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    Konfliktpotenzial: Immobilienerben verdoppeln sich

    geschrieben am 30. Juni 2011

    Studien prognostizieren eine kurzfristige Verdopplung der Immobilienerben - erfahrungsgemäß steigt so auch das Konfliktpotenzial unter den Erben. Mit einem Bausparvertrag kann vorgesorgt werden und das finanzielle Polster angespart, um Miterben auszahlen zu können.

    Das Erben von Immobilien birgt Konfliktpotenzial. Foto: Rainer Sturm  / pixelio.de

    Das Erben von Immobilien birgt Konfliktpotenzial. Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

    Prognosen besagen, dass die Zahl der Immobilienerben für kurze Zeit von gegenwärtig 38% auf etwa 70% aller Erben insgesamt ansteigen wird. Dies ergab kürzlich eine Untersuchung der Postbank, laut derer zudem 58% aller befragten zukünftigen Erben angaben, in absehbarer Zeit Wohneigentum zu erben. In vorherigen Untersuchungen hatten bisher nur 28% eine solche Angabe gemacht. Auch die Angaben bezüglich der Vermietung der zu erbenden Immobilie hat sich geändert: Bisher waren nur 13% der erwarteten Wohngebäude bereits vermietet, nun sind es voraussichtlich 20%. [mehr » ]



    Massiver Preisanstieg nicht nur bei Immobilien in Frankfurt, München und Hamburg

    geschrieben am 29. Juni 2011

    Die Immobilienpreise in Deutschland steigen weiter an. Dies bestätigen Berechnungen des deutschen“ manager magazins“ auf Basis von Daten der Landesbausparkassen. Die Steigerungen betreffen nicht nur wie bisher die Großstädte Frankfurt, München und Hamburg, sondern finden sich deutschlandweit.

    Nicht nur in deutschen Großstädten steigen die Immobilienpreise drastisch.

    Nicht nur in deutschen Großstädten steigen die Immobilienpreise drastisch.

    Dass in deutschen Großstädten die Preise für Immobilien steigen, ist kein Geheimnis. Berechnungen des „manager magazins“ ergeben allerdings ein Bild, dass ganz Deutschland betrifft. Auf Grundlage von Daten, die die Landesbausparkassen (LBS) erhoben hat, weisen die Prognosen eine Mietpreissteigerung in der ganzen Republik aus.
    Dabei werden in manchen Regionen in Städten mit mehr als 500.000 Einwohnern bis zu 20 Prozent mehr Miete verlangt als noch vor zwei Jahren. Besonders drastisch ist die Entwicklung beispielsweise in Nürnberg: Hier stiegen die Kaufpreise in nur einem Jahr um satte 18 Prozent, ähnliches zeichnet sich auch in Berlin und Dresden ab. So rücken für Investoren auch Stadtteile in B-Lage in den Fokus, da die Toplagen bald ausgereizt sind. [mehr » ]



    Energetische Sanierung: Steuerliche Absetzbarkeit ab sofort

    geschrieben am 28. Juni 2011

    Die versprochene steuerliche Absetzbarkeit von energetischen Gebäudesanierungen kommt früher als erwartet. Nach Anhörungen im Bundestag am Montag deutet an, dass die Immobilienbesitzer sich nicht erst ab 2012, sondern ab sofort mit den angekündigten Steuerersparnissen rechnen dürfen.

    Die steurliche Absetzbarkeit von energetischen Maßnahmen tritt wahrscheinlich früher als gedacht in Kraft.

    Die steurliche Absetzbarkeit von energetischen Maßnahmen tritt wahrscheinlich früher als gedacht in Kraft.

    Die Bundesregierung hat sich dem Umstieg auf erneuerbare Energien verschrieben. Dies beinhaltet auch, dass Immobilienbesitzer ältere Gebäude energetisch sanieren müssen, um den Energiebedarf ihrer Häuser deutlich zu senken. Deutschlands Gebäude schlagen beim Gesamt-Energieverbrauch mit ca. 40 Prozent zu Buche, weshalb die Regierung das Dämmen von Wänden und das Austauschen von Fenstern stärker fördern möchte. Eine Förderung in Form steuerlicher Absetzbarkeit ist schon beschlossen. [mehr » ]



    Smart-Homes: Häuser, die mitdenken

    geschrieben am 27. Juni 2011

    Ein Haus, das den Energieverbrauch den Bedürfnissen seiner Bewohner anpasst, ohne dass diese manuell Geräte, Licht und Heizung regeln müssen? Kein Zukunftstraum mehr dank Smart-Home-Technologie. Neben dem Energiesparaspekt garantiert das System auch Sicherheit und Komfort.

