geschrieben am 19. April 2011
Erneut zeigt sich: München ist und bleibt in puncto Miete die teuerste Stadt Deutschlands. In Sachsen und Sachsen-Anhalt hingegen ist Wohnen in Deutschland im Schnitt am günstigsten.

Münchens Mietpreise sind Deutschlands höchste. Foto: elke hartmann / pixelio.de
Die Einwohner der Isarmetropole zahlen mittlerweile im Durchschnitt 12,64 Euro Kaltmiete/m². Ein Ende der Mietpreiserhöhung ist laut IVD (Immobilienverband Deutschland) jedoch voraussichtlich bis 2012 nicht in Sicht. Nach der bayrischen Landeshauptstadt landet die hessische Bankenmetropole Frankfurt am Main mit 10,93 Euro Kaltmiete/m² auf Platz zwei der teuersten Wohnorte Deutschlands. Auf Platz drei folgt Hamburg mit 9,89 Euro/m². Diese Ergebnisse liefert das Ranking des Online-Immobilienportals Immoblienscout24, für das rund 1,4 Millionen Immobilienangebote ausgewertet wurden.
Die Mietpreisentwicklung Münchens zeigt, dass sich die Prognose des Mietvereins Münchens erfüllt hat. Dieser hatte bereits 2010 auf Grund sinkender Zahlen im Bereich Wohnungsneubauten und auf Grund des Mietpreisspiegels 2011 eine weitere Erhöhung vorausgesagt. Gerade in Großstädten fallen die Preissteigerungen wegen des stetigen Bevölkerungszuwachses bei gleichzeitig niedrigem Neubauniveau besonders hoch aus. [mehr » ]
Von immobilo_katharina
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geschrieben am 18. April 2011
Ein Vermieter hatte die anfallenden Betriebskosten eine Doppelhaushälfte direkt an den dort lebenden Mieter weitegegeben, statt die Kosten des gesamten Hauses anzuführen. Der Mieter bezweifelte die formelle Richtigkeit der Abrechnung, nun urteilte der Bundesgerichtshof (BGH).

Der Bundesgerichtshof urteilt: Für Doppelhaushälften gelten andere Richtlinien als für Mehrpartieienhäuser
Der Vermieter und der Mieter einer Doppelhaushälfte zogen wegen einer Betriebskostenabrechnung vor Gericht. Der Vermieter zweifelte die formelle Richtigkeit der Abrechnung an: Statt die Kosten des gesamten Hauses aufzuführen und dann die Einzelkosten anzugeben, hatte der Vermieter lediglich die für den Mieter anfallenden Belastungen angezeigt.
Konkret hatte der Vermieter in den Betriebskostenabrechnungen 2005 und 2006 die Grundsteuer der Doppelhaushälfte so angesetzt, wie sie in den Grundsteuerbescheiden beider Jahre für die vermietete Hälfte angegeben waren. Auch Wasser und Abwasser berechnete er [mehr » ]
Von immobilo_silke
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geschrieben am 17. April 2011
Betriebskostennachforderungen gelten im Fall als Insolvenzforderungen. Geht ein Mieter in Insolenz, so gilt eine Betriebskostennachforderung für einen Zeitraum vor Insolvenzeröffnung als Insolvenzforderung, egal ob die Betriebskostenabrechnung zum Zeitpunkt der Insolvenzeröffnung schon erstellt war oder nicht. So urteilte diese Woche der Bundesgerichtshof. [BGH]
Anfechtung der Jahresabrechnung von der Größe des Nachteils unabhängig. Eine Anfechtung der Jahresabrechnung ist nicht nur bei großen Nachteilen des Mieters möglich, urteilte das Oberlandesgericht München. Offen blieb dabei, wie man im Einzelfall ein schützenswertes Eigeninteresse von Schikane unterscheiden kann. [Haufe]
Vermietung des ehemaligen Flughafengebäudes Tempelhof: erstmals im Plus. Das frühere Tempelhofer Flughafengebäude hat seinem Vermieter im vergangenen Jahr erstmals ein Plus eingebracht. Wie Geschäftsführer Sven Lemiss berichtet, nahm die Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) 500.000 Euro mit der Vermietung ein. [Welt]
Top-15-Ranking: Welche Städte lohnen sich wirklich für Immobilienkäufer. Das Handelsblatt legt eine Rangliste der zehn für Immobilienkäufer attraktiven Städte vor. Top-Standorte wie Hamburg oder München sind nach wie vor begehrt, aber auch andere Städte holen auf. [Handelsblatt]
Hauspreisindex der Hypoport AG. Vor allem Preise für Bestandshäuser brechen ein. Auch wenn die Werte für Wohnimmobilien immer noch über dem Vorjahr liegen, stellte sich im März eine generelle Abschwächung der Preisentwicklung auf dem Wohnungsmarkt ein. Vor allem betroffen waren die Preise für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser. [Haufe]
Von immobilo_silke
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geschrieben am 15. April 2011
Die neu gebauten Wohnungen im Westen Berlins sind gefragter denn je. Derzeit befinden sich in Westberlin 800 Immobilien im Bau.

