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    Energieeffizienz bei Heizungen und Wärmedämmung senkt den Ölverbrauch

    geschrieben am 5. Juli 2011

    Der Mineralölwirtschaftsverband (MWV) prognostiziert eine deutliche Senkung des Ölverbrauchs durch energieeffiziente Heizungen, Wärmedämmung und Elektroautos. Bis zum Jahr 2025 wird der Verbrauch voraussichtlich um mehr als 13 Prozent reduziert sein.

    Prognosen des MWV lsagen vorher, dass der Ölverbrauch in Deutschland stark zurückgehen wird. Foto: MWV e. V.

    Prognosen des MWV lsagen vorher, dass der Ölverbrauch in Deutschland stark zurückgehen wird. Foto: MWV e. V.

    Nicht nur Dämmen und Sanieren - die Energiewende beinhaltet auch einen sparsamen Umgang mit Energieressourcen. Entsprechend hat sich die Heiztechnologie in Richtung energiesparender Produkte entwickelt. Die Vorschrift der Regierung, ältere Gebäude energetisch zu sanieren, trägt zudem dazu bei, dass die Wärmedämmung verbessert und so der Verbrauch von Energie gesenkt wird. Dies lohnt sich, da die älteren Bauten beim Gesamt-Energieverbrauch mit ca. 40 Prozent ins Gewicht fallen. Nimmt jetzt noch der Gebrauch von Elektroautos zu, ist ein Absinken vor allem des Ölverbrauchs nicht mehr aufzuhalten.

    Diese These findet Unterstützung in einer Studie, die der Mineralölverband (MVW) am Montag in Berlin [mehr » ]



    Berlin: Mieten so günstig wie in der Provinz?

    geschrieben am 4. Juli 2011

    Der Maklerverband IVD propagiert Berlin in seinem aktuellen Maklermietspiegel als billig. Dabei steigen in der Hauptstadt weiterhin drastisch die Mietpreise. Vor allem Lichtenberg wird als Wohnviertel immer beliebter, was die Mieten anziehen lässt.

    Die Berliner Mietpreise steigen weiter, wie der IVD bestätigt.

    Die Berliner Mietpreise steigen weiter, wie der IVD bestätigt.

    Überraschend ist anders: Neue Wohnungen in Berlin sind erneut teurer geworden. Die musste auch der Maklerverband IVD im aktuellen Mietspiegel einräumen: Die Mieten bei Neubelegungen stiegen in den vergangenen zwei Jahren um 7,3 Prozent. In konkreten Zahlen bedeutet dies eine Durchschnittsmiete von 6,20 Euro pro Quadratmeter, in attraktiverer Lage sogar 7,50 Euro. Damit müssen Umzugswillige derzeit mit etwa einem Fünftel mehr Mietkosten rechnen als bei bestehenden Mietverhältnissen. [mehr » ]



    Immobilien-News und Themen KW 26-2011

    geschrieben am 3. Juli 2011

    Ramsauer: Gebäudesanierung auf gutem Weg. Bundesbauminister Peter Ramsauer war wie jedes Jahr Ehrengast beim Tag der Immobilienwirtschaft des Zentralen Immobilien Ausschuss (ZIA), auf dem über 800 Branchenvertretern aktuelle Themen diskutierten. Ramsauer äußerte sich zu den Plänen der Bundesregierung, energetisches Sanieren im Zuge der Energiewende zu fördern. Der Gebäudesanierung sprach der Minister „die größten Einsparpotenziale für Energie überhaupt“ zu. Die Kosten sollen gerecht auf die Schultern von Eigentümern, Nutzern und der Allgemeinheit verteilt werden. [ZIA]

    Chef der Bundesnetzagentur legt neues Kraftwerk nahe. Um nach dem Abschalten der deutschen Atomkraftwerke Engpässe bei der Energielieferung zu vermeiden, legt der Chef der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, den Bau eines neuen Stromkraftwerks nahe. Dabei müsse es sich ja nicht um Kernkraft aus einem der stillgelegten Meiler handeln, die zusätzlich ins Netz geleitet wird. Donnerstag hatte der Bundestag den Atomausstieg für 2022 abgesegnet. [FOCUS]

