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    Auch bei Hochhäusern ist jetzt „Öko“ Trumpf

    geschrieben am 30. November 2010

    Dass bei Hochhäusern auch andere Gesichtspunkte als die Hohe von Bedeutung sind, hat das Wohnhochhaus „ The Met“ in Bangkok bewiesen. Dieser Öko-Wolkenkratzer stach bei der Wahl des Internationalen Hochhaus-Preises 2010 sogar das Höhenrekordhochhaus „Burj Khalifa“ in Dubai aus. Dieses und weitere Hochhäuser aus aller Welt werden jetzt im deutschen Architekturmuseum in Frankfurt gewürdigt.

    The Met in Bankok: Öko überzeugte Jury. Foto: © Kirsten Bucher

    The Met in Bankok: Öko überzeugte Jury. Foto: © Kirsten Bucher

    Es war zwar nicht das optisch spektakulärste der 26 Projekte, die beim Internationalen Hochhaus-Preis 2010 zur Auswahl standen, dennoch überzeugte das „The Met“ aus Bangkok mit seiner Funktionalität. Der „atmende Bau“ ermöglicht durch seine poröse Struktur und Windkanäle ständig frische Luft, die zusätzlich das Gebäude kühlt, wodurch eine Klimaanlage überflüssig wird. Doch auch von außen wurde für den gewissen Öko-Faktor gesorgt, denn an der Fassade klettert und sprießt das Grün am Gebäude hoch.

    Dennoch eignet sich das Gebäude aus sechs miteinander verbundenen Türmen nicht als allgemeines Klimamodell, denn anders als im feuchten und heißen thailändischen Klima ist eine ständige Gebäudekühlung in unseren Breitengraden nicht von Vorteil. Bei den Temperaturschwankungen von Sommer und Winter ist es in Mitteleuropa besonders wichtig, dass ein Gebäude im Sommer zwar kühlt aber im Winter warm hält. [mehr » ]



    Erneuerbare Energien: Solarboom soll gebremst werden

    geschrieben am 30. November 2010

    Der massenhafte Ausbau der Solarenergie gilt als einer der Sündenböcke für die derzeit rollende Welle von Strompreiserhöhungen. Für die Union ist das Grund genug, den weiteren Photovoltaik-Ausbau einzuschränken.

    Ausbau der Solaranlagen soll gebremst werden

    Ausbau der Solaranlagen soll gebremst werden

    Das Geschäft mit den Solaranlagen boomt seit Langem – nach dem Willen der Unionsfraktion soll damit aber vorläufig Schluss sein. Nach jahrelanger Subvention soll der weitere Ausbau der Solarbranche gebremst werden, da es in Deutschland mittlerweile doppelt so viele Solaranlagen gibt wie im Jahr 2009, berichtet die Financial Times Deutschland (FTD).

    Der rasante Ausbau der Solarenergie bleibt nicht ohne Folgen: Die Ökostrom-Umlage steigt zum Ende des Jahres von 8 auf 13 Milliarden Euro, für einen deutschen Haushalt bedeutet dass eine Erhöhung der monatlichen Stromkosten von 7 auf 12 Euro. Einer der Gründe dafür sind die Vergütungen für wie Pilze aus dem Boden sprießenden Fotovoltaik-Anlagen. Damit die Bevölkerung der Energiegewinnung durch Solaranlagen auch weiterhin wohlwollend gegenübersteht, soll der Ausbau vorerst gebremst werden. [mehr » ]



    BVI will offene Immobilienfonds neu organisieren

    geschrieben am 30. November 2010

    Mit einer Reihe von Maßnahmen will der Branchenverband BVI die schwer angeschlangenen offenen Immobilienfonds retten. Kleinanleger und Großinvestoren sollen ihr Geld zukünftig in unterschiedlichen Fonds stecken. Investitionelle Anleger sollen so gehalten und Privatpersonen besser geschützt werden.

    BVI will offene Immobilienfonds retten

    BVI will offene Immobilienfonds retten

    Offene Immobilienfonds galten lange als sichere Anlage, doch nach zwei turbulenten Jahren mit reihenweise geschlossenen Fonds und massiven Abwertungen ist vom einst guten Image nicht mehr viel übrig. Um nicht endgültig auf das Abstellgleis zu geraten, hat der Bundesverband Investment und Asset Management (NVI) eine Reihe von Vorschlägen ausgearbeitet, um der Anlageklasse eine Zukunft zu geben. [mehr » ]



    Schimmel vermeiden durch richtiges Heizen und Lüften

    geschrieben am 29. November 2010 mit einem Kommentar

    Wenn die Temperaturen langsam in Richtung „arktisch“ tendieren, gilt in vielen Haushalten: Heizung auf bis zum Anschlag, damit wenigstens die Temperaturen in der Wohnung gemütlich sind. Doch weder für die Nebenkostenrechnung noch für die Bausubstanz ist das von Vorteil, denn zum richtigen Heizen gehört auch das richtige Lüften. Zu wenig heizen ist allerdings auch keine Lösung.

