geschrieben am 8. März 2011 mit 4 Kommentaren
Für die Gagfah könnte es ungemütlich und teuer werden: Die Stadt Dresden will eine Millionenklage gegen eine Tochtergesellschaft des Immobilienkonzerns anstrengen. Dieser soll gegen eine beim Kauf tausender Wohnungen fixierte Sozialcharta verstoßen haben. Die Gagfah wiegelt ab, alles sei korrekt verlaufen.

Wegen angeblichen Verstößen gegen die Sozialcharta droht der Gagfah drastisch Strafe. Foto: Bildpixel / pixelio.de
Die mögliche Vertragsstrafe beruht auf einer Regelung zwischen der Stadt und dem Immobilienkonzern, die im Zuge des Verkaufes von insgesamt knapp städtischen 48.000 Wohnungen an die Gagfah im Jahr 2006 getroffen wurde. Demnach hatte sich die Gagfah im Rahmen einer Sozialcharta verpflichtet, Wohnungen oder Häuser vor dem Verkauf an Dritte zuerst den Mietern anzubieten. Diese Regelung soll zum Schutz der Mieter auch bei einem möglichen Weiterverkauf der Immobilien gelten. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 7. März 2011 mit einem Kommentar
Zeitlich gestaffelte Stromtarife, mit denen sich die bei Neubauten vorgeschriebenen Smart Meter effektiv nutzen lassen, sind derzeit noch Mangelware und kaum wettbewerbsfähig. Zu diesem Urteil kam das Verbraucherportal Verivox in einer Untersuchung. Verbraucher müssten viel Aufmerksamkeit investieren, um überhaupt signifikant sparen zu können.

Smart Meter: derzeit nur wenig Ersparnis möglich. Foto: EnBW
Seit 1. Januar 2010 müssen die sogenannten Smart-Meter, „intelligente Stromzähler“ zum zeitgenauen Messen des Stromverbrauchs, in Neubauten installiert werden. Seit Anfang dieses Jahres sind nun auch die Stromversorger verpflichtet, entsprechende zeitvariable Stromtarife anzubieten. Nur mit passenden Stromtarifen lässt sich das Potential der Smartmeter optimal nutzen. Verbraucher können ihren Stromverbrauch so genau analysieren, steuern und nach Möglichkeit sparen, z.B. durch ein Verlagern verbrauchsintensiver Tätigkeiten in günstige Zeitzonen. Doch offenbar klemmt genau an diesem Punkt die Säge. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 6. März 2011 mit einem Kommentar
Unerlaubte Untervermietung muss nicht immer Kündigungsgrund sein. Wie aus einem Urteil des Bundesgerichtshofes (BGH) hervorging, sind Vermieter nicht immer berechtigt Mietern zu kündigen, die ihre Mietwohnungen unerlaubt untervermieten. In dem konkreten Fall wurde einer Mieterin gekündigt, die unerlaubter Weise ihre Wohnung untervermietet hatte. Wie sich aber herausstellte, hatte die Mieterin laut Mietvertrag durchaus das Recht, die Wohnung unterzuvermieten. [Haufe]
Bayern: Kürzung der Gelder für Wohnungsbau. Der Wohnungsbau in Bayern soll auch in diesem Jahr wieder kräftig vorangetrieben werden, allerdings mit zehn Millionen Euro weniger Budget als noch im Jahr zuvor. So stehen für 2011 lediglich 205 Millionen Euro zur Verfügung. Kritik für die Einsparungen wurde bereits von Seiten der SPD sowie vom Verband bayerischer Wohnungsunternehmen (VdW) laut. [Welt]
Berliner Architekten geben Duisburger Marcator-Quartier neues Gesicht. Der Wettbewerb für die Bebauung und Gestaltung des 30.000 Quadratmeter großen Mercator-Quartiers in Duisburg wurde von dem Berliner Architektenbüro Gewers & Pudewill gewonnen. Mehrgeschossige Penthouse-Wohnungen, Büros, ein Hotel sowie mehrere Gewerbeeinheiten und viel Grün sind laut Entwurf geplant. [RP-Online]
Rassismus-Vorwürfe bei Vermietung. Die Claus-Hauverwaltung in Berlin setzt sich nun gegen die kürzlich laut gewordenen Vorwürfe der angeblichen Benachteiligung von Mietern mit Migrationshintergrund zur Wehr. Die betroffenen Mieter warfen der Hausverwaltung vor, sie mit enormen Mieterhöhungen aus den Wohnungen vertreiben zu wollen, was die Hausverwaltung jedoch nach wie vor bestreitet. [taz]
Immobilienberufe sind wieder im Kommen.Berufe in der Immobilienbranche sind gefragter denn je, so steigt „die Nachfrage nach Ausbildungsplätzen bei Maklern, Immobilien- und Wohnungsgesellschaften kontinuierlich”, wie Sven Johns, Bundesgeschäftsführer des Immobilienverbands Deutschland (IVD), der „Welt“ berichtete. Zudem wechseln auch immer mehr Quereinstiger zur Immobilienwirtschaft. [Welt]
Online Kredit für den Umzug. Umzüge schlagen immer mit ansehnlichen Kosten zu Buche: Spedition (oder Bierkästen für helfende Freunde), Kaution und eventuell zu besorgende neue Einrichtung sind alles andere als günstig. Inzwischen tummeln sich etliche Firmen auf dem Markt, die Kredite für solche Investitonen anbieten. Wer von günstigen Konditionen profitieren will, kann z.B. einenOnline Kredit beantragen.
Von immobilo_madlen
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geschrieben am 4. März 2011
Als Wohnpflaster wird Berlin insgesamt immer teurer, billige Wohnungen werden gar zur Mangelware. Das haben zwei Untersuchungenen innerhalb kurzer Zeit bestätigtet. Selbst ehemals verschmähte Bezirke holen preislich deutlich auf, in den Szenebezirken ziehen die Mieten weiter massiv an.