Boom im Wohnungsbau: Berlin West wird wieder attraktiv. Foto: memephoto / pixelio.de
Der Westberliner Immobilienmarkt boomt, laut aktueller Marktstudie des Berliner Forschungsinstituts „BulwienGesa“, mit insgesamt 800 Neuwohnungenen. Wo früher Entwickler ihr Geld in den Osten der Hauptstadt investiert haben, kommt es nun zu einer Renaissance des westlichen Wohnungsmarktes in Berlin.
In Kreuzberg werden, gemessen an den Einwohnerzahlen, die meisten Bauvorhaben realisiert. So werden 131 neue Unterkünfte von der „Baywobau“ im Brauhofgarten auf dem Gelände der früheren Schultheiß-Brauerei errichtet. Das zweitgrößte Projekt „Am Urban“ wird gleich von mehreren Baufirmen durchgeführt. In naher Zukunft sollen im ehemaligen Arbeiterviertel 120 neue Wohnungen auf einem alten Krankenhausgelände entstehen. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 14. April 2011 mit 8 Kommentaren
Nach langem Hin und Her wird morgen der Börsengang der Berliner Wohnungsgesellschaft GSW über die Bühne gehen. Zwar entspricht das Platzierungsvolumen nicht den Erwartungen des Unternehmens, dennoch darf die GSW nach ihrem stockenden Vorlauf aufatmen.

Der Börsengang der GSW ist endlich geglückt. Foto: GSW
Lange hat es gedauert, jetzt ist er endlich geglückt: der Börsengang der Berliner GSW. Wie am heutigen Donnerstag mitgeteilt wurde, startet die GSW-Aktie am morgigen Freitag mit einem Preis von 19 Euro. Angeboten werden circa 24,6 Millionen Unternehmensanteile, von denen etwa 15, 3 Millionen Anteile von den alten Aktionären, den Fondsgesellschaften Whitehall und Cerberus, stammen, die das Unternehmen 2003 dem Land Berlin abgekauft hatten. [mehr » ]
Von immobilo_silke
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geschrieben am 13. April 2011 mit einem Kommentar
Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen beginnt auch die Freiluftsaison. Die Menschen nutzen das gute Wetter: es wird gegrillt, gepflanzt und gefeiert auf Balkonien. Um den Frieden mit den Nachbarn und Vermieter zu wahren, informieren der Deutsche Mieterbund und der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) über einige Regeln.

Es wird gepflanzt, gegrillt und gefeiert auf Balkonien. Claudia Huldi / pixelio.de
Wenn die Sonne lacht, der Himmel strahlt und die Temperaturen steigen, lässt die Balkonsaison nicht mehr länger auf sich warten. Es wird der verstaubte Rost aus dem Keller gekramt, die Grillzange geschwungen und die ersehnte Bratwurst mit vollem Genuss verspeist. Die Blumenkästen werden neu bepflanzt und die nächste Freiluftparty ist auch schon geplant. Doch nicht jeder freut sich über die Ambitionen seines Nachbarn. Der Deutsche Mieterbund und der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen informieren über einige Regeln, die beachtet werden sollten, wer unnötigen Streit mit den Nachbarn und Vermietern vermeiden möchte. [mehr » ]
Von immobilo_luisa
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geschrieben am 13. April 2011 mit einem Kommentar
In Berlin von Sozialwohnungen zu reden, grenzt in vielen Fällen fast an Ironie: Zum Teil liegen die Sozialmieten ganze 40 Prozent über dem Mietspiegel. Eigentlich hatte der Senat 2003 beschlossen, aus der Sozialwohnungsbauförderung auszusteigen, doch nun will man per Gesetz gegensteuern. Das neue Wohnraumgesetz soll bis zu den Sommerferien umgesetzt werden und betrifft die Mieten von etwa 160.000 Sozialwohnungen.

