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    Neues Gesetz soll Klagen wegen Kinderlärms verhindern

    geschrieben am 18. Februar 2011 mit 2 Kommentaren

    Kinderlärm von Kitas und Spielplätzen soll zukünftig „privilegiert“ behandelt werden, um Anwohnerklagen zu erschweren. Einen entsprechenden Gesetzentwurf des Bundesumweltministeriums wurde am Mittwoch im Bundeskabinett beschlossen.

    Neues Gesetz soll Klagen wegen Kinderlärms verhindern

    Neues Gesetz soll Klagen wegen Kinderlärms verhindern

    Tobende Kinder, vorbeirauschende Autos oder ein ratternder Presslufthammer – das macht nicht nur für leicht genervte Anwohner keinen Unterschied, auch das Bundes-Immissionsschutzgesetz differenziert nicht zwischen dem spielenden Nachwuchs für die Gesellschaft und anderem Lärm. Die Folge waren vielerorts Klagen gegen Kitas wegen des Lärms, den spielende Kinder produzieren. Nicht selten mussten die Kindereinrichtungen wegen intoleranter Nachbarn schließen. [mehr » ]



    Vermietetes Wohneigentum erwirtschaftet geringe Rendite

    geschrieben am 17. Februar 2011 mit 2 Kommentaren

    Einer Studie des DIW zufolge werfen vermietete Immobilien eine vergleichsweise schmale Rendite ab, oft sind sie gar ein Verlustgeschäft. Die Situation könnte sich noch verschlimmern, wenn in den kommenden Jahren Millionen Wohngebäude energetisch saniert werden müssen, fürchtet der Eigentümerverband Haus und Grund.

    Studie: nur kleine Rendite mit vermieteten Immobilien

    Studie: nur kleine Rendite mit vermieteten Immobilien

    Vermietete Wohnungen als Renditeobjekt sind in Deutschland offenbar keine gute Geldanlage. Einer Studie des Deutschen Institutes für Wirtschaftsforschung (DIW) zufolge beläuft sich die Rendite privater Vermieter auf lediglich 2,14 Prozent jährlich. Verglichen mit anderen Anlageformen schneidet vermietetes Immobilienvermögen relativ schlecht ab. [mehr » ]



    Deutsche fürchten Elektrosmog – ein bisschen

    geschrieben am 16. Februar 2011

    Gefahr durch Elektrosmog? Vielen Deutschen sind funkende Geräte zwar nicht ganz geheuer, auf W-Lan und Mobiltelefon möchte dennoch kaum jemand verzichten. Eine große Mehrheit hat allerdings keine Bedenken, wie eine repräsentative Umfrage des Immobilienportals immowelt.de ergab.

    Elektrosmog: Kaum jemand möchte auf funkende Elektronik verzichten. Foto: M.E. / pixelio.de

    Elektrosmog: Kaum jemand möchte auf funkende Elektronik verzichten. Foto: M.E. / pixelio.de

    Die Auswirkungen elektromagnetischer Wellen auf die Gesundheit sind in der Wissenschaft durchaus umstritten. Ob die Strahlung von Mobiltelefonen, Telefonmasten oder kabellosen Netzwerken tatsächlich zu Unwohlsein oder Krankheiten führt, wurde bisher nicht abschließend geklärt.

    Auch in der Bevölkerung ist die Skepsis gegenüber Elektrosmog verbreitet. Einer repräsentativen Umfrage des Immobilienportals Immowelt zufolge sind 33 Prozent der Deutschen von der sie umgebenden Strahlung beunruhigt. [mehr » ]



    Hamburger Elbphilharmonie wird teurer als gedacht

    geschrieben am 15. Februar 2011

    Bis von der Elbphilharmonie positive Meldungen zu vermelden sind, wird wohl noch eine Menge Wasser die Elbe hinunter laufen. Die letzte Schreckensmeldung: Der Bau wird teurer als gedacht – zum wiederholten Mal.

    Elbphilharmonie Hamburg: Untersuchungsausschuss findet neue Kosten. Foto: © Herzog & de Meuron

    Elbphilharmonie Hamburg: Untersuchungsausschuss findet neue Kosten. Foto: © Herzog & de Meuron

    Explodierende Baukosten, eine Klage gegen den ausführenden Baukonzern, befürchteter Baupfusch und eine Erwähnung im Schwarzbuch Steuerzahler 2009: Statt der erhofften strahlenden Wirkung eines „Leuchtturmprojektes“ produziert der Neubau der Hamburger Elbphilharmonie seit geraumer Zeit und in unschöner Regelmäßigkeit Negativschlagzeilen. [mehr » ]



    Abgabenerhöhung: Kommunen wollen Hand beim Bürger aufhalten

    geschrieben am 14. Februar 2011

    Trotz wirtschaftlichem Aufschwung müssen viele Bundesbürger demnächst mit neuen finanziellen Belastungen rechnen. Einer aktuellen Umfrage der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young zufolge planen etwa 86 Prozent der Städte und Gemeinden noch im Laufe dieses Jahres, ihre Abgaben und Steuern zu erhöhen.

    Mehrzahl der Kommunen will Abgaben erhöhen und gleichzeitig Leistungen senken

    Mehrzahl der Kommunen will Abgaben erhöhen und gleichzeitig Leistungen senken. Foto: Daniel Rennen / pixelio.de

    Das neue Jahr ist noch keine zwei Monate alt, da muss sich die Mehrheit der Deutschen schon auf die nächsten Steuererhöhungen und Gebührenaufschläge einstellen – diesmal durch die Kommunen. Geplant sind nicht nur die Erhöhung der Grundsteuer für Eigenheime, auch Kita- und Friedhofsgebühren sowie die Hundesteuer werden deutlich teurer werden. „Die Abgabenerhöhung wird zu einer erheblichen Mehrbelastung führen”, äußerte sich Hans-Peter Busson, Leiter der Ernst & Young-Studie, gegenüber der „Welt“. Als ob dem nicht genug wäre, will zusätzlich rund jede zweite Gemeinde auch Leistungen reduzieren. [mehr » ]



    Immobilien-News und Themen KW 06-2011

    geschrieben am 13. Februar 2011

    Immobilienwirtschaft setzt auf ökologische Heizsysteme Immer mehr Menschen legen heutzutage Wert auf alternative Heizsysteme, mit denen nicht nur viel Geld gespart, sondern zudem die Umwelt geschont wird. So ist das Heizen mit Wärmepumpen, Solarenergie und Co. mittlerweile zu einem entscheidenden Kriterium bei der Immobiliensuche geworden. Die Immobilienwirtschaft hat das Potential ökologischer Heizsysteme inzwischen erkannt und versucht den Wünschen Wohnungs-und Immobiliensuchender dahingehend gerecht zu werden. [Energieportal 24].

    Klagen gegen Kinderlärm in Wohngebieten: Regierung will Einhalt gebieten Die Klagen gegen Kinderlärm in Kitas häuften sich in letzter Zeit enorm, die Bundesregierung will nun mit einer neuen Klausel eine Gesetzesänderung erwirken, welche Kinderlärm als nicht schädliche Umwelteinwirkung festlegt. Mit diesem neuen Beschluss wären Kindertagesstätten und Spielplätze in Wohngebieten erlaubt und Klagen gegen lärmende Kinder zwecklos. [Welt]

    Steigende Strompreise in der EU Die durch die EU beschlossene Modernisierung der Energieinfrastruktur soll langfristig die Stromversorgung in Europa sichern, doch der 200 Milliarden Euro-Beschluss bedeutet für EU-Bürger einen deutlichen Anstieg der Stromkosten, denn auch die Verbraucher sollen ihren Teil zur Modernisierung beitragen, so EU-Kommissar Günther Öttinger . Er rechnet mit einem Preisanstieg von bis zu zwei Cent pro Kilowattstunde. [Tagesschau]

    BIH Deal geplatzt – Wohnungsgesellschaften sind am Zug Nachdem der Verkauf der Berliner Immobilien Holding-Fonds (BIH) an einen britischen Investor geplatzt ist, sind nun mehrere landeseigene Wohnungsbaugesellschaften an der Übernahme von 13.500 Wohnungen aus den Fonds interessiert. Dies ist ein Resultat aus Gesprächen zwischen Finanzsenator Ulrich Nußbaum und den Geschäftsführern und Vorständen der Wohnungsgesellschaften. [Tagesspiegel]

    Kommunale Abgabenerhöhungswelle.
    Nicht weniger als 86 Prozent der deutschen Kommunen wollen in diesem Jahr die Gebühren für Abfall und Co. erhöhen, wie eine Studie der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young ergeben hat. Im Gegenzug werden nicht etwa die Leistungen erhöht: Mehr als die Hälfte der Kommunen will Leistungen sogar kürzen. [Spiegel]



    Treppenlifte: barrierefrei wohnen im Alter

    geschrieben am 11. Februar 2011

    Barrierefreie Wohnungen sind eine der größten Herausforderungen der Immobilienbranche für die kommenden Jahre. Noch immer entsprechen viel zu wenige Wohnungen zeitgemäßen Standards, was die Tauglichkeit fürs Alter betrifft. Doch auch Privatpersonen sind gefordert: Sie müssen ihre Eigenheime fit fürs Alter machen – zum Beispiel mit einem Treppenlift. Selbst Angehörige sollten sich informieren.

    Treppenlifte: passenden Modell finden. Foto: lifta

    Treppenlifte: passenden Modell finden. Foto: lifta

    An die Anforderungen des Alters denken wohl nur die wenigsten, wenn sie Ihr Haus bauen. Zwar ist die Immobilie auch immer eine Altersvorsorge, doch steht zumeist die Wohnlichkeit des neuen Heims ganz oben auf der Prioritätenliste. Allerdings können sich solche Prioritäten auch wieder verschieben, wenn zum Beispiel das Treppensteigen nicht mehr ganz so leicht fällt – dann wird die moderne Treppe plötzlich zum Hindernis, das die Wohnqualität des Hauses deutlich einschränkt. [mehr » ]



    Verwertungskündigung: BGH stärkt Vermieterrechte

    geschrieben am 10. Februar 2011

    Will ein Vermieter einen veralteten Wohnblock abreissen und an dessen Stelle eine neue Wohnsiedlung errichten, darf er die bisher dort lebenden Mieter kündigen. Die Vorraussetzungen einer Verwertungskündigung seien in diesem Falle erfüllt, meint der BGH. Beim Mieterbund stößt das Urteil auf Kritik.

    Der Bundesgerichtshof stärkt die Vermieterrechte

    Der Bundesgerichtshof stärkt die Vermieterrechte

    Der BGH hat die Rechte der Vermieter gestärkt. In einem Verfahren um die Kündigung eines Mietes im Zuge der Abrissmaßnahme eines kompletten Wohnblockes in Hamburg Ried bekam der Eigentümer der Wohnsiedlung höchstinstanzlich Recht. Dieser hatte die Mieter gekündigt, um den Wohnblock abzureissen und an gleicher Stelle einen öffentlich geförderten Neubau zu errichten. [mehr » ]



    Energieverbrauch rückt beim Immobilienkauf stärker in den Fokus

    geschrieben am 9. Februar 2011

    Umweltschutz und Energiesparen sind schon seit ein paar Jahren wichtige Themen für Eigenheimbesitzer. Jetzt gewinnt diese Materie auch für die Immobilienwirtschaft an Bedeutung.

    Energieausweis: Energieeffizienz immer wichtiger für Immobilienwirtschaft.

    Energieausweis: Energieeffizienz immer wichtiger für Immobilienwirtschaft.

    Die Nutzung von alternativen Heizsystemen wurde im Laufe der Jahre nicht nur immer beliebter, sondern gewann auch beim Immobilienhandel immer mehr an Bedeutung. Am beliebtesten sind hier beim Kunden die Solarthermie- oder Photovoltaikanlagen. Seit ein paar Jahren muss die Öko-Energiebranche jedoch mit einem stark gestiegenen Wettbewerb fertig werden, nicht nur untereinander sondern auch mit konventionellen Energieerzeugern. [mehr » ]



    Berliner Immobiliendeal wird wohl doch kein Wahlkampfthema

    geschrieben am 9. Februar 2011

    Bevor das Thema richtig diskutiert werden konnte, war es auch wieder vorbei: Der Berliner Senat hat den geplanten Verkauf der Berliner Immobilien-Holding (BIH) an einen britischen Investor gekippt. Mangelnde Transparenz auf Käuferseite sei der Grund.

    Milliarden-Deal geplatzt: Berlin verkauft BIH vorerst nicht an britischen Investor.

    Milliarden-Deal geplatzt: Berlin verkauft BIH vorerst nicht an britischen Investor.

    Die Verträge waren bereits unterschriftsreif ausgehandelt, doch nach einer Sitzung am Dienstag hat der Berliner Senat den geplanten Verkauf der Berliner Immobilien-Holding (BIH) abgesagt. Damit steht einer der potentiell größten Immobiliendeals der letzten Jahre weiter auf der Kippe. Zuletzt hatte Berlin im Jahr 2009 versucht, die BIH zu verkaufen. Auf dem Höhepunkt der Finanz- und Wirtschaftskrise hatten sich allerdings nur wenige Bieter mit für die Stadt nicht akzeptablen Angeboten gemeldet, das Geschäft wurde auf Eis gelegt. [mehr » ]