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    Eigenheim oder Miete?

    geschrieben am 9. Juni 2011

    Die Frage, ob man besser zur Miete oder im Eigenheim oder in der Eigentumswohnung lebt, ist zwar altbekannt, dennoch stellt sie sich jedes Jahr aufs Neue. Besonders im Frühling ist der Wunsch nach Veränderung besonders groß und der Schritt in eine neue Immobilie oft die Konsequenz daraus.

    Im Vorfeld überlegen insbesondere junge Paare, vor allem wenn sie in den kommenden Jahren eine Familie gründen möchten, ob es sich nicht rechnet, statt zur Miete im Eigenheim zu wohnen. Damit würde sich außerdem durch die Familienplanung keine Veränderung der Wohnsituation ergeben und man könnte entspannt und in Ruhe das Kinderzimmer einrichten und die weiteren Vorkehrungen treffen. [mehr » ]



    Immobilienmarkt: Wunsch nach mehr Transparenz zwischen Einheimischen und Migranten

    geschrieben am 8. Juni 2011

    Die Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin Maria Böhmer (CDU) fordert mehr Chancengleichheit für Migranten auf dem Wohnungsmarkt. Mit ihrem Appell auf dem Kongress des Bundesverbands deutscher Wohnungs-und Immobilienunternehmen in Berlin richtet sie sich entschlossen an die Immobilienwirtschaft und setzt sich für die Rechte der Zuwanderer ein.

    Staatsministerin Maria Böhmer fordert attraktive Wohnmöglichkeiten auch für Migranten. Foto: Rike/ pixelio.de

    Die Staatsministerin Maria Böhmer fordert attraktive Wohnmöglichkeiten auch für Migranten. Foto: Rike/ pixelio.de

    Es ist nicht leicht für Migranten, in Deutschland ein bezahlbares und schönes Zuhause zu finden. Stoßen sie doch oftmals auf Diskriminierung, Intoleranz und Ablehnung – die soziale Integration scheint auch auf dem deutschen Immobilienmarkt noch nicht ganz angekommen zu sein. Staatsministerin Maria Böhmer (CDU) ist sich dieser Problematik bewusst und stellte auf dem diesjährigen Berliner Kongress des Bundesverbands deutscher Wohnungs-und Immobilienunternehmen fest, dass die circa 16. Millionen Migranten in Deutschland in puncto attraktive Wohnmöglichkeiten benachteiligt werden. [mehr » ]



    Nachrüstpflicht für Altbauten

    geschrieben am 7. Juni 2011

    Im Rahmen der Energiesparmaßnahmen und Gebäudesanierung wird eine Nachrüstung für Altbauten, die nach dem 1. Februar 2002 gekauft wurden und in denen Hausbesitzer selbst wohnen, zur Pflicht für Hauseigentümer.

    Altbau

    Für Altbau-Eigentümer werden Snaierungsmaßnahmen zur Pflicht.

    Die aktuellen Pläne zur Förderung von Gebäudesanierungsprogrammen der Bundesregierung sehen Fördermittel in Höhe von 1,5 Mrd. vor. Da Altbauten mit den modernen Bauten in puncto Energieverbrauch oftmals nicht mithalten können, soll energetische Sanierung für Käufer und Besitzer von Altbauten im Rahmen der Energiesparverordnung EnEV zur Pflicht werden, wie der Verband Privater Bauherren (VPB) berichtet. Eine Nachrüstung entsprechend der Energiesparverordnung wird so für Hausbesitzer bindend, die ihren Altbau selbst bewohnen und diesen nach dem 1. Februar 2002 gekauft haben. [mehr » ]



    Raumwunder auf vier Rädern

    geschrieben am 6. Juni 2011

    Das „Tiny House“ des Amerikaners Jay Shafer entpuppt sich als eine wahre Goldgrube. Die 25 m² Mikrohäuser erfreuen sich immer größerer Beliebtheit - und das nicht nur in Amerika. Auch Europa ist Fan der mobilen Niedrigenergiehäuser geworden und trägt damit überdies einen weiteren entscheidenden Schritt zum Klimaschutz bei.

