geschrieben am 19. Juni 2011
Steuerbonus für Gebäudesanierung: Bund soll zahlen. Die Bundesregierung hat steuerliche Förderungen für energetische Gebäudesanierungen in Aussicht gestellt. Nun fordern die Bundesländer, dass der Bund für diesen Steuerbonus aufkommen soll. Rund 60% der aus den Vergünstigungen resultierenden Steuerausfälle wären laut Bundesrats-Prognose von Ländern und Gemeinden zu tragen. [Haufe]
LBBW Immobilien: Jobs bis 2015 sicher. Die LBBW-Immobilientochter muss ihren Bestand von etwa 23.000 Wohnungen auf Weisung der EU-Kommission verkaufen. Trotzdem sicherte der Vorstand der LBBW den rund 900 Mitarbeitern den Erhalt ihrer Arbeitsverhältnisses bis 2015 zu. Verdi-Verhandlungsführer Marcus Bock bestätigt, dass das Management mit der Gewerkschaft Verdi eine Betriebsvereinbarung geschlossen habe, in der eine Beschäftigungs- und Standortgarantie für die Mitarbeiter festgelegt wurde. Für Stuttgart, Mannheim, Karlsruhe, Freiburg und Friedrichshafen sind die Jobs gesichert. [Stuttgarter Zeitung]
Hypoport Hauspreisindex: uneinheitliche Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt. Der Hypoport Hauspreisindex liefert für Mai dieses Jahres unterschiedliche Ergebnisse für die verschiedenen Segmente. Während die Preise für Eigentumswohnungen im Vergleich zum Vormonat sinken (0,54 Prozent im Index), sind zum ersten Mal seit Februar dagegen die Preise für bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser gestiegen (0,38 Prozent). Kaum Änderungen gab es bei den Preisen für neue Ein- und Zweifamilienhäuser (von 107,88 Indexpunkte auf 107,82 Punkte). [Hypoport]
Immobilien wieder attraktive Anlagemöglichkeit. Immobilien gehören neben Gold und Rohstoffen wieder zu den beliebtesten Anlageobjekten, zumindest bei Europas Superreichen im deutschsprachigen Raum. Die Investmentgesellschaft Valluga aus Lichtenstein veröffentlichte dieses Ergebnis in einer Studie, nach welcher die Millionäre 2010 ein ganzes Viertel ihres Vermögens in Immobilien, Rohstoffen und Gold angelegt haben. 15 Prozent des Kapitals fielen auf den Erwerb von Immobilien als Anlageobjekte. [Property Magazine]
BGH: Vermieter darf Beteiligung an Verwaltungskosten bei gewerblichem Mieter fordern. Wenn im Mietvertrag eine Klausel enthalten ist, die den Mieter einer gewerblich genutzten Wohnung zur Beteiligung an Verwaltungskosten verpflichtet, so ist diese bindend. Die im konkreten Fall vereinbarte Formularklausel zur Umlage der „Kosten der kaufmännischen und technischen Hausverwaltung” ist laut Bundesgerichtshof (BGH) weder überraschend, noch benachteiligt sie den Mieter unangemessen. [Haufe]
Von immobilo_silke
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geschrieben am 17. Juni 2011
Weil der Kauf von Solaranlagen von März bis Mai dieses Jahres stark zurückgegangen ist, kippt die Bundesregierung ihren Plan zur Kürzung der Solarförderung.

Solaranlagen-Interessierte können weiterhin auf die Solarförderung bauen. Foto: Klaus-Uwe Gerhardt / pixelio.de
Eigentlich hatte die Bundesregierung eine Kürzung der Solarförderung zum 1. Juli 2011 geplant, doch nun schallt die Ernüchterung von den Dächern Deutschlands: Zu wenig Solaranlagen seien im Vergleich zum letzten Jahr im Zeitraum März bis Mai 2011 installiert worden. Daher sieht die Bundesregierung nun von der geplanten Kürzung der Fördermittel von 28,74 Cent Einspeisevergütung pro Kilowattstunde auf bis zu 24,43 Cent bei einer jährlich neu installierten Leistung von mehr als 7500 Megawatt ab. Die Fördermittel für Sonnenstrom sollten in Abhängigkeit der Zubaumenge bis Juli zunächst um rund 3% und bis Januar 2012 um ca. 24% minimiert werden. [mehr » ]
Von immobilo_katharina
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geschrieben am 16. Juni 2011
Der Immobilienkonzern Gagfah lässt die milliardenschwere Klage der Stadt Dresden nicht länger auf sich sitzen. Der Immobilien-Gigant schlägt nun mit einer Gegenklage zurück: Es soll geklärt werden, ob dem Konzern Ansprüche aus dem Rechtsstreit von bis zu 800 Millionen Euro zustehen könnten.

