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    Die Lage ist entscheidend - Die wichtigsten Einflussfaktoren für den Vermarktungserfolg einer Immobilie

    geschrieben am 31. August 2011

    Ob eine Wohnung schnell vom Markt ist oder nicht, das hängt zu einem großen Teil davon ab, in welcher Lage sie sich befindet. Laut der neuen Studie Marktmonitor Immobilien 2011 von immowelt.de sind gute Jobangebote in der Umgebung das entscheidendste Argument, um sich für eine Wohnung zu entscheiden. Aber auch andere Faktoren spielen eine Rolle.

    Rund 47 Prozent der befragten Makler gaben im Rahmen der Studie Marktmonitor Immobilen 2011 an, dass das Jobangebot in der Umgebung ein sehr wichtiges Entscheidungskriterium bei der Auswahl der richtigen Wohnung ist. Zweitwichtigstes Kriterium ist mit 34 Prozent die Erreichbarkeit einer in der Nähe gelegenen größeren Stadt, gefolgt von dem Wunsch nach einer guten Verkehrsanbindung, sei es an das Bundesstraßennetz, an die Autobahn oder den überregionalen Zugverkehr. [mehr » ]



    GdW: Einstellung des KfW-Programmes „Altersgerecht Umbauen“ unverständlich

    geschrieben am 30. August 2011

    Der aktuelle Haushaltsplan der Bundesregierung für das Jahr 2012 sieht keinerlei Mittel mehr für das KfW-Programm „Altersgerecht Umbauen“ vor, was beim Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) angesichts des demografischen Wandels auf Unverständnis und Kritik stößt.

    Die Streichung des Förderprogrammes "Altersgerecht Umbauen" hält der GdW für nicht tragbar.

    Die Streichung des Förderprogrammes "Altersgerecht Umbauen" hält der GdW für nicht tragbar.

    Der GdW heißt die Entscheidung, das KfW-Programm „Altersgerecht Umbauen“ einzustellen, für unverantwortlich und warnt vor dem Stopp des Programms. GdW-Präsident Axel Gedaschko kommentierte, angesichts der Aufgabe, den Wohnungsbestand an die künftigen Herausforderungen der Gesellschaft anzugleichen, sei das Auslaufen des KfW-Programmes vollkommen unverständlich.

    In Anbetracht der Tatsache, dass circa 20 Prozent der deutschen Bevölkerung bereits jetzt über 65 Jahre alt sind, was ungefähr 16 Millionen Menschen entspricht, wird der Bedarf an altersgerechten Wohnungen immer dringlicher. Dies belegt auch die aktuelle Studie „Wohnen im Alter“, welche vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) in Auftrag gegeben und durch das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) durchgeführt wurde. [mehr » ]



    DMB: Vorwürfe an die Bundesregierung auf Grund mangelnder Klimaschutz- und Energieeinsparpolitik

    geschrieben am 29. August 2011

    Hatte sich die Diskussion um die Energieeinsparpolitik in den letzten Monaten noch verstärkt um die Art und Weise der steuerlichen Absetzbarkeit von energetischen Gebäudesanierungen gedreht, scheint sie nun gänzlich zum Stillstand gekommen zu sein. Der Deutsche Mieterbund (DMB) kritisiert nun die Tatenlosigkeit der Bundesregierung.

    DMB-Direktor Lukas Siebenkotten sieht die Klimaschutz- und Energieeinsparpolitik der Bundesregierung kurz vor dem Aus. Foto: mieterbund.de

    DMB-Direktor Lukas Siebenkotten sieht die Klimaschutz- und Energieeinsparpolitik der Bundesregierung kurz vor dem Aus. Foto: mieterbund.de

    Die Klimaschutz- und Energieeinsparpolitik der Bundesregierung stehe vor dem Aus – so lautet der Vorwurf des DMB an die Bundesregierung. Bereits die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) hatte das politische Hin und Her der Bundesregierung kritisiert und auf den Rückgang der energetischen Gebäudesanierungsmaßnahmen als dessen Folge verwiesen. Als problematisch erachtete die dena die ausbleibende endgültige Entscheidung, was die steuerliche Förderung betrifft sowie das Herunterfahren bzw. das Fehlen von Förderprogrammen. Die Kritik des DMB zielt nun in dieselbe Richtung. DMB-Direktor Lukas Siebenkotten warf der Bundesregierung vor allen Dingen die Tatenlosigkeit nach den anfänglichen vielversprechenden Ankündigungen vor. Dagegen forderte Siebenkotten von der Bundesregierung ein aktives Betreiben der Klimaschutz- und Energiepolitik, denn „ohne gesetzliche Vorgaben und ohne ausreichende öffentliche Förderungen ist das Energiekonzept der Bundesregierung nicht realisierbar.“ [mehr » ]



