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    Wohnungsengpass in Berlin

    geschrieben am 29. April 2011

    Der Berliner Wohnungsmarkt ist fast gähnend leer. Weniger Wohnungen als bislang angenommen stehen auf dem Wohnungsmarkt tatsächlich zur Verfügung. Der Mietverein fordert den Senat zum Handeln auf.

    Panorama Berlins mit Fernsehturm

    Wohnungsengpass in Berlin - BMV fordert Senat zum Handeln auf

    Kaum zu glauben, aber wahr: Auf dem Wohnungsmarkt stehen ca. 140.000 Wohnungen leer, doch nur knapp ein Drittel davon, etwa 50.00 Wohnungen, sind auch tatsächlich bezugsfertig. Dieses Ergebnis ist Resultat einer Untersuchung der landeseigenen Investitionsbank Berlin (IBB). Die Untersuchung wurde für die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung angefertigt.

    Nur 2,7 Prozent der 1,9 Millionen Wohnungen des Berliner Wohnungsmarktes sind nach Angabe der IBB marktaktiv, stehen also zur tatsächlichen Vermietung zur Verfügung. [mehr » ]



    Münchener Hausverlosung endet mit Bewährungsstrafe

    geschrieben am 28. April 2011 mit einem Kommentar

    Die Bewährungsstrafe für den Veranstalter einer Hausverlosung wurde jetzt vom Bundesgerichtshof (BGH) bestätigt. Der 54-jährige hatte von Dezember 2008 bis Februar 2009 ein rechtswidriges Gewinnspiel im Internet veranstaltet, bei dem es eine Doppelhaushälfte in München zu “gewinnen” gab.

    Vorsicht bei gewinnversprechenden Hausverlosungen im Internet.

    Vorsicht bei gewinnversprechenden Hausverlosungen im Internet.

    Eine Hausverlosung im Internet – mit diesem verlockenden Angebot hatte der Münchener zwischen Dezember 2008 und Februar 2009 geworben. Das erfolgsversprechende Gewinnspiel entpuppte sich jedoch als großer Reinfall: Die Verlosung fand nicht statt, das Landgericht München verurteilte den Mann zu einer 2-jährigen Freiheitsstrafe auf Bewährung. Der BGH wies die Revision des Veranstalters nun zurück, die Haftstrafe auf Bewährung ist damit rechtskräftig. [mehr » ]



    EU-Idee zum Wassersparen: Wenn die Rohre leerlaufen

    geschrieben am 27. April 2011

    Die EU strebt neue Richtlinien zur Verringerung des Wasserverbrauchs an – dabei wird in Deutschland bereits eifrig Wasser gespart. Ein weiteres Absinken des Verbrauches könnte unangenehme Konsequenzen haben, warnen Experten.

    EU Kommission leitet Maßnahmen gegen den Wasserverbrauch in Europa ein. Foto Thorsten Freyer/ pixelio.de

    Eu Komission beschließt Maßnahmen gegen den erhöhten Wasserverbrauch in Europa einzuleiten.

    Wenn es nach der EU geht, sollen Deutschlands Haushalte noch mehr Wasser sparen. Mit einer neuen Richtlinie zur Gebäudeeffizienz soll der Wasserverbrauch nach dem Willen der EU-Kommission in allen EU Mitgliedsstaaten um bis 30 Prozent gesenkt werden. Für Grundeigentümer und Mieter könnte dies eine Milliarden Belastung sein. [mehr » ]



    Schwarzbuch 2010: Die zehn größten Immobilien-Sünden des Jahres

    geschrieben am 26. April 2011

    Auch die aktuelle Ausgabe des Schwarzbuchs „Die öffentliche Verschwendung“ des Bundes der Steuerzahler trägt wie jedes Jahr eindrucksvolle Beispiele zusammen, wie die öffentliche Hand so manches Mal recht unwirtschaftlich mit deutschen Steuergeldern umgegangen ist – sehr zur Freude von Immobilienbranche und Baufirmen.

    Der Präsident des BdSt, Dr. Karl Heinz Däke, stellt das Schwarzbuch vor. Foto: BdSt

    Der Präsident des BdSt, Dr. Karl Heinz Däke, stellt das Schwarzbuch vor. Foto: BdSt

    Schwarz auf weiß liegt sie nun hier: die 38. Ausgabe des Schwarzbuchs des Bunds für Steuerzahler. Wieder wurden großartige Beispiele dafür aufgelistet, wie man mit öffentlichen Geldern bitteschön nicht umgehen sollte. Kostenexplosionen, teure Fehler oder simple Fehlplanungen – von der Verschwendung von Steuergeldern profitiert nahezu jede Branche.