Berliner Senat gibt Gesetzesentwurf für Sozialmieten bekannt. Foto: Rolf Handke / pixelio.de
Statistiken belegen es: Berliner Sozialmieten liegen teilweise weit über dem Mietspiegel. Das ist fast kurios, sollen doch gerade diese Wohnungen an Menschen vergeben werden, die sich die teuren Berliner Mieten nicht leisten können. Der Senat hat daher beschlossen, per Gesetz einzugreifen: Eigentümer sollen Fördergelder früher und vergünstigt zurückzahlen können und dafür die Mieten begrenzen oder senken. Ebenso im Gesetz festgehalten wird, dass sich Sozialmieten auch nach einem Eigentümerwechsel am Mietspiegel orientieren müssen. Bisher war es möglich, nach Ablauf der Förderung die Mietpreise bis zur Kostenmiete anzuheben, was teilweise zu drastischen Erhöhungen führte. Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) bestätigte, dass in manchen Sozialwohnungen ein Quadratmeterpreis von 15 Euro verlangt wird. [mehr » ]
Von immobilo_silke
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geschrieben am 12. April 2011
Der Bundesgerichtshof (BGH) stärkt das Recht der Fernwärmekunden und fordert eine transparente Darstellung der Kosten. Aus den Lieferverträgen der Energieversorger muss deutlich werden, warum Mieter und Wohnungsunternehmen höhere Energiekosten zahlen sollen.

Fernwärme: BGH stärkt Rechte der Verbraucher. Foto: Markus Kräft /pixelio.de
Fernwärmekunden können sich nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs gegen undurchsichtige Preiserhöhungen wehren. Der BGH hatte am vergangenen Mittwoch in Karlsruhe entschieden, dass Fernwärmekunden das Recht besitzen, „offensichtliche“ Abrechnungsfehler zu verweigern und Preisanpassungsklauseln nicht zu akzeptieren. Beanstandet wurde zudem eine Koppelung der Preisanpassung bei Fernwärme an die Ölpreisentwicklung. [mehr » ]
Von immobilo_luisa
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geschrieben am 11. April 2011 mit einem Kommentar
Immobilienbesitzer erhalten bis zum Jahresende höhere Fördergelder, wenn sie von Gas und Öl auf erneuerbare Energien umsteigen. Das Bundesministerium hat die Konditionen des Marktanreizprogrammes(MAP) für erneuerbare Energien überarbeitet und verbessert.

Bundesminsterium setzt auf eine starke Förderung bei erneuerbaren Energien.
Die im März bekannt gegebenen neuen Förderrichtlinien des Bundesumweltministeriums für das Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien ermöglichen Immobilienbesitzer höhere Fördergelder, wenn diese von Gas und Öl auf erneuerbare Energien umsteigen
So sollen Hauseigentümer für den Einbau von Solarkollektoren zur kombinierten Warmwasserbereitung und Raumheizung nun 120 Euro pro Quadratmeter Kollektorfläche erhalten, während der Einbau solarthermischer Anlagen vorher mit 90 Euro pro Quadratkilometer gefördert wurde. [mehr » ]
Von immobilo_luisa
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geschrieben am 10. April 2011
Dresdner Forscher entwerfen das Haus der Zukunft. In Dresden arbeiten Forscher an einem Haus der Zukunft. Es soll mehr Energie produzieren, als das es verbraucht. Dach und Fassade bestehen aus Photovoltaikanlagen, die die Sonnenenergie optimal nutzen. [Proplanta]
dena startet Online-Plattform für energetisches Sanieren und Bauen. Die Deutsche Energie-Agentur (dena) stellt eine Online-Datenbank für Spezialisten für Bauen und Sanieren zur Verfügung. Fachleute können hier ihr Können und Wissen bezüglich energetischen Maßnahmen vorstellen. Die Datenbank soll Architekten, Planer, Ingenieure, Energieberater, Handwerker und ähnliche Berufsgruppen ansprechen. [Dena]
Verbände fordern mehr Geld für energetische Gebäudesanierung. Rund 60 Verbände wehren sich gegen die von der Bundesregierung im Bundeshaushalt 2012 beschlossene Streichung der Mittel zur CO2 Gebäudesanierung . Sie fordern die energetische Sanierung von Gebäuden, um die von der Regierung selbst gesteckten Klimaschutzziele zu erreichen. [Stern]
Linksextreme machen gegen Mieter von Liebig14 mobil. Nach der umkämpften Räumung des linksalternativen Wohnprojekts in der Berliner Liebigstraße 14 im Februar steht das Objekt nach ausgiebiger Sanierung zur Vermietung bereit. Auf einer Internetseite wird zukünftigen Mietern gedroht. [Tagesspiegel]
Von immobilo_silke
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