Es ziehen dunkle Wolken über Dresden auf: Die Gagfah reichte gleich zwei Widerklagen gegen die Stadt ein. Foto: Jürgen Mala/ pixelio.de
Der milliardenschwere Streit zwischen der Stadt Dresden und der Gagfah erlebt einen erneuten Höhepunkt. Der Immobilienkonzern holt jetzt zum juristischen Gegenschlag aus: 800 Millionen Euro stehen hierbei auf dem Spiel. Nach Konzern-Aussagen sei das Vorgehen der sächsischen Landeshauptstadt unbegründet und darüber hinaus auch rechtsmissbräuchlich gewesen. Die Gagfah sieht sich durch die milliardenschwere Klage der Stadt Dresden schwer geschädigt und geht in die Offensive: Der Konzern reichte gleich zwei Widerklagen gegen die Stadt ein.
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Von immobilo_luisa
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geschrieben am 15. Juni 2011
Laut des aktuellen Betriebskostenspiegels des Mieterbundes Nordrhein-Westfalen zahlen Mieter rund 3 Euro pro Quadratmeter für Betriebskosten im Monat. Oftmals stellen die Betriebskosten bereits ein Drittel der Gesamtmiete dar.

NRW ist Spitzenreiter bei den Betriebskosten pro m². Henrik Gerold Vogel / pixelio.de
Mieter in NRW zahlen für Betriebskosten im Monat durchschnittlich 3,02 Euro pro Quadratmeter. Das ergab der aktuell veröffentlichte Betriebskostenspiegel des Mieterbundes Nordrhein-Westfalen, der auf den Abrechnungsdaten von 2009 basiert.
NRW hat im bundesweiten Vergleich mit die höchsten Betriebskosten pro Quadratmeter aufzuweisen. In den westlichen Bundesländern beliefen sich die Betriebskosten pro Quadratmeter im Durchschnitt auf 3,01 Euro. In den neuen Bundesländern dagegen zahlten Mieter 2009 im Schnitt 2,59 Euro pro Quadratmeter für Betriebskosten. [mehr » ]
Von immobilo_kathi
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geschrieben am 14. Juni 2011
Die Mieten könnten durch das geplante Energiekonzept der Bundesregierung erheblich ansteigen – Die Berliner SPD reagiert darauf mit einem 500 Millionen Euro Mietpufferprogramm.

Der Berliner Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) plant die durch eneretische Sanierungsprogramme entstehenden Mietmehrkosten einzudämmen. Foto: Helga Ewert / pixelio.de
Die energetische Gebäudesanierung, so die Stellungnahme des stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion Florian Pronold, sei richtig und wichtig. Doch, dass die Kosten für die Gebäudesanierung in Form von Mieterhöhungen künftig noch stärker auf die Mieter abgeleitet werden sollen, geht mit den Vorstellungen der SPD nicht konform. Bereits jetzt können rund 11% der Kosten von energetischen Sanierungsmaßnahmen auf die Miete aufgeschlagen werden, auch wenn durch die Sanierung keine bemerkbaren Einsparungen der Energiekosten zu verzeichnen sind. Damit jedoch nicht genug, denn die Bundesregierung plant die Mieterrechte noch weiter einzuschränken und die Sanierungskosten in größerem Ausmaß den Mietern aufzubürden – doch da hat die Bundesregierung die Rechnung ohne die SPD gemacht. [mehr » ]
Von immobilo_katharina
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geschrieben am 13. Juni 2011
Umweltbedingte Schäden an Immobilieneigentum nehmen immer stärker zu. Im Fall der Fälle ist es daher ratsam, Schäden, die beispielsweise nach einem Unwetter entstanden sind, genau zu dokumentieren – damit Probleme mit der Versicherung gar nicht erst entstehen.

