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    Mangel an Liquidität: Allianz muss Dachfonds schließen

    geschrieben am 30. September 2010 mit 2 Kommentaren

    Aufgrund mangelnder Zahlungsfähigkeit hat Allianz Global Investors (AGI) einen Immobiliendachfonds auf unbestimmte Zeit geschlossen. Für den Fonds „Premium Management Immobilien-Anlagen-P-EUR“, der 2008 für Privatanleger aufgelegt worden war, würden keine Anteilsscheine mehr ausgegeben oder zurückgenommen. Wie viele Anleger tatsächlich von der Schließung des Fonds betroffen sind, ist unklar.

    Allianz-Dachfonds wird vorübergehend geschlossen Christian Seidel / pixelio.de

    Allianz-Dachfonds wird vorübergehend geschlossen Christian Seidel / pixelio.de

    Mit der „Premium Management Immobilien-Anlage“ hatte die Commerzbank im Jahre 2008 einen steueroptimierten Dachfonds für den Vermögensaufbau mit Immobilien eingeführt, welcher vorwiegend in offenen Immobilienfonds in-und ausländischer Investmentgesellschaften angelegt war. [mehr » ]



    Merkels Mietschock: Mieterbund protestiert, Vermieter sind verwundert

    geschrieben am 30. September 2010 mit einem Kommentar

    Die während eines Interviews von Bundeskanzlerin Merkel (CDU) eher beiläufig gefallene Bemerkung, dass Mieter zukünftig doch bitteschön einen größeren Teil der anfallenden Sanierungskosten von Wohngebäuden übernehmen sollen, sorgt in der Öffentlichkeit für helle Aufregung. Der Mieterbund zerpflückt Merkels Argumente und sogar die Eigentümer sind verwundert.

    Die energetische Sanierung könnte Mieter teuer zu stehen kommen. Foto: kfw

    Die energetische Sanierung könnte Mieter teuer zu stehen kommen. Foto: kfw

    Wenn es nach Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) geht, müssen sich Deutschlands Mieter demnächst wohl warm anziehen – und zwar nicht, weil sie in zugigen Wohnungen sitzen, sondern in gut gedämmten, deren Miete empfindlich steigen soll.

    Denn um die hochgesteckten Klimaziele erfüllen zu können, müssen in der Bundesrepublik reihenweise Wohngebäude energetisch Saniert
    werden. Diese sind derzeit noch für 40 Prozent des gesamten Energieverbrauches und 20 Prozent des CO2-Ausstosses hierzulande verantwortlich. [mehr » ]



    Bundesländer planen Erhöhung der Grunderwerbsteuer

    geschrieben am 29. September 2010

    Seit der Föderalismusreform von 2006, die Bund und Ländern unter anderem mehr Rechte in der Entscheidungsfreiheit einräumte, dürfen die Bundesländer den Satz für die Grunderwerbssteuer selbst bestimmen. Viele Länder treiben den bisher üblichen Satz von 3,5 Prozent mittlerweile aber in die Höhe, was vor allem Familien den Wunsch nach Wohneigentum deutlich erschwert.

    Grunderwerbsteuer wird in vielen Bundesländern erhöht

    Grunderwerbsteuer wird in vielen Bundesländern erhöht

    Wer eine Immobilie oder ein Grundstück kaufen möchte, muss ausser dem Kaufpreis auch die sogenannten Kaufnebenkosten einplanen. Diese können nicht nur Notarkosten, Grundbuchamt-Gebühren und Maklerprovisionen beinhalten, sondern auch eine Grunderwerbsteuer. Letztere kann von jedem Bundesland selbst festgelegt werden, alle weiteren Kosten sind deutschlandweit einheitlich geregelt. [mehr » ]



    Energiekonzept: Merkel rechnet mit steigenden Mieten

    geschrieben am 29. September 2010

    Die Bundesregierung hat den im Energiekonzept ursprünglich vorgesehenen Sanierungszwang für Häuser nach massiven Protesten und auf Druck der FDP zwar deutlich abgeschwächt, dennoch drohen Eigentümern hohe Kosten bei der trotzdem notwendigen energetischen Sanierung vieler Häuser. Bundeskanzlerin Merkel (CDU) stimmt Mieter deshalb vorsorglich schon mal auf Mieterhöhungen ein.

    Merkel stimmt die Deutschen auf steigende Mieten ein

    Merkel stimmt die Deutschen auf steigende Mieten ein

    Kein Sanierungszwang, dafür eine „Abwrackprämie“: Vom ambitionierten Ziel, bis 2050 alle Gebäude in Deutschland auf den „Nullenergie-Standard“ zu bringen, ist die Bundesregierung nach Protesten von Eigentümerverbänden und Widerstand aus FDP und Bauministerium wieder abgerückt.

