Für Mieter und Vermieter könnte der Besuch des Schornsteinfegers erneut teurer werden. Grund sind strengere Klimavorgaben und höhere Fahrtpauschalen. Erst im vergangenen Jahr wurden die Honorare der schwarzen Innung kräftig angehoben.

Dank strenger Klimavorlagen kann der Besuch des Schornsteinfegers noch teurer werden.
Schornsteinfeger profitieren noch immer von ihrem Image als Glücksbringer – doch mit einem erneuten Drehen an der Gebührenschraube könnte sich dies jedoch schnell ändern. Denn um die angestrebten Energiesparziele der Bundesregierung zu erreichen, sollen Hauseigentümer zukünftig die Kohlenmonoxidmessungen ihrer Heizungen jährlich durchführen lassen.
Damit soll durch eine optimale eingestellte Heizung der Schadstoffausstoß eingedämmt werden. Bislang waren die Überprüfungen in einem Turnus zwischen zwei und fünf Jahren üblich. Erst im vergangenen Jahr stiegen die Schornsteingebühren durch die Einführung einer bundeseinheitlichen Kehr- und Überprüfungsordnung (KÜO) in einigen Bundesländern um 20 Prozent, in diesem Jahr sollen in Städten wie Hamburg, Bremen und Berlin zudem die Fahrkostenpauschale um 32,7 Prozent angehoben werden.
Neue Reform stößt auf starke Kritik
Grundlage der Reform bildet ein Gutachten des Technischen Überwachungsvereins (TÜV) Hessen, welches allerdings bislang noch nicht veröffentlicht wurde. Der Grund der Gebührenerhöhung liegt somit im Dunkeln und kann bislang noch nicht überprüft werden. Allerdings muss erst der Bundesrat über die Inkraftsetzung der KÜO Reform abstimmen. Reformgegner hoffen auf einen Beschluss zugunsten von Mietern und Eigentümern und fordern, dass die Pläne der Bundesregierung doch nicht in Kraft gesetzt werden.
Schornsteinfeger fordern keine Preiserhöhung
Die schwarze Zunft sieht eine Preiserhöhung ihrer Leistungen nicht für notwendig. „Wir können mit der derzeitigen Gebührenordnung gut umgehen und haben nichts Negatives zu berichten“, äußert sich Achim Heckel, Sprecher des Bundesverbands des Schornsteinfeger-Handwerks gegenüber „welt.de“.
Doch der Mieterbund und der Eigentümerverband kritisieren die KÜO-Reform stark. „In zahlreichen Bundesländern sind die Schornsteinfegerkosten bereits durch die Einführung der bundeseinheitlichen KÜO im vergangenen Jahr massiv gestiegen“, sagt Susan Naumann, Juristin bei Haus & Grund in Kiel „welt.de“. Kommen dann auch noch Erhöhungen der Öl-sowie Gaspreise hinzu, gelangen Mieter und Vermieter schnell an ihre finanziellen Grenzen. Der Mieterbund moniert die weiter steigenden Belastungen für die Haushalte, die bereits jetzt oft an ihrer finanziellen Grenze angelangt sind.






Ich habe weniger Schornsteinfegerkosten in den letzten zwei Jahren als in den Jahren vorher.
2008 - 58,18 Euro
2009 - 60,80 Euro
2010 - 43,15 Euro
2011 - 43,15 Euro
Also ca. 20 % weniger. Meine Immobilie (6 Wohnungen) ist in NRW mit eine Gasheizung im Keller von Baujahr 2004.
Ist die Preiserhöhung im Artikel nur für die aufgezählten Bundesländer gedacht ? Bei uns in NRW wird sich dann wohl nichts ändern. So wie ich den Artikel lese ist nicht gut recherchiert worden, oder ist es nur in NRW günstiger geworden ?
Eigentümer
Schornsteinfeger - Abkassierer
Seit die Nationalsozialisten auf Wunsch der Schornsteinfeger ab 1935 deutschlandweit Bezirksschornsteinfeger eingeführt haben, sind die Bürger den Schornsteinfegern ausgeliefert.
Siehe: http://www.schornsteinfeger-ko.de/index.php?topic=2905.0
Dr. Dr. Horst Poller von Haus & Grund Württemberg hat die Schornsteinfeger ein Symbol für nutzlose Beschäftigung, für Monopolisten und für Lobbyisten genannt.
Siehe:
http://www.sueddeutsche-wohnwirtschaft.de/sites/artikel.php?artikel_id=126
“”Wir hatten keine Kunden, sondern Opfer”, bringt es der Leonberger Schornsteinfegermeister Bernd Mörk auf den Punkt.” Leonberger Kreiszeitung 16.02.2010
Bei uns beträgt der Schornsteinfegerschaden über 60 € pro Jahr.
Joachim Datko - Ingenieur, Physiker - Interessengemeinschaft gegen das Schornsteinfegermonopol - Sektion Bayern
Portal : http://www.kontra-schornsteinfeger.de
Forum: http://www.schornsteinfeger-ko.de
Die Kohlenmonoxidmessung wurde 1993 Bundesweit eingeführt und war seid dem schon immer jährlich. Die Fahrkostenpauschale ändert sich lediglich für Bremen. Dort wird sie von 6,26 Euro auf 8,28 Euro an das übrige Bundesgebiet angepaßt.
Also an dem ganzen Artikel stimmt fast gar nichts. Lediglich für Hausbesitzer im Bundesland Bremen erhöhen sich die Schornsteinfegergebühren. Bei einem Einfamilienhaus um genau 2,02 Euro im Jahr. Das auch nur weil die Gebühren in Bremen um genau diese 2,02 Euro biliger waren als in allen anderen Bundesländern.