Wohnung kindgerecht einrichten

2. April 2011 | von

Bevor der Nachwuchs ins Haus flattert, muss die Wohnungseinrichtung kindgerecht gestaltet werden. Mögliche Verletzungsgefahren gilt es bereits im Vorhinein zu vermeiden – und natürlich gehören auch die richtigen Möbel für Filius dazu.

Um Ihre Wohnung kindgerecht zu machen, ist es vor allem wichtig, vorausschauend Gefahrenquellen zu beseitigen. Es gibt quasi nichts schlimmeres, als wenn sich Ihr Kind verletzt, weil Sie zu nachlässig waren. So sollten zuerst einmal sichere Kindermöbel wie Hochstuhl, Bettchen, Wickeltisch und Co angeschafft werden, die ausschließen, dass Ihr Kind von diesen stürzen kann. Desweitern sollten Ecken und Kanten von Möbeln oder Ähnlichem mit Ecken- und Kantenschutzvorrichtungen versehen werden, an denen sich das Baby leicht stoßen kann.

Zudem ist es wichtig, Schubladen und Schränke mit Hilfe von Plastikriegeln kindersicher zu machen, damit sie nicht von den Kleinen ausgeräumt werden können. Besonders dann, wenn sich in den Schränken für das Kind gefährliche Dinge wie Putzmittel, Medikamente oder andere Chemikalien befinden. Desweiteren müssen noch Steckdosen mit speziellen Schutzvorrichtungen versehen werden und Treppen mit Hilfe von Schutzgittern gesichert werden. Besonders giftige Zimmerpflanzen oder auch verschluckbare Kleinteile sollten aus dem Umfeld des Kindes verbannt werden. Sie sollten außerdem noch darauf achten, dass keine Tischdecken oder auch Gardinen in Reichweite des Kindes sind, da sie mit Vorliebe daran ziehen werden.

Die richtige Atmosphäre

Um eine Wohnung kindgerecht zu machen reicht es aber nicht aus, nur die Gefahrenquellen zu beseitigen, ein schönes und kinderfreundliches Umfeld ist genauso wichtig. Zunächst sind natürlich nicht nur sichere, sondern auch auf die Bedürfnisse von Kindern abgestimmte Möbel essentiell wichtig. Es kommt aber auch darauf an, das Zimmer kuschelig und wohnlich zu gestalten zum Beispiel mit einer schönen Wandfarbe, bunten Spielsachen und Ähnlichem. Aber die Kinderfreundlichkeit sollte nicht mit der Kinderzimmertür enden, sondern sich durch die ganze Wohnung ziehen. Natürlich müssen Sie nicht Ihre komplette Wohnung nur auf das Kind abstimmen. Schaffen Sie vielmehr Zonen für Erwachsene, für Kinder und für beide gemeinsam. Wichtig wird im Zusammenleben mit einem Kind auch eine gewisse Lässigkeit im Umgang mit Chaos werden. Denn so wirklich ordentlich wie es vielleicht bisher bei Ihnen war wird es so schnell nicht mehr sein.




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