    Immobilien-News und Themen KW 34-2011

    geschrieben am 28. August 2011

    „Haus & Grund“ erinnert: Viele Eigentümer von der Dämmpflicht für Dachgeschosse nicht betroffen. Die Energieeinsparverordnung (EnEV) 2009 schreibt eigentlich vor, dass bis zum 31. Dezember 2011 Dachgeschosse und Dachschrägen, die Wohnraum bedecken, wärmegedämmt werden müssen. Neueste offizielle EnEV-Auslegungen ergeben jedoch, dass manche Eigentümer von der Pflicht befreit sind. Alle massiven Deckenkonstruktionen, die nach 1969 errichtet wurden, genau wie sämtliche Holzbalkendecken aller Baualtersklassen gelten schon als gedämmt. [Haus&Grund]
    Statistisches Bundesamt: Fast 30 Prozent neu genehmigte Wohnungen. Die Wohnungsbaugenehmigungen sind im Zeitraum von Januar bis Juni 2011 gestiegen. In Deutschland wurde der Bau von 108.600 Wohnungen genehmigt, 23.700 Wohnungen und damit 27,9 Prozent mehr als im Vorjahreshalbjahr. Betrachtet man ausschließlich den Wohnungsbau, so sind es mit insgesamt 94.900 genehmigten Neubauwohnungen sogar 28,9 Prozent mehr. [Statistisches Bundesamt]
    ZDB: „Altersgerechtes Umbauen“ muss weiterhin KfW-gefördert werden. Der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes (ZDB), Hans-Hartwig Loewenstein, hat die Pläne kritisiert, im nächsten Jahr das KfW-Förderprogramm „Altersgerechtes Umbauen“ einzustellen. Die Bundesregierung sieht nach der aktuellen Haushaltsplanung vor, keine Mittel für dieses Programm zur Verfügung zu stellen. Loewenstein nennt unter anderem das Argument, dass ein möglichst langes selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden den Staat weniger kostet als die Unterbringung mobilitätseingeschränkter Menschen in Betreuungsheimen. [ZDB]
    KWG: Aufstockung der KfW-Förderung von energetischen Sanierungen begrüßenswert. Wie diese Woche aus Kreisen des Bundesfinanzministeriums zu hören war, geht die Tendenz bezüglich der energetischen Sanierung eher dahin, die KfW-Programme zu stärken, als eine steuerliche Förderung durchzusetzen. Die Kommunale Wohnen AG (KWG) begrüßt diese Entwicklung. Auf diesem Wege könnten auch Unternehmen, die sich auf die nachhaltige Aufwertung von Immobilien spezialisiert haben, durch Förderprogramme unterstützt werden. [haufe]



    Glühlampe ade

    geschrieben am 26. August 2011

    Bald ist es soweit, nach der Ausmusterung der 100 und 75 Watt Glühlampen wird am 1. September nun auch die 60 Watt Glühbirne aus dem Verkehr gezogen. dena und Stiftung Warentest nahmen dies zum Anlass, LEDs und Energiesparlampen auf Lichtqualität und Umweltverträglichkeit zu testen.

    Die 60 Watt Birne wird ab September aus den Verkaufsregalen genommen. Foto: wrw  / pixelio.de

    Die 60 Watt Glühlampe wird ab September aus den Verkaufsregalen genommen. Foto: wrw / pixelio.de

    Das Aus des traditionellen Lichtspenders Glühbirne war schon seit längerer Zeit abzusehen. Größtes Argument für die Ablösung des Leuchtmittels und Manko desselben ist die enorme Ineffizienz der Glühbirne: zwischen 90 und 95 Prozent der erzeugten Energie wandelt die Glühlampe nämlich nicht in Licht um, sondern gibt die Energie in Form von Wärme an ihre Umgebung ab. Aus diesem Grund wurden bereits die 100 und 75 Watt Birnen aus dem Verkauf genommen, ab 1. September soll auch die 60 Watt Lampe nicht mehr käuflich erwerblich sein. [mehr » ]



