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    dena – Netzstudie: Erneuerbare Energien fordern Optimierung des Stromnetzes

    geschrieben am 24. November 2010 mit einem Kommentar

    Die endgültige Integration erneuerbarer Energien in den Strommix stellt eine größere Herausforderung dar, als zunächst gedacht. Einer aktuellen Studie der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) zufolge, müsste das gesamte Stromsystem in Deutschland optimiert werden, um in 15 Jahren einen Ökostrom-Anteil von etwa 40 Prozent zu erreichen und eine wirtschaftliche Stromversorgung zu garantieren. Dazu bedarf es tausender neuer Stromleitungen, deren Ausbau sehr kostspielig sein dürfte.

    dena- Netzstudie II - Stromnetz muss ausgebaut werden

    dena- Netzstudie II - Stromnetz muss ausgebaut werden

    Dennoch würde Deutschland zu Recht auf die Integration erneuerbarer Energien setzen, betont Stephan Kohler von der dena. „Aber der Ausbau der Erneuerbaren stellt das Energiesystem auch vor große Herausforderungen. Wir müssen den Windstrom von Nord- und Ostsee zu den Verbrauchern im Süden bringen. Und konventionelle Kraftwerke müssen so modernisiert und betrieben werden, dass sie sich mit den Erneuerbaren optimal ergänzen und gleichzeitig wirtschaftlich betrieben werden können“, so Kohler weiter. [mehr » ]



    Mieterbund kritisiert Wohnungspolitik der Bundesregierung

    geschrieben am 24. November 2010

    Der Deutsche Mieterbund (DMB) kritisiert das Streichkonzert der Bundesregierung in der Wohnungpolitik als „widersprüchlich, kurzsichtig und ungerecht“. Die Politik spare am falschen Ende, wenn sie bei Städtebauförderung und Wohngeld kürze.

    Der Mieterbund kritisiert die Regierungsbeschlüsse zur Wohnpolitik. Foto: © Bundestag / Lichtblick /Achim Mende

    Der Mieterbund kritisiert die Regierungsbeschlüsse zur Wohnpolitik. Foto: © Bundestag / Lichtblick /Achim Mende

    Sie kamen ja nicht wirklich überraschend, die auf der gestrigen Haushaltsberatung gefassten Beschlüsse – oder besser Kürzungen - der schwarz-gelben Koalition bei Städtebauförderung, CO2-Gebäudesanierungsprogramm und dem Wohngeld. Bereits in den letzten Wochen und Monaten deutete einiges darauf hin, dass es bei der Wohnungspolitik einige herbe finanzielle Einschnitte geben könnte. Dass die Bundesregierung nun trotz anhaltender Proteste an ihren Vorhaben festhält, nutzt der Deutsche Mieterbund (DMB) zu einer Generalabrechnung mit Merkels Kabinett. [mehr » ]



    GdW: Kritik an Pauschalierung der Unterkunfts-und Heizkosten

    geschrieben am 23. November 2010

    Der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen bemängelt die geplante Pauschlierung der Unterkunfts- und Heizkosten. Bürokratische Hemmnisse würden so keineswegs abgebaut, die Erhebung der notwendigen Daten sei zu aufwendig.

    Der GdW spricht sich gegen eine Pauschalierung der Unterkunfts- und Heizkosten aus  Foto: pixelio / Bastian Scheefe

    Der GdW spricht sich gegen eine Pauschalierung der Unterkunfts- und Heizkosten aus Foto: pixelio / Bastian Scheefe

    Bereits in der Vergangenheit hatte der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen gegen eine Pauschalierung für die Kosten von Unterkunft und Heizung gestimmt, doch mit einem neuen Gesetzesentwurf soll der Fixbetrag für Wohnen und Heizen nun eventuell doch möglich gemacht werden. „Die Kosten der Unterkunft und Heizung über kommunale Satzungen zu pauschalieren, ist kontraproduktiv und führt keineswegs zu dem von der Bundesregierung angestrebten Ziel, bürokratische Erleichterungen herbeizuführen”, äußerte sich GdW-Präsident Lutz Freitag zu dem Gesetzesentwurf. [mehr » ]



    Strompreisexplosion ruft Bundesnetzagentur auf den Plan

    geschrieben am 23. November 2010 mit einem Kommentar

    Die Preiserhöhungswelle der Stromkonzerne hat die Bundesnetzagentur auf den Plan gerufen. Deren Präsident bemängelte „überzogene Preisforderungen“ und rät Verbrauchern zu einem Anbieterwechsel.

    Sündenbock: Erneuerbare Energien müssen für Verteuerungswelle herhalten.

    Sündenbock: Erneuerbare Energien müssen für Verteuerungswelle herhalten.

