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    Preise für Wohnimmobilien fallen

    geschrieben am 15. Oktober 2010 mit einem Kommentar

    Wohneigentum erwerben wird in Deutschland immer günstiger: Die Angebotspreise für Wohnimmobilien waren in den vergangenen drei Monaten weiterhin auf dem Sinkflug. Lediglich bei Bestandshäusern scheint der Tiefststand bereits erreicht, wie aus dem jüngsten Immobilienpreisindex (IMX) des Immobilienportals Immobilienscout24 hervorgeht.

    Die Preise Bestandswohnungen sind fast überall auf Sinkflug

    Die Preise Bestandswohnungen sind fast überall auf Sinkflug

    Von bröckelnden Preisen sind im dritten Quartal des Jahres inbesondere Neubauten betroffen. Während die Preise für neu gebaute Wohnungen während der letzten drei Monate konstant sanken, fiel der IMX bei Neubau-Häusern um weitere zwei Prozent – bei allerdings geringer werdenden Abschlägen. Mit einer Trendwende ist nicht vor Beginn des neuen Jahres zu rechnen. [mehr » ]



    BGH-Urteil: Bei Eigenbedarf muss der Vermieter freie Wohnung stellen

    geschrieben am 15. Oktober 2010 mit 3 Kommentaren

    Der Bundesgerichtshof stärkt erneut die Rechte der Mieter: Will ein Vermieter eine seiner Wohnungen für den Eigenbedarf nutzen, muss er den Mietern eine vergleichbare Wohnung zur Verfügung stellen. Tut er das nicht, ist die Kündigung der Mieter unwirksam.

    Der Bundesgerichtshof stärkt erneut die Mieterrechte

    Der Bundesgerichtshof stärkt erneut die Mieterrechte

    Wenn ein Vermieter seine Wohnung früher oder später für den Eigenbedarf nutzen möchte, kann er die Mieter nicht einfach so vor die Tür setzen. Laut einem aktuellen Urteil des Bundesgerichtshofes (BGH) ist der Vermieter verpflichtet, dem Mieter innerhalb der Kündigungsfrist eine ähnliche Wohnung im gleichen Haus oder in der gleichen Wohnanlage anzubieten. Zudem müssen detaillierte Angaben beispielsweise zu Größe oder Ausstattung für die betreffende Wohnung gemacht werden. [mehr » ]



    BGH: Mietkaution muss auf seperates Konto eingezahlt werden

    geschrieben am 14. Oktober 2010 mit 3 Kommentaren

    Vermieter müssen für die Kautionen ihrer Mieter ein insolvenzfreies Konto einrichten, wie der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe entschieden hat. Mieter sind im Fall einer Insolvenz des Vermieters somit gegen den Verlust ihrer Kaution abgesichert.

    Vermieter müssen für Mietkautionen seperate Konten eröffnen  Foto: Thorben Wengert

    Vermieter müssen für Mietkautionen seperate Konten eröffnen Foto: Thorben Wengert

    Wer heute eine Wohnung mieten will, kommt an hohen Mietkautionen von bis zu drei Nettokaltmieten praktisch nicht mehr vorbei. Doch nicht nur die oft vierstellige Summe selbst ist ein Ärgernis, oft wird das Geld durch den Vermieter nicht richtig angelegt. Und Zinsen im Promillebereich sind dabei noch das kleinere Problem – oft sehen die Mieter ihr Geld bei einer Zahlungsunfähigkeit des Vermieters überhaupt nicht wieder, da es in die Insolvenzmasse eingeht. [mehr » ]



    BBU kritisiert Berliner Mietrechtsoffensive

    geschrieben am 14. Oktober 2010

    Die Mietrechtsoffensive des Berliner Senats im Bundesrat für eine Deckelung von Mieterhöhungen kommt bei den Berliner Wohnungsunternehmen nicht gut an. Statt „Schaufensterpolitik“ sollte der Senat lieber kostengünstige Baugrundstücke zu Verfügung stellen, so der Tenor.

    Berliner Wohnungsunternehmen kritisieren Berliner Senat.

    Berliner Wohnungsunternehmen kritisieren Berliner Senat.