Mieten ziehen in Berliner Szenebezirken drastisch an. Helga Ewert / pixelio.de
Vor ein paar Tagen meldete das Forschungsinstitut empirica in ihrem von der IBB in Auftrag gegebenen Wohnmarktbericht, dass die Berliner Miet-und Kaufpreise steigen. Aufgrund einer großen Anzahl an Neuberlinern und nur wenigen Neubauten schlage die jahrelang entspannte Lage jetzt um. Statt Leerständen gibt es nun große Nachfrage nach Wohnraum. [mehr » ]
Von immobilo_silke
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geschrieben am 3. März 2011 mit einem Kommentar
Erneut wurde beim Bundesgerichtshof über eine Mietminderung wegen der Flächenunterschreitung einer Wohnung entschieden. Diesmal war eine möblierte Wohnung zu klein - und obwohl der Vermieter kreativ argumentrierte, gaben die Richter dem Mieter recht.

Der Bundesgerichtshof urteilt über Mietminderung bei Flächenunterschreitungen
Schon öfter standen ähnliche Fälle zur Debatte, die Urteile des BGH muteten oftmals wie reine Einzelfallentscheidungen an. Eine klare Linie ist zumindest nicht zu erkennen. Besonderheit des aktuellen Falles ist, dass es sich um eine möblierte Mietwohnung handelt. Seit 2006 wohnt der Kläger in der vollständig möblierten und mit Hausrat ausgestatteten Wohnung des Beklagten. Zu der monatlich zu zahlenden Kaltmiete von 560 € kamen noch ein Heizkostenvorschuss von 15 € und ein Stromkostenvorschuss von 25 € dazu. [mehr » ]
Von immobilo_silke
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geschrieben am 3. März 2011
Für Mieterhöhungen im Zuge einer Sanierung ist es zukünftig entscheidend, dass die Maßnahme tatsächlich durchgeführt wurde. Eine vorherige Ankündigung ist nicht nötig, wie der Bundesgericht jüngst entschied. Der Mieterbund kritisiert das Urteil.

