geschrieben am 8. Februar 2011 mit 3 Kommentaren
Berlin muss gerade die unschönen Seiten der Privatisierung von Wohneigentum erfahren: Häuser werden gewaltsam geräumt und die Mieten steigen schneller, als vielen lieb ist. Da kommt der geplante Verkauf tausender Wohnungen an einen Privatinvestor für die rot-rote Regierung zur Unzeit.

Verkauf von landeseigenen Wohnungen: Immobiliendeal wird Wahlkampfthema in Berlin
Die Stimmung in
Berlin ist ohnehin angespannt: der Mietspiegel steigt, in manchen Vierteln sogar um mehr als 10 Prozent, die Räumung eines besetzten Hauses in der Liebigstraße und der damit verbundene Polizeieinsatz mit Verletzten erhitzte in den letzten Tagen die Gemüter der Bürger – und ausgerechnet jetzt steht der Senat vor dem größten Immobiliendeal des Jahres. Eine Londoner Investorengruppe möchte die landeseigene Immobilienholding (BIH) und damit 20.000 Wohnungen in Berlin kaufen. Am heutigen Dienstag steht im Senat die Entscheidung über das Projekt auf dem Plan.
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Von immobilo_silke
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geschrieben am 7. Februar 2011
Endlich weicht die Eiseskälte – doch der nahende Frühling kann die eine oder andere böse Überraschung bergen: Folgeschäden durch Frostbruch drohen so manchem Hausbesitzer, wenn er an seiner Immobilie nicht vorgesorgt hat. Und das kann teuer werden!

Der Winter hat nicht nur schöne Seiten: Schäden durch Frost können beträchtliche Schäden verursachen. Foto: daniel stricker / pixelio.de
Wenn der Frost nachlässt, offenbaren sich manchem Immobilienbesitzer unschöne Resultate der Minusgrade: Defekte Wasser- oder Heizungsleitungen, Rohrbrüche, ramponierte Wärmepumpen - die Liste der möglichen Frostschäden ist lang. Gut, wenn man in diesem Fall ausreichend versichert ist, denn eine Sanierung der Schäden ist nicht billig.
Wenn Leitungsschäden durch die Police abgedeckt sind, greift zunächst die Wohngebäudeversicherung, die in der Regel sogar die Folgeschäden einbezieht. [mehr » ]
Von immobilo_silke
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geschrieben am 6. Februar 2011
Liebig 14 in aller Munde. Die Räumung des alternativen Wohnprojektes „Liebig 14“ in Friedrichshain hat deutschlandweit für Aufmerksamkeit und in Berlin zu „entglasten“ Fensterrahmen geführt. Die Meinungen über das Vorgehen im Falle Liebig14 gehen weit auseinander. [Berliner Zeitung] und [Berliner Zeitung]
Mieterbund zur Eigenbedarfskündigung durch KGs. Der Mieterbund begrüßt das jüngste mieterfreundliche Urteil des Bundesgerichtshofs zum Thema Kündigung wegen Eigenbedarf. Die Richter legten fest, dass Kommanditgesellschaften wegen ihrer „unübersehbaren Anzahl von Gesellschaftern“ Mieter nicht wegen Eigenbedarfs kündigen können – da nicht klar ist, wessen Bedarf. [Mieterbund]
Immobilien-Investitionen: Istanbul besser als München. In Deutschland ist München weiterhin das Nonplusultra in Sachen Immobilien (insbesondere bei Immobilienpreisen), im europäischen Vergleich der Metropolen läuft die Stadt an der Isar allerdings auf einem ungewohnten zweiten Rang ein. In einer Umfrage zum Thema „Renditechancen von Investments“ bekam Istanbul die besseren Noten. Aber immerhin reichte es zu einem Platz vor London. [Spiegel]
Studentisches Wohnen: Es bleibt das Umland. Deutschlands Studenten hausen oft unter spartanischsten Bedingungen. Grund ist nicht nur das schmale Budget aus Bafög und Muttis zugesteckten Fünfziger, auch die Preise für kleinere Wohnungen tendieren in vielen Unistädten inzwischen Richtung astronomisch. Bleibt nur das Ausweichen ins Umland. [Zeit]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 4. Februar 2011
Wie schon befürchtet, bleibt Hamburg auch in absehbarer Zeit hinter der erforderlichen Anzahl von 6.000 Neubauten zurück. Dies bedeutet durch die Verschärfung der Wohnsituation in der Hansestadt einen Anstieg der Mietpreise. Nun fordern Verbände eine Wohnungsbausleitstelle als zentrale Einrichtung, um geplante Projekte besser steuern zu können.

