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    Preiserhöhungen bei Schornsteinfegern: Mehr Geld fürs Fahren

    geschrieben am 10. Mai 2011 mit 3 Kommentaren

    Für Mieter und Vermieter könnte der Besuch des Schornsteinfegers erneut teurer werden. Grund sind strengere Klimavorgaben und höhere Fahrtpauschalen. Erst im vergangenen Jahr wurden die Honorare der schwarzen Innung kräftig angehoben.

    Dank strenger Klimavorlagen kann der Besuch des Schornsteinfegers noch teurer werden.

    Dank strenger Klimavorlagen kann der Besuch des Schornsteinfegers noch teurer werden.

    Schornsteinfeger profitieren noch immer von ihrem Image als Glücksbringer – doch mit einem erneuten Drehen an der Gebührenschraube könnte sich dies jedoch schnell ändern. Denn um die angestrebten Energiesparziele der Bundesregierung zu erreichen, sollen Hauseigentümer zukünftig die Kohlenmonoxidmessungen ihrer Heizungen jährlich durchführen lassen.

    Damit soll durch eine optimale eingestellte Heizung der Schadstoffausstoß eingedämmt werden. Bislang waren die Überprüfungen in einem Turnus zwischen zwei und fünf Jahren üblich. Erst im vergangenen Jahr stiegen die Schornsteingebühren durch die Einführung einer bundeseinheitlichen Kehr- und Überprüfungsordnung (KÜO) in einigen Bundesländern [mehr » ]



    Zensus 2011: Immobilienbesitzer müssen Auskunft geben

    geschrieben am 9. Mai 2011

    Zusätzlich zu den rund 10 Prozent der Bevölkerung, die im Rahmen der Volkszählung befragt werden, erhalten alle Immobilien- und Wohnungsbesitzer einen Fragebogen per Post. Dies soll der allgemeinen Städteplanung dienlich sein.

    Während im Rahmen des heute beginnenden „Zensus 2011“ 10 Prozent der Bevölkerung stichprobenartig zur Teilnahme ausgelost wurden, brauchen Immobilienbesitzer gar nicht darauf hoffen, verschont zu bleiben – sie sind zur Auskunft verpflichtet. Wer sich nicht beteiligt, muss mit mindestens 250 Euro Bußgeld rechnen und den Fragebogen trotz Einwänden ausfüllen. Insgesamt knapp 17,5 Millionen Immobilieneigentümer erhalten einen Fragebogen per Post. Dieser soll innerhalb von 14 Tagen zurückgesandt werden. Alternativ können die Angaben auch über ein Online-Formular auf www.zensus2011.de eingegeben werden. [mehr » ]



    Immobilien-News und Themen KW 18-2011

    geschrieben am 8. Mai 2011

    Spürbarer Vertrauenszuwachs bei Büroobjekten. Der monatlich erhobene King Sturge Immobilienkonjunktur-Index im April verzeichnet einen allgemeinen Anstieg um 3 Prozent und ist somit wieder auf dem Höchstwert vom Februar dieses Jahres (144,6 Zählerpunkte). Vor allem bei Büroimmobilien ist ein starker Vertrauenszuwachs spürbar. [Deal-Magazin]

    Wohnungseigentümer-Klage gegen Miteigentümer unzulässig. Ein Wohnungseigentümer wollte den Eigentümer eines Bistros im eigenen Gebäude wegen unzumutbarem Lärm verklagen. Das Verwaltungsgericht wies die Klage als unzulässig ab, da der Beklagte Teileigentümer des Gebäudes ist. [Haufe]

    Immobilienkauf aus Inflationsangst – Tipps gegen Stolperfallen. Viele sehen in dem Erwerb einer Immobilie einen Schutz vor Inflation. Trotzdem sollte nicht überstürzt gehandelt gekauft werden, damit nicht in eine Finanzfalle getappt wird. [Focus]

    Schnellere Räumungsurteile erwünscht. Säumige Mieter sollen schneller per Räumungsklage aus Immobilien gezwungen werden. Die fordert die Eigentümerschutz-Gemeinschaft “Haus & Grund”. Bisher dauerte es lange, bis vor Gericht einer solche Klage durchgesetzt wurde. [Haufe]