    Satte und in unschöner Regelmäßigkeit stattfindende Tariferhöhungen gehören bei Deutschlands Stromanbietern zwar seit Langem zum guten Ton, doch die zum Jahreswechsel anstehende, praktisch flächendeckende Verteuerungswelle hat es seit der Liberalisierung des Strommarktes in diesem Umfang wohl noch nicht gegeben. Knapp 350 Stromversorger haben angekündigt, ihre Tarife zum Dezember bzw. Januar zu erhöhen. [mehr » ]



    Google Street View: Verpixelte Häuser sehr zum Nachteil für Immobilienmakler

    geschrieben am 22. November 2010 mit einem Kommentar

    Für Immobilienmakler sind verpixelte Hausfassaden bei Google Street View ein echtes Ärgernis. Denn wenn Wohnungssuchende auf ihrer virtuellen Besichtigungstour statt einer ansehnlichen Häuserfront nur verschwommenen Pixelbrei zu sehen bekommen, könnte dies Interesse und Maklerumsatz schmälern.

    Immobilienmakler ärgern sich über verpixelte Gebäude

    Immobilienmakler ärgern sich über verpixelte Gebäude

    Auch nachdem der vielfach umstrittene digitale Kartendienst Google Street View in der letzten Woche in Deutschland gestartet ist, finden die Diskussionen kein Ende. Bereits im Vorfeld protestierten hunderttausende Deutsche gegen die Veröffentlichung ihrer Häuser im Internet. Als Konsequenz der zahlreichen Widersprüche gegen den Internetdienst verpixelte Google sämtliche Gebäude, auch dann, wenn nur ein Bewohner eines Mehrparteienhauses Einspruch eingelegt hatte. Selbst die Büroräume des Internetriesen in München waren betroffen, auch die Grünen ärgern sich über die Unkenntlichmachung ihrer Parteizentrale auf Antrag anderer Mietparteien. [mehr » ]



    Leichter Aufwärtstrend beim Wohnungsbau hält an

    geschrieben am 22. November 2010

    Die große Krise des Wohnungsbaus in Deutschland scheint vorerst überwunden – wenn auch auf niedrigem Niveau. Nach dem historischen Tiefststand im Jahr 2008 wurden auch in den ersten neun Monaten des Jahres 2010 wieder mehr Wohnungen genehmigt.

    Baugenehmigungen: Aufwärtstrend im Wohnungsbau hält an

    Baugenehmigungen: Aufwärtstrend im Wohnungsbau hält an

    Verhalten gute Nachrichten für die Baubranche gab es am vergangenen Freitag aus Wiesbaden. Dem Statistischen Bundesamt zufolge wurde von Januar bis September 2010 der Bau von ingesamt 137.900 Wohnungen genehmigt. Es scheint nun endlich wieder voranzugehen, denn gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das ein Plus von 7% oder 9.000 Wohnungen.

    Anlass zur Euphorie geben die Zahlen allerdings nicht, denn in den vergangenen Jahren erlebte der Wohnungsbau einen dramatischen Sinkflug. Zum Vergleich: [mehr » ]



    Immobilien-News und Themen KW 46-2010

    geschrieben am 21. November 2010 mit 5 Kommentaren

    99 jähriger Dame kann nicht einfach gekündigt werden. Leben Mieter bereits seit einigen Jahrzehnten in der gleichen Wohnung, können sie nicht so einfach gekündigt werden. In einem aktuellen Fall hatte das LG Bonn entschieden, dass einer 99-jährige Mieterin nach 39 Jahren in der Wohnung wegen der Unzumutbarkeit des Umzuges nicht wegen Eigenbedarfs gekündigt werden kann. [Haufe]

    China kämpft gegen Immobilienblase. Mit einer Reihe von Maßnahmen versucht die chinesische Regierung, der Immobilienblase Herr zu werden. Damit Wohnungen und Häuser nicht noch teurer werden, wollen keine weiteren Kredite für Bauherren vergeben werden. [Handelsblatt]

    Wohnungsunternehmen im Fokus. Die Wohnungsunternehmen stehen derzeit im Mittelpunkt etlicher Debatten – sei es mangelnder Neubau oder zukünftige notwendige Sanierungsvorhaben und deren Auswirkungen auf das Mietrecht. GdW-Präsident Axel Gedaschko äussert sich im Interview zu den strittigen Themen. [Welt]

    Abwackprämie für Immobilienfonds? Nicht nur, dass hunderttausende Anleger Geld und Ersparnisse in den seit langem kriselnden offenen Immobilienfonds versenkt haben – nun kassieren die Fondsgesellschaften Degi und KanAm für der Verkauf von Immobilien der in Abwicklung befindlichen Fonds. [Manager Magazin]

