iMakler wagt zweiten Anlauf

12. Oktober 2010 | von

Die „Maklerflatrate“ von iMakler sorgte im vergangenen Jahr für einiges Aufsehen und Unruhe in der Maklergilde – bis das Unternehmen nach Unstimmigkeiten unter den Gesellschaftern in die Insolvenz schlitterte. Nun wagt das Unternehmen mit neuen Eigentümern einen Neustart.

Vor knapp einem halben Jahr musste die mit vielen Vorschusslorbeeren an den Start gegangene iMakler GmbH nach Differenzen der Gesellschafter unter Gläubigerschutz gestellt werden – das preisgekrönte Konzept der Maklerflatrate schien gescheitert. Zwar wurde das Unternehmen in der Zwischenzeit weitergeführt, die Suche nach einer neuen Gesellschafterstruktur blieb dennoch lange ohne Erfolg. Anfang des Monats wagte das Unternehmen nun einen Neuanfang.

Marke und Geschäftsbetrieb wurden in der Zwischenzeit von der durch die Maklerfamilie Blumenauer getragenen FSBO Beratung übernommen. Harald Blumenauer ist dabei kein Unbekannter bei iMakler: der ehemalige Leiter des Produktmanagement Immobilienwirtschaft beim Branchenprimus ImmobilienScout24 war bereits für den ersten Anlauf des „Maklerflatrate-Modells“ in Deutschland verantwortlich.

Auch das Prinzip von iMakler hat sich nicht grundlegend geändert. Auch weiterhin basiert es auf dem Angaben zufolge international bereits erfolgreich erprobten „For Sale By Owner (FSBO) Konzept“. Dabei vermarktet der Eigentümer seine Immobilie in Eigenregie, wird dabei aber mit einer Reihe von typischen Maklerdienstleistungen unterstützt, die er sich individuell zusammenstellen kann. Dazu gehören zum Beispiel Begutachtung, Home Staging oder der Handwerkerservice, aber auch zeitgemäße Vermarktungsmaßnahmen wie Medien-Präsentation, SEO/SEM oder Social Media. Zudem gehören das Bieterverfahren, Vertragsverhandlungen, Rechtsunterstützung sowie die komplette Kaufvertragsbegleitung bis zu After-Sale Services wie Umzugsplanung zum Komplettpaket, das iMakler für das Festhonorar von 995 Euro anbietet.

Auf die klassische Maklerprovision verzichtet das iMakler-Modell dagegen. Stattdessen kann der Verkäufer die Nebenkosten des Kaufpreises selbst bestimmen – und damit unter Umständen einen besseren Netto-Kaufpreis erzielen.




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