    Mikrohäuser stoßen in Amerika und Europa auf große Begeisterung. Foto: tumbleweedhouses.com/presskit/

    Mikrohäuser stoßen in Amerika und Europa auf große Begeisterung. Foto: tumbleweedhouses.com/presskit/

    Wozu eine riesige Küche, ein großräumiges Schlafzimmer oder ein gigantisches Wohnzimmer? Wenn es nach der Meinung von Jay Shafer, dem Gründer der amerikanischen Firma „Tumble Weed Tiny House Company“, geht, sind große, opulente Räume überflüssig. Er setzt bei dem Bau eines Hauses lieber auf Schlichtheit und Präzision – beschränkt sich auf die wesentlichen Sachen und schafft damit ein kleines Raumwunder. [mehr » ]



    Immobilien-News und Themen KW 22-2011

    geschrieben am 5. Juni 2011

    BGH-Urteil: Fortlaufend unpünktliche Mietzahlung gravierende Pflichtverletzung. Der Bundesgerichtshof (BGH) entschied jüngst, dass Mietzahlungen, die trotz mehrmaliger Aufforderung fortlaufend zu spät gezahlt werden, eine so große Pflichtverletzung darstellen, dass eine außerordentliche Kündigung aus wichtigem Grund nach § 543 Abs. 1, Abs. 3 BGB gerechtfertigt ist. (Urteil v. 1.6.2011, VIII ZR 91/10). [BGH]

    Bundesregierung: Von Gagfah-Klagen nur aus den Medien erfahren. Laut Pressemeldung liegen der Bundesregierung keine Beschwerden von Mietern oder des Deutschen Mieterbundes über den unzumutbaren Zustand von Wohnungen aus dem Bestand der Gagfah vor. Die Instandhaltung von Wohnungen betreffe auch nicht die Berichtspflicht der Gagfah gegenüber der Deutschen Rentenversicherung Bund (DRV Bund). Die Informationen rund um den Gagfah-Skandal nehme die Bundesregierung nur aus den Medien zur Kenntnis. [Bundestag]

    BGH: Verjährungsfrist bei zu hoher Kautionszahlung nicht vom Wissen um Unzulässigkeit abhängig. Wie der Bundesgerichtshof entschied, beginnt die Verjährung des Rückzahlungsanspruchs bei einer zu hohen Kautionszahlung nicht erst dann, wenn dem Mieter auffällt, dass die Kautionshöhe unzulässig ist. Laut § 551 BGB darf die Kaution nicht mehr als das Dreifache der auf einen Monat entfallenden Kaltmiete betragen. Die Verjährung beginnt mit der Einzahlung der Kaution. (Urteil v. 1.6.2011, VIII ZR 91/10). [BGH]

    King-Sturge-Index: Immobilienklima weiter steigend. Der umfragenbasierte King-Sturge-Index verzeichnet ein Hoch bei der Stimmung in der Immobilienbranche. Verbesserte Erwartungen an die künftige Mietpreisentwicklung und Nutzernachfrage ließen den Index um 3% auf 146,3 Punkte steigen. [Immobilien-Zeitung]

    Fehlen einer Altpapiertonne rechtfertigt keine Mietminderung. Wie das Amtsgericht Hamburg-Blankenese festlegte, ist keine Mietminderung möglich, nur weil eine Altpapiertonne fehlt. Zwar mag es den ökologischen Überzeugungen des Mieters widersprechen, das Altpapier über den Hausmüll zu entsorgen, es ist aber in Hamburg rechtlich möglich. Der Gang zu einer öffentlichen Entsorgungsstelle bietet eine Alternative. (AG Hamburg-Blankenese, Urteil v. 19.2.2010, 518 C 399/09). [Haufe]

    Düsseldorfs Innenstadt trotz Baukränen interessant für expansionswillige Einzelhändler. Das Preisniveau in der Düsseldorfer Innenstadt ist trotz vieler Baustellen und mangelnden Flächen konstant hoch. Vor allem Ladenlokale in der innerstädtischen Bestlage sind und bleiben gefragt bei Investoren: Der Spitzenmietpreis liegt seit Jahren gleichbleibend bei 230 Euro pro Quadratmeter. [DEAL-Magazin]



    Fördermittel für Gebäudesanierungsprogramme ungenügend

    geschrieben am 3. Juni 2011

    Ganz groß hat sich die Bundesregierung den Wechsel von Kernkraftwerken auf erneuerbare Energien auf die Fahnen geschrieben. Grundsätzlich wird die Entscheidung der Bundesregierung vom 30.5.2011, CO2-Gebäudesanierungsprogramme ab 2012 mit 1,5 Mrd. Euro statt der bisher 1 Mrd. Euro zu fördern, durchweg positiv aufgenommen. Allerdings stößt die Höhe der Fördermittel an vielen Stellen auf Kritik.