    Die die 39 Millionen Wohnungsmieter in Deutschland gab es zuletzt nur wenige gute Nachrichten – im Gegenteil. Erst drohte Bundeskanzler Merkel (CDU) im Rahmen des Energiekonzeptes mit kräftig steigenden Mieten, da Eigentümer künftig einen höheren Anteil der Sanierungskosten auf die Mieter umlegen dürfen sollen, dann kratzte die FDP am Recht auf Mietminderung. Da kam die Mietrechtsinitiative des rot-roten Berliner Senates im Bundesrat gerade recht. [mehr » ]



    Berliner Senat kämpft für die Rechte der Mieter

    geschrieben am 13. Oktober 2010

    Bezahlbare Mieten, eine Begrenzung der Energiekosten und Mietvorteile für Neumieter – Mit Hilfe einer Bundesratsinitiative will der Berliner Senat nun Änderungen zur Stärkung des Mietrechts durchsetzen. Mieten sollen dem Gesetzesentwurf zufolge innerhalb von vier Jahren nur noch um 15 Prozent steigen dürfen. Zudem plant der Senat weitere Änderungen zugunsten der Mieter.

    Berliner Senat will Mieterhöhungen begrenzen

    Berliner Senat will Mieterhöhungen begrenzen

    Berliner Mieter dürfen sich freuen: wenn sich die Bundesratsinitiative durchsetzen kann, werden ihre Rechte schon bald gestärkt. Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) stellte die vom Senat vorgeschlagenen Änderungen am gestrigen Dienstag vor.

    Ein Punkt des Gesetzesentwurfs sieht vor, die maximale Mietsteigerung von 20 auf 15 Prozent zu deckeln. Auch der Zeitraum, in der Miete um eben diesen Prozentsatz erhöht werden darf, soll von drei auf vier Jahre verlängert werden. [mehr » ]



    Junge Familien sind gerngesehene Nachbarn

    geschrieben am 13. Oktober 2010

    Meist kann man sich seine Nachbarn nicht aussuchen, aber wenn es doch möglich wäre, würde die Mehrheit der Deutschen am liebsten neben jungen Familien wohnen. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Immobilienportals Immowelt. Gar nicht gern gesehen sind dagegen Wohngemeinschaften.

    Junge Familien sind gerngesehene Nachbarn. Foto: Steffen Hellwig / pixelio.de

    Junge Familien sind gerngesehene Nachbarn. Foto: Steffen Hellwig / pixelio.de

    Lärmende Kinder, Stolperfallen im Treppenhaus – all das würde die Deutschen nicht schrecken, wenn sie sich ihren neuen Nachbarn aussuchen könnten, denn junge Familien stehen hierzulande als potentielle Nachbarn hoch im Kurs. Einer repräsentativen Umfrage der Immowelt AG zufolge würde eine klare Mehrheit von 45 Prozent gerne eine junge Familie neben sich einziehen sehen. [mehr » ]



    Google Street View-Widerspruchsfrist läuft Freitag ab

    geschrieben am 12. Oktober 2010

    Wer seine Immobilie nicht bei Google Street View wiederfinden möchte, hat noch bis zum 15. Oktober Zeit, Einspruch gegen den Internetdienst zu erheben. Ab November wird der digitale Kartendienst dann auch in Deutschland mit den abfotografierten Straßenzügen aus vorerst 20 Großstädten starten.

    Bis zum 15. Oktober kann gegen Google Street View Widerspruch eingelegt werden

    Bis zum 15. Oktober kann gegen Google Street View Widerspruch eingelegt werden

    Kaum ein anderer Internetdienst hat in den vergangenen Monaten die breite Öffentlichkeit so beschäftigt, wie Google Street View. Mit speziell ausgerüsteten Fahrzeugen wurden in den vergangenen Jahren 360 Grad-Panorama-Aufnahmen von Straßenzügen, Parks oder Gebäuden gemacht, die dann für alle einsehbar im Intenet veröffentlicht werden. Nun soll der Dienst auch Deutschlands Straßen zeigen. [mehr » ]



    iMakler wagt zweiten Anlauf

    geschrieben am 12. Oktober 2010

    Die „Maklerflatrate“ von iMakler sorgte im vergangenen Jahr für einiges Aufsehen und Unruhe in der Maklergilde - bis das Unternehmen nach Unstimmigkeiten unter den Gesellschaftern in die Insolvenz schlitterte. Nun wagt das Unternehmen mit neuen Eigentümern einen Neustart.