    Mit Smart-Home-technologie lässt sich Energie sparen. Foto: Thorben Wengert  / pixelio.de

    Mit Smart-Home-technologie lässt sich Energie sparen. Foto: horben Wengert / pixelio.de

    Abends ohne Aufstehen die perfekte Ausleuchtung zum Fernsehgucken, Lesen oder für lauschige Unterhaltungen im Wohnzimmer, morgens das optimal beheizte Badezimmer, nach der Arbeit wartet die Kaffeemaschine schon mit einer heißen Tasse Latte Macchiato auf seinen Abnehmer? Was wie ein Traum klingt, ist heute schon Wirklichkeit. Smart-Home-Technologie heißt das Zauberwort, das die Energieversorgung per Fernbedienung und Programmierung lenken lässt.

    Dabei kann neben dem Komfort, den das System ohne Frage bietet, auch Strom gespart werden. Per Funk steuert die programmierte Smart-Home-Anlage elektronische Geräte und Heizung. [mehr » ]



    Immobilien-News und Themen KW 25-2011

    geschrieben am 26. Juni 2011

    dena: Energiespartipps für den Urlaub. Die deutsche Energie-Agentur (dena) gibt Stromspartipps für Urlauber. Wer zuhause den Strom richtig abschaltet, kann viele Euro sparen. Vor allem ältere Elektrogeräte verbrauchen unbemerkt weiter Strom, wenn sie nicht vom Netz genommen wurden. [dena]
    Berlin: Durchsuchung und Festnahmen wegen Verdachts auf Immobilienbetrug. Die „Bild“ berichtet von Durchsuchungen von über mehr als 30 Wohnungen und Büros in Berlin. Vier Personen sollen festgenommen worden sein. Hintergrund sind Ermittlungen, die seit 2008 wegen eines „umfangreichen gewerbs- und bandenmäßigen Anlagebetruges“ geführt werden, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft bestätigt. [Welt]
    Weltweit steigen Mieten für Büros. Der Global Office Market View des Immobilienberatungsunternehmens CB Richard Ellis (CBRE) offenbart, dass weltweit die Mietpreise für Büroflächen steigen: Im ersten Quartal 2011 zogen die Mieten im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 4,3 Prozent an. Carsten Ape, Head of Agency von CB Richard Ellis in Deutschland, wertet dies als ein ermutigendes Zeichen für Immobilieneigentümer. [Deal Magazin]
    ZIA enttäuscht vom Scheitern der Gewerbesteuerreform. Der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) zeigt sich doppelt ernüchtert: Zum einen ist die monatelang diskutierte Reform der Gewerbesteuer vorläufig gescheitert und markiert so einen Rückschlag für die Immobilienbranche. „Die Reform hätte die Chance geboten, die Steuer stärker an den tatsächlichen Gewinnen der Unternehmen auszurichten“, so der Vorsitzende des Steuerausschusses beim ZIA, Dr. Hans Volkert Volckens, in einer Pressemitteilung. Zum anderen wird die Art und Weise kritisiert, wie die Reformbemühungen ihr Ende fanden, da nicht einmal ein Abschlussbericht vorgelegt wurde, womit die Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Debatte nicht gewährleistet wird. [ZIA]
    Gaspreise: Verbraucher müssen mit drastischen Preiserhöhungen rechnen. 70 Versorger haben angekündigt, die Gaspreise im Juli und August um durchschnittlich zehn Prozent zu verteuern, weitere Anbieter werden nach Expertenaussagen im Herbst folgen. Einzelne Anbieter erhöhen die Preise gar um satte 18 Prozent. So muss eine durchschnittliche vierköpfige Familie mit einem Jahresverbrauch von 20 000 Kilowattstunden mit Mehrkosten von etwa 133 Euro, in der Spitze gar mit bis zu 275 Euro rechnen. Betroffen sind vom jetzigen Preisanstieg zwei Millionen Haushalte. [Focus]
    Handelsblatt-Jahrestagung in Berlin: Ausländische Großanleger werden in Deutschland wieder stärker investieren. Die Prognosen auf der Handelsblatt-Jahrestagung für ausländische Immobilieninvestoren stehen gut: Vermutlich werde wieder mehr in Deutschland anlegt. Grund dafür sind das relativ beständige Wirtschaftswachstum und langfristig stabile Immobilienpreise hierzulande. Die Branche rechnet daher mit deutlich mehr Großtransaktionen in nächster Zeit. [Immobilien Zeitung]



