geschrieben am 18. November 2010
Es ist soweit: in der Nacht zum Donnerstag hat Google seinen vielfach umstrittenen digitalen Kartendienst „Street View“ auch in Deutschland gestartet. Zu sehen sind zunächst die Straßenzüge und Häuser der zwanzig größten Städte. Wer also in Berlin, Bonn, Köln oder München wohnt, kann ab sofort sein Haus live im Internet begutachten – es sei denn, es wurde Widerspruch gegen den Bilderdienst eingelegt, wie es knapp 245.000 deutsche Haushalte taten.

Google Street View ist nun auch in Deutschland gestartet
Bereits Anfang November veröffentlichte Google mit einer Testversion einiger Sehenswürdigkeiten, öffentlichen Plätzen und Straßenzüge aus fünf deutschen Städten sowie Oberstaufen in Bayern.
Die Gesichter von Passanten, Nummernschilder sowie die Gebäude, deren Besitzer Widerspruch eingelegt haben, werden aus Datenschutzgründen stark verpixelt dargestellt. Jedoch entschuldigte sich das Unternehmen bereits im Vorfeld, dass manche Häuser nicht vollständig unkenntlich gemacht wurden. Es sei einfach nicht möglich gewesen, diese zu identifizieren, da die dazugehörigen Widersprüche beispielsweise handschriftlich eingereicht wurden und die Adressen unleserlich oder nicht korrekt gewesen waren. Es sei aber auch im Nachhinein noch möglich, Widerspruch gegen die Veröffentlichung eines Hauses auf dem Online-Dienst einzulegen. [mehr » ]
Von immobilo_madlen
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geschrieben am 17. November 2010
Der aktuelle Marktmonitor des Verbandes Berlin-Brandenburger Wohnungsunternehmen (BBU) prophezeit der Hauptstadt eine dramatische Wohnungsknappheit bis 2015. Die ließe sich nur vermeiden, wenn der Senat billiges Bauland zur Verfügung stelle. Der Senat hält dagegen: Es gebe kein Angebotsmangel.

Vor kurzem noch undenkbar, bald Realität? Berlin droht laut BBU eine Wohnungsnot.
Mickrige 3.000 Wohnungen oder weniger als ein Prozent des Bestandes könnten im Jahr 2015 in Berlin noch leer stehen, was nichts anderes als eine dramatische Wohnungsnot bedeuten würde. Zu diesem alarmierenden Fazit kommt der gestern vorgestellte Marktmonitor des Hamburger Gewos-Institutes für den Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen, dessen Mitglieder knapp 40 Prozent des Berliner Mietwohnungsbestandes abdecken.
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Von immobilo_mb
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geschrieben am 17. November 2010
Bei Streitigkeiten wegen Baupfusch haben Bauherren oft schlechte Karten. Die Justizministerin will nun deren Rechte stärken und das Bauvertragsrecht modifizieren. Bis das Gesetz steht, müssen allerdings noch etliche Probleme aus dem Weg geräumt werden.

Mit dem Bauvertragsrecht sollen zukünftig Streitigkeiten am Bau geschlichtet werden
Risse im Mauerwerk, undichte Fenster oder gar schiefe Wände – immer wieder gibt es beim Hausbau Mängel. Nach Angaben der Dekra weist jedes Bauprojekt durchschnittlich etwa 32 Mängel auf, die Frage, wer die Schuld dafür trägt, ist oft nicht eindeutig zu beantworten. Künftig soll der Streit am Bau zwischen Architekten, Baufirmen und Bauherren durch ein einheitliches Bauvertragsrecht geregelt werden. Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) will damit die Rechte der Bauherren stärken, wie „Welt online“ berichtet. [mehr » ]
Von immobilo_madlen
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geschrieben am 16. November 2010 mit 2 Kommentaren
Die Mieten steigen in etlichen Kreisen Deutschlands rasanter als die Lebenshaltungskosten. Was Vermieter freut, ist für Mieter und Umzugswillige zunehmend ein Ärgernis – denn immer mehr Regionen sind von der Mietexplosion betroffen.

Die Mietpreise in Deutschland steigen weiter rasant an
Der Eindruck, dass die Mieten vielerorts kräftig steigen, täuscht nicht: Wie eine Analyse des Marktforschungsinstituts „empirica“ belegt, haben sich die Mieten innerhalb der letzten fünf Jahre in 29 Prozent aller Landkreise oder kreisfreien Städte stärker erhöht, als der Preisindex der Lebenserhaltung. Noch vor einem Jahr galt dies für nur 12 Prozent der Kreise.
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Von immobilo_madlen
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geschrieben am 16. November 2010 mit 3 Kommentaren
Neue Arbeit, neue Stadt, neue Freundin, neue Wohnung: Kurzfristige Veränderungen im Leben erfordern meist einen zeitnahen Umzug. Dreimonatige Kündigungsfristen für die alte Wohnung und teuere Makler auf der Suche nach neuen Wohnung können da schnell zum kostspieligen Problem werden – ganz abgesehen von der stressigen Suche. Das Nachmieterportal Yoom kann hier Abhilfe schaffen.

Geld fürs Ausziehen: Mit Yoom den Nachmieter finden.
Immobilienmakler rangieren in der Beliebtheitsskala von Wohnungssuchenden nicht gerade auf den oberen Rängen, zu oft beschränkt sich der Wirkungskreis auf das Aufschließen der Wohnungstür und das Verteilen der ominösen Bewerbungsbögen. Dass dafür über zwei Nettokaltmieten fällig werden sollen, die allein vom Mieter gezahlt werden sollen, erschließt sich daher nur den wenigsten. Aus diesem Grund hat die SPD-Fraktion kürzlich einen Antrag im Bundestag eingereicht, der zum Ziel hat, dass Maklerprovisionen künftig zwischen Eigentümern und Vermietern aufgeteilt werden sollen, was beim Mieterbund zu wahren Jubelstürmen unter dem Motto „Wer die Musik bestellt, muss sie auch zahlen“ führte.
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Von immobilo_mb
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geschrieben am 15. November 2010
Die Kürzung der Mittel für die Städtebauförderung fällt nicht ganz so drastisch aus, wie ursprünglich zu befürchten war. Dennoch droht erfolgreichen Programmen wie „Soziale Stadt“ das Aus.

Mittel zur Städtebauförderung nun aufgestockt
Zur großen Freude der Bundesländer, Kommunen und der Verbände der Bau-und Immobilienwirtschaft scheint sich das Blatt bei der Finanzierung der Städtebauförderung gewendet zu haben: Auf der am letzten Donnerstag stattfindenden Bereinigungssitzung des Bundestags-Haushaltsausschusses wurde die geplante Halbierung der finanziellen Mittel für die Städtebauförderung korrigiert. Anstatt der ursprünglich geplanten 305 Millionen Euro sollen für 2011 nun 455 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Das Budget der Städtebaufördermittel aus dem Jahr 2010 wird mit etwa 610 Millionen Euro dennoch nicht erreicht. [mehr » ]
Von immobilo_madlen
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geschrieben am 15. November 2010
Mit Fördergeldern der KfW-Bank wurden in diesem Jahr bereits eine Million Wohnungen saniert. Den größten Anteil haben dabei energetische Sanierungen, barrierefreie Wohnungen für altersgerechtes Wohnen sind noch deutlich in der Minderzahl.

KfW fördert mehr Wohnungssanierungen als je zuvor.
Die Bundesregierung will Deutschlands Wohnbauten bis 2050 energetisch auf Vordermann bringen und hat sich dafür eine Reihe von Maßnahmen – vom ursprünglich angedachten Sanierungszwang über bessere Kostenumlage für Vermieter bis zu Mietrechtseinschränkungen – überlegt. Doch offenbar brauchen die Deutschen den Druck der Regierung nicht, wie die aktuellen Zahlen der KfW-Bank beweisen. Alleine in diesem Jahr wurden mit den Fördermitteln der Bank über eine Million Wohnungen neu gebaut, saniert oder modernisiert – fast doppelt so viele wie noch im Vorjahr.
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Von immobilo_mb
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geschrieben am 14. November 2010 mit 2 Kommentaren
Betriebskosten mehrerer Häuser können zusammen abgerechnet werden. Wie der BGH entschied, dürfen Vermieter von preisfreiem Wohnraum die Betriebskosten mehrerer zusammenhängender Gebäude zu einer Abrechnungseinheit zusammenfassen. Im verhandelten Fall stritten sich Mieter und Vermieter, ob drei verschiedene Häuser als eine Wirtschafts- und Abrechnungseinheit behandelt werden dürfen. [Haufe]
Hypothekendarlehen jetzt prüfen. Die Talfahrt der Hypothekenzinsen scheint vorbei, denn seit dem historischen Tiefststand im August konnten die Zinssätze wieder leicht zulegen. Wer eine Immobilie finanzieren will und kann, sollte sich daher in der nächsten Zeit nach einem geeigneten Darlehensgeber unsehen. Was dabei zu beachten ist. [Focus]
Steigert der Mietspiegel die Münchener Mieten? München ist und bleibt das teuerste Miet-Pflaster in Deutschland. Damit nicht noch mehr bezahlt werden muss als üblich, gibt es in der bayerischen Landeshauptstadt einen Mietspiegel. Doch dieser verfehlt scheinbar seinen Zweck: Die SPD vermutet, dass der Mietspiegel für sich weiterhin verteuernde Mieten verantwortlich sei. [Münchener Merkur]
DSL: Keine Kündigung trotz Umzug. Kunden können ihren an eine Vertragsdauer gebundenen DSL-Vertrag bei einem Umzug selbst dann nicht ausserordentlich kündigen, wenn der Anbieter am neuen Wohnort keinen DSL-Anschluss anbieten kann. Das entschied der BGH. Durch die lange Laufzeit hätte der Kunde Vorteile beim Preis, zudem rechne sich der Vertrag für den Anbieter durch die Bereitstellung der Hardware erst im zweiten Vertragsjahr. [Welt]
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geschrieben am 12. November 2010 mit einem Kommentar
Gestern hat die Fachmesse „Haus & Wohnen“ ihre Pforten für Besucher geöffnet. Zentrales Thema in diesem Jahr ist Energie und dessen Einsparmöglichkeiten in Haus und Hof. Auch das Heimwerkerkönnen kann getestet werden.

Vom 11. bis 14. November startet die Fachmesse "Haus & Wohnen" in Köln Foto: Koelnmesse
Seit Donnerstag können Besucher auf der Kölner Fachmesse „Haus & Wohnen“ täglich von 10 bis 18 Uhr aktuelle Trends und Neuerungen rund um Themen wie Wohnen, Bauen und Modernisieren bestaunen. Auf der bis zum 14. November stattfindenden Messe bringen etwa 500 Aussteller ihre neuesten Produkte sowie Dienstleistungen an den Mann und lassen sich auch mit praktischen Darbietungen nicht lumpen, bei denen sich jeder Besucher sogar selbst versuchen kann. [mehr » ]
Von immobilo_madlen
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geschrieben am 12. November 2010 mit 2 Kommentaren
Der Stromkonzern RWE erhöht zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres deutlich die Preise. Schuld seien die Umlagen für alternative Energien, die den Strom weiter verteuern. Weitere 60 Anbieter wollen im kommenden Jahr ihre Tarife zu erhöhen.

Stromkonzerne erhöhen die Preise drastisch: Schuld sei die EEG-Umlage.
Und täglich grüßt die Preiserhöhung: Trotz sprudelnder Gewinne müssen beim Stromversorger RWE die Kunden weiter bluten. Der Essener Konzern hatte gestern angekündigt, die Strompreise ab dem 1. Januar 2011 um ingesamt 3,6 Prozent zu erhöhen. Zusammen mit einer bereits erfolgten Erhöhung von mehr als 7 Prozent im vergangenen August wird sich der RWE-Strom innerhalb eines Jahres somit um stattliche 12,7 Prozent verteuert haben, wie focus.de berichtet. Für einen Durchschnittshaushalt sind das immerhin knapp 95 Euro mehr an Stromkosten jährlich. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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