    Auch in puncto Immobilien hat das Schwarzbuch wieder viele Exempel zu bieten: ob blind Immobilien ohne Verwendungszweck erworben werden, die Schulhofgestaltung aus dem Ruder läuft, Architekten einen falschen Kostenindex ansetzen oder Großprojekte wieder Bau eines Kreuzfahrtterminals nicht hinreichend geprüft werden [mehr » ]



    Energetische Sanierung hat Konsequenzen für Mieter

    geschrieben am 26. April 2011 mit einem Kommentar

    Union und FDP haben in ihrem Koalitionsvertrag eine neue Reform zum Mietrecht beschlossen. Diese besagt, energiesparende Sanierungen zu erleichtern. Was jetzt auf Mieter zukommen könnte.

    Energetische Sanierungen haben auch für die Mieter Konsequenzen. Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

    Energetische Sanierungen haben auch für Mieter Konsequenzen. Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

    Klimapolitik wird bei Union und FDP neuerdings ganz groß geschrieben: Beide Parteien haben es sich zum Ziel gemacht, bis 2050 18 Millionen Häuser in Deutschland zu modernisieren. Dadurch soll eine Verringerung des Energieverbrauchs von 80 Prozent erreicht werden. Wer aber bezahlt diese energetische Modernisierung? Und welche Auswirkungen hat die energetische Sanierung für den Mieter? [mehr » ]



    Hamburg: Grundstücksmangel führt zur Wohnungsnot

    geschrieben am 25. April 2011

    Das Hamburger Wohnungsbauunternehmen „Saga GWG“ kann der Forderung des Senats von 1.000 Wohnungen pro Jahr erst ab 2013 nachgehen. Es gebe zu wenige Grundstücke für den Wohnungsbau, so die Saga. Neubauprogramme sind erst in fünf bis sechs Jahren zu erwarten.

    Neubauwohnungsprogramme sind erst in fünf bis sechs Jahren in Elbmetropole zu erwarten.

    Neubauwohnungsprogramme sind erst in fünf bis sechs Jahren in der Elbmetropole zu erwarten.

    Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz hatte der kommunalen Siedlungs-Aktiengesellschaft Hamburg (Saga) beauftragt, die Engpässe bei bezahlbaren Wohnungen mit 1.000 neu gebauten Wohnungen pro Jahr zu beseitigen. Doch davon ist das Wohnungsunternehmen weit entfernt: Tatsächlich werden in diesem Jahr gerade einmal 41 Wohnungen fertiggestellt, im nächsten Jahr sollen 287 Wohnungen folgen. Im Jahr 2010 wurde mit dem Bau von 226 neuen Wohneinheiten begonnen, Ende 2011 werden weitere 562 Wohnungen gebaut. Laut Saga könne das Ziel von 1.000 neuen Wohnungen erst 2013 erreicht werden. [mehr » ]



    Immobilien-News und Themen KW 16-2011

    geschrieben am 24. April 2011

    Auch in Baden-Württemberg sind Mieten im Aufwärtstrend. DG HYP veröffentlich eine aktuelle Marktstudie über die Entwicklungen in den Segmenten Büro und Wohnen an zentralen Standorten: Besonders in Baden-Württemberg steigen die Mieten an, was aber nicht verwundert, da in dem Bundesland die Wirtschaftsleistung je Einwohner und das verfügbare Einkommen recht hoch sowie die Arbeitslosigkeit relativ niedrig ist.[deal-magazin]

    Rüffel für neue Energiesparlampen. Experten warnen vor krebserregenden Stoffen in Energiesparlampen, die während des Betriebs freigesetzt werden könnten. Da die Energiesparlampen flächendeckend in Europa die alte Glühbirne ersetzen soll, schätzen Forscher die Lage als bedenklich ein. [Focus]

    Optimistisches Bauhauptgewerbe. Bauunternehmen verzeichnen erfolgreicheres erstes Quartal als im Vorjahr. Seit Januar gab es weniger witterungsbedingte Ausfälle als 2010. Dies ergab eine Umfrage des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes (ZDB) für März 2011. Vor allem der Wirtschaftsbau verzeichnet erkennbaren Zuwachs, doch auch beim Wohnungsbau und öffentlichen Bau entspannt sich die Lage. [Verbände]

    LBBW arbeitet am Verkauf der Immobilientochter. Die Investmentbank Leonardo wurde beauftragt, die Tochterfirma der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) voranzutreiben. Auf Geheiß der EU trennt sich die LBBW vom Immobiliengewerbe. Die Gesellschaft besitzt etwa 20.000 Wohnungen mit einem Gesamtwert von circa 1,5 Milliarden Euro. [SWP]

