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    Gekürzte Solarförderung: Hoffnung auf mehr Akzeptanz und günstigere Preise

    geschrieben am 24. Januar 2011

    Die Solarbranche hat sich mit der Bundesregierung auf eine außerplanmäßige Kürzung der Solarenergieförderung geeinigt. Je mehr Leistung installiert wird, desto höher fällt die Kürzung aus. Doch ganz so selbstlos, wie es scheint, ist die Solarbranche nicht. Auch auf den Strompreis dürfte die Selbstbeschränkung kaum Einfluss haben.

    Kürzung der Solarförderung soll Akzeptanz erhöhung und Preisanstieg dämpfen.

    Kürzung der Solarförderung soll Akzeptanz erhöhung und Preisanstieg dämpfen.

    Zum 1. Juli 2011 wird die Förderung von Photovoltaikanlagen außerplanmäßig gekürzt. Darauf hat sich der Branchenverband Solarenergie mit Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) geeinigt. Ursprünglich war im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vorgesehen, die Solarförderung turnusmäßig zum Jahresende um 9 Prozent sowie abhängig von der installierten Leistung um weitere Prozentpunkte zu senken. Der dynamische Teil der Kürzung soll nun offenbar vorgezogen werden. [mehr » ]



    Immobilien-News und Themen KW 03-2011

    geschrieben am 23. Januar 2011

    WEG stellt Eigentümern den Strom ab. Wenn ein Wohnungseigentümer seinen Strom zwar direkt beim Versorger bezahlt, die genutzte Leitung jedoch Gemeinschaftseigentum ist, kann die jeweilige WEG dem Eigentümer die Stromzufuhr abstellen. Das Landgericht München entschied in einem dem Urteil vorausgegangen Fall zugunsten einer WEG, die gegen einen Mieteigentümer eine Versorgungssperre verhängt, da dieser seinen Wohngeldzahlungen nicht nachkam. [Haufe]

    Degi Europa: Erste Tranche an die Investoren.
    Die rund 90.000 Anleger des offenen Immobilienfonds „Degi Europa“ können sich auf Ende Januar freuen, denn der Fonds schüttet die ersten 20 Prozent seines Nettovermögens an die Investoren aus. Bereits Ende Oktober stand fest, dass es zu einer Abwicklung des Fonds kommen würde. Die nächste Auszahlung an die Investoren wird voraussichtlich im Juli 2011 stattfinden. [Cash]

    Korrektur der Nebenkosten vom Vermieter erlaubt. Durch falsche Nebenkostenabrechnungen kommt es immer wieder zum Streit mit dem Vermieter, doch was tun, wenn der Fehler behoben werden soll? Wie der Bundesgerichtshof in einem aktuellen Urteil entschied, sind Vermieter dazu berechtigt, Nebenkostenabrechnungen auch nachträglich zu ändern. [Capital]

    Die Irrtümer mit der Maklerprovision. Wer auf der Suche nach einer Wohnung oder einem Haus ist und dafür einen Makler zu Rate zieht, muss häufig mit hohen Provisionen rechnen. Doch warum die sollen die Honorare von Mietern oder Käufern alleine getragen werden? Von Seiten der SPD-Fraktion wurde bereits eine Aufteilung der Vermittlungsgebühr auch auf Vermieter und Verkäufer gefordert, bis jetzt steht die Partei aber noch allein mit ihrem Vorschlag. Was viele nicht wissen: Maklerprovisionen sind nicht in jedem Fall zu zahlen. [Focus]

    Höhere Mieten durch Klimaschutz. Mehrere Berliner Wohnungsbaugesellschaften kündigten ihren Mietern aufgrund umfangreicher Modernisierungsmaßnahmen Mietpreissteigerungen von bis zu 100 Prozent an. Auch Befürchtungen, kommunale Betriebe würden die Mietentwicklung in Berlin nutzen, um Eigenprofit zu erlangen, wurden bereits laut. [Welt]



    Möbelsuche funktioniert auch online

    geschrieben am 21. Januar 2011 mit einem Kommentar

    Das Abklappern einzelner Möbelmärkte auf der Suche nach passenden Einrichtungsgegenständen kann selbst gelassenen Zeitgenossen an den Nerven zerren. Enge Gänge, tausende Gleichgesinnte und lauernde Verkäufer machen den Möbelkauf nicht selten zum Spießrutenlauf. Online-Portale können Abhilfe schaffen.

    www.moebel-hauser.de bietet eine Übersicht über die Möbelhäuser in der Umgebung

    www.moebel-hauser.de bietet eine Übersicht über die Möbelhäuser in der Umgebung

    Durch zu enge Gänge in zu großen Möbelmärkten muss sich heute niemand mehr Zwängen, wenn er eigentlich nur auf der Suche nach einem neuen Regal ist: Die Möbelbranche hat die Chancen des Internets erkannt und setzt auf Onlinepräsenz. Fast jedes Möbelhaus in Deutschland, sei es auch noch so klein, hat inzwischen eine Website, auf der mindestens die Vorzüge des Ladens gepriesen werden und im günstigen Fall noch einige Angebote zu finden sind. Die Platzhirsche besitzen meist einen Onlineshop, der den wichtigsten Teil des Sortiments auch von zu Hause bestellbar macht. [mehr » ]