Neue Wohnungsbauleitstellen soll Wohnungsbau in Hamburg verbessern.
Wie schon befürchtet, bleibt Hamburg auch in absehbarer Zeit hinter der erforderlichen Anzahl von 6.000 Neubauten zurück. Die drohende Verschärfung der bereits jetzt angespannten Wohnsituation könnte zu einem weiteren Anstieg der Mietpreise führen. Abhilfe soll eine Wohnungsbauleitstelle schaffen, die geplante Projekte besser steuern kann.
Hamburger Wohnungsunternehmen äußern die Befürchtung, vor 2013 keine erhöhten Neubauzahlen vermelden zu können. Die ohnehin angespannte Wohnsituation in der Hansestadt könnte sich so weiter verschärfen. Schon in den letzten Jahren hatte Hamburg die Anzahl der erforderlichen 6.000 Neubauten nicht erreicht, 2010 wurden nur rund 3.700 neue Einheiten genehmigt. [mehr » ]
Von immobilo_silke
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geschrieben am 3. Februar 2011
Der Kauf einer Immobilie nimmt im Schnitt 21 Monate in Anspruch. In dieser Zeit durchläuft der Käufer mehrere Phasen, von der Traumphase bis zur Wirklichkeitsphase. Nicht selten müssen sich die Vorstellungen der Realität angepasst werden.

Immobilienkäufer durchleben während des Kaufprozesses verschiedene Phasen. Foto: dena/Thomas Dix
Beim Immobilienkauf steht zu Beginn eines Erwerbsprozesses meist eine konkrete Vorstellung, wie die Immobilie auszusehen hat. In dem im Schnitt 21monatigen Prozess, bis der Kauf endgültig abgewickelt ist, durchlaufen die Käufer mehrere Phasen, bis das Ideal mit dem wirklichen Angebot übereinstimmt. Die Traumphase, die zu Anfang vorherrscht, setzt sich in den meisten Fällen nicht bis zum Ende durch. Das zunächst anvisierte Wunschobjekt, wie es sich die angehenden Käufer erträumen, entspricht nur in den seltensten Fällen dem, was der Immobilieninteressierte letztendlich erwirbt. “Im Laufe der Entscheidungsfindungen werden Faktoren immer wieder neu gewichtet. Am Ende wird eine Immobilie gekauft, die rationale und emotionale Beweggründe vereint - und die dem Immobilienmarkt vor Ort entspricht”, so Robert Anzenberger, Vorstand des Immobilienvermittlers PlanetHome AG.
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Von immobilo_silke
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geschrieben am 3. Februar 2011
Nach dem kurzfristig abgesagten Börsengang im Mai vergangenen Jahres könnte die Berliner Wohnungsgesellschaft GSW in den nächsten Monaten einen erneuten Anlauf auf die Aktienmärkte wagen. Zuletzt hatten die schlechte Marktlage und eine unsichere Zinsentwicklung die Ausgabe der GSW-Aktien verhindert.

Wohnungsgesellschaft GSW wagt Börsengang erneut. Foto: GSW
Die „unbestimmte Zeit“ könnte in wenigen Monaten vorbei sein. Einem Bericht der Berliner Morgenpost zufolge könnte die ehemals städtische Wohnungsgesellschaft GSW im zweiten Quartal des Jahres den Sprung an die Börse wagen. Dies sei von informierten Personen berichtet worden, so das Blatt. Demnach würden die derzeitigen Eigentümer Whitehall und das Investmentunternehmen Cerberus circa 50 Prozent der Unternehmensanteile emittieren und damit knapp 500 Millionen Euro erlösen. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 2. Februar 2011
Eurokrise und Inflationsangst sind für knapp ein Viertel der Deutschen Grund genug, demnächst eine Immobilie zu kaufen. Jeder Zwölfte hat diesen Plan bereits in die Tat umgesetzt. Der Großteil hat sich über eine Anlagestrategie allerdings noch keine Gedanken gemacht.