    Der Sanierungsfahrplan bis 2050 „habe nun den Charakter eines Orientierungsrahmens“, begrüßt die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund die Änderungen am Entwurf des Energiekonzeptes. [mehr » ]



    „Graue Wohnungsnot“: zu wenige altersgerechte Wohnungen für Berlins Zukunft

    geschrieben am 28. September 2010

    Altersgerechte Wohnungen werden auch in Berlin künftig Mangelware sein. Das belegt eine Regional-Untersuchung zur „Wohnsituation im Alter“. Den Berechnungen zufolge bedarf es schon in 15 Jahren knapp 90.000 seniorengerechte Wohnungen.

    In Berlin herrscht künftig "graue Wohnungsnot"

    In Berlin herrscht künftig "graue Wohnungsnot"

    Mit dem Alter ändern sich auch die Wohnbedürfnisse: das Treppen steigen fällt schwerer oder der Einstieg in die Badewanne erweist sich als problematisch. Dementsprechend seniorentauglich sollten die Wohnungen dann auch ausgestattet sein. [mehr » ]



    Schwarzer Peter für Ramsauer: Bundesrat will keine Kürzung beim Städtebau

    geschrieben am 28. September 2010

    Der Bundesrat hat sich gegen eine Kürzung der Fördermittel für den Städtebau ausgesprochen. Ursprünglich wollte Bundesbauminster Ramsauer (CSU) die zur Verfügung stehenden Gelder halbieren.

    Berlin will keine Kürzung beim Städtebau, der Bundestag schließt sich an.

    Berlin will keine Kürzung beim Städtebau, der Bundestag schließt sich an.

    Es läuft weiter nicht rund für Peter Ramsauer: Kaum ein Projekt des Bauminsters, das keine Proteste nach sich zieht. Verwunderlich ist dies allerdings nicht, denn bei den kritisierten Vorhaben handelt es sich meist um geplante Mittelkürzungen. So war es bei den KfW-Geldern für das CO2-Gebäudesanierungsprogramm, beim Streichen des Heizkostenzuschusses für Hartz-IV-Empfänger und bei der geplanten Kürzung des Wohngeldes. Die Städtebauförderung machte da keine Ausnahme, die Fördermittel sollten laut dem Regierungsentwurf zum Bundeshaushalt 2011 von 600 Millionen Euro auf 305 Millionen Euro praktisch halbiert werden. Das Bauministerium will so seinen Beitrag zur Haushaltskonsolidierung leisten. [mehr » ]



    Gebäudesanierungs-Programm soll doch aufgestockt werden

    geschrieben am 27. September 2010

    Im Rahmen des Energiekonzepts der Bundesregierung soll das Förderprogramm für eine klimafreundliche Gebäudesanierung nun aufgestockt werden. Hauseigentümer können im kommenden Jahr mit verbilligten Krediten zur Sanierung und Wärmedämmung ihrer Eigenheime rechnen.

    Mittel zur Gebäudesanierung werden aufgestockt

    Mittel zur Gebäudesanierung werden aufgestockt

    Das in der letzten Zeit vielfach diskutierte Thema der Gebäudesanierung erfährt wieder neuen Schwung. Nachdem zunächst erhebliche Kürzungen auf 450 Millionen Euro geplant waren, sollen die finanziellen Mittel zur Gebäudesanierung für 2011 nun wieder auf knapp eine Milliarde Euro erhöht werden. Die ursprüngliche Idee, alle Hausbesitzer mit Zwang zu einer Sanierung zu bewegen, war auf deutliche Proteste bei Bauminister Ramsauer und der Koalition gestoßen. [mehr » ]



    Haushalte geben ein Drittel für das Wohnen aus

    geschrieben am 27. September 2010

    Private Haushalte in Deutschland wenden knapp ein Drittel ihres monatlichen Konsumbudgets für Wohnkosten auf, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitgeteilt hat. Mit durchschnittlich 731 Euro im Monat sind Miete, Nebenkosten und Co. Der größte Posten bei den Ausgaben. Der Anteil der Lebensmittel fällt im Vergleich geradezu verschwindend aus.

    1/3 des Monatsbudgets geht für das Wohnen drauf.

    1/3 des Monatsbudgets geht für das Wohnen drauf.