    Mietspiegel 2011: Berliner Mieten steigen deutlich

    geschrieben am 21. Januar 2011 mit einem Kommentar

    Wohnungen in Berlin sind in den letzten beiden Jahren deutlich teurer geworden. Was schon ein Blick auf die Angebotsmieten deutlich macht, findet seine Bestätigung wohl im kommenden Mietspiegel, der im Mai 2011 erscheinen soll. Demnach steigt die durchschnittliche Kaltmiete einer Berliner Wohnung erstmals über 5 Euro pro Quadratmeter.

    Neuer Mietspiegel: Berliner Wohnungsmieten steigen deutlich an

    Neuer Mietspiegel: Berliner Wohnungsmieten steigen deutlich an

    Wenn die Berliner ihre Überlegungen wahr machen und wegen steigender Mieten demnächst in Scharen umziehen, könnte auf Transportunternehmen eine Menge Arbeit zukommen. Denn was viele bereits durch einen Brief von ihrem Vermieter wissen, steht demnächst schwarz auf weiß im neuen Berliner Mietspiegel: In den vergangenen zwei Jahren sind die Mieten für Wohnungen in Berlin deutlich gestiegen. [mehr » ]



    Nebenkostenabrechnung darf nachträglich korrigiert werden

    geschrieben am 20. Januar 2011

    Mieter, die Nebenkostenrückzahlung erhalten haben, sollten sich nicht zu früh freuen. Der Vermieter darf die Abrechnung innerhalb eines Jahres korrigieren und eventuelle Gutschriften zurückfordern. Das stellte der Bundesgerichtshof in einem Urteil klar.

    Vermieter dürfen Nebenkostenabrechnung nachträglich korrigieren. Foto: knipseline / pixelio.de

    Vermieter dürfen Nebenkostenabrechnung nachträglich korrigieren. Foto: knipseline / pixelio.de

    Vermieter dürfen die Betriebs- und Heizkostenabrechnung innerhalb der einjährigen Abrechnungsfrist korrigieren, auch wenn dies zum Nachteil des Mieters ist. Dies geht aus einem Urteil des Bundesgerichtshofs vom 12.01.2011 hervor. Vorausgegangen war ein Streit um eine nachträgliche Korrektur einer Nebekostenabrechnung durch den Vermieter. Dieser buchte eine Gutschrift nach der Abrechnungskorrektur wieder zurück. [mehr » ]



    Mieterhöhung: Vermieter muss Zuschüsse für Instandhaltung nicht angeben

    geschrieben am 20. Januar 2011

    Hat ein Vermieter öffentliche Fördermittel für die Instandsetzung seiner Immobilie erhalten, muss er dies bei einem Mieterhöhungsverlangen nicht in jedem Falle angeben. Die Wirksamkeit der Mieterhöhung hänge davon nicht ab, urteilte der Bundesgerichtshof.

    Öffentliche Fördermittel: Müssen bei Mieterhöhungen nicht unbedingt angegeben werden

    Öffentliche Fördermittel: Müssen bei Mieterhöhungen nicht unbedingt angegeben werden

    Im verhandelten Fall hatte die Mieterin einer Wohnung in Berlin-Mitte die Zustimmung zu einem Mieterhöhungsverlangen ihres Vermieters verweigert. Nach Ansicht des Mieters sei die Mieterhöhung unwirksam, da der Vermieter erhaltene öffentliche Fördergelder nicht aufgeführt hatte. Beide Seiten konnten sich nicht einigen, der Streit landete vor Gericht.

    Auf den Fördermitteleinsatz kommt es an

    Die besagten öffentlichen Fördermittel hatte der Vorbesitzer der Immobilie bereits im Jahr 1999 als Zuschüsse für die Finanzierung von Modernisierungs- und Instandsetzungsarbeiten erhalten. [mehr » ]



    Trotz Sparpotential: Beim Stromanbieterwechsel lauern Fallen

    geschrieben am 19. Januar 2011

    Steigende Strom- und Gaskosten lassen sich mit einem Anbieterwechsel oft abfedern. Doch gerade bei Preisvergleichen lauern etliche Fallen für Verbraucher – sie sollten ganz genau hinsehen und nicht immer das vermeintlich günstigste Angebot wählen.

    Teurer Strom: Stiftung Warentest rät zum Anbieterwechsel und zur Vorsicht.

    Teurer Strom: Stiftung Warentest rät zum Anbieterwechsel und zur Vorsicht.

    Kunden, die bereit sind, ihren Energieanbieter zu wechseln, können beträchtliche Summen sparen. Das gilt insbesondere, wenn der aktuelle Tarif der des örtlichen Grundversorgers ist. Bei einem Wechsel können Kunden abhängig vom momentanen Anbieter oft mehrere hundert Euro sparen, bei Gas sogar noch mehr als bei Strom. Jedoch sollten Sparfüchse bei verlockenden Vorkasseangeboten lieber auf Nummer sicher gehen, wie die Stiftung Warentest klargestellt hat. Auch die Ergebnisse der Vergleichsportale sind mit Vorsicht zu genießen, so die Verbraucherschützer. [mehr » ]



    Mieterhöhungen: jeder vierte Berliner will umziehen

    geschrieben am 19. Januar 2011

    Steigende Mieten werden auch in Berlin zu einem ernstzunehmenden Problem. Inzwischen denkt fast jeder vierte Hauptstädter über einen Umzug in eine günstigere Wohnung nach. Das ruft die Politik auf den Plan: Der Spitzenkandidat der Linken will die hohen Mieten zum Wahlkampfthema der Senatswahl machen – obwohl seine Partei die Privatisierung der Wohnungsgesellschaften mitzuverantworten hat.

    Ein Viertel der Berliner will wegen steigender Mieten umziehen.

    Ein Viertel der Berliner will wegen steigender Mieten umziehen.

    Jahrelang galt Berlin als das El Dorado der Mieter. Im Vergleich mit den anderen deutschen Millionenstädten waren die Mieten selbst in beliebten Szenekiezen geradezu paradiesisch niedrig. Doch seit geraumer Zeit scheint sich die Lage zu verändern: In etlichen Stadtteilen wie Prenzlauer Berg oder Friedrichshain ziehen die Mieten deutlich an, heftige Mieterhöhungen wie in Berlin Buch sorgen für Schlagzeilen. Vom Münchener Mietniveau ist Berlin zwar noch weit entfernt, die Entwicklung sorgt bei den Berlinern inzwischen aber für einiges Kopfzerbrechen. [mehr » ]



    Produktionsplus: Möbelbranche 2010 leicht im Aufwind

    geschrieben am 18. Januar 2011 mit einem Kommentar

    Mit der deutschen Möbelwirtschaft ging es im vergangenen Jahr leicht bergauf. Besonders gefragt waren Sitzmöbel und Küchenmöbel aus Holz. Von den Rekordwerten aus dem Jahr 2008 ist die Branche dennoch ein gutes Stück entfernt.

    Die Möbelbranche kann sich über ein kleines Produktionsplus freuen. Foto: Rainer Sturm/pixelio.de

    Die Möbelbranche kann sich über ein kleines Produktionsplus freuen. Foto: Rainer Sturm/pixelio.de

    Im vergangenen Jahr konnten die deutschen Möbelfirmen einen spürbaren Anstieg der Möbelproduktion verbuchen. Der Gesamtproduktionswert von in Deutschland produzierten Möbeln lag bei 15,6 Milliarden Euro, was einen prozentualen Anstieg von 2,2 Prozent im Vergleich zum Jahr 2009 entsprach. Diese frohe Botschaft konnte das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der internationalen Möbelmesse „imm cologne“ in Köln vermelden. [mehr » ]



    Deutsche wollen im Alter zuhause wohnen

    geschrieben am 18. Januar 2011

    Die Deutschen wollen auch im Alter selbstbestimmt und am liebsten in der eigenen Wohnung leben. Doch das Angebot seniorengerechter Wohnungen kann mir der Nachfrage nicht Schritt halten: Noch immer werden zu wenige Wohnungen altersgerecht gebaut oder saniert.

    Deutsche wollen in den eigenen vier Wänden alt werden, doch altersgerechte Wohnungen sind Mangelware.

    Deutsche wollen in den eigenen vier Wänden alt werden, doch altersgerechte Wohnungen sind Mangelware.

    Altersheim – nein Danke. Auf die Rundumbetreuung in einem Heim würden zwei Drittel der deutschen Mieter und Eigentümer ab 50 Jahren liebend gerne verzichten und stattdessen den Lebensabend selbstbestimmt in den heimischen vier Wänden verbringen. Knapp die Hälfte würde, wenn es notwendig wäre, die Wohnung oder das Haus altersgerecht umbauen. Lediglich ein Drittel der Befragten würde für altersgerechtes Wohnen auch im hohen Alter nochmal umziehen. Das ergab eine von Verbänden der Bau- und Immobilienwirtschaft sowie dem Deutschen Mieterbund (DMB) in Auftrag gegebene repräsentative Emnid-Umfrage.

    Damit die Selbstständigkeit gewahrt bleiben kann, würden 57 % zusätzliche Hilfsangebote in Anspruch nehmen. Erst, wenn die Selbstständigkeit verloren geht, würde eine große Mehrheit von 80% nochmals umziehen wollen. [mehr » ]