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    Rechnung nicht gezahlt: Abgeklemmter Strom kein Mietminderungsgrund

    geschrieben am 31. Januar 2011 mit einem Kommentar

    Wird der Stromzähler einer Wohnung ausgebaut, weil deren Mieter die Stromrechnung nicht bezahlt hat, ist dies kein zur Mietminderung berechtigender Mangel. Das hat der Bundesgerichtshof in Karlsruhe klargestellt.

    Bundesgerichtshof: Selbstverschuldeter Mangel rechtfertigt keine Mietminderung.

    Bundesgerichtshof: Selbstverschuldeter Mangel rechtfertigt keine Mietminderung.

    Dem Rechtsstreit ging ein Konflikt zwischen Mieter, Vermieter sowie einem Stromversorgungsunternehmen voraus. Dieses stellte dem Mieter wegen nicht bezahlter Stromrechnungen den Strom ab. Zwar zahlte der Mieter die geforderte Summe nach, beglich die Kosten für Sperrung bzw. Entsperrung in Höhe von 89,50 Euro allerdings nicht. Wegen der offenen Forderungen baute der Versorger schlussendlich den Stromzähler der Wohnung komplett aus, weshalb ein Wechsel zu einem anderen Stromanbieter nicht möglich war. Der Mieter kürzte daraufhin die Wohnungsmiete wegen des „Mangels“ um 50 Prozent. [mehr » ]



    Immobilien-News und Themen KW 04-2011

    geschrieben am 30. Januar 2011 mit einem Kommentar

    Was tun bei Pfusch am Bau. Mängel beim Bau des Hauses sind fast so sicher wie das Amen in der Kirche. Das muss nicht in jedem Fall ein gravierendes Problem sein, doch wer sich nicht rechtzeitig gegen Pfusch absichtert, kann sich unter Umständen großen Ärger einhandeln. Doch es gibt eine Tipps, um sich abzusichern [Focus]

    Die alte Frau und die Miete. Weil eine ältere Dame wiederholt die Miete für ihre Wohnung nicht gezahlt hat, wurde sie nun von einem Gericht wegen dreifachen Betruges und eines versuchten Betruges zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. [FNP]

    Frieren, um Heizkosten zu sparen. Haben sich Deutschen nun tatsächlich einem etwas älteren Ratschlag Thilo Sarrazins zum Thema „Heizkosten spraren“ angenommen? Einer Umfrage des Immobilienportals Immowelt zufolge könnte das tatsächlich so sein: Knapp 60 Prozent der Befragten würden das Frösteln in der Wohnung einer horrenden Heizkostenrechnung vorziehen. [Check24]

    Keine Mietminderung durch Stromabklemmen. Eigentlich logisch: Wenn der Stromversorger den Strom abklemmt, weil deren Mieter die Rechnung nicht bezahlt hat, kann dieser die Miete nicht wegen der nicht vorhandenen Stromversorgung mindern. Das stellte der BGH klar. [Haufe]

    Wowereit: Berlin wird teuer. Dass die Mieten in Berlin allmählich steigen, hält der regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) für ein gutes Zeichen, schließlich würde dies auf eine wirtschaftliche Erholung hindeuten. So teuer wie in Paris oder London soll es allerdings nicht werden. [T-Online]



    Mit Bilderrahmen die Inneneinrichtung aufwerten

    geschrieben am 30. Januar 2011 mit 3 Kommentaren

    Kaum ein anderer Dekorationsartikel ist so weit verbreitet wie der Bilderrahmen: So reicht die Geschichte der Bildeinfassungen mehrere Jahrhunderte zurück. Heute werden Bilderrahmen für viele Zwecke verwendet. Allerdings wird dabei oft Potential verschenkt, das mit dem richtigen Rahmen perfekt genutzt werden könnte. [mehr » ]



    Testlauf für die neue Grundsteuer

    geschrieben am 28. Januar 2011

    Für die vom Bundesrechnungshof angemahnte Vereinfachung des Grundsteuersystems stehen drei Varianten zur Auswahl. Bevor die Entscheidung auf ein Modell fällt, sollen erst die Auswirkungen getestet werden.

    Grundsteuerreform: Verschiedene Modelle müssen noch getestet werden. Foto: Thorben Wengert / pixelio.de

    Grundsteuerreform: Verschiedene Modelle müssen noch getestet werden. Foto: Thorben Wengert / pixelio.de

    Deutschlands Grundstückbesitzer müssen weiter auf eine verbindliche Neuregelung der Grundsteuer warten. Auf der Konferenz der 16 Länderfinanzminister wurde die Entscheidung über das neue Modell bis auf Weiteres vertagt. Zuerst sollen die insgesamt drei von Kommunen und Ländern ausgearbeiteten Reformansätze auf Praktikabilität getestet werden, auch entstehende Bürokratie- und Verwaltungskosten sollen Beachtung finden. [mehr » ]



    Städtebau: Ostdeutsche Wohnungsunternehmen bekommen keine Altschulden erlassen

    geschrieben am 28. Januar 2011

    Die ostdeutschen Wohnungsunternehmen bleiben weiterhin auf ihren Altschulden sitzen. Einen entsprechenden Antrag zur „vollständigen Entlastung aller von Altschulden betroffenen Wohnungsunternehmen“ durch Fraktion Die Linke hat der Bundestagsausschuss für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung am Mittwoch mehrheitlich abgelehnt. Ähnliche Anträge von SPD und Bündnis 90/Die Grünen waren ebenfalls erfolglos. Wohnungsverbände warnen vor dramatischen Konsequenzen.

    Kein Erlass der Altschulden: Ostdeutsche Wohnungsunternehmen kommen in Bedrängnis, Stadtumbau steht auf der Kippe

    Kein Erlass der Altschulden: Ostdeutsche Wohnungsunternehmen kommen in Bedrängnis, Stadtumbau steht auf der Kippe

    Die Regierungskoalition aus CDU/CSU und FDP verwieß hinsichtlich der Altschulden auf eine Anschlussregelung, um die es ab 2013 gehe. Die bisherigen Anstrengungen zur Entschuldung der Wohnungsunternehmen seien sehr erfolgreich gewesen, von den insgesamt für über 300 Wohnungsunternehmen zur Verfügung stehenden 1,1 Milliarden Euro seien noch 180 Millionen offen.

    Durch die bisher geflossenen Mittel sei die Situation der Unternehmen nach Ansicht der Koalition „wesentlich“ verbessert worden. Nun müsse lediglich geprüft werden, wie die Anschlussregelung nach 2013 aussehen könnte, Entscheidungsbedarf bestehe derzeit allerdings noch nicht. [mehr » ]



    Die Deutschen wollen endlich ihre eigenen vier Wände

    geschrieben am 27. Januar 2011

    Das Jahr ist noch keinen Monat alt, schon gibt es die ersten Wohnpreis-Indizes. Obwohl der Wohn-Index des Instituts Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt (F+B) erstmals die Preisentwicklung von Eigentumswohnungen und Eigenheimen mit der von Mehrfamilienhäusern vergleicht und die Preistrends von Neuvertrags- und Bestandsmieten kombiniert, bleibt das Ergebnis altbekannt: Im Süden ists teuer, im Osten meist günstig. Immerhin konnte der Preisanstieg abgeschwächt werden.

    Eigentumswohnungen sind bei den Deutschen beliebt

    Eigentumswohnungen sind bei den Deutschen beliebt

    Wird aus dem Land der Mieter doch noch ein Volk der Wohnungseigentümer? Im vergangenen Jahr waren zumindest Eigentumswohungen sehr beliebt bei den Deutschen. Die steigende Nachfrage schlug sich gängigen Marktmechanismen folgend auf die Preise nieder: Eigentumswohnungen wurden mit einem durchschnittlichen Preisanstieg von 3,7 Prozent besonders teuer.
    So ermittelte F+B beispielsweise die durchschnittlichen Quadratmeterpreise für Standard-Eigentumswohnungen - der Definition nach handelt es sich dabei um zehn Jahre alte Wohnungen mit 75 Quadratmeter Wohnfläche und mittlerer Ausstattung - in 80 deutschen Städten. [mehr » ]



    Wohnungsbau in Hamburg – Hansestadt tritt weiter auf der Stelle

    geschrieben am 27. Januar 2011 mit 2 Kommentaren

    Mehr Sozialwohnungen, dafür insgesamt weniger Fertigstellungen: Hamburgs Wohnungsbau tritt auf der Stelle und bleibt erneut deutlich hinter den gesteckten Zielen zurück. Von einer Wohnungsnot möchte die verantwortliche Stadtentwicklungssenatorin Herlind Gundelach (CDU) dennoch nicht sprechen.

    Hamburger Wohnungsbau bleibt weiter hinter den gesteckten Zielen zurück

    Hamburger Wohnungsbau bleibt weiter hinter den gesteckten Zielen zurück

    Die gute Nachricht vorweg: In Hamburg wurden im vergangenen Jahr mithilfe der Hamburgischen Wohnungsbaukreditanstalt deutlich mehr Sozialwohnungen gefördert als eigentlich vorgesehen war. Statt geplanter 1.200 Wohnungen waren es am Ende 1.551 – eine erfreuliche Entwicklung, findet Stadtentwicklungssenatorin Gundelach (CDU). Insgesamt seien für 2.636 Wohnungen Mietpreisbindungen verlängert oder neu hinzugekommen. Man sei mit der Wohnungsbaustrategie auf dem richtigen Weg, da wieder deutlich mehr Sozialwohnungen in Hamburg gebaut werden, so Gundelach bei der Vorstellung des neugefassten Wohnungsbauentwicklungsplanes. [mehr » ]



    Nebenkosten: Nur jeder zweite Deutsche überprüft Abrechnung

    geschrieben am 26. Januar 2011

    Millionen Deutsche zahlen wegen fehlerhafter Nebenkostenabrechnungen zu viel Geld an ihren Vermieter. Doch nur knapp die Hälfte überprüft das Vermieterschreiben eingehend, wie eine repräsentative Umfrage von immowelt ergab.

    Nebenkostenabrechnungen sind ein stetes Ärgernis. Nicht nur, dass Heizung und Wasser immer teurer werden, mögliche Nachzahlungen können ein unerwartet großes Loch in die Haushaltskasse reißen. Auch wird immer wieder gemeldet, dass ein Großteil der Betriebskosten falsch abgerechnet wird, da Vermieter zum Beispiel Kosten umlegen, die sie selber tragen müssen. Umso verwunderlicher ist es, dass offenbar nur knapp die Hälfte der Deutschen die Abrechnung auf Richtigkeit überprüft. [mehr » ]



    Mieter müssen Wohnung beim Auszug nicht weiß streichen

    geschrieben am 26. Januar 2011

    Der Bundesgerichtshof (BGH) hat die Rechte der Mieter beim Thema Schönheitsreparaturen gestärkt. Demnach müssen Mieter die Wohnung vor dem Auszug nicht komplett weiß Streichen, sie muss lediglich in einem Zustand zurückgegeben werden, der eine rasche Weitervermietung ermöglicht.

    Lila oder Weiß? Hauptsache wiedervermietungsfähig, urteilt der BGH

    Lila oder Weiß? Hauptsache wiedervermietungsfähig, urteilt der BGH

    Über den Zustand einer Mietwohnung bei der Rückgabe gibt es trotz zahlreicher Gerichtsurteile unterschiedliche Ansichten zwischen Mietern und Vermietern. Zumindest über die Farbwahl dürfte es künftig deutlich weniger Streit geben: Die Karlsruher Richter des BGH haben klargestellt, dass Vertragsklauseln, die ein Streichen der kompletten Wohnung mit der Farbe Weiß vorschreiben, die Gestaltungsfreiheit des Mieters zu stark einschränken und unangemessen benachteiligen und daher ungültig sind. Der Mieter muss in einem solchen Fall überhaupt nicht renovieren. [mehr » ]



    Fördermittelkürzung fatal für Berliner Problembezirke

    geschrieben am 25. Januar 2011

    Der aktuelle „Monitoring Soziale Stadtentwicklung“ zeigt die Probleme der Hauptstadt auf: Über 20 Jahre nach dem Mauerfall ist die Stadt weiterhin getrennt. Diesmal verläuft der Riss zwischen armen und reichen Gegenden. Fatal könnten sich dabei die Kürzungen beim Förderprogramm „Soziale Stadt“ auswirken. Die Wohnungsbauverbände fordern ein Umdenken in der Förderpolitik.

    Berliner Problembezirke: Wohnungsverbände fordern umdenken in der Förderpolitik

    Berliner Problembezirke: Wohnungsverbände fordern Umdenken in der Förderpolitik

    Der kürzlich von Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) vorgestellte Sozialatlas 2010 hatte immerhin eine positive Botschaft: Das stetige Auseinanderdriften von „armen“ und „reichen“ Stadtteilen konnte in Berlin gestoppt werden. Ansonsten hat sich in den letzten Jahren nur wenig an der sozialen Lage der Hauptstadt gebessert.

    Die fünf Stadtgebiete mit besonders großen sozialen Verwerfungen sind nach wie vor die gleichen. Wedding/Moabit, Kreuzberg-Nordost, Neukölln-Nord und Spandau-Mitte sind die Problemkinder im Westen Berlins; Nord-Marzahn/Nord-Hellersdorf im Osten. [mehr » ]