geschrieben am 19. Oktober 2011
Deutschlandweit steigen die Mieten immer höher. Nun haben sich tausende Menschen anlässlich einer Kampagne des Bündnisses „Mietwahnsinn stoppen“ zusammengefunden, um ganz ohne Krawalle ein Zeichen gegen die Mieterhöhungen zu setzen.

Der Trend zu Mietsteigerungen in deutschen Großstädten schürt Protestbewegungen. Hamburg ist ganz vorne mit dabei. Foto: Lisa Schwarz / pixelio.de
Am Samstag fand vor dem Hamburger Autonomenzentrum „Rote Flora“ ein Freiluftkonzert zum Auftakt einer Kampagne gegen den „Mietwahnsinn“ statt, welche noch die kommenden Monate andauern soll. Etwa 1.200 Menschen besuchten das Konzert und die anschließende Party, welche beide friedlich verliefen, wie „Welt Online“ berichtet. Weder Gegenstände wurden geworfen, noch Menschen verletzt. Unter dem Motto „Miete nervt! Wohnraum vergesellschaften!“ traten bei der Veranstaltung kostenlos mehrere Bands auf.
Auffällige Mietsteigerungen in ganz Deutschland
Wie bereits Mitte Oktober berichtet, sind in vielen deutschen Städten die Mieten im Vergleich zum Vorjahr stark gestiegen. [mehr » ]
Von immobilo_julia
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geschrieben am 18. Oktober 2011 mit einem Kommentar
Der neue Trend „Smart Home“ - auf gut deutsch „intelligentes Wohnen“ - ermöglicht es den Verbrauchern, Haushaltsgeräte per Fernbedienung nur dann einzuschalten, wenn der Strom gerade am günstigsten ist. Einige Haushalte in Deutschland testen nun die neuen intelligenten Stromzähler.

"Intelligentes Wohnen" macht es möglich: Per Fernbedienung oder via Internetverbindung lassen sich Haushaltsgeräte zum günstigsten Stromtarif auch von außerhalb bedienen. Foto: Luise Pfefferkorn / pixelio.de
Bereits im Juni berichteten wir über die so genannten „Häuser, die mitdenken“. Die Energieversorgung in so einem „Smart Home“ lässt sich per Fernbedienung und sogar via Internet lenken.
Diesen technischen und digitalen Fortschritt, mit dem man seinen Energieverbrauch im Haushalt optimieren kann, haben nun auch Stadtwerke für sich entdeckt. Das Online Portal „Der Westen“ berichtete dazu, dass die Herner Stadtwerke zuerst das Marktpotenzial erkannt haben und nun bereits „Smart Home“-Pakete anbieten.
Bei diesen Paketen handelt es sich bei der Basisvariante um drei Zwischenstecker und einen Wandschalter, während bei der Komfortversion noch zusätzlich Module Heizung und Fenster enthalten sind. Via Internet kann der Verbraucher mittels eines installierten Grundgeräts die gesamte daran angeschlossene Haustechnik steuern. Selbst ein internetfähiges Handy ermöglicht es, bereits auf dem Nachhauseweg zuhause beispielsweise die Heizung anzustellen.
Verbraucher testen den intelligenten Strom
In den Städten Neustadt und Mülheim starten die Stadtwerke nun eine Testphase. Alle teilnehmenden Haushalte erhalten einen intelligenten Stromzähler mit Schnittstelle zum heimischen PC. [mehr » ]
Von immobilo_julia
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geschrieben am 17. Oktober 2011
Unlängst berichtete „Stern.de“, dass die städtische Gewoba in Potsdam vor 11 Jahren rund 1000 Wohnungen unter Wert gekauft haben soll. Der zur damaligen Zeit regierende Oberbürgermeister Matthias Platzeck weist die Vorwürfe, es sei beim Verkauf der Immobilien nicht rechtens zugegangen, zurück. Ein Untersuchungsausschuss soll nun klären, ob Unternehmer Landeseigentum unter Wert erworben haben, um im Gegenzug SPD-nahe Sportvereine mit Zuschüssen zu sponsern.

Rechtmäßigkeit von Potsdamer Immobilienverkäufen weiterhin strittig. Foto: &Copy; Bir2000 / Lizenz: CC-by-sa 2.5
Zurückdatieren lässt sich die Geschichte bis ins Jahr 2000: Damals hatte die Wohnungsbaugesellschaft Gewoba Immobilien im Wert von bis zu 120 Millionen DM von der Stadt Potsdam erworben. Im Gegenzug wurde dieser von der Stadtverordnetenversammlung genehmigt, ein Drittel der insgesamt 18.000 Gewoba-Wohnungen verkaufen zu dürfen.
Der Morgenpost berichtete der jetzige Geschäftsführer des städtischen Unternehmensverbunds Pro Potsdam, Horst Müller-Zinsius, dass von der Gewoba, welche heute zu Pro Potsdam gehört, damals zwei Immobilienpakete an das Unternehmen Semmelhaack verkauft wurden. Der Aufsichtsrat, der Hauptausschuss sowie die Gesellschafterin, die Stadt unter dem damaligen Oberbürgermeister Matthias Platzeck, stimmten dem zu, erklärt Müller-Zinsius. [mehr » ]
Von immobilo_julia
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geschrieben am 16. Oktober 2011
Effiziente Heizpumpen: Bis zu 80 Prozent weniger Stromverbrauch. Die Deutsche Energie Agentur (dena ) rät Verbrauchern, den Stromverbrauch der Heizpumpe zu prüfen. Die Heizung kann bis zu 10 Prozent des Stromverbrauchs in einem 4-Personen-Haushalt ausmachen, daher kann der Austausch der alten, ineffizienten Heizpumpe helfen, Kosten zu sparen. Tipps zum Erwerb einer neuen Pumpe, um die Effizienz zu steigern, sind beispielsweise das Orientieren an EU-Labeln (A - sehr effizient - bis G - sehr ineffizient -) und die Prüfung der Heizkörper durch einen Fachmann. [dena]
BGH: Voraussetzungen für die Kündigung einer separat gemieteten Garage. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, unter welchen Umständen eine separat angemietete Garage gekündigt werden kann. Ist die Garage nicht Teil des Wohnungsmietverhältnisses, kann die Kündigung unabhängig zur Wohnung erfolgen. [BGH]
GdW: Immobilienkredite drohen teurer und knapper zu werden. Vertreter der Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft haben auf der Immobilienmesse Expo Real in München die Befürchtung geäußert, Immobilienkredite könnten in der Zukunft nicht nur knapper, sondern auch teurer werden. Zwar müsse die Bank- und Finanzaufsicht weltweit verbessert werden, wie die jüngