Immobilien-News und Themen KW 29-2011

25. Juli 2011 | von

Neue Chance auf Entschädigung für Käufer von Schrottimmobilien. Tausende Opfer von „Schrottimmobilien“ können wieder Hoffnung auf Schadenersatz durch die Banken haben. Der Bundesgerichtshof konnte erstmals der Hypovereinsbank der arglistige Täuschung nachweisen. [FOCUS]

Dämmplatten: Ursache für Feuchtigkeit und Schimmel. An stark gedämmten Häusern ist der Schimmelbefall besonders groß und kann zu erheblichen gesundheitlichen Problemen führen. Dennoch will die Bundesregierung den Einbau von Dämmsystemen in Eigenheimen fördern. Grund dafür ist der Schutz des Klimas durch einen geringeren Heizenergieverbrauch und weniger CO2-Emission. Ganz anders sieht die Situation in den USA aus: Dort wurde bereits in mehreren Bundesstaaten der Einbau von Dämmplatten untersagt. [WELT]

Neue Wohnungen in der Potsdamer Speicherstadt mit Wasserblick. Der Bauunternehmer Klaus Groth aus Berlin hat eine Vision: Er möchte einen neuen Stadtteil mit cira 270 Wohnungen in der Speicherstadt errichten. Dabei soll knapp die Hälfte der „kleineren“ Wohnungen maximal 70 Quadratmeter groß sein, um so besonders bei gut situierten Singles eine große Nachfrage erzeugen zu können. Kritiker befürchten jedoch mit Blick auf den Streit am Griebnitzsee einen Präzedenzfall, falls sich die Stadt zu nachgiebig zeige. [TAGESSPIEGEL]

Ausländische Immobillieninvestoren verantwortlich für großvolumige Investments. Eine auffällig große Zahl an Wohnportfolio-Deals wurde im ersten Halbjahr dieses Jahres von ausländischen Investoren abgeschlossen. Aber auch deutsche Anleger werden in Zukunft wohl auch wieder an größeren Paketen beteiligt sein, jedoch steht hier der gezielte Erwerb von kleineren Portfolios im Vordergrund. Generell ist die Zahl der gehandelten Wohneinheiten in diesem Jahr deutlich gestiegen was vor allem mit der Übernahme der Colonia Real Estate durch die TAG Immobilien zusammenhängt. [Haufe]

Mietverträge mit unzulässigen Einschränkungen. Circa 90 Prozent aller in Deutschland vereinbarter Mietverträge enthalten unzulässige Klauseln und werden so wirkungslos. In vielen Verträgen stehen Regelungen, die zum einen eindeutig gegen das Gesetzt verstoßen und zum anderen den Mieter stark benachteiligen können. Daher empfiehlt der Mieterbund den Mietern eine Prüfung der Mietverträge durch Experten. [T-Online]




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Ein Kommentar zu Immobilien-News und Themen KW 29-2011

  1. Der Artikel der “Welt Online” enthält einen schönen Satz:

    “In Oregon dürfen seit 2007 nur noch Dämmungen verwendet werden, die mit einer Hinterlüftung versehen sind.”

    Das sagt alles!

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