    Alle Jahre wieder: Ratschläge zum richtigen Heizen und Lüften.

    Alle Jahre wieder: Ratschläge zum richtigen Heizen und Lüften.

    Das richtige Heizen oder Lüften ist zwar kein Hexenwerk, die wenigen grundlegenden Dinge, die dabei zu beachten sind, bereiten aber immer wieder Probleme – und die daraus resultieren Schäden wie Feuchtigkeits- und Schimmelschäden können durchaus massiv sein. Deshalb werden Eigentümer- und Mieterverbände auch nicht müde, jedes Jahr aufs Neue die richtigen Verhaltensweisen unters Volk zu bringen.

    „Feuchtigkeit und Schimmel haben in der Regel keine Chance, wenn beim Lüften wichtige Grundregeln beachtet werden“ erklärt Ulrich Löhlein vom Immobilienverband Deutschland (IVD). Und prinzipiell sei das ganz simpel: Einfach mehrmals am Tag alle Fenster und Innentüren für wenige Minuten ganz öffnen. So wird die Luft rasch ausgetauscht, während die Wände nicht auskühlen. [mehr » ]



    München : Run auf Eigentumswohnungen

    geschrieben am 29. November 2010

    Die Münchener sind die unermüdlich steigenden Mieten leid und greifen vermehrt zu Eigentumswohnungen. Die sind zwar auch alles andere als billig, dank der derzeit günstigen Hypothekenzinsen aber halbwegs günstig zu finanzieren.

    Eigentumswohnungen in München boomen

    Eigentumswohnungen in München boomen

    Münchens Eigentumswohnungen stehen zurzeit hoch im Kurs. Die große Nachfrage treibt gleichzeitig auch die Preise nach oben, allein im letzten halben Jahr stiegen die Kosten für gebrauchte Eigentumswohnungen um sechs Prozent, wie „tz-online“ berichtet.

    Dennoch reicht die Preisspanne für die Wohnungen von 120.000 bis 350.000 Euro, je nachdem für welche Größe und Lage sich der Käufer entscheidet. In Hasenbergl kostet eine gebrauchte 70 Quadratmeter große Eigentumswohnung durchschnittlich etwa 122.500 Euro, für eine gleichgroße Wohnung in einem Viertel mit sehr guter Wohnlage wie der Altstadt werden dagegen Preise von 322.000 Euro verlangt. [mehr » ]



    Immobilien-News und Themen KW 47-2010

    geschrieben am 28. November 2010 mit 2 Kommentaren

    Strompreiserhöhung trifft Arbeitslose am schlimmsten

    Von den zum Jahreswechsel angekündigten Strompreiserhöhungen werden rund 18 Millionen deutsche Haushalte betroffen sein. Am schlimmsten trifft es aber die Arbeitslosen, da die Strom-Pauschale für Hartz IV-Empfänger mit 29 Euro deutlich niedriger angesetzt ist als die durchschnittlich zu erwartenden Kosten. Die Stromkosten seien einer Statistik zufolge in den letzten Jahren um 13 Prozent gestiegen, der Hartz IV-Regelsatz dagegen nur um 4 Prozent. [Spiegel]

    Gute Zeiten für Shoppingcenter

    Einkaufszentren stehen bei Immobilieninvestoren hoch im Kurs, die Vermietung von Büroimmobilien hat hingegen deutliche Verluste hinnehmen müssen. Doch auch wenn die Vermietung von Flächen in Shoppingcentern zunächst angenehmer scheint, gibt es in den großen Einkaufstempeln eigene Regeln.[faz]

    Gute Zeit zum Immobilienkauf?

    Bei den momentan niedrigen Hypothekenzinsen scheint die Zeit perfekt, um in Immobilien zu investieren. Stiftung Warentest hat nun für potentielle Käufer Tipps und Rechenbeispiele zur Finanzierung parat. Berücksichtigt wurde neben möglichen Zinsverlusten und Instandhaltungskosten auch die Mietentwicklung der letzten 30 Jahre.[test]

    Verstärkter Druck auf Wohnungsmarkt

    Wohnraum ist momentan begehrter denn je: aufgrund der Finanz- und Wirtschaftskrise planen immer mehr Menschen, ihr Vermögen in Immobilien anzulegen, „was eine Umschichtungswelle ausgelöst habe“, so Marktforscher Stephan Kippes. Doch das Angebot kann der hohen Nachfrage nicht mehr nachkommen, besonders bezahlbarer Wohnraum wird knapp.[suedkurier]

    Hauseigentümer profitieren von Mietern auf Zeit

    Die Nachfrage nach voll ausgestatteten Wohnungen und Häusern, die aber nur für eine absehbare Zeit benötigt werden, steigt. Vor allem Geschäftsleute, die nur vorübergehend geschäftlich in einer Stadt zu tun haben, ziehen diese Art Wohnung den kahlen, unmöblierten Zimmern vor. Setzt sich dieser Trend fort, können Hauseigentümer davon gut profitieren.[rponline]



    BBG: Neue Regelungen für Immobilienverkauf

    geschrieben am 26. November 2010 mit 3 Kommentaren

    Nach Ungereimtheiten um den Verkauf von Grundstücken sollen neue Vorschriften die Immobiliengeschäfte der Brandenburgischen Bodengesellschaft (BBG) transparenter machen. Zudem müsse das Finanzministerium die Kaufverträge der BBG im Vorfeld genehmigen.