    Anhebung der Grunderwerbssteuer: Berliner sollen bald mehr zahlen

    geschrieben am 24. Juni 2011

    Hatte kürzlich noch die Rheinland-Pfälzische Landesregierung die Erhebung der Grunderwerbssteuer durchgesetzt, werden jetzt auch dementsprechende Pläne fürs Saarland und Berlin laut.

    Beim Kauf von Immobilien sollen die Berliner für die Grunderwerbssteuer künftig tiefer in dei Tasche greifen. Foto: Thomas Sturm  / pixelio.de

    Beim Kauf von Immobilien sollen die Berliner für die Grunderwerbssteuer künftig tiefer in die Tasche greifen. Foto: Thomas Sturm / pixelio.de

    Finanzsenator Ulrich Nußbaum (parteilos) plant die Grunderwerbssteuer in Berlin anzuheben, wie er in einer offenen Fragrunde am Donnerstag im Berliner Abgeordnetenhaus verkündete. Damit folgt er einem Trend, der sich abzuzeichnen scheint, denn bereits in Rheinland-Pfalz wurde der Beschluss der Erhöhung der Grunderwerbssteuer durchgesetzt. So dürfen die Rheinland-Pfälzer ab 01.03.2012 anstatt der bisher 3,5% nun glatte 5% Grunderwerbssteuer beim Immobilienkauf berappen. Auch im benachbarten Saarland denkt man über eine stufenweise Erhöhung der Grunderwerbssteuer zum 01.10.2012 von 4% auf 4,5% und zum Jahr 2013 auf 5% nach. [mehr » ]



    Immobilienwirtschaft: Wohnungsneubau steht weiter hinten an

    geschrieben am 23. Juni 2011

    Der sinkende Wohnungsleerstand führt zu massiven Wohnungsengpässen. Wie das Statistische Bundesamt Bonn kürzlich berichtete, ist die Anzahl der Baufertigstellungen insbesondere im Neubau noch immer sehr gering. Der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) fordert nun von der Politik einen stabilen Investitionsrahmen in puncto Neubau.

    Die Baufertigstellungen im Neubau sind noch immer schwach.Foto:Bernd Boscolo / pixelio.de

    Die Baufertigstellungen im Neubau sind noch immer schwach.Foto:Bernd Boscolo / pixelio.de

    Hamburg bekommt sein Wohnungsproblem nicht in den Griff, Köln ebenfalls nicht und Berlin kämpft immer noch unermüdlich gegen seine Engpässe auf dem Immobilienmarkt. Doch die Baufertigstellungen im Neubau sind bundesweit weiterhin schwach, wie das Statistische Bundesamt Bonn mitteilte. Der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen fordert nun von der Politik eine feste finanzielle Unterstützung für Neubauprojekte.

    Das Wohnungsangebot in Deutschland liegt erheblich unter dem eigentlichen Bedarf. So wurden im Jahr 2010 lediglich 160.000 Neubauwohnungen errichtet – gerade einmal 0,5 Prozent mehr als im Vorjahr. [mehr » ]



    German Green City Index: Deutsche Städte vorn im Umweltschutz

    geschrieben am 22. Juni 2011

    Die erste Umweltstudie, in der zwölf deutsche Großstädte unter die Lupe genommen wurden, zeigt, dass Deutschland in puncto Nachhaltigkeit im Vergleich mit anderen europäischen Ländern zu der Spitzengruppe gehört.

    Die deutsche Hauptstadt schnitt unter den analysierten deutschen Städten am besten ab. Foto: Siemens Pressebild.