    Steuerlcihe Anreize zur Gebäudesanierung betreffen bisalng nur private Eigenheimbesitzer.

    Steuerliche Anreize zur Gebäudesanierung betreffen bisalng nur private Eigenheimbesitzer.

    Um das Vorhaben der Umstellung von Atomenergie auf erneuerbare Energien attraktiver zu gestalten, sprach sich die Bundesregierung kürzlich für eine Förderung von Gebäudesanierungsprogrammen ab 2012 mit 1,5 Mrd. Euro aus. Diese sollen in die zinsvergünstigten Kredite der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fließen. Bereits die Wohnungsbauverbände blieben skeptisch nach Kundgabe der geplanten Fördermittel. [mehr » ]



    Mietschulden der GdW-Unternehmen: Tendenz deutlich fallend

    geschrieben am 2. Juni 2011 mit 2 Kommentaren

    Die im Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) organisierten Wohnungsunternehmen können sich freuen: Seit 2003 fallen die Mietschulden kontinuierlich. Im Vergleich zu 2003 können sie einen Rückgang der Mietschulden um satte 34,5% notieren.

    GdW-Unternehmen können stetigen Rückgang der Mietschulden verzeichnen. Foto: Thorben Wengert  / pixelio.de

    GdW-Unternehmen können stetigen Rückgang der Mietschulden verzeichnen. Foto: Thorben Wengert / pixelio.de

    Allein im Jahr 2010 sind die Mietschulden in GdW organisierten Wohnungsunternehmen bundesweit um rund 2% zurückgegangen. In Zahlen ausgedrückt bedeutet dies einen Rückgang im Jahr2010 von 506 Millionen Euro (2009) auf 496 Millionen Euro. Diese sinkenden Tendenzen der Höhe der Mietschulden ist eine stetige Entwicklung seit 2003. Betrugen die Mietschulden damals noch 757 Millionen Euro, so ist im Vergleich zu heute ein Rückgang um 34,5% oder 261 Millionen Euro zu registrieren. Diese Daten beruhen auf der aktuellen Jahresstatistik des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen. [mehr » ]



    1,5 Milliarden Euro für die Gebäudesanierung: Verbände wittern Inkonsequenz

    geschrieben am 1. Juni 2011

    Das letzte Atomkraftwerk in Deutschland soll 2022 vom Netz genommen werden, so verspricht die Bundesregierung. Daher soll das im Herbst 2010 verabschiedete Energiekonzept nun zügig und problemlos umgesetzt werden – allein schon vor dem Hintergrund der jüngsten Ereignisse im japanischen Fukushima, die die Bundesregierung unter Druck setzen. Der Start in eine Zeit der erneuerbaren Energien soll mit einer Förderung der Gebäudesanierung in Höhe von 1,5 Mrd. Euro pro Jahr geebnet werden. Wohnungsbauverbände bleiben skeptisch.

    Bundesregierung beschließt erhöhte Förderung für energieeffiziente Sanierungen.

    Bundesregierung beschließt erhöhte Förderung für energieeffiziente Sanierungen.

    CO2-Gebäudesanierungsprogramme sollen ab 2012 mit 1,5 Mrd. Euro statt 1 Mrd. Euro pro Jahr gefördert werden, so gaben Bundeskanzlerin Merkel (CDU), Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU), Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) und Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) auf einer Pressekonferenz am 30.05.2011 an. Dies ist Teil der Umstellung von Atomenergie auf erneuerbare Energien, denn bis 2012 sollen schrittweise alle deutschen Kernkraftwerke ausgeschaltet werden. [mehr » ]