Aus Inflationsangst: Knapp ein Viertel der Deutschen plant einen Immobilienkauf
Anlageexperten und Immobilienspezialisten sind in den vergangenen Jahren der Wirtschafts- und Finanzkrise nicht müde geworden, die Vorteile einer Immobilie anzupreisen: inflationssicher, meist sehr wertstabil mit ansehnlicher Rendite und natürlich mietfrei, was im Alter durchaus von Vorteil sein kann. Zudem waren die Preise günstig und die Hypothekenzinsen auf einem Rekordtief.
Zwar hat sich in der Zwischenzeit die wirtschaftliche Lage zumindest hierzulange wieder stabilisiert – starke Vokabeln wie Wirtschaftswunder machen inzwischen die Runde -, doch am Horizont verdichten sich bereits die nächsten Anzeichen einer erneuten Krise. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 2. Februar 2011 mit 2 Kommentaren
Personenhandelsgesellschaften können nicht wie Gesellschaften bürgerlichen Rechts wegen Eigenbedarfs ihrer Gesellschafter ein Mietverhältnis kündigen. Der BGH entschied in Revision in einem Rechtsstreit um die Wirksamkeit einer Eigenbedarfskündigung zugunsten des Mieters.

BGH: Eigenbedarfskündigungen durch Personenhandelsgesellschaften nicht möglich. Foto: Peter Kirchhoff / pixelio.de
Bei den Vermietern handelt es sich um ein Ehepaar, welches Kommanditisten sowie Gesellschafter einer Komplementär-GmbH sind. Der Ehemann ist darüber hinaus Geschäftsführer der GmbH. Als Begründung der Kündigung des Mietverhältnisses wurde Eigenbedarf der beiden 69 und 74 Jahre alten Gesellschafter angegeben. Die Mieterin wohnt seit 2001 in der vermieteten 5-Zimmer-Wohnung der Kläger.
Nun entschied der Bundesgerichtshof zugunsten der Mieterin. Sie hatte die Kündigung nicht akzeptiert, woraufhin die Vermieter Räumungslage einreichten. Gegen das folgende Urteil der Zivilkammer 11 des Landgerichts Hamburg legten die Vermieter Revision ein. [mehr » ]
Von immobilo_silke
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geschrieben am 1. Februar 2011
Wer in den kalten Wintermonaten seine eigenen vier Wände stets gut beheizt hat, muss bei der nächsten Nebenkostenabrechnung mit hohen Nachzahlungen rechnen, warnte Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) die Verbraucher. Die Heizölpreise waren allein im Dezember 30 Prozent teurer als noch im Jahr zuvor.

Teuere Energie: Wirtschaftsminister Brüderle warnt vor drastischen Nachzahlungen.
Wenn die wochenlange Frostperiode im Dezember und das Blitzeis im Januar bereits Geschichte sind, könnte sich der aktuelle Winter per Nebenkostenabrechnung nochmals unangenehm ins Gedächtnis rufen – dann wird sich für viele Mieter und Hauseigentümer erst noch zeigen, wie hart der diesjährige Winter tatsächlich war.
Bundeswirtschaftsminister Brüderle (FDP) zufolge seien hohe Nachzahlungen insbesondere bei Heiz- und Energiekosten zu erwarten. Der Minister betonte in diesem Zusammenhang besonders den hohen Anstieg der allgemeinen Brennstoffkosten. [mehr » ]
Von immobilo_madlen
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geschrieben am 1. Februar 2011
Angedachte Zwangsmaßnahmen zur energetischen Sanierung deutscher Wohnungen sind offenbar gar nicht notwendig, wie eine Studie der LBS ergeben hat. Demnach sorgen die Deutschen freiwillig für besseren Wohnkomfort und sparsamere Häuser.

Wenn Energieeffizienz und Wohnkomfort verbessert werden sollen, sanieren die Deutschen freiwillig. Grafik: LBS
In Deutschland wird inzwischen dreimal soviel Geld für eine Sanierung des Wohngebäudebestandes ausgegeben als für den Neubau. Als Motiv für die Modernisierung ihres Eigenheims gibt laut der aktuellen Studie der GkF im Auftrag der Landesbausparkassen (LBS) der größte Teil der privaten Hausbesitzer den Wunsch nach Verbesserung des Wohnkomforts an (48%). Befragt wurden 3100 Eigentümer, die in den letzen drei Jahren eine umfassende Sanierung haben vornehmen lassen. Dabei mussten die Maßnahmen mindestens einen Kostenaufwand von 5.000 € umfassen. Ebenso wurde nach den Planungen solcher Maßnahmen in den nächsten drei Jahren gefragt.
Fast genauso wichtig wie der Wohnkomfort waren Modernisierungen aufgrund entstandener Schäden (47%), gefolgt von Minderungen der Energiekosten (43%). [mehr » ]
Von immobilo_silke
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