Fahrstuhl eingebaut: Vermieter kann trotz fehlender Ankündigung Miete erhöhen. Michael Bührke / pixelio.de
Der Bundesgerichtshof (BGH) entschied heute über einen Rechtsstreit zwischen Vermieter und Mieter bezüglich einer Modernisierungsmaßnahme. Die Sachlage ist weit komplizierter, als man annehmen könnte, denn offensichtlich kommt es nicht mehr darauf an, ob die Maßnahme angekündigt wurde oder nicht.
Ein Vermieter stritt in Berlin mit seiner 86-jährigen Mieterin um eine Mieterhöhung, die er aufgrund von Modernisierungsmaßnahmen erhoben hatte. Der Kläger wollte in seiner Immobilie einen Fahrstuhl einbauen lassen und hatte seine Mieter darüber auch informiert. Die beklagte Mieterin legte daraufhin Widerspruch gegen die Modernisierung ein, woraufhin der Vermieter von der Modernisierungsankündigung zurücktrat. [mehr » ]
Von immobilo_silke
in Ratgeber, Rechtliches
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geschrieben am 2. März 2011
Der frostige Dezember wird die deutschen Haushaltskassen schwer belasten. Experten rechnen für das Jahr 2010 mit deutlich teureren Heizkostenabrechnungen als im Jahr zuvor.

Die Heizkostenabrechnung wird so manchen schockieren.
Als ob Schneechaos zu Weihnachten mit reihenweise ausgefallen oder verspäteten Flügen, festgefrohrenen Zügen und eingeschneiten Autobahnen nicht schon ärgerlich genug waren, müssen die Verbraucher in Deutschland mit einer weiteren unschönen Erinnerung an den strengen Winter anno 2010 rechnen: der Heizkostenabrechnung. Diese könnte den Experten der Energieagentur NRW zufolge deutlich höher ausfallen werden als noch im Jahr 2009. [mehr » ]
Von immobilo_mb
in Energie
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geschrieben am 2. März 2011
Berlin ist nach wie vor eine der angesagtesten Städte Deutschlands. Das spiegelt sich auch im stetigen Zuwachs an Neuberlinern wider: Seit 2000 ist die Einwohnerzahl um gut 60.000 Menschen gestiegen. Gleichzeitig ging die Anzahl an Neubauten mit nur 3.000 Einheiten pro Jahr drastisch zurück. Ein Dilemma, das sich nun endgültig auf die Mietpreise niederschlägt.

Berliner Immobilienpreise ziehen an. Oliver Blum / pixelio.de
Berlin bleibt weiterhin eine der vergleichbar preiswerten Großstädte Deutschlands. Da aber die Nachfrage nach
Wohnungen in Berlin höher ist, als der Markt Neubauten zu bieten hat, ziehen auch in der Hauptstadt die Miet- und Kaufpreise deutlich an. Die Investitionsbank Berlin (IBB) hat das Forschungsinstitut empirica mit einem aktuellen Wohnmarktbericht beauftragt, der das Dilemma offenbart: Neumieter müssen oft Quadratmeterpreise in Kauf nehmen, die deutlich über dem Miet- und Kaufspiegel liegen.
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Von immobilo_silke
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geschrieben am 1. März 2011
Ab dem 1. März 2011 fördert die KfW wieder einzelne Sanierungsschritte, die die Energieeffizienz eine Immobilie verbessern: Sogar fünfstellige Zuschüsse sind möglich. Je effektiver die Sanierung, desto mehr Förderung winkt. Die Wohnungsunternehmen freut’s.

KfW fördert energetische Einzelmaßnahmen ab 1.März . Foto: KfW
Die Förderung energetischer Sanierungen wird ab dem kommenden Monat wieder deutlich einfacher. Bereits im letzten Jahr gab es bei der bundeseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) eine Beihilfe für Einzelsanierungen, die jedoch letzten August aufgrund knapper Haushaltsmittel wieder eingestellt wurde. Jetzt bietet die KfW im Rahmen des Programms „Energieeffizient Sanieren“ die Förderung wieder an. [mehr » ]
Von immobilo_silke
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