    Preissteigerungen in den Städten, günstiges Wohnen auf dem Land

    geschrieben am 25. August 2011

    Der bundesweite F+B-Index bringt es ans Licht: Während im Vorjahr noch die Preise aller Immobilien stiegen, differenziert sich die Lage 2011 aus. Mehrfamilienhäuser, Eigentumswohnungen und Neuvertragsmieten werden nach wie vor teurer, Preise für Einfamilienhäuser und Bestandsmieten dagegen sinken.

    preise steigen in den Großstädten, auf dem Land wird Wohnen günstiger. Foto: Thorben Wengert / pixelio.de

    Preise steigen in den Großstädten, auf dem Land wird Wohnen günstiger. Foto: Thorben Wengert / pixelio.de

    Die „F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt GmbH“ untersucht regelmäßig Entwicklungen auf dem deutschen Immobilienmarkt. Der aktuelle F+B-Index Deutschland untermauert zum Einen den Trend der letzten Jahre, denn auch im zweiten Quartal 2011 liegen die Preise in den Städten über denen des Vorjahres. Ein Aspekt kristallisiert sich allerdings erst jetzt heraus: Die Preise steigen nicht überall.

    Eigentumswohnungen, Mehrfamilienhäuser und Neuvertragsmieten werden nach wie vor teurer, vor allem in den Städten: Bei Eigentumswohnungen handelt es sich im zweiten Quartal 2011 deutschlandweit im Schnitt um eine Erhöhung von 2,3 Prozent, bei Mehrfamilienhäusern um 1,5 Prozent und bei Neuvertragsmieten um 1,1 Prozent. [mehr » ]



    dena: Steuerliche Förderung von energetischen Sanierungen unumgänglich

    geschrieben am 24. August 2011 mit einem Kommentar

    Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) schlägt Alarm: Nach Schätzungen nahmen energetische Sanierungen im Vergleich zum Vorjahr um fast 50 Prozent ab. Gründe sind wahrscheinlich die ausbleibende endgültige Entscheidung, was die steuerliche Förderung betrifft, und die unzureichende Unterstützung durch Förderprogramme.

    dena-Vorsitzender Stephan Kohler plädiert für mehr Förderung. Foto: dena / Micha Wolfson

    dena-Vorsitzender Stephan Kohler plädiert für mehr Förderung. Foto: dena / Micha Wolfson

    Hausbesitzer sind gezwungen, ihr Wohneigentum den energetischen Forderungen der Bundesregierung anzupassen. Aber auch ohne diese Vorgabe ist energieeffizientes Sanieren langfristig von Vorteil, für die Umwelt genau wie für den Geldbeutel. Trotzdem konnte die Deutsche Energie-Agentur (dena) einen Rückgang der Sanierungen um fast die Hälfte im Vergleich zum Vorjahr ausmachen.

    Die Gründe liegen vermutlich im politischen Hickhack um das Thema Finanzierung und Förderung. Die zunächst versprochene steuerliche Förderung energetischer Sanierungen wurde nun doch erstmal zu den Akten gelegt, das Fördervolumen für Programme wie die der KfW-Bank runtergefahren. Stephan Kohler, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung, fasst die Lage zusammen: [mehr » ]



    Konkurrenz aus China: Die deutsche Solarbranche steckt in der Krise

    geschrieben am 23. August 2011

    Die deutschen Firmen für Solarenergie stehen dem Kostendruck der großen chinesischen Anbieter schon beinahe hilflos gegenüber. Chinesische Hersteller können aufgrund ihrer enormen Größe einen starken Preisdruck auf andere Anbieter ausüben und zwingen viele Untenehmen in die Knie. Deutsche aber auch Solarfirmen aus der USA, die einstigen Vorreiter der Branche, sind heute der Konkurrenz ausgeliefert und verbuchen große Verluste.

    Die Konkurrenz aus China übt starken Druck auf die deutsche Solarindustrie aus. Foto: berlin-pics  / pixelio.de

    Die Konkurrenz aus China übt starken Druck auf die deutsche Solarindustrie aus. Foto: berlin-pics / pixelio.de