Eine genaue Dokumentation von Unwetterschäden mit dem Fotoapparat erspart später Ärger bei der Erstattung der Schäden durch die Versicherung. Foto:Markus Hein / pixelio.de
Man stelle sich folgendes vor: Durch ein Unwetter entstehen Schäden am Wohneigentum, die die Verbraucher der Versicherung beklagen und erstattet haben wollen. Auf Grund mangelnder Beweislage, d.h. wenn es dem Inhaber nicht nachweisbar ist, dass die Schäden eindeutig von dem Unwetter herrühren, kann es schon einmal zu Problemen und ermüdenden Auseinandersetzung mit den zuständigen Versicherern kommen. Um dies zu vermeiden, rät Versicherungsexperte Michael Wortberg, unmittelbar nach dem Unwetter, eine detaillierte Liste des Schadens zu erstellen, wie er gegenüber news.toptarif.de erläuterte. Denn nur auf diesem Wege sei eine angemessene Rückerstattung durch die Wohngebäude- oder Hausratsversicherung gewährleistet. [mehr » ]
Von immobilo_katharina
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geschrieben am 13. Juni 2011
Umfrage bestätigt: Beim Immobilienkauf spielen Emotionen für Männer nur eine untergeordnete Rolle. Wenn Männer eine Immobilie erwerben wollen, gehen sie fühlbar emotionsloser vor als Frauen. Fast jeder zehnte Mann ist in der Lage, persönliche Gefühle beim Immobilienerwerb völlig auszublenden, während dies nur fünf Prozent der Frauen gelingt. [Deal-Magazin]
Studie bescheinigt Immobilienbranche besonnene Personalentscheidungen. Ein Aspekt des King Sturge Immobilienkonjunktur-Index ist die Rubrik „Personal“. Im Mai zeigt die Studie, dass die Immobilienbranche auf bedachte Personalentscheidungen statt hire and fire-Mentalität setzt. Die eher konservative und zurückhaltende Personalpolitik wertschätzt qualifizierte Mitarbeiter als wertvolles Rückgrat der Immobilienwirtschaft, die es auch in schwächeren Konjunkturphasen zu halten gilt. [Immobilienscout24]
ZIA begrüßt steuerliche Anreize für energetisches Bauen. Der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) riet bereits 2008 dazu, energetisches Sanieren mit steuerlichen Begünstigungen attraktiv zu gestalten, und hatte den Vorschlag seitdem immer wieder erneuert. Nun endlich hat sich auch die Bundesregierung für diese Vorgehensweise ausgesprochen. [ZIA]
Gagfah vs. Dersden: nächste Runde. William Brennan tritt nach. Der unter Verdacht auf Insiderhandel stehende Gagfah-Chef behauptet nun, die Klage der Stadt Dresden sei aus Geldnöten entstanden. “Wir befolgen alle Verträge penibel. Ich halte diese Klage für missbräuchlich und unbegründet”, so Brennan am Samstag gegenüber der Süddeutschen Zeitung. Die Stadt hatte das Wohnungsunternehmen wegen Vertragsbruchs verklagt. [Immobilien-Zeitung]
Mieterhöhungen haben in Berlin nicht zu mehr Immobilienkäufen geführt. Berlin kann sich mit Fug und Recht „Mieterhauptstadt“ nennen: Trotz permanent ansteigenden Mietpreise sind Eigentumswohnungen eher selten. Laut Geomarketinggesellschaft „Infas Geodaten“ dominieren nach wie vor in allen 81 Stadtteilen die Mieter (in der gesamten Hauptstadt 85%). [berlin.de]
Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und Uni Leipzig belegen: Keine steigenden Strompreise aufgrund des Atomausstiegs. Eine Studie im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung bringt zutage, was Kernkraftbefürworter gern anders propagieren: Die Preise für Strom werden durch den Ausstieg aus der Atomkraft nicht nach oben getrieben. Auch der Ausstoß von Treibhausgasen wird dadurch nicht erhöht. [Welt]
Osram vermeldet Wachstumsrückgang bei den Energiesparlampen. Die Energiesparlampe scheint schon ausgedient zu haben, der Nachfolger „LED“ steht in den Startlöchern. Der Vorteil der neuen Leuchtdioden ist , dass sie mehr Strom sparen als ihre Vorgänger, länger halten, keine Anlaufzeit benötigen und ein wärmeres Licht erzeugen. Nachteil ist der Preis: LED-Leutmittel sind vergleichsweise preisintensiv. Die Siemens-Tochter Osram macht mit LED bereits jetzt schon 20 Prozent ihres Umsatzes von 4,7 Milliarden Euro. Energiesparlampen waren in den letzten Wochen wegen giftiger Stoffe in Verruf geraten. [Focus]
Von immobilo_silke
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geschrieben am 11. Juni 2011
Viele Innentüren und auch Haustüren zeigen Gebrauchsspuren, schließen nicht richtig oder haben ein veraltetes Design. Obwohl diese Türen längst reif sind für einen Austausch, werden sie bei Renovierungsarbeiten oftmals nicht ersetzt – dabei sind Türen ein wichtiger Faktor beim Erscheinungsbild der Wohnung.
Bei detailreichen Arbeiten zur Verschönerung der Wohnatmosphäre werden Türen häufig nicht beachtet. Die Möglichkeit durch Material, Form und Farbe der Innentüren die Raumwirkung maßgeblich mitzubestimmen, wird damit stark unterschätzt. Auch eine neue Haustür kann das Gesamtbild verschönern und darüber hinaus verschiedene Funktionen, wie zum Beispiel die Einbruchssicherheit, den Schallschutz oder den Feuchtigkeitsschutz, erhöhen. [mehr » ]
Von Gastautor
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geschrieben am 10. Juni 2011
Im Jahr 2010 sind die registrierten Straftaten auf circa 6 Millionen zurückgegangen, die Zahl der Wohnungseinbrüche ist im letzten Jahr hingegen dramatisch gestiegen. Am häufigsten wird in Sachsen eingebrochen.