    Niederländische Immobilien wieder von vielen Investmenthäusern angeboten. Den Trend gab es schon einmal: Investmenthäuser locken mit ansehnlichen Renditen und einer starken niederländischen Wirtschaft. Doch wer in eine Immobilie im Nachbarland investieren will, sollte sich gut beraten lassen. [Manager-Magazin]



    Neues BGH-Urteil zur Erstattung von zu Unrecht geleisteten Renovierungsarbeiten

    geschrieben am 6. Mai 2011

    Erstattungsansprüche von Mietern für die Kosten von Renovierungsarbeiten der Wohnräume bei Auszug verjähren bereits nach 6 Monaten, so lautet das Urteil der Karlsruher Richter des Bundesgerichtshofes (BGH).

    BGH-Urteil: Die Frist für Erstattungsansprüche von geleisteten Renovierungsarbeiten beträgt 6 Monate. Foto: Karl-Heinz Laube  / pixelio.de

    BGH-Urteil: Die Frist für Erstattungsansprüche von geleisteten Renovierungsarbeiten beträgt 6 Monate. Foto: Karl-Heinz Laube / pixelio.de

    Viele Mietverträge enthalten noch immer die Klausel über die durch den Mieter zu leistenden Schönheitsreparaturen bei Kündigung der Wohnräume. Zu diesen Schönheitsreparaturen zählen gemeinhin Tapezieren, Streichen oder Kalken der Wände und Decken, das Streichen der Fußböden sowie der Heizkörper, der Türen und Fenster. Dass diese Forderungen von Seiten der Vermieter oftmals unrechtmäßig sind, und im Gegenteil der Vermieter für die Instandhaltung der Wohnung verantwortlich ist, wissen bislang viele Mieter nicht.

    Bereits vor zwei Jahren hatte der BGH entschieden, dass Mieter, die beim Auszug zu Unrecht renoviert haben, von ihrem Vermieter eine Kostenrückerstattung für die Renovierungsarbeiten verlangen können (BGH VIII ZR 302 /07). Das neue Urteil des BGH regelt nun den Zeitraum, binnen dem die Mieter diese Kostenansprüche an den Vermieter erheben können. So urteilte das BGH, dass die Erstattungsansprüche 6 Monate nach Auszug verjähren (BGH VIII ZR 195 / 10). [mehr » ]



    Zahlungsrückstand: Mietern droht Vorauszahlung

    geschrieben am 5. Mai 2011

    Mieter, die in der Vergangenheit mit Mietzahlungen in Rückstand geraten sind, müssen unter Umständen zukünftige Mieten im Voraus zahlen. Dies geht aus einem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor.

    Mieter, die mit ihrer Miete im Verzug sind, müssen zukünftig im Voraus zahlen. Foto: pixelio.de

    Mieter, die mit ihren Mietzahlungen im Verzug sind, müssen unter Umständen zukünftige Mieten im Voraus zahlen.

    Die Karlsruher Richter urteilten, dass Klagen auf Zahlung künftiger Leistungen zulässig sind, wenn der Mieter bereits mehrere Male mit Mietzahlungen in Rückstand geraten ist. Vermieter sollen so sicherstellen können, dass sie bis zur Räumung der Wohnung ihr Geld erhalten.

    Dem Urteil vorausgegangen war ein Streit zwischen Mieter und Vermieter. Weil die Mieter in den Monaten Dezember 2006, Oktober 2007 und September 2008 keine Miete zahlten, kündigte der Vermieter das Mietverhältnis außerordentlich und ohne vorherige Abmahnung. Hinzu kam eine Klage auf Wohnungsräumung sowie eine monatliche Nutzungsentschädigung bis zur tatsächlichen Räumung. [mehr » ]



    Das Unister Immobilienportal myimmo.de hat einen neuen, attraktiven Anstrich

    geschrieben am 4. Mai 2011

    Myimmo.de, das Immobilienportal für Makler und Verbraucher, glänzt bereits in der Beta-Phase mit durchdachter Suchtechnik und spannenden Features.