    Zweiter Anlauf: Maklerflatratrate "iMakler" wagt Neustart

    Zweiter Anlauf: Maklerflatratrate "iMakler" wagt Neustart

    Vor knapp einem halben Jahr musste die mit vielen Vorschusslorbeeren an den Start gegangene iMakler GmbH nach Differenzen der Gesellschafter unter Gläubigerschutz gestellt werden – das preisgekrönte Konzept der Maklerflatrate schien gescheitert. Zwar wurde das Unternehmen in der Zwischenzeit weitergeführt, die Suche nach einer neuen Gesellschafterstruktur blieb dennoch lange ohne Erfolg. Anfang des Monats wagte das Unternehmen nun einen Neuanfang. [mehr » ]



    Vorsicht bei der Heizkostenabrechnung: oft wird falsch abgerechnet

    geschrieben am 11. Oktober 2010

    Hohe Kosten, wenig Verständnis: Die Heizkostenabrechnung ist für viele Mieter ein jährlich wiederkehrendes Rätsel – und ein Ärgernis zugleich, denn wie jetzt aber eine Studie der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz zeigt, ist fast die Hälfte aller Heizkostenabrechnungen für Mietwohnungen fehlerhaft.

    Studie: die Hälfte aller Heizkostenabrechnungen sind fehlerhaft

    Studie: die Hälfte aller Heizkostenabrechnungen sind fehlerhaft

    Augen auf also bei den Heizkostenabrechnungen! So manch ein Mieter muss trotz energiesparender Lebensweise jedes Jahr tief in die Tasche greifen, wenn die Abrechnung der Heizkosten ansteht. Viele Mieten können sich die hohen Nachzahlungen allerdings nicht so recht erklären – und sind mit ihren Zweifeln auf der richtigen Fährte. Ganze 47 Prozent aller Abrechnungen Fehler wiesen Fehler auf, wie eine Auswertung von mehr als 600 Kostenaufstellungen von Vermietern der letzten zehn Jahre gezeigt hat. Nur knapp ein Drittel (36 Prozent) sei fehlerfrei gewesen, bei gut 17 Prozent hätte es zumindest an Klärungsbedarf bestanden. [mehr » ]



    Immobilien-News und Themen KW 40-2010

    geschrieben am 10. Oktober 2010

    Hamburg: Investoren schauen wieder auf Immobilien. Der Hamburger Immobilienmarkt gewinnt zunehmend an Schwung. Am Ende des dritten Quartales betrug das Transaktionsvolumen bei Gewerbeimmobilien bereits eine Milliarde Euro – knapp 53 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Zum Aufschwung trugen vor allem die Konjunkturerholung sowie die allgemein verbesserte Stimmung in der Wirtschaft bei. [Welt]

    Ein Jahr Schwarz-Gelb: BSI zieht Bilanz. Die Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI) hat nach knapp einem Jahr Schwarz-Gelber Regierungstätigkeit ein erstes Fazit gezogen. Demnach seien zwar vielversprechende Ansätze im Koalitionsvertrag zu finden, die Umsetzung „lasse aber noch zu wünschen übrig“. [IVD]

    Kaum hochwerte Wohngebäude auf dem Markt. Institutionelle Investoren wagen sich zwar inzwischen wieder vermehrt an Wohnimmobilien, haben dabei allerdings ganz bestimmte Ansprüche: Möglichst hochwertige Immobilien mit entsprechend finanziell wohlsituierten Bewohnern. Allerdings werden Immobilien, die diesen Kriterien entsprechen, inzwischen reichlich knapp. [Handelsblatt]

    UBS schließt Immobilienfonds, KanAm gibt “US-Grundinvest” auf. Trotz leichtem Aufwärtstrend in Wirtschaft- und Finanzbranche bleibt die Situation vieler Immobilienfonds weiter heikel. In der vergangenen Woche gab es gleich mehrere schlechte Nachrichten für die Anleger offener Immobilienfonds. Zum Einen kündigte UBS an, den 3 Sector Real Estate Europa für 12 Monate zu schließen [FTD], ein Fonds der KanAm schließt gar seine Pforten. [Süddeutsche]

    Chaos auf dem US-Häusermarkt. Der US-Häusermarkt, Keimzelle der jüngsten Wirtschaftskrise, kommt einfach nicht auf die Beine. Schätzungsweise 1,2 Millionen Häuser warten alleine in diesem Jahr auf ihre Zwangsversteigerung. Dass es angesichts solcher Größenordnungen zu peinlichen Pannen kommt, verwundert da nicht. Erst kürzlich hat die Bank of America Medienberichten zufolge ein Haus zur Zwangsversteigerung freigegeben, dass gar nicht mit einer Hypothek belastet war. [Handelsblatt]

    Bei energetischer Sanierung: Deutsche akzeptieren höhere Mieten. Einer Umfrage des “Stern” würde eine Mehrheit der Deutschen höhere Mieten für energetisch Sanierte Wohnungen bezahlen. [Stern]