    Berlins Wohnungsmarkt ist ein Markt der Extreme. In Berlin gibt es keinen Durchschnitt – titelt der Tagesspiegel. Zwar sei das Angebot an Wohnimmobilien groß und auch die Preise derzeit noch moderat, allerdings gebe es riesige Unterschiede zwischen den Top-Lagen der Hauptstand und Standardlagen. [Tagesspiegel]

    Wohnriester lohnt – unter Umständen. Die Wohnriesterzulage hat zwar wegen bestimmter Bedinungen nicht den besten Ruf, lohnt sich aber dennoch in den meisten Fällen. Laut Stiftung Warentest sind besonders die von Bausparkassen vertriebenen Riester-Kombikredite empfehlenswert. [N-TV]



    Wohnhaus mit drei Wohnungen: Vermieter können nicht einfach kündigen

    geschrieben am 19. November 2010

    Der Gesetzgeber hat vor einer Wohnungskündigung wegen Eigenbedarfs hohe Hürden gesetzt. So gibt es kein Sonderkündigungsrecht für selbstbewohnte Häuser mit drei Wohnungen – selbst wenn eine davon eine nicht genutzte Kellerwohnung ist, wie der BGH in einem Urteil klarstellte. Der Mieterbund begrüßt die Entscheidung.

    Bei Gebäuden mit mehr als drei Wohnungen gilt das einfache Kündigungsrecht nicht.

    Bei Gebäuden mit mehr als drei Wohnungen gilt das Sonderkündigungsrecht nicht.

    Vermieter können Mieter in von ihnen selbst bewohnten Gebäuden nur unter bestimmten Bedinungen wegen Eigenbedarfs aus ihren Wohnungen klagen. Der Bundesgerichtshof (BGH) präzisierte entsprechende Regelungen mit einem Urteil. [mehr » ]



    Gasversorger EWE muss Kunden Geld in voller Höhe zurückerstatten

    geschrieben am 19. November 2010

    Der Gasversorger EWE muss seinen Kunden zu viel gezahltes Geld wegen überhöhter Gaspreise in vollem Umfang zurückerstatten. Ein ausgehandelter Kompromiss, der geringere Zahlungen vorsah, wurde von einigen Kunden nicht akzeptiert – doch EWE ziert sich trotz des letztinstanzlichen Urteiles weiter.

    Gasversorger EWE muss Kunden zu viel gezahltes Geld zurückerstatten

    Gasversorger EWE muss Kunden zu viel gezahltes Geld zurückerstatten

    Nicht nur die Strom-, sondern auch die Gaspreise wurden in den vergangenen Jahren ständig erhöht und manch ein Energiekunde fragt sich, womit sich diese Erhöhungen eigentlich rechtfertigen lassen. Vor dem Amtsgericht Aurich klagten drei Gaskunden gegen Niedersachsens größten Gasversorger wegen Preiserhöhungen von April und August im Jahr 2008. [mehr » ]



    BGH: Wasserzähler mit abgelaufener Eichfrist dürfen verwendet werden

    geschrieben am 18. November 2010

    Zur Abrechnung des Wasserverbrauches dürfen Vermieter auch die Werte von ungeeichten Wasserzählern benutzen – korrekt müssen die Werte dennoch sein. Das geht aus einem Urteil des Bundesgerichtshofes (BGH) hervor.

    Wasserzähler: Nebenkosten okay trotz abgelaufener Eichfrist . Foto: knipseline / pixelio.de

    Wasserzähler: Nebenkosten okay trotz abgelaufener Eichfrist . Foto: knipseline / pixelio.de

    Die Abrechnung der Betriebskosten gibt alle Jahre wieder Anlass zu Streit zwischen Vermieter und Mieter. Oftmals sind die Abrechnungen schlicht falsch, weil dem Mieter nicht umlagefähige Kosten aufgebürdet werden, in vielen Fällen wird die Richtigkeit der gemessenen Werte - beispielsweise beim Wasserverbrauch - angezweifelt. Nicht selten landen solche Streitigkeiten dann vor Gericht.

    Im verhandelten Fall hatte ein Mieter geklagt, weil die Eichfrist der Zähler, die den Wasserverbrauch seiner Wohnung gemessen haben, in den Jahren 2006 und 2007 bereits abgelaufen war. Die zum damaligen Zeitpunkt nicht mehr geeichten Wasserzähler hätten nach Meinung des Mieters in keinem Fall zur Abrechnung der Nebenkosten genutzt werden dürfen. Stattdessen seien die Nebenkosten anteilig anhand der Wohnungsgröße zu ermitteln. [mehr » ]