    Das Immobilienoprtal myimmo.de punktet durch seine auf die Bedürfnisse der User zugeschnittenen Suchfunktionen. Foto: myimmo.de

    Das Immobilienoprtal myimmo.de punktet durch seine auf die Bedürfnisse der User zugeschnittenen Suchfunktionen. Foto: myimmo.de

    Der Markt der Immobilienportale ist umkämpft: Drei große Platzhirsche dominieren das Geschehen, während eine Reihe von kleineren und lokalen Portalen versucht, den Anschluss zu finden oder zu halten. Um als neues Portal am engen Markt erfolgreich zu sein und nicht in der Nische zu landen, bedarf es einiger Anstrengung – und besonderen Vorteilen für die Nutzer.

    Das relativ neue Immobilienportal myimmo möchte bei den Wohnungssuchenden vor allem durch moderne und einfach zu benutzende Suchfunktionen punkten. [mehr » ]



    Preissteigerung im Bereich der Miet- und Eigentumswohnungen

    geschrieben am 4. Mai 2011

    Vor allem in westdeutschen Städten zeichnet sich eine klare, wenn auch momentan noch moderate Preissteigerung im Segment der Miet- und Eigentumswohnungen ab. In ostdeutschen Städten ist das Wohnen nach wie vor günstiger.

    Die Mietpreise sind am Jahresanfang um 0,1% gestiegen. Foto: birgitH/pixelio.de

    Die Mietpreise sind am Jahresanfang um 0,1% gestiegen. Foto: birgitH/pixelio.de

    Eine Rangliste der teuersten und günstigsten Städte zeigt, dass die Preise für Miet- und Eigentumswohnungen vor allem im Westen Deutschlands weiter angestiegen sind, in Städten also, in denen die Kosten ohnehin bereits hoch sind. Ganz weit oben auf der Liste der teuersten Städte steht nach wie vor München, welches jedoch Konkurrenz von der Hansestadt Hamburg bekommt. Dies sind die Resultate des Quartalsberichtes des Immobilieninstituts F+B.

    Der Analyse des Hamburger Forschungs- und Beratungsunternehmens F+B beruht auf Angebotsdaten von rund 22 Millionen Objekten. Berücksichtigt wurden in der Untersuchung [mehr » ]



    Gagfah: Nach Klage nun Mieteraufstände

    geschrieben am 3. Mai 2011

    Bundesweit kommt es zu Protesten gegen die korrupten Machenschaften der Gagfah. Gagfah-Mieter wehren sich gegen steigende Mieterhöhungen und systematischen Terror. Schimmelpilze, bröckelnde Fassaden und undichte Fenster scheinen die US-Firma kalt zu lassen. Doch nach der Klage der Stadt Dresden gegen die Gagfah Group, fordern jetzt auch die Mieter eine Aufhebung der Missstände.

    Nach der Klage der Stadt Dresden gegen Gagfah, gehen jetzt auch die Mieter auf die Barrikaden. Foto: Bildpixel / pixelio.de

    Nach der Klage der Stadt Dresden gegen Gagfah gehen jetzt auch die Mieter auf die Barrikaden. Foto: Bildpixel / pixelio.de

    Schimmelpilze, nasse Wände und steigende Mietkosten versetzen viele deutsche Gagfah-Mieter in Zorn. Die Dachgesellschaft, welche für diverse deutsche Tochterunternehmen im Bereich der Immobilienwirtschaft fungiert, lässt zahlreiche Wohnungen verkommen und zockt ihre Mieter mit erheblichen Mietkostensteigerungen ab. Eine bundesweite Protestwelle versucht nun geschlossen gegen die Gagfah vorzugehen.

