Immobilien versprechen Wohlstand im Alter

22. September 2010 | von

Wohneigentümer können sich auf ein geruhsames Rentnerdasein freuen: Kurz vor dem Ruhestand verfügen sie einer Studie der Landesbausparkassen zufolge über ein sechsmal so hohes Vermögen wie ihre Mieterkollegen. Das liegt nicht nur am Immobilienwert, auch das Geldvermögen ist bei Immobilienbesitzer höher als bei Mietern.

Wer sicher sein will, seinen Lebensabend möglichst frei von finanziellen Sorgen zu verbringen, sollte bereits während seines Arbeitslebens Immobilien erwerben. Zwar ist der Wohlstand in Deutschland im vergangenen Jahrzehnt im Allgemeinen weiter gewachsen, Wohneigentümer sind laut einer empirica-Studie im Auftrag der Landesbausparkassen (LBS) unabhängig vom Nettoeinkommen im Alter besonders gut abgesichert.

Der Studie zufolge verfügen 50- bis 59-jährige Wohneigentümer-Haushalte mit einem monatlichen Nettoeinkommen zwischen 1.700 und 2.300 Euro – verglichen mit Mietern der gleichen Alters- und Einkommensklasse – über ein doppelt so hohes über ein doppelt so hohes Geldvermögen. Zählt man die Immobilien hinzu, ist das Vermögen sogar sechsmal so hoch. Selbst möglicherweise vorhandene Kredite schmälern den Besitz nicht, denn LBS-Research zufolge ist das Geldvermögen von Mietern und Immobilienbesitzern auch nach Abzug von Baukrediten in etwa gleich groß.

Werden soziodemografische Unterschiede von Mietern und Eigentümern wie die tendentiell höhere Einkommen und Haushaltsgröße von Immobilienbesitzern bei der Betrachtung aussen vor gelassen, verdeutlichen sich die Vermögensunterschiede zwischen beiden Parteien noch mehr. Demnach verfügten Wohneigentümer in den neuen Bundesländern im Jahr 2008 über ein durchschnittliches Bruttogesamtvermögen von 160.000 Euro, während Mieterhaushalte auf lediglich knapp 22.000 Euro kamen. In den alten Bundesländern ist der Unterschied noch größer: Dort war das Gesamtvermögen von Eigentümern mit durchschnittlich 300.000 Euro knapp achtmal so hoch wie das von Mietern.

So lag im Jahre 2008 das durchschnittliche Bruttogesamtvermögen aller Wohneigentümer in den neuen Bundesländern bei über 160.000 Euro und damit rund siebenmal so hoch wie das der Mieterhaushalte. Im ehemaligen Bundesgebiet belief sich das Gesamtvermögen der Selbstnutzer sogar auf gut 300.000 Euro, rund achtmal so viel wie bei den Mietern.




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