    Die deutsche Hauptstadt schnitt unter den analysierten deutschen Städten am besten ab. Foto: Siemens Pressebild.

    Die von der Siemens AG in Auftrag gegebene Umweltstudie Green City Index brachte zutage, dass zehn von zwölf untersuchten deutschen Städten die zweitbeste Kategorie „überdurchschnittliche gut“ von insgesamt fünf Bewertungskategorien erreichten – und damit mit europäischen Städten wie Stockholm, Brüssel oder Wien locker mithalten können. Untersucht wurden die Großstädte vom Forschungsinstitut Economist Intelligence Unit (EIU), welches die Resultate des German Green City Indexes zusätzlich mit denen des European City Index verglich. Diese Studie aus dem Jahr 2009 betrachtete bereits 29 europäische Metropolen. [mehr » ]



    Preissteigerungen am deutschen Immobilienmarkt

    geschrieben am 21. Juni 2011

    Nach mageren zehn Jahren steigen die Preise auf dem deutschen Immobilienmarkt wieder merklich an – im Jahr 2011 allein ist ein Anstieg um mindestens drei Prozent zu verzeichnen. Auch das Kaufinteresse an Immobilieneigentum steigt, wie eine Studie jüngst zeigt.

    Gerade in touristisch florierenden Lagen wie dem Starnberger See ist der Erwerb von Immobilieneigentum teuer. Foto: 	Axel Hoffmann  / pixelio.de

    Gerade in touristisch florierenden Lagen wie in Starnberg am Starnberger See ist der Erwerb von Immobilieneigentum teuer. Foto: Axel Hoffmann / pixelio.de

    Auf dem deutschen Immobilienmarkt machen sich seit langem wieder Wertsteigerungen bemerkbar. Vor allem im näheren Umland von Metropolen steigen die Preise für Kaufimmobilien merklich an. Die teuersten Eigenheime kann man in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden erwerben. Dies zeigte eine Studie mit dem Titel „Wohnimmobilien-Analyse“, durchgeführt von der Landesbausparkasse (LBS). Die Studie basiert auf den Daten der jährlichen Umfrage bei den LBS-Immobiliengesellschaften (LBS-I) und Sparkassen. Quintessenz der Studie ist das Ergebnis, dass der deutsche Wohnungsmarkt am Beginn eines Wachstumspfades stehe. [mehr » ]



    Streit um Mietrecht: Energetische Sanierung nicht zu Lasten der Mieter

    geschrieben am 20. Juni 2011

    Auf dem 64. Deutschen Mietertag entlud sich, was sich zwischen dem Berliner Senat und dem Mieterbund auf der einen und der Bundesregierung auf der anderen Seite bereits angestaut hatte: ein Streit um die von der Bundesregierung geplanten Änderungen zum Mietrecht, welche für Mieter deutliche Belastungen bedeuten.

    Mieterbund-Präsident Franz-Georg Rips fordert die Streichung von Modernisierungsumlagen. Foto: www.mieterbund.de

    Mieterbund-Präsident Franz-Georg Rips fordert die Streichung von Modernisierungsumlagen. Foto: www.mieterbund.de

    Bereits bei der Berliner SPD und dem regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit stießen die im Rahmen des Mietrechtsänderungsgesetzes enthaltenen Pläne zu Regelungen bei energetischen Gebäudesanierungen auf Kritik, weswegen ein Wirtschaftsprogramm vorgelegt wurde, das mit einem 500 Millionen Euro Puffer die Mietmehrkosten für Mieter eindämmen soll. Kürzlich musste dann die Staatssekretärin des Bundesministeriums der Justiz, Dr. Birgit Grundmann, die den Referentenentwurf zum Mietrechtsänderungsgesetz auf dem 64. Deutschen Mietertag vorstellte, diesen nicht nur gegen den Senat, sondern auch gegen den deutschen Mieterbund verteidigen. Ingeborg Junge-Reyer, Bürgermeisterin und Senatorin für Stadtentwicklung in Berlin, wie auch Dr. Franz-Georg Rips, Präsident des Deutschen Mieterbundes, lehnten den Referentenentwurf weitestgehend ab. [mehr » ]