    Gewohnt wird immer – und entsprechend teuer ist es. Laut „Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2008“ des Statistischen Bundesamtes müssen deutsche Privathaushalte durchschnittlich 731 Euro monatlich für Wohnen, Energie und Wohnungsinstandhaltung aufwenden. Die Wohnkosten verschlingen damit knapp ein Drittel (32,6%) des monatlich zur Verfügung stehenden Konsumbudgets von durchschnittlich 2.245 Euro. [mehr » ]



    Immobilien-News und Themen KW 38-2010

    geschrieben am 26. September 2010

    Bezahlbare Wohnungen in China werden knapp. Die hohe Nachfrage nach Wohnungen auf dem chinesischen Immobilienmarkt wird allmählich zum Problem: die Preise steigen weiter in die Höhe, immer weniger Einwohner können sich eine bezahlbare Bleibe leisten. Chinas Regierungschef Jiabao sieht den sozialen Frieden im Land bedroht und appelliert an die Behörden, die Preise auf dem Wohnungsmarkt zu stabilisieren. Auf diese Weise soll genug Wohnraum für die Bevölkerung geschaffen werden. [Focus]

    Vermieter fordern mehr Rechte gegenüber säumigen Mietern. Werden Vermieter durch zu lang andauernde Räumungsverfahren hingehalten, kann das deren Existenz bedrohen. Privatvermieter sowie kleine Unternehmen könnten im Gegensatz zu größeren Unternehmen die Mietausfälle weniger leicht ausgleichen. Momentan beträgt die Dauer eines Räumungsverfahrens durchschnittlich acht Monate. Um härter gegen säumige Mieter vorgehen zu können, fordern Mieterverbände in Thüringen mehr Rechte. [mdr]

    Bundesrat gegen die Kürzung der Städtebauförderung. Der Bundesrat stellt sich gegen die im Regierungsentwurf zum Bundeshaushalt 2011 geplante Kürzung zur Städtebauförderung. Vorgesehen war eine Kürzung der Bundesmittel von 600 Millionen auf nur noch 305 Millionen Euro. Der Bundesrat fordert die Regierung nun auf, die Halbierung der Gelder zurückzunehmen. Insgesamt haben seit 2002 knapp 400 Kommunen zusammen mit 820 Stadtumbaugebieten von der Förderung des Städtebaus profitiert. [Haufe]

    Das Baugewerbe beklagt weiterhin Rückgänge. Das Baugewerbe hat sich noch immer nicht vollständig von der Krise erholt. Dem Statistischen Bundesamt zufolge erhielt das gesamte Gewerbe deutlich weniger Aufträge als noch im Vorjahr, was sich auch auf die monatlichen Umsätze auswirkte. Obwohl in den ersten sieben Monaten die Auftragslage über der von 2009 lag, könne man laut Karl Robl, Geschäftsführer des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbeslaut, dennoch nicht von einer besseren Lage sprechen. [FNP]

    Wohnungsmarkt: München bleibt weiterhin teuerste Stadt. Auf dem deutschen Wohnimmobilienmarkt geht es weiterhin aufwärts. In etlichen Städten zogen die Mieten in diesem Jahr weiter an. Die bayrische Landeshauptstadt München bleibt mit Durchschnittpreisen von 12,25 Euro pro Quadratmeter weiterhin die teuerste Stadt Deutschlands, verzeichnet jedoch wie Stuttgart und Leipzig ein leichter Rückgang der Mietpreise. Bezüglich der Preise für Eigentumswohnungen zeigt sich aber eher ein steigender Trend. [Cash]



    Heizung richtig winterfest machen

    geschrieben am 24. September 2010

    Nicht richtig funktionierende oder schlecht eingestellte Heizungsanlagen können den Energieverbrauch empfindlich nach oben treiben. Hauseigentümer sollten deshalb noch rechtzeitig vor Beginn der richtigen Heizperiode ihre Heizung warten lassen.

    Eine gut eingestellte Heizung spart Geld.

    Eine gut eingestellte Heizung spart Geld.

    Dabei sollte man nicht erst darauf warten, bis die Heizung gluckert und die Wärmeentwicklung in den Zimmern im Zeitlupentempo verläuft. Auch normal funktionierende Heizungen sollten nach dem monatelangen Stillstand während der Sommermonate vor dem Beginn der „heißen“ Heizperiode nochmals gründlich durchgecheckt werden. Heizungsexperten betonen, dass die Energieeinsparpotentiale einer optimal eingestellten Heizung selbst gegenüber einer normal funktionierenden immerhin bis zu 20% betragen. Für den Verbraucher hat dies gleich mehrere Vorteile: Die Lebensdauer der Anlage erhöht sich, die Nebenkosten für das Heizen sinken und der Ausstoss schädlicher Klimagase wird verringert. [mehr » ]