    Investmentstandort Berlin: attraktiv für deutsche und ausländische institutionelle Investoren. Eine Studie des Marktforschungs- und Beratungsunternehmens BulwienGesa hat ergeben, dass der Investmentmarkt für Wohnimmobilien in Berlin derzeit besonders attraktiv ist. 92% der deutschen und ausländischen institutionellen Investoren bezeichnen vor allem das Investmentklima für Bestandsimmobilien als besonders positiv. Bei der Bewertung von Neubau sind es immerhin noch 82%. Im Vergleich zu Hamburg, München, Köln, Düsseldorf, Frankfurt/Main und Stuttgart wird Berlin von 71 Prozent der Befragten als am attraktivsten benannt. [haufe]

    Art der Maklersoftware kann Schlüssel zum Erfolg sein. Wie eine Studie des LINK-Instituts für Markt- und Sozialforschung GmbH im Auftrag der FlowFact AG ergeben hat, ist die verwendete Maklersoftware signifikant wichtig für den Unternehmenserfolg. Befragt wurden bundesweit 300 Immobilienunternehmen mit mindestens drei Vertriebs-Mitarbeitern, die insgesamt 36 Softwareprodukte benutzen. Es wurde auch nach der Zufriedenheit der Software-Kunden gefragt. Dabei schnitt die Benutzerfreundlichkeit als wichtigstes Kriterium ab. [pressebox]

    King Sturge Index: Immobilienklima sackt ab. Aufgrund der anhaltenden globalen Unsicherheiten lässt die enthusiastische Stimmung auf dem deutschen Immobilienmarkt nach. Dies ist das Ergebnis des King Sturge Index für Immobilienkonjunktur für den Juni 2011. Die monatliche Umfrage ergab, dass das Immobilienklima um 3,3 Prozent auf 141,5 Zählerpunkte (Vormonat: 146,3) absackt, auch weil das Ertragsklima um 4,0 Prozent auf 138,7 Zähler abfällt (Vormonat: 144,5). Der zweite Teilindikator, das Investmentklima, spiegelt das Abflauen der Investitionsnachfrage in einem Absinken von 148,0 auf 144,3 Punkte wider. [deal-magazin]

    Weniger Zwangsversteigerungen bei Immobilien als 2010. Im ersten Halbjahr 2011 wurden 10,3 Prozent weniger Häuser und Wohnungen zwangsversteigert als noch im Vorjahr. Ursache ist vermutlich die gute Konjunktur und somit mehr Beschäftigung. Prognosen gehen daher davon aus, dass auch in der zweiten Hälfte des Jahres weniger Zwangsversteigerungen anberaumt werden müssen als 2010. [FOCUS]



    DMB fordert gerechte Aufteilung der Kosten für die Energiewende

    geschrieben am 1. Juli 2011

    Der Deutsche Mieterbund (DMB) begrüßt die von der Bundesregierung beschlossene Wende hin zu erneuerbaren Energien und weg von der Kernenergie. Doch die von der Regierung gebotenen Fördermöglichkeiten und steuerlichen Anreize für energetische Gebäudesanierung reichen dem DMB nicht aus. Gefordert wird eine gerechte Aufteilung der Kosten zwischen Staat, Mieter und Vermieter.

    Der DMB fordert die gerechte Verteilung der Kosten für energetische Sanierung. Foto: DMB

    Der DMB fordert die gerechte Verteilung der Kosten für energetische sanierung. Foto: DMB

    Die Energiewende weg von der Atomkraft ist beschlossene Sache. Damit einher gehen auch Regelungen, die die Gebäudesanierung betreffen, denn Deutschlands Gebäude schlagen beim Gesamt-Energieverbrauch mit ca. 40 Prozent zu Buche. Die Regierung hat daher angekündigt, das Dämmen von Wänden und das Austauschen von Fenstern stärker zu fördern und steuerliche Absetzbarkeit zu bieten.

    Da die Sanierung alter Gebäude verpflichtend ist, ist der DMB mit dem bisherigen Angebot nicht zufrieden. „Die Politik muss vor allem Wege aufzeigen, wie die Kosten und Lasten gerecht zwischen Staat, Vermietern und Mietern aufgeteilt werden können“, [mehr » ]