EXPO REAL findet zum 14. Mal auf dem Messegelände München statt

4. Oktober 2011 | von

Es ist wieder soweit: Vom 4. bis 6. Oktober 2011 findet zum 14. Mal die internationale Fachmesse für Gewerbeimmobilien und Investitionen, die EXPO REAL, auf dem Gelände der Neuen Messe München statt.

Mit über 1.600 Ausstellern aus 34 Ländern knüpft die EXPO REAL an die Größenordnung der in München jährlich stattfindenden Messe für Gewerbeimmobilien und Investitionen an. Dabei sind die Aussteller auf insgesamt 6 Hallen und 64.000 Quadratmeter Fläche verteilt. Allerdings wird es in diesem Jahr auf Grund der gestiegenen Flächennachfrage der Aussteller etwas enger werden als im Vorjahr.

Besonders beliebt sind unter den Messebesuchern besonders die Gemeinschaftsstände, in denen Aussteller einzelner Länder, Regionen oder Städte gebündelt vertreten sind. Zu diesen gehören in diesem Jahr beispielsweise die Länderpavillons aus Luxemburg, Österreich, den Niederlanden, der Schweiz, Spanien, Frankreich, Luxemburg und den USA. Besonderes Highlight in diesem Jahr ist auch der thematische Gemeinschaftsstand „World of Hospitality“, der in diesem Jahr erstmals vertreten ist und mit dem die Hotellerie ihre Premiere auf der EXPO REAL feiert.

Die EXPO REAL intendiert, das gesamte Spektrum der Immobilienwirtschaft abzubilden und bietet eine internationale Networking-Plattform für die bedeutenden Märkte von Europa über Russland, den Mittleren Osten bis in die USA. Damit avanciert die EXPO REAL zu einer bedeutenden Fachmesse der internationalen Immobilienwirtschaft. Durch das umfangreiche Konferenzprogramm mit rund 400 Referenten bietet die Messe einen fundierten Überblick über die Innovationen und aktuellen Trends rund um die Märkte Immobilien, Finanzierung und Investition.

Einen kleinen Rückschlag erleidet die Messe in diesem Jahr entsprechend der wirtschaftlichen Entwicklung in ganz Europa in Form von rückläufigen Beteiligungszahlen aus Südeuropa. Dagegen sind vor allen Dingen West- und Mitteleuropa wie zum Beispiel durch die Aussteller aus Großbritannien, Österreich und den Niederlanden wieder stärker vertreten. So hat die Niederlande die Zahl ihrer Aussteller fast verdoppelt. Nach einer Pause sind außerdem wieder die Länder China und Rumänien vertreten. Malta nimmt in diesem Jahr dagegen erstmalig als Aussteller an der EXPO REAL teil. Eugen Egetenmeir, Geschäftsführer der Messe München bezeichnete die EXPO REAL als einen Stabilitätsanker im Umfeld der Schuldenkrise in Hinsicht auf all die Turbulenzen auf den Aktien- und Finanzmärkten.

Thema Nachhaltigkeit

Mit der Leitfrage „Nachhaltigkeit im Bestand – eine Herkulesaufgabe?“ widmet sich die Messe einem derzeit viel diskutierten und wichtigen Thema. Im Zentrum der Diskussionen die am 4. und 5. Oktober diesbezüglich von internationalen Experten geführt werden, soll die Frage stehen, wie die Immobilienwirtschaft das Thema Nachhaltigkeit anhaltend beleben und diese im Bestand auch umsetzen kann. Unter den Experten finden sich beispielsweise Prof. Dr. Michael Braungart, Gründer der EPEA, Internationale Umweltforschung GmbH in Hamburg. Außerdem sollen die Themen Nachhaltigkeit im Bestand und im internationalen Vergleich sowie der Gesichtspunkt „Green Buildings“ im EXPO REAL FORUM erörtert werden.

Einen weiteren Schwerpunkt bildet das dreitägige Konferenzprogramm, über welches neue Blickwinkel und Einblicke in die internationalen Immobilienmärkte bieten soll. Der Auftakt dazu erfolgt durch den Vortrag Prof. Dr. Max Otte, Gründer und Direktor der IFVE Institut für Vermögensentwicklung GmbH in Köln. Weitere Programmpunkte sind außerdem die Begrüßung der Teilnehmer der EXPOBIKE, die mit dem Rad von Köln zur EXPO REAL angereist sind, durch Dr. Andreas Scheuer, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Des weiteren wird Bundesminister Rudolf Scharping am „Europe Meets Asia“ Conference Day teilnehmen und Dr. Heiner Geißler wird einen Vortrag am Stand der Metropolregion Rhein-Neckar zu folgendem Thema halten: „Was hält uns zukunftsfähig? Große Entwicklungsprojekte im Spannungsfeld von Prozessbeschleunigung und Bürgerbeteiligung“.




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