Rekordpreise für Hamburgs Immobilien: Ein Ende des Preisanstiegs für Wohnungen ist nicht in Sicht

26. Juli 2011 | von

Die Preise auf dem Hamburger Immobilienmarkt kennen weiterhin nur eine Richtung: nach oben. Dieser Trend wird auch in den kommenden Monaten anhalten, glaubt Matthias Metz, Chef der Bausparkasse Schwäbisch Hall, im Gespräch mit dem Hamburger Abendblatt. Laut IVD steigen auch die Preise in bisher weniger beliebten Vierteln.

Wenn man die vergangen Monate Revue passieren lässt, wird ein außerordentlich starker Anstieg der Immobilienpreise in Hamburg erkennbar. Metz zufolge ist die Eurokrise und die damit verbundene Unsicherheit über geeignete Geldanlagen einer der Gründe für den Preisanstieg. Viele Bürger sehen Investitionen in Immobilien als eine gute Möglichkeit, im Alter abgesichert zu sein.

Experten halten Preisentwicklung für bedenklich

Der Sprecher des Maklerverbands IVD, Peter-Georg Wagner, hält die doppelt so große Immobiliennachfrage im Vergleich zum tatsächlichen Angebot für bedenklich – und sieht sie als eine Ursache für steigenden Preise.

Die Bürger versuchen der angespannten Finanzlage im gesamten Mittelmeerraum mit Immobilienkäufen in Deutschland entgegenzuwirken, jedoch schaukeln sich die Preise mit der Überflügelung des Angebots immer weiter in die Höhe. So lange es Schwankungen innerhalb des Finanzmarktes gibt und die Menschen stark verunsichert sind, werden die
Hamburger weiter in Immobilien investieren und die Preise weiter ansteigen, so der Experte.

Das beliebte Schanzenviertel in Hamburg sei, nach Wagner, besonders von den Preissteigerungen betroffen und der Quadratmeterpreis um 15 bis 19 Prozent teurer geworden.

Auffällig sei, dass die Immobilienpreise nicht nur in den beliebteren Stadtteilen wie beispielsweise Blankenese, Eppendorf, Winterhude und Harvestehude anstiegen, sondern auch in weniger populären Teilen der Stadt die Preise außergewöhnlich stark erhöht hätten.

Wagner zufolge stellt die zusätzliche Nachfrage vieler Menschen, die einen Wohnraum in Form von Mietwohnungen in der Hansestadt suchten, ein weiteres Problem dar. Was den Hamburger Makler auf der einen Seite erfreue, sei schlecht für Eigentumssuchende im mittleren Preissegment.




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