Im Jahr 2010 wurden insgesamt 123.000 Einbrüche in Deutschland begangen. Foto: istock
„My home is my castle“ – Das eigene Zuhause ist für die meisten Menschen ein Ort des Rückzugs und der Ruhe. Hier können sie ihrem hektischen Alltag entfliehen und sich sicher und geborgen fühlen. Zumindest sollte es so sein - dieses Gefühl ändert sich jedoch schlagartig, wenn in dem so geliebten Zuhause eingebrochen wurde. Dahin scheint die Sicherheit - das Angstgefühl wächst. „Abgesehen von dem eingetretenen Vermögensschaden berühren Wohnungseinbrüche das Sicherheitsgefühl der Bürger in besonderer Weise, denn es handelt sich immer auch um einen empfindlichen Einbruch in die Privatsphäre“, sagte Brandenburgs Innenminister Dietmar Woidke (SPD) gegenüber “Welt Online”. [mehr » ]
Von immobilo_luisa
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geschrieben am 9. Juni 2011
Eine Erbengemeinschaft will eine 90-jährige, fast blinde Mieterin aus ihrer Mietwohnung, in der sie seit 1953 lebt, herausklagen - um das Haus verkaufen zu können. Die Kläger zogen dafür bis vor den obersten Gerichtshof.

Die Richter des VIII. Zivilsenats des Bundesgerichtshofs wiesen den Fall an das Landgericht zur nochmaligen Prüfung zurück. Foto: Bundesgerichtshof
Die Kläger sind in ungeteilter Erbengemeinschaft Eigentümer eines Hauses, das 1953 unter staatlicher Verwaltung an die Beklagte vermietet wurde. Aufsehen erregt der Prozess demnach nicht nur durch die Forderung nach Durchsetzung der Kündigung einer alten, fast blinden Frau, sondern auch durch die Wiederbelebung des Klischees über Ost- und Westdeutsche: Die westdeutsche Erbengemeinschaft will die ostdeutsche Rentnerin aus der Mietwohnung im Einfamilienhaus, das ehemals in der DDR lag, klagen. Das Hauptargument der Kläger ist, das Haus mit einer vermieteten Wohnung nicht verkaufen zu können. [mehr » ]
Von immobilo_katharina
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