    BFH übergibt Entscheidung über Grunderwerbssteuer an BVerfG. Der Bundesfinanzhof (BFH) hat das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) in Karlsruhe zur Klärung der Regelung der Grunderwerbssteuer eingeschaltet. Der BFH erachtet die Bemessung nach Grundbesitzwerten für verfassungswidrig. [Haufe]



    Privatanleger besser schützen: Reformen zu „Offenen Immobilienfonds“

    geschrieben am 22. April 2011

    Im Bereich der „Offenen Immobilienfonds“ (OIF) will der Gesetzgeber neue Regelungen einführen, um Privatanleger besser vor Verlusten zu schützen.

    OIF: Privatanleger sollen vor Verlusten künftig besser geschützt werden. Foto: birgitH / pixelio.de

    OIF: Privatanleger sollen vor Verlusten künftig besser geschützt werden. Foto: birgitH / pixelio.de

    Der Gesetzgeber sieht für „Offene Immobilienfonds“ (OIF) neue Regelungen vor. Mit diesen Neuregelungen sollen die OIF stabiler und für Privatanleger attraktiver werden. Die Neuerungen betreffen vornehmlich die Laufzeit für Neuanleger sowie die Kündigungsfristen von OIF-Anteilen. Die Regelungen sehen vor, dass Neuanleger ab spätestens 2013 ihre OIF-Anteile für mindestens 24 Monate nach Erwerb halten sollen. Ausgenommen sind hiervon Rückzahlungsbeträge von bis zu 30.000 Euro. Der für Anleger verfügbare Betrag von 30.000 Euro pro Kalender-Halbjahr bleibt also von den neuen Regelungen unangetastet und die Liquiditätsbedürfnisse fast aller Privatanleger sind auf diese Weise ausreichend abgedeckt. [mehr » ]



    Unabhängig vom Atomausstieg – Strompreise ziehen an

    geschrieben am 21. April 2011 mit einem Kommentar

    Die Stromversorger erhöhen im Frühjahr die Strompreise, unabhängig davon, ob der Atomausstieg schnell über die Bühne geht oder die Laufzeiten doch verlängert werden. Mehr als 100 Unternehmen haben angekündigt, ihre Tarife zu erhöhen.

    Im Frühjahr ziehen die Strompreise weiter an. Foto: Zhorben Wengert / pixelio.de

    Im Frühjahr ziehen die Strompreise weiter an. Foto: Thorben Wengert / pixelio.de

    So viel steht fest: Die Verbraucher können sich darauf einstellen, dass die Strompreise anziehen. Über 100 Stromversorger erhöhen im April und Mai ihre Tarife. Dabei ist unerheblich, ob Deutschland den Atomausstieg wie angekündigt forciert, oder die Laufzeiten im Endeffekt doch verlängert werden.
    Das Verbraucherportal toptarif.de errechnete, dass ein vierköpfiger Musterhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 4.000 Kilowattstunden mit einem Anstieg der Kosten um 6,1 Prozent rechnen muss. Dies entspricht etwa 60 Euro. [mehr » ]



    Umweltbedingte Schäden nehmen zu: Wohngebäudeversicherung mit Naturgefahrenschutz

    geschrieben am 20. April 2011

    Um eine Immobilien sinnvoll abzusichern, sollten Hausbesitzer und Wohnungseigentümer über einen Elementarschutz nachdenken, der Sie im Falle von Hochwasser, Erdbeben oder anderen Umweltkatastrophen schützt.

    Die Zusatzoption "Elementarschutz" greift auch bei Umweltschäden. Foto: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

    Die Zusatzoption "Elementarschutz" greift auch bei Umweltschäden. Foto: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

    Aufgrund der verstärkten Zunahme von umweltbedingten Immobilienschäden in Folge des Klimawandels empfehlen Experten Versicherungsunternehmen, den Zusatz „Elementarschutz“, der bei Schäden durch Naturkatastrophen wie Überschwemmungen oder Erdbeben greift, in die Wohngebäudeversicherung mit aufzunehmen. Das ist insbesondere für Immobilienbesitzer eine wichtige Option.

    Die Wohngebäudeversicherung allein schützt Immobilien und alle Bestandteile, die fest mit dem Grundstück verbunden sind, vor äußeren Einflussnahmen wie Hagel, Sturm, Feuer oder auch Schäden durch Leitungswasser. Schäden, die durch umweltbedingte Einflüsse entstehen, deckt die Wohngebäudeversicherung jedoch nicht ab. Dazu ist die zusätzliche Option des Elementarschutzes notwendig. [mehr » ]