    Gagfah-Mieter in Dresden berichten von Betriebskostenerhöhungen von bis zu 540 Prozent für Hausmeisterdienste oder einem willkürlichen Wechsel des Kabelanbieters, sie erzählen von nassen Wänden, Pilzbefall und undichten Fenstern [mehr » ]



    Mietpreisexplosion als Folge der Arbeitnehmerfreizügigkeit befürchtet

    geschrieben am 2. Mai 2011

    Als Folge der seit 1. Mai geltenden Arbeitnehmerfreizügigkeit, nach der Arbeitnehmer aus acht mittel- und osteuropäischen Staaten in Deutschland Jobs annehmen können, rechnet der Mieterbund mit steigenden Mieten in Ballungsräumen. Besonders im Bereich der Kleinraumwohnungen werden deutliche Mietsteigerungen erwartet.

    In Ballungsgebieten wie Frankfurt am Main sind in Folge der Arbeitnehmerfreundlichkeit Mietsteigerungen zu erwarten.

    In Ballungsgebieten wie Frankfurt am Main sind in Folge der Arbeitnehmerfreundlichkeit Mietsteigerungen zu erwarten.

    Nach Ansicht von Experten wird die neu geltende Regelung zur Arbeitnehmerfreundlichkeit spürbare Auswirkungen auf dem Wohnungsmarkt hinterlassen. Gerade in Ballungsgebieten rechnen Fachleute mit Mietsteigerungen, im Speziellen im Segment der Ein- bis Zweiraumwohnungen. „Jeder, der in Ballungsräume zieht, verschärft die Situation um preiswerten Wohnraum“, lautete die Stellungnahme eines Sprechers des Deutschen Mieterbundes gegenüber der „Frankfurter Rundschau“. [mehr » ]



    Immobilien-News und Themen KW 17-2011

    geschrieben am 1. Mai 2011 mit einem Kommentar

    Trotz Auszug Mietminderung möglich. Eine Mietminderung ist auch möglich, wenn der Mieter die Wohnung zwar laut Mietvertrag noch mietet, aber schon ausgezogen ist. Dies entschied das Kammergericht in Berlin. Konkret ging es um Renovierungsmaßnahmen des Vermieters, die die Benutzung einer gemieteten, aber unbewohnten Wohnung unmöglich machte.[Haufe]

    Offene Immobilienfonds noch immer in der Krise. Viele Anleger dachten, es sei eine risikoarme Sache, als sie in offene Immobilienfonds investiert haben. Auch die angebliche ständige Verfügbarkeit hat sich als nicht umsetzbar entpuppt. Jetzt stecken Immobilienfonds richtig in der Krise: SEB Immoinvest und CS Euroreal wollen im Mai überlegen, ob sie ihre Anteile zurücknehmen.[Welt]

    IG Bau billigt Schlichtung: Lohnplus im Bau abzusehen. Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hat endlich das Ergebnis des nach drei erfolglosen Verhandlungsrunden eingeleiteten Schlichtungsverfahrens angenommen. Dies bedeutet ein deutliches Lohnplus für circa 700.000 Beschäftigte. Für die Einigung musste eigens Ex-Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement als Schlichter zu Rate gezogen werden.[Die Mark]

    GbR: Veräußerung des Wohnungseigentums nicht zustimmungspflichtig. Möchte eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) ihr Wohneigentum veräußern, benötigt sie keine Zustimmung der Eigentümergemeinschaft (WEG). Zwar ist eine GbR, die aus zwei Personen besteht, Mitglied einer WEG. Soll jedoch ein Gesellschafterwechsel stattfinden, muss das Grundbuchamt diesen Wechsel auch ohne Einstimmung der WEG akzeptieren, denn dabei handelt es sich um die Übertragung der Mitgliedschaft in einer GbR, nicht jedoch um die Übertragung eines Grundstücks oder grundstücksgleichen Rechts.[Haufe]

    Immobilien-Marketing-Award 2011 steht an. Der einzige Lehrstuhl für Immobilienmarketing in der Bundesrepublik an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU) lädt auch dieses Jahr zur Teilnahme an den Immobilien-Marketing-Awards ein. Ausgezeichnet werden herausragende Marketing-Projekte in der Immobilienwirtschaft. Einsendeschluss ist der 1. Juni 2011. [Meine Stadt]