Immobilien-News und Themen KW 38-2010

26. September 2010 | von

Bezahlbare Wohnungen in China werden knapp. Die hohe Nachfrage nach Wohnungen auf dem chinesischen Immobilienmarkt wird allmählich zum Problem: die Preise steigen weiter in die Höhe, immer weniger Einwohner können sich eine bezahlbare Bleibe leisten. Chinas Regierungschef Jiabao sieht den sozialen Frieden im Land bedroht und appelliert an die Behörden, die Preise auf dem Wohnungsmarkt zu stabilisieren. Auf diese Weise soll genug Wohnraum für die Bevölkerung geschaffen werden. [Focus]

Vermieter fordern mehr Rechte gegenüber säumigen Mietern. Werden Vermieter durch zu lang andauernde Räumungsverfahren hingehalten, kann das deren Existenz bedrohen. Privatvermieter sowie kleine Unternehmen könnten im Gegensatz zu größeren Unternehmen die Mietausfälle weniger leicht ausgleichen. Momentan beträgt die Dauer eines Räumungsverfahrens durchschnittlich acht Monate. Um härter gegen säumige Mieter vorgehen zu können, fordern Mieterverbände in Thüringen mehr Rechte. [mdr]

Bundesrat gegen die Kürzung der Städtebauförderung. Der Bundesrat stellt sich gegen die im Regierungsentwurf zum Bundeshaushalt 2011 geplante Kürzung zur Städtebauförderung. Vorgesehen war eine Kürzung der Bundesmittel von 600 Millionen auf nur noch 305 Millionen Euro. Der Bundesrat fordert die Regierung nun auf, die Halbierung der Gelder zurückzunehmen. Insgesamt haben seit 2002 knapp 400 Kommunen zusammen mit 820 Stadtumbaugebieten von der Förderung des Städtebaus profitiert. [Haufe]

Das Baugewerbe beklagt weiterhin Rückgänge. Das Baugewerbe hat sich noch immer nicht vollständig von der Krise erholt. Dem Statistischen Bundesamt zufolge erhielt das gesamte Gewerbe deutlich weniger Aufträge als noch im Vorjahr, was sich auch auf die monatlichen Umsätze auswirkte. Obwohl in den ersten sieben Monaten die Auftragslage über der von 2009 lag, könne man laut Karl Robl, Geschäftsführer des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbeslaut, dennoch nicht von einer besseren Lage sprechen. [FNP]

Wohnungsmarkt: München bleibt weiterhin teuerste Stadt. Auf dem deutschen Wohnimmobilienmarkt geht es weiterhin aufwärts. In etlichen Städten zogen die Mieten in diesem Jahr weiter an. Die bayrische Landeshauptstadt München bleibt mit Durchschnittpreisen von 12,25 Euro pro Quadratmeter weiterhin die teuerste Stadt Deutschlands, verzeichnet jedoch wie Stuttgart und Leipzig ein leichter Rückgang der Mietpreise. Bezüglich der Preise für Eigentumswohnungen zeigt sich aber eher ein steigender Trend. [Cash]




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