Immobilien-News und Themen KW 40-2010

10. Oktober 2010 | von

Hamburg: Investoren schauen wieder auf Immobilien. Der Hamburger Immobilienmarkt gewinnt zunehmend an Schwung. Am Ende des dritten Quartales betrug das Transaktionsvolumen bei Gewerbeimmobilien bereits eine Milliarde Euro – knapp 53 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Zum Aufschwung trugen vor allem die Konjunkturerholung sowie die allgemein verbesserte Stimmung in der Wirtschaft bei. [Welt]

Ein Jahr Schwarz-Gelb: BSI zieht Bilanz. Die Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI) hat nach knapp einem Jahr Schwarz-Gelber Regierungstätigkeit ein erstes Fazit gezogen. Demnach seien zwar vielversprechende Ansätze im Koalitionsvertrag zu finden, die Umsetzung „lasse aber noch zu wünschen übrig“. [IVD]

Kaum hochwerte Wohngebäude auf dem Markt. Institutionelle Investoren wagen sich zwar inzwischen wieder vermehrt an Wohnimmobilien, haben dabei allerdings ganz bestimmte Ansprüche: Möglichst hochwertige Immobilien mit entsprechend finanziell wohlsituierten Bewohnern. Allerdings werden Immobilien, die diesen Kriterien entsprechen, inzwischen reichlich knapp. [Handelsblatt]

UBS schließt Immobilienfonds, KanAm gibt “US-Grundinvest” auf. Trotz leichtem Aufwärtstrend in Wirtschaft- und Finanzbranche bleibt die Situation vieler Immobilienfonds weiter heikel. In der vergangenen Woche gab es gleich mehrere schlechte Nachrichten für die Anleger offener Immobilienfonds. Zum Einen kündigte UBS an, den 3 Sector Real Estate Europa für 12 Monate zu schließen [FTD], ein Fonds der KanAm schließt gar seine Pforten. [Süddeutsche]

Chaos auf dem US-Häusermarkt. Der US-Häusermarkt, Keimzelle der jüngsten Wirtschaftskrise, kommt einfach nicht auf die Beine. Schätzungsweise 1,2 Millionen Häuser warten alleine in diesem Jahr auf ihre Zwangsversteigerung. Dass es angesichts solcher Größenordnungen zu peinlichen Pannen kommt, verwundert da nicht. Erst kürzlich hat die Bank of America Medienberichten zufolge ein Haus zur Zwangsversteigerung freigegeben, dass gar nicht mit einer Hypothek belastet war. [Handelsblatt]

Bei energetischer Sanierung: Deutsche akzeptieren höhere Mieten. Einer Umfrage des “Stern” würde eine Mehrheit der Deutschen höhere Mieten für energetisch Sanierte Wohnungen bezahlen. [Stern]




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