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    Immobilien-News und Themen KW 49-2010

    geschrieben am 12. Dezember 2010 mit einem Kommentar

    Patrizia übernimm LB Immo Invest. Die Münchner Immobiliengesellschaft Patrizia hat die LB Immo Invest gekauft, die nicht nur Immobilien-Fonds anbieten, sondern auch in Wohnungen, Hotels- und Gebäudekomplexe investieren. Zu welchem Preis LB Immo Invest übernommen wurde, ist jedoch nicht bekannt. Patrizia verwaltet mit diesem Zukauf nun ein Gesamtvermögen von mehreren Milliarden Euro. [ARD]


    Floating Homes im Duisburger Hafen.
    Der Duisburger Innenhafen wird für Wohnungssuchende zunehmend interessanter: Grund sind die sogenannten „Floating Homes“, großzügige Wasserhäuser, die einer Wohnung auf festem Boden in nichts nach stehen. Diese modernen Hausboote mit grandioser Aussicht auf den Hafen haben allerdings auch ihren Preis, dennoch sind weitere Wasserhäuser in Planung.[Derwesten]

    Ein ganzes Bürohaus für Google. Für einen Kaufpreis von rund 1,8 Milliarden Dollar geht das New Yorker Bürogebäude 111 Eight an den Internetkonzern Google. Seit Beginn der Finanzkrise ist das seither der größte Immobiliendeal in den USA. Bislang gibt es noch keine offizielle Kaufabwicklung, doch die Verkäufer des Bürokomplexes, zu denen unter anderem auch der deutsch-amerikanische Fondsinitiator Jamestown gehört, sind zuversichtlich, dass der Deal noch in diesem Jahr zum Abschluss gebracht wird [FAZ]

    Keine Sanierungspflicht, bitte. Der Modernisierungszwang bei den Wohnimmobilien kommt bei vielen Deutschen nicht gut an – einer aktuellen Umfrage zufolge sind 65 Prozent gegen eine Modernisierungspflicht, die jüngere Bevölkerung dagegen befürwortete mit 41 Prozent die staatliche Verpflichtung. Dem stimmte auch ein Viertel der privaten Immobilienbesitzer zu, die ihre Eigenheime ohnehin modernisieren würden. [Welt]


    Aufmüpfiger Mieter darf trotz Kündigung nicht geräumt werden.
    Weigert sich der Mieter, selbst nach Beendigung des Mietverhältnisses die Wohnung zu räumen, darf der Vermieter nicht eigenmächtig gegen ihn vorgehen, sondern muss gerichtliche Wege gegen ihn einleiten. Der Mieter hat solange das Recht die Wohnung zu nutzen, bis mit einer Räumungsvollstreckung gegen ihn vorgegangen wurde. [Haufe]



    Berliner Immobilien sind derzeit besonders erschwinglich

    geschrieben am 10. Dezember 2010

    Berlin ein Immobilien-Schnäppchenmarkt? „Ja“, meint zumindest der Immobilienverband Deutschland (IVD) und verweist auf den „Erschwinglichkeitsindex“. Der Untersuchung zufolge ist Wohneigentum in der deutschen Hauptstadt günstig wie lange nicht.

    Berliner Wohnungsmarkt: Laut IVD derzeit sehr erschwinglich

    Berliner Wohnungsmarkt: Laut IVD derzeit sehr erschwinglich

    Immobilien in Berlin sind weiterhin preiswert - insbesondere die Immobilien im Berliner Westen, die so erschwinglich sind wie seit sechs Jahren nicht mehr. Zu diesem Ergebnis kommtder Erschwinglichkeitsindex des Immobilienverband Deutschland (IVD).

    Ab dem Jahr 2012 könnte es jedoch wieder schwieriger werden, günstige Immobilien zu finden. Das prognostiziert zumindest IVD Vizepräsident Jürgen Michael Schick: „Der Markt profitiert derzeit von dem niedrigen Zinsniveau. Sobald dieses wieder steigt, wird Wohneigentum weniger erschwinglich sein“. [mehr » ]



    Mieten in Köln ziehen weiter an

    geschrieben am 10. Dezember 2010

    Die Mieten in Köln werden immer teurer: Zu diesem wenig überraschenden Fazit kommt der neueste Mietspiegel der Domstadt. Besonders die Mietpreise für kleinere und ältere Wohnungen sind überproportional gestiegen.

    Köln wird immer teueres Pflaster

    Köln wird immer teueres Pflaster

    Vom Kölner Immobilienmarkt hört man ja so einige Horrorgeschichten – und besser wird es wohl kaum werden, wenn man den Zahlen des neuen Mietspiegels der „Rheinischen Immobilienbörse“ glauben schenken darf. Demnach hat sich die Lage in den letzten beiden Jahren nochmals verschärft.

    Zu leiden haben besonders Mieter kleinerer Wohnungen mit einer Wohnfläche bis zu 40 Quadratmetern in mittleren Wohnlagen. Deren Mieten sind innerhalb von zwei Jahren um 4,6 Prozent gestiegen und rangieren inzwischen bei 10 Euro/m² - und die Nebenkosten sind dabei noch nicht enthalten. [mehr » ]



    Studie: Immobiliensuchende sind anspruchsvoll

    geschrieben am 9. Dezember 2010

    Immobilieninteressenten in Deutschland achten bei den Ausstattungsmerkmalen der Wohnung zunehmend auf Energieeffizienz. Doch auch die klassischen Kriterien wie Balkon oder Terrasse sind weiterhin wichtig.

    Balkon: Immer noch wichtiges Kriterium bei der Wohnungssuche. Claudia Huldi / pixelio.de

    Balkon: Immer noch wichtiges Kriterium bei der Wohnungssuche. Claudia Huldi / pixelio.de

    „Anspruchsvoll“ – auf diese Charakterisierung können sich fast alle Makler einigen, wenn sie Immobiliensuchende in Deutschland beschreiben. Laut der neuen Studie „Marktmonitor Immobilien 2010“ des Immobilienportals Immowelt.de und Prof. Dr. Stephan Kippes von der Hochschule Nürtingen-Geislingen sind die deutschen Immobiliensuchenden ausgesprochen wählerisch.

    Bei einem Ranking der größte No Go´s erwiesen sich die Immobilieninteressenten hierzulande als erstaunlich energiebewusst. So sind Immobilien mit veralteter Heizung für 49 Prozent der Befragten tabu, dicht gefolgt von Immobilien ohne Balkon (37 Prozent). [mehr » ]



    Deutsche geben das meiste Geld fürs Wohnen aus

    geschrieben am 9. Dezember 2010 mit einem Kommentar

    Deutsche Haushalte geben einen Großteil ihres Geldes für das Wohnen aus – durchschnittlich 731 Euro monatlich. Das hat das Statistische Bundesamt im Rahmen der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) ermittelt. Bei Möbeln und Haushaltsgeräten haben sich die Deutschen 2008 mit monatlichen Ausgaben von 113 Euro deutlich knausriger gezeigt als noch bei der vorherigen Untersuchung im Jahr 2003.

    Wohnen wird immer teurer.

    Wohnen wird immer teurer.

    Wohnen in Deutschland wird immer teurer: Zahlten die Bundesbürger im Jahr 1998 noch durchschnittlich 657 Euro für Wohnen, Energie, Wohnungsinstandhaltung, waren es 2003 bereits 697 Euro und vor zwei Jahren schließlich 731 Euro – eine Verteuerung von knapp 11 Prozent. Das geht aus der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) des Statistischen Bundesamts (Destatis) hervor. Circa 60.000 Haushalte haben dafür im Jahr 2008 drei Monate lang ein detailliertes Haushaltsbuch geführt und sämtliche Ausgaben und Einnahmen genauestens protokolliert. [mehr » ]



    Abschlussgebühren bei Bausparkassen weiterhin rechtens

    geschrieben am 8. Dezember 2010 mit 2 Kommentaren

    Die von Bausparkassen erhobene Abschlussgebühr für Bausparverträge ist rechtens, wie der BGH befunden hat. Eine Klage der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen gegen entsprechende Klauseln ist somit gescheitert.

    BGH: Bausparkassen dürfen weiterhin Abschlussgebühren verlangen.

    BGH: Bausparkassen dürfen weiterhin Abschlussgebühren verlangen.

    Bausparkassen dürfen weiterhin Abschlussgebühren von Neukunden verlangen. Das entschied der Bundesgerichtshof am vergangenen Dienstag. In dem über mehrere Instanzen gehenden Musterprozess klagte die Verbraucherschutzzentrale Nordrhein-Westfalen gegen die Bausparkasse Schwäbisch Hall. Ihrer Meinung nach wären die Abschlussgebühren eine „Benachteiligung von Neukunden“. Außerdem könne man sich nicht allein auf den angegebenen Zinssatz verlassen, da sich die Gebühren im Kleingedruckten verbergen. [mehr » ]



    Immobilienkäufer achten auf guten energetischen Zustand

    geschrieben am 8. Dezember 2010

    Gut gedämmt und modern geheizt muss sie sein, die bevorzugte Immobilie deutscher Hauskäufer. Sind diese Kriterien nicht erfüllt, ist das Haus heutzutage kaum vermittelbar, wie das „Immobilienbarometer“ von Interhyp und Immobilienscout24 ergab. Trotz gutem energetischen Zustand rechnen die meisten Käufer dennoch mit weiteren Investitionen zur Energieeinsparung.

    Gut gedämmt ist halb verkauft: Deutsche bevorzugen sparsame Gebäude. Foto: KfW

    Gut gedämmt ist halb verkauft: Deutsche bevorzugen sparsame Gebäude. Foto: KfW

    Energieschleudern haben auf dem deutschen Immobilienmarkt kaum noch Chancen, einen Käufer zu finden. Einer Untersuchung des Immobilienfinanzierers Interhyp sowie des Immobilienportals Immobilienscout 24 zufolge achtet eine große Mehrheit von 83 Prozent der Immobilienkäufer auf den energetischen Zustand des Gebäudes. Ist dieser nicht ganz optimal, ist eine große Mehrheit auch bereit, in Verbesserungen zu investieren. [mehr » ]



    Grünes Image der Fernwärme bröckelt

    geschrieben am 7. Dezember 2010

    Wenn die Temperaturen in den Wintermonaten so langsam gen Null sinken, geht der erste Handgriff in der Wohnung oft zum Thermostat. Wenn die Heizung mit Fernwärme läuft, gilt dies als gemeinhin umweltfreundlich und sparsam – ein Trugschluss, wie Kritiker meinen.

    Ist Fernwärme doch nicht so "grün"? Foto: Volker Zintgraf / pixelio.de

    Ist Fernwärme doch nicht so "grün"? Foto: Volker Zintgraf / pixelio.de

    Alle Jahre wieder laufen im Winter Deutschlands Heizungen auf Hochtouren. Manche davon werden mit fossilen Brennstoffen betrieben, andere funktionieren ökologisch korrekt mit Solarenergie und Erdwärme. Als umweltschonend gilt auch die Fernwärme, die in ca. 13 Prozent der deutschen Haushalte genutzt wird. Doch genau diese Art des Heizens wird von Experten zunehmend kritisch unter die Lupe genommen.

    Zustande kommt Fernwärme durch Kraft-Wärme-Kopplung insbesondere in Kraftwerken. Ausser dem Hauptprodukt Strom entsteht hier auch das Nebenprodukt Wärme, welche dann in Form von Wasser oder Dampf zum Kunden geleitet wird. [mehr » ]



    Bausparkassen rechnen 2011 mit steigendem Wohnungsneubau

    geschrieben am 7. Dezember 2010

    Nach einem leichten Aufwärtstrend in diesem Jahr sollen im nächsten Jahr wieder deutlich mehr Wohnungen genehmigt werden. Der Baufinanzierer LBS prognostiziert ein Plus der Baugenehmigungen von 12 Prozent gegenüber 2010. Der Aufschwung der Fertigstellungen wird dagegen noch ein wenig auf sich warten lassen.

    Deutsch zeigen sich wieder baufreudig. Foto: © LBS

    Deutsch zeigen sich wieder baufreudig. Foto: © LBS

    In Sachen Baugenehmigungen für Wohnbauten hat Deutschland zuletzt äußerst dürre Zeiten hinter sich. Zwischen 2007 und 2009 summierte sich die Zahl der genehmigten Wohneinheiten auf jährlich knapp 180.000. Erst in diesem Jahr notierten die Landesbausparkassen einen leichten Aufwärtstrend um acht Prozent auf 192.000 genehmigte Wohneinheiten. [mehr » ]



    IVD-Mietpreisspiegel: Mieten steigen weiterhin

    geschrieben am 6. Dezember 2010

    Wohnungssuchende mussten 2010 deutlich mehr für Wohnungen berappen als noch im Jahr zuvor. Besonders drastisch fiel die Preissteigerung in Deutschlands Großstädten aus. Dort sorgt der anhaltende Zuzug für ein immer knapper werdendes Wohnungsangebot.

    IVD-Mietpreisspiegel: Deutschlands Mieten ziehen weiterhin an.

    IVD-Mietpreisspiegel: Deutschlands Mieten ziehen weiterhin an.

    Wer 2010 auf der Suche nach einer neuen Wohnung war, musste für die Miete in den meisten Gegenden Deutschlands mehr zahlen als noch ein Jahr zuvor. Das geht aus einer Analyse des Immobilienverbands Deutschland (IDV) hervor, die jetzt teilweise in der Zeitung „Die Welt“ veröffentlicht wurde. Bundesweit stellte der IDV einen Mietanstieg von 2,5 Prozent bei Neuvermietung in Neubauten fest. Die Gründe für diesen Preisanstieg sind dem IDV-Vizepräsidenten Jürgen Michael Schick klar: „Seit über einem Jahrzehnt nimmt die Neubautätigkeit kontinuierlich ab, das aktuelle Mietpreiswachstum ist die logische Konsequenz“, erläuterte er der „Welt“. [mehr » ]