    Neue Immobilienvorschriften für die BBG  Foto: Rainer Sturm / pixelio

    Neue Immobilienvorschriften für die BBG Foto: Rainer Sturm / pixelio

    Die Brandenburgische Bodengesellschaft (BBG), die kürzlich aufgrund strittiger Grundstücksgeschäfte in die Schlagzeilen geraten war, muss sich nun neuen Vorschriften beugen, wenn es um den Verkauf landeseigener Immobilien geht. Finanzminister Helmuth Markov (Linke) will mit den neuen Regeln für den Immobilienverkauf mehr Transparenz schaffen. [mehr » ]



    Aufträge: Baugewerbe muss im September Rückschlag hinnehmen

    geschrieben am 26. November 2010

    Deutschlands Baufirmen leiden weiterhin unter einem schwachen Auftragseingang. Preisbereinigt gingen im September 2010 1,1 Prozent weniger Aufträge ein als noch im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitgeteilt hat. Besonders der Tiefbau schwächelt weiterhin, auch die Beschäftigtenzahl schrumpft anhaltend.

    Der September war ein schlechter Monat für das Baugewerbe.

    Der September war ein schlechter Monat für das Baugewerbe.

    Vor Kurzem vermeldete das Statistische Bundesamt zwar noch ein leichtes Plus bei den Baugenehmigungen für Wohnungen, der kompletten Baubranche hilft das allerdings noch lange nicht aus der Krise. Den neuesten Zahlen der Wiesbadener Statistiker zufolge sanken die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe im September preisbereinigt um 1,1 Prozent gegenüber dem September 2009. Nicht ganz so schlecht sah es dabei im Hochbau aus. In diesem Bereich legten die Auftragseingänge um 1,2 Prozent zu, während die Nachfrage im Tiefbau gleichzeitig um 3,2 Prozent sank. [mehr » ]



    Winterpflichten: Wer nicht streut, der zahlt

    geschrieben am 25. November 2010

    Alle Jahre wieder kommt nicht nur das Christkind, sondern auch Eis und Schnee – und mit ihnen gefährliche Rutschpartien, die nicht selten mit Knochenbrüchen im Krankenhaus enden. Doch wer ist eigentlich für die Räumung von Gehwegen und Straßen zuständig?

    Wer seiner Räum- und Streupflicht nicht nachkommt, muss zahlen  Foto: pixelio / Thomas Max Müller

    Wer seiner Räum- und Streupflicht nicht nachkommt, muss zahlen Foto: pixelio / Thomas Max Müller

    Aufgrund des frühzeitigen Wintereinbruchs sind auf vielen Straßen und Gehwegen in Deutschland Rutschpartien keine Seltenheit. Wurde jedoch sorgfältig geräumt und gestreut, ist die Unfallgefahr weitaus geringer. Doch wie auch bei dem Herbstlaub ist oft unklar, wer eigentlich dafür für schnee- und eisfreie Gehwege zuständig ist.

    Gemäß der Verkehrssicherungspflicht sind im Normalfall die Gemeinden für die Räumung von Eis und Schnee auf Straßen und Wegen zuständig, oftmals wälzen sie diese Winterpflichten mittels bestimmter Gemeindesatzungen auf die Grundstückseigentümer ab. [mehr » ]



    Neuer Schufa-Service gibt Auskunft über Unternehmensbonität

    geschrieben am 25. November 2010

    Mit einem neuen Service der Schufa können nun auch Privatpersonen Bonitäts-Informationen über Unternehmen einholen. Besonders für Häuslebauer ist das Angebot interessant, schließlich kommt es häufig vor, dass die Baufirma noch während der Bauarbeiten Pleite geht. Ganz billig ist die Auskunft allerdings nicht.

    Ärger mit klammen Baufirmen vermeiden: Schufa gibt Auskunft über UnternehmensbonitätUnternehmensbonität

    Ärger mit klammen Baufirmen vermeiden: Schufa gibt Auskunft über Unternehmensbonität

    Egal ob neuer Handyvertrag, die Finanzierung für den Fernseher oder die Bewerbung für eine Wohnung: Privatpersonen müssen in etlichen Bereichen ihre finanzielle Situation durchleuchten lassen. Hebt die Schufa ihren Daumen, sind die Anschaffungen kein Problem, bei einer negativen Bewertung der Bonität gibt es häufig Probleme.

    Umgekehrt war es für Privatpersonen bisher kaum möglich, an Informationen über die Kreditwürdigkeit eines Unternehmens zu kommen, um so möglichen Ärger bereits im Vorfeld zu vermeiden. Mit einem neuen Online-Service der Schufa soll genau dies nun möglich werden. [mehr » ]