Heizölpreise beobachten lohnt sich

13. September 2010 | von

Besitzer von Ölheizungen sollten das ganze Jahr über auch die Heizölpreise gut im Blick haben, denn diese schwanken erfahrungsgemäß gewaltig. Experten raten aber davon ab, sich in den vermeintlich kostengünstigeren Frühjahrs- und Sommermonaten komplett mit dem Brennstoff einzudecken. Zu lange sollte dennoch nicht gewartet werden, um die Öltanks für die Wintermonate zu füllen, denn wer zu spät kauft, zahlt oft deutlich mehr.

Die Annahme, dass die Heizölpreise in den kälteren Monaten steigen, hat viele Ölheizungsbesitzer dazu veranlasst, sich verstärkt im Frühjahr und Sommer einen Heizölvorrat anzuschaffen. Doch dieser Zyklus, bei dem nach einem Preishoch zwischen Oktober und Dezember die Preise zu Beginn eines neuen Jahres wieder sinken, ist nicht unbedingt die Regel. Vielmehr kann er durchaus von vielen Faktoren beeinflusst werden.

Wechselkurse oder die allgemeine wirtschaftliche Lage können beispielsweise ausschlaggebend für schwankende Heizölpreise sein. “So lassen sich dann auch günstige Momente für die Eindeckung nutzen, und sogenannte Hochpreisphasen berühren dann viele Heizölkunden gar nicht”, so Hans-Jürgen Funke vom Verband für Energiehandel Südwest-Mitte in Mannheim. Oftmals lagen in den letzten Jahren die eher günstigen Monate in der kalten Jahreszeit.

Experten raten daher, den Heizölvorrat nicht mit einer einzelnen Lieferung aufzufüllen, sondern mehrmals im Jahr den Brennstoff einzukaufen.”Es macht nur Sinn, 5000 Liter auf einmal zu bestellen, wenn man sicher ist, dass der Preis nicht mehr sinkt”, so Herbert Frey, Geschäftsführer des Heizölpools in Haar. Damit es allerdings bei der Lieferung nicht so teuer wird, bietet es sich an, zusammen mit Nachbarn oder Freunden eine größere Menge Heizöl zu bestellen.

Auf lange Sicht rentiert sich aber eine Modernisierung der Heizanlagen, so wird erst gar kein teures Heizöl mehr benötigt. Wer auf alternative Energien umsteigt, kann die Heizkosten erheblich senken und gleichzeitig die Umwelt schonen. Die Verwendung regenerativer Energien durch Solaranlagen, Pellet- oder Hackgutheizungen kann sich in vielen Fällen lohnen.




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