsequentes Vorgehen gegen den Wohnungsleerstand in der Hansestadt. Die Zweckentfremdung von Wohnraum soll verboten und Vermieter zum Anzeigen der Leerstände verpflichtet werden.

    Trotz knappem Wohnraum stehen in der Hansestadt tausende Wohnungen leer.

    Trotz knappem Wohnraum stehen in der Hansestadt tausende Wohnungen leer.

    Leer stehende Wohnungen selbst in begehrten Lagen und das trotz zunehmender Wohnungsnot – so sieht es derzeit in der Hansestadt aus. Damit das Verhältnis von Angebot und Nachfrage nicht noch mehr aus dem Gleichgewicht gerät, plant die Politik jetzt eine schärfere Vorgehensweise. So fordert die Hamburger SPD vom Senat ein grundsätzliches Verbot der Zweckentfremdung von Wohnraum sowie des „rechtswidrigen und beabsichtigten Leerstands von Wohnungen“. Seit 2008 war im Wohnraumschutzgesetz die Pflicht von Vermietern festgelegt, Wohnungen zu melden, die länger als sechs Monate leer stehen. Diese Regelung schaffte die CDU ab und sorgte damit dafür, dass keine klare Übersicht mehr besteht, wie viele Wohnungen aktuell freistehen. [mehr » ]



    Berliner Wohnungsleerstand hat sich seit 2001 halbiert

    geschrieben am 24. August 2010

    Der Wohnungsleerstand in Berlin geht weiter zurück. Seit 2001 hat sich der Anteil nicht genutzter Wohnungen fast halbiert, wie der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU) mitteilte. Besonders in einigen Bezirken im Osten der Stadt sank der Leerstand überproportional. Der Verband fordert deshalb neue Konzepte für mehr Neubau.

    Berlin: Weniger Leerstand dank "hipness"

    Berlin: Weniger Leerstand dank "hipness"

    Berlin ist nach Ansicht des derzeit regierenden Bürgermeisters zwar arm, aber dennoch irgendwie „sexy“. Zwar wird dieser Spruch genauso oft zitiert wie er belächelt wird, dennoch ist Berlin für viele so attraktiv wie lange nicht mehr – was sich auf den Wohnungsleerstand der Stadt auswirkt.

    In den 144 Unternehmen des BBU sank der Leerstand zwischen 2001 und 2009 um insgesamt 41,7 Prozent. Waren 2001 noch knapp sechs Prozent aller von den Mitgliedsunternehmen des BBU bewirtschafteten Wohnungen in den „Altbezirken“ ohne Mieter, sank die Zahl bis zum vergangenen Jahr auf nur noch 3,5 Prozent. [mehr » ]



    Jeder siebte Deutsche googelt seinen Nachbarn

    geschrieben am 23. August 2010

    Das Internet macht es möglich: Jeder siebte Deutsche hat bereits versucht, sich über Google, Facebook und Co über seinen Nachbarn zu informieren. Das geht aus einer aktuellen Studie des Immobilienportals Immowelt hervor. Besonders junge Menschen sind neugierig und gehen einen virtuellen Schritt weiter: 8 Prozent unter ihnen sind mit ihren Nachbarn bereits per Facebook befreundet.

    Anstatt in Nachbars Garten zu schauen, informiert man sich heute per Internet

    Anstatt in Nachbars Garten zu schauen, informiert man sich heute per Internet

    Der Streit um Google Street View nimmt kein Ende. Datenschützer laufen Sturm gegen den vom Internetriesen geplanten Kartendienst, der 360°-Panoramabilder von Straßen und Häusern veröffentlichen will. Während einige in dem heiß diskutierten Projekt eine zukunftsweisende Plattform sehen, die virtuelle Ausflüge auf der ganzen Welt ermöglicht, überwiegt nach Meinung der Kritiker das Verletzen der Persönlichkeitsrechte jeglichen Unterhaltungswert. Man fühlt sich ausspioniert – denn virtuelle Blicke über den Gartenzaun direkt auf die eigene Terrasse sind nicht jedem lieb. Dabei lassen sich im Zeitalter des Web 2.0 auf ganz andere Wege Informationen über den gemeinen Bürger einholen. Und davon scheinen immer mehr auch Gebrauch zu machen. [mehr » ]



    20.000 Wohnungen: Berlin will Immobilienpaket verkaufen

    geschrieben am 23. August 2010 mit 2 Kommentaren

    Das Land Berlin will sich von weiteren Immobilien trennen. Betroffen sind diesmal die Bestände eines Immobilienfonds, der zur landeseigenen Berliner Immobilien Holding (BIH) gehört. Die rot-rote Regierung begründet den Schritt mit zu hohen Risiken des Fonds, der einst Teil des Berliner Bankenskandals war.

    Marzahner Platten gehören zum BIH-Portfolio. Foto: H.Schröder / pixelio.de

    Marzahner Platten gehören zum BIH-Portfolio. Foto: H.Schröder / pixelio.de

    Nach mehreren gescheiterten Anläufen könnte der Verkauf der landeseigenen Berliner Immobilien Holding (BIH) demnächst doch noch Realität werden. Wenn das Berliner Abgeordnetenhaus in den kommenden Monaten zustimmt, könnten einem Bericht des „Tagesspiegels“ zufolge die ingesamt 29 unter dem Dach der BIH zusammengefassten geschlossenen Immobilienfonds an die britische Investmentfirma Altyon Partners gehen. [mehr » ]



    Google gibt nach und Aldianz-deal ist durch: Immobilien-News und Themen KW 33-2010

    geschrieben am 22. August 2010

    Google Street View: Widerspruchsfrist verlängert. Die Kritik scheint gefruchtet zu haben: Google räumt Mietern und Hauseigentümern jetzt länger die Möglichkeit ein, gegen die Veröffentlichung ihres Hauses bei Street View Widerspruch einzulegen. Anstatt bis zum 15.9. können Betroffene ihr Haus bis Mitte Oktober aus dem kartendienst entfernen lassen. [Haufe]

    USA: Anzahl der Mieter wächst. Die USA als das Land der Immobilieneigentümer erfährt einen Wandel: Die Zahl der Mieter steigt seit der Krise kontinuierlich. Der Grund sind demographische Entwicklungen, die Unsicherheit in der Wirtschaft sowie eine hohe Arbeitslosenquote. [Handelsblatt]

    Aldianz ist beschlossen.
    Der Deal zwischen Allianz und der Discounter-Kette Aldi-Süd ist beschlossene Sache: Das Bundeskartellamt teilte jetzt mit, dass der Versicherungskonzern Aldi-Gewerbeimmobilien aufkauft. Nähere Details würden in der nächsten Woche verkündet. [Der Westen] [mehr » ]



    Der Wandtrend im Herbst: Fototapeten

    geschrieben am 21. August 2010 mit einem Kommentar

    Kleider machen Leute - Doch heutzutage hinterlassen aktuelle Trends nicht nur in puncto Bekleidung ihre Spuren, sondern wirken sich auch auf die Dekoration der eigenen vier Wände aus. „Mut zur Farbe“ lautet die Devise für die Einrichtung von Wohnungen im Jahr 2010. Vorbei ist die Zeit, in der weiße, kahle Wände in unserem Zuhause vorherrschten. Vor allem Fototapeten feiern momentan ihr erfolgreiches Comeback. Welche Motive sind besonders beliebt und wie unterscheiden sie sich von ihren Vorgängern?

    Stilvoll und individuell: Fototapeten. Bild: bilder-welten.net

    Stilvoll und individuell: Fototapeten. Bild: bilder-welten.net

    Sie peppen langweilige, eintönige Wände mit frischen Motiven auf: Die kultigen Fototapeten liegen seit Kurzem wieder absolut im Trend. Wer jetzt an die verpixelten, unscharfen Motivtapeten aus den 70er Jahren denkt, dem sei gesagt: Die modernen Tapeten haben sowohl in ihrer Qualität als auch in der Auswahl an unterschiedlichen Aufdrucken einen regelrechten Quantensprung gemacht. Gestochen scharfe Motive in natürlich schönen Farben auf hochwertigem Papier zeichnen die aktuellen Fototapeten aus. [mehr » ]



    Die 99-Euro-Villa

    geschrieben am 20. August 2010 mit 2 Kommentaren

    Er hat seinen Reichtum satt: Ein österreichischer Millionär verlost seine Tiroler Villa, um ein bescheidenes Leben in den Bergen zu führen. Die glückliche Gewinnerin ist eine 49-jährige Deutsche, die das Luxusanwesen 99 Euro gekostet hat.

    Innsbruck in Tirol: Hier will der Self-Made-Millionär eine kleine Wohnung beziehen. Markus Preitler / pixelio.de

    Innsbruck in Tirol: Hier will der Self-Made-Millionär eine kleine Wohnung beziehen. Bild: Markus Preitler / pixelio.de

    Geld macht glücklich – diese Auffassung scheint Karl Rabeder nicht zu vertreten. Während die meisten Menschen nach Reichtum streben, möchte er seinen loswerden. Der 48-jährige Österreicher war Millionär seit seinem 32. Lebensjahr. Erwirtschaftet hat er sein Vermögen mit der ehemaligen Gärtnerei seiner Großeltern, die er mit Mitte 20 in eine Firma für Wohnaccessoires verwandelt hat. Des vielen Geldes ist er jetzt überdrüssig – und möchte damit lieber andere glücklich machen. So versucht der reiche Unternehmer aus Linz an der Donau seit März 2009 seine Villa zu verlosen – jetzt ist eine Deutsche die neue glückliche Besitzerin. [mehr » ]