    Die gesamte deutsche Solarindustrie hat es schwer in diesen Tagen. Durch den Druck aus China unterliegen die Untenehmen einem Preisdruck, der es in sich hat. Zahlreiche Unternehmen schreiben rote Zahlen und einige mussten schon die Insolvenz anmelden. Fast die Hälfte der globalen Nachfrage für Solarenergie entfiel noch bis vor rund zwei Jahren auf Deutschland. Die Förderung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) hatte sich bezahlt gemacht und deswegen bot sich wenig Spielraum für die Konkurrenz. Jedoch kamen mit der Zeit die Gelder des EEG immer seltener den deutschen Solarfirmen zugute. Heute findet man die größten Hersteller in Asien, Deutschland wurde von China längst eingeholt (Spiegel Online berichtete anhand des Branchenblatts Photon). Nur noch sehr wenige Solarfirmen können sich gegen den globalen Wettbewerb behaupten und deutsche Firmen leiden enorm unter dem Preisdruck, den die großen Anbieter ausüben. [mehr » ]



    LBS-Studie: Großteil der Jugendlichen möchte später Immobilien besitzen

    geschrieben am 22. August 2011

    Von Pessimismus keine Spur: Laut LBS-Studie sieht über die Hälfte der Jugendlichen positiv in die Zukunft, eine große Mehrheit träumt von einem Eigenheim. Für den Wunsch nach Immobilienbesitz nennen die 16-25jährigen vor allem vier Gründe.

    Das Ergebnis der LBS-Studie: Jugend will Immobilien erwerben. Foto: lbs/Landesbausparkassen

    Das Ergebnis der LBS-Studie: Jugend will Immobilien erwerben. Foto: lbs/Landesbausparkassen

    Auch in Zeiten, in denen es wirtschaftlich nicht so rosig aussieht und vor allem Nachwuchskräfte Probleme bei der Arbeitsplatzsuche bekommen können, lässt sich die Jugend ihren Zukunfts-Optimismus nicht nehmen. Dies ergab jüngst eine Online-Umfrage von Nordlight Research im Auftrag der Landesbausparkassen (LBS): Mehr als die Hälfte bezeichnete sich als „optimistisch, dass es ihnen gut gehen wird“ (64 %) oder als „immerhin einigermaßen zuversichtlich“ (30 %). Außerdem würden 77 % der Befragten eine Eigentumsimmobilie klar der Miete vorziehen (nur 9 % umgekehrt), was auf große Ortsverbundenheit schließen lässt. [mehr » ]



    Immobilien-News und Themen KW 33-2011

    geschrieben am 21. August 2011

    Entziehungsbeschluss kann bei fehlender Abmahnung kippen. Der Bundesgerichtshof (BGH) entschied, dass die Entziehung des Wohnungseigentums vom Betroffenen angefochten werden kann, wenn vorher keine Abmahnung der Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) erfolgt ist. Hintergrund war die Klage eines Eigentümers, der von der WEG zur Zwangsveräußerung seiner Wohnung aufgefordert wurde, ohne zuvor abgemahnt zu werden. [BGH]
    Energie-AfA: Steuerliche Förderung noch immer nicht beschlossen. Immobilienverbände beklagen nach wie vor, dass die steuerliche Förderung energetischer Sanierungen nicht vor den Vermittlungsausschuss gebracht werden sollen. Bisher hatte sich der Bundesrat dieser Art der Förderung verweigert, da die Länder sich weigerten, die Steuermindereinnahmen, die durch das Gesetz entstanden wären, mitzutragen. [F.A.Z.]
    Institut der deutschen Wirtschaft (IW): Vermehrte Baugenehmigungen in den Großstädten. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) prognostiziert anhand einer Studie, dass in deutschen Großstädten wieder mehr Baugenehmigungen erteilt wurden und 2011 sogar die 200.000er-Marke geknackt werden könnte. In den Provinzen, die unter Bevölkerungsschwund leiden, sieht die Lage allerdings nach wie vor dürftig aus. [IW]
    Auf Qualität in Aus-und Weiterbildung in der Bauwirtschaft wird Wert gelegt. Frank Dupré, Vizepräsident des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, betont in Berlin, wie sehr bei der Aus- und Weiterbildung in der Bauwirtschaft Wert auf Qualität gelegt werde. Um den Standard zu halten, wird eine Qualitätsoffensive gestartet, die beispielsweise die Kompetenz der Ausbilder oder auch die Infrastruktur in den Ausbildungszentren regelt. [Presseportal]
    BGH: Mietspiegel als Grundlage für Mieterhöhung muss nicht brandaktuell sein. Der Bundesgerichtshof wies eine Klage ab, in der eine Mieterhöhung als formell unwirksam angefochten wurde, weil nicht der kurz vor der Erhöhung veröffentlichte, sondern der zuvor gültige Mietspiegel zugrunde gelegt wurde. Die Parteien streiten nun vor dem Berufungsgericht. [BGH]