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    Zwangssanierung aus dem Energiekonzept der Bundesregierung gestrichen

    geschrieben am 24. September 2010 mit einem Kommentar

    Mit einem neuen Entwurf des Energiekonzepts der Bundesregierung werden Hausbesitzer nun doch nicht zu einer energetischen Sanierung gezwungen werden. Union und FDP haben Bundesumweltministers Röttgens erfolgreich den Wind aus den Segeln genommen.

    Sanierungszwang wurde nun aus dem Energiekonzept der Bundesregierung gestrichen

    Sanierungszwang wurde nun aus dem Energiekonzept der Bundesregierung gestrichen

    War vor Kurzem dem Energiekonzept der Bundesregierung zufolge eine Sanierung aller Gebäude auf Nullemissionsstandard bis zum Jahr 2050 geplant, können Hausbesitzer und Mieter mittlerweile aufatmen: der vorgesehene Sanierungszwang wurde aufgehoben. In der Neufassung des Energiekonzeptes heißt es: „Wir wollen Anreize setzen, aber keine Zwangssanierungen anordnen“. [mehr » ]



    Neue Gesetzesregelung: Bundesregierung stärkt Anleger von Immobilienfonds

    geschrieben am 23. September 2010 mit einem Kommentar

    Die Bundesregierung plant, mit einem neuen Gesetzesentwurf den Markt für offene Immobilienfonds auch in Krisenzeiten zukünftig besser zu stabilisieren. Für die Fonds-Anteile sollen laut der neuen Gesetzesregelung unter anderem Mindesthaltefristen von zwei Jahren eingeführt werden.

    Die Bundesregierung plant neues Gesetz zum Anlegerschutz

    Die Bundesregierung plant neues Gesetz zum Anlegerschutz

    Offene Immobilienfonds waren lange eine beliebte Anlageklasse, denn mit ihnen hatten Privatanleger die Möglichkeit, in Immobilien zu investieren, ohne selbst Bauherr sein zu müssen. Normalerweise können Investoren bei dieser Anlegerform ihre Anteile jederzeit zurückgeben und ihr Geld problemlos zurückbekommen. [mehr » ]



    Miete und Heizkosten: Mieterbund warnt vor Pauschalen bei Hartz IV

    geschrieben am 23. September 2010 mit 3 Kommentaren

    Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat den Ministerien die ersten konkreten Pläne zur Neuregelung der Hartz-IV-Sätze vorgelegt. Für Unterkunfts- und Heizkosten soll es dem Entwurf zufolge künftig eine Pauschale geben, deren Obergrenze von den Kommunen individuell festgelegt werden soll. Der Deutsche Mieterbund (DMB) sieht das kritisch.

    Mieterbund warnt vor Pauschalen bei Hartz-IV. Foto: Arbeitsagentur.

    Mieterbund warnt vor Pauschalen bei Hartz-IV. Foto: Arbeitsagentur.

    Mit dem ersten Referentenentwurf zur Reform der Hartz-IV-Regelsätze bekommt Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) reichlich Gegenwind. So bezeichnete der Paritätische Wohlfahrsverband die Pläne als „nicht verfassungskonform“ und prophezeite, dass die Neuregelungen erneut vor dem Bundesverfassungsgericht landen werden. Beim Deutschen Mieterbund (DMB) stoßen die Pläne für die Handhabung der Unterkunftskosten auf wenig Gegenliebe. „Die geplanten Neuregelungen werden meiner Meinung nach nicht, wie erhofft, für Transparenz und Rechtssicherheit sorgen“, so Mieterbund-Präsident Dr. Franz-Georg Rips. [mehr » ]



    Immobilien versprechen Wohlstand im Alter

    geschrieben am 22. September 2010

    Wohneigentümer können sich auf ein geruhsames Rentnerdasein freuen: Kurz vor dem Ruhestand verfügen sie einer Studie der Landesbausparkassen zufolge über ein sechsmal so hohes Vermögen wie ihre Mieterkollegen. Das liegt nicht nur am Immobilienwert, auch das Geldvermögen ist bei Immobilienbesitzer höher als bei Mietern.

    Wohneigentum schafft Sicherheit im Alter. Foto: obs/Landesbausparkassen

    Wohneigentum schafft Sicherheit im Alter. Foto: obs/Landesbausparkassen

    Wer sicher sein will, seinen Lebensabend möglichst frei von finanziellen Sorgen zu verbringen, sollte bereits während seines Arbeitslebens Immobilien erwerben. Zwar ist der Wohlstand in Deutschland im vergangenen Jahrzehnt im Allgemeinen weiter gewachsen, Wohneigentümer sind laut einer empirica-Studie im Auftrag der Landesbausparkassen (LBS) unabhängig vom Nettoeinkommen im Alter besonders gut abgesichert. [mehr » ]



    EXPO REAL 2010: aktuelle Trends und Grünes Denken

    geschrieben am 22. September 2010

    Im Oktober ist es wieder soweit: die 13. Internationale Fachmesse für Gewerbeimmobilien und Investitionen findet auf dem Gelände der Messe München statt. Vom 4. Bis 6. Oktober können sich Besucher einen Überblick der aktuellen Trends und Neuerungen des weltweiten Immobilien-, Investitions- und Finanzierungsmarktes verschaffen.

    Die EXPO REAL findet im Oktober wieder auf der Messe München statt

    Die EXPO REAL findet im Oktober wieder auf der Messe München statt

    Auf der EXPO REAL wird sich vorrangig alles um das Networking bei branchen-und länderübergreifenden Projekten, Investitionen und Finanzierungen drehen. Somit bildet die Messe eine Networking-Plattform für die Märkte von Europa, Russland, den Mittleren Osten und den USA. Zu den rund 1.600 Ausstellern werden 500 Referenten innerhalb eines Konferenzprogrammes einen aktuellen Überblick über Trends und Neuerungen der Immobilien-, Investitions- und Finanzierungsmärkte geben. [mehr » ]



    IVD: Wohnungsbestand in Deutschland wächst zu langsam

    geschrieben am 21. September 2010

    Der Wohnungsbestand in Deutschland wächst einer Wohnungsbauanalyse des Immobilienverbandes Deutschland (IVD) zufolge eindeutig zu langsam. 2009 sei der Bestand an neuen Wohnungen bundesweit nur etwa um 102.406 Einheiten gewachsen.

    Vor allem in Großstädten mangelt es an Wohnraum

    Vor allem in Großstädten mangelt es an Wohnraum

    Dass neu gebaute Wohnungen in Deutschland eher rar sind, bestätigen nicht nur die Zahlen des Statistischen Bundesamtes, auch eine Analyse des Wohnungsbaus durch das Center für Real Estate Studies (CRES) im Auftrag des IVDs kam nun zu einer ähnlichen Schlussfolgerung. Dabei erfasste das CRES neben Fertigstellungen von Wohnungsbauten in Städten und Kreisen auch die in der Bautätigkeitsstatistik ermittelten Abgänge durch Umnutzungen und Abrisse. Laut der Analyse stehen 136.518 neu gebaute Wohnungen damit Verlusten von deutschlandweit 34.112 Einheiten entgegen. [mehr » ]



    Internet wird bei der Wohnungssuche immer wichtiger

    geschrieben am 21. September 2010

    Wer sichergehen will, dass seine Wohnung schnell einen neuen Besitzer oder Mieter bekommt, sollte sein Objekt im Internet inserieren. Einer Trendstudie des Immobiliendienstleisters PlanetHome zufolge nimmt die Bedeutung des Internets bei der Wohnungssuche immer mehr zu. Dennoch bleiben andere Suchkanäle weiterhin wichtig.

    Internet ist wichtigste Quelle bei der Wohnungssuche

    Internet ist wichtigste Quelle bei der Wohnungssuche

    Immer mehr Wohnungssuchende nutzen das Internet, um ihre Wunschimmobilie zu finden. Knapp 88% der Deutschen recherchieren der Trendstudie von PlanetHome zufolge auf Portalen wie Immowelt oder Suchmaschinen wie immobilo nach einer neuen Wohnung. Damit ist das Netz inzwischen wichtigster Anlaufpunkt bei der Suche nach einer Bleibe. [mehr » ]



    Nasses Laub auf Bürgersteigen: Bei Unfällen haftet der Vermieter

    geschrieben am 20. September 2010

    Die Tage werden kürzer, die Temperaturen neigen sich mehr und mehr dem Nullpunkt entgegen und die Bäume werden immer kahler. Das bunte Blätterwerk, was mittlerweile unsere Straßen schmückt, ist eigentlich ein schöner Anblick, doch birgt es vor allem in Kombination mit Nässe eine enorme Rutschgefahr auf den Fußwegen. Hauseigentümer und Mieter sind verantwortlich das nasse Herbstlaub zu beseitigen, andernfalls haften sie für Unfälle.

    Foto: Hanspeter Bolliger / pixelio.de

    Foto: Hanspeter Bolliger / pixelio.de

    Ähnlich wie bei Glatteis im Winter herrscht auch im Herbst auf laubbedeckten nassen Straßen eine hohe Verletzungsgefahr. Wird das Blattwerk nicht von den Bürgersteigen gekehrt, kann aus den Fußwegen schnell eine gefährliche Rutschbahn werden. [mehr » ]



    Kommt die Abwackprämie für Häuser?

    geschrieben am 20. September 2010

    Die Diskussion um den im Energiekonzept der Bundesregierung verankerten „Nullemissionszwang“ für Wohngebäude ist um einen Vorschlag reicher: Eine Art „Abwrackprämie“ für veraltete und nur schwer zu sanierende Häuser soll den Neubau fördern.

    Koalition diskutiert die Abwackprämie für Wohngebäude. Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

    Koalition diskutiert die Abwackprämie für Wohngebäude. Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

    Das ambitionierte Ziel der Bundesregierung, bis 2050 alle Wohngebäude in Deutschland auf Nullemissionsstandard zu bringen, hat zuletzt für einige Aufregung gesorgt. So gab es Befürchtungen, dass es durch den Sanierungszwang zu regelrechten Mietexplosionen kommt oder dass es Rentnern, die ihr Haus gerade erst abbezahlt haben, nicht zuzumuten sei, ihr Haus nochmals für 100.000 Euro zu sanieren. Inzwischen ist die Diskussion einen Schritt weiter: Mit einer Abrissprämie sollen Ersatzneubauten gefördert werden. [mehr » ]



    Immobilien-News und Themen KW 37-2010

    geschrieben am 19. September 2010

    Exklusiv: Berliner Design-Luxuswohnungen. Wer über das nötige Kapital verfügt, gibt sich mit Standardware meist nicht mehr zufrieden. Ausser einer besonders guten Lage sollte das Apartement auch bitte etwas individueller gestaltet sein. Die Immobilienmarke „Yoo“ will genau diese Ansprüche erfüllen. [Welt]

    Mittelmärkische Arge hat falsche Mietobergrenzen genutzt. Schlappe für die Maia (Mittelmärkische Arbeitsgemeinschaft zur Integration in Arbeit) vor Gericht. Weil die Hartz-IV-Behörde falsche Mietobergrenzen genutzt hat, musste sie jetzt einem ALG-II-Bezieher Teile der Miete nachzahlen. Den Kriterien der Maia fehlte nach Ansicht der Richter die notwendige „Klarheit und Nachvollziehbarkeit“ [Märkische Allgemeine]

    Ost- und Nordseeimmobilien zunehmend beliebt. Ferienhäuser an Deutschlands Küsten erfreuen sich weiterhin großer Beliebtheit, was zu einer soliden Preissteigerung führt. Grund des Runs auf Ostseeimmobilien: Niedrige Zinsen, gute Renditeaussichten und eine gute Lage. Auf Sylt sind jährliche Preiszuwächse über 10 Prozent möglich, auf der Insel Föhr sind die Preise im letzten Jahr sogar um 20% gestiegen. [Welt]

    Mysteriöse schwarze Fussel in der Wohnung. Wenn sich feiner, schwarzer Staub überall in der Wohnung verteilt, ist in Fachkreisen von „Fogging“ die Rede. Der kann zwar viele Ursachen haben, die genau Quelle lässt sich aber nur schwer feststellen. Als Auslöser gelten oft ein frischer Anstrich, ein neuer Bodenbelag oder eine neue Tapete. [Augsburger Allgemeine]

    Ende für Klagen wegen Kinderlärm? Die Bundesregierung soll eine bereits im Koalitionsvertrag festgehaltene Vereinbarung, dass Nachbarn zukünftig nicht mehr wegen Kinderlärms vor Gericht ziehen können, endlich in die Tat umsetzen. Das fordert die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Dazu müsse geprüft werden, ob die Baunutzungsverordnung auf geltende Bebauungspläne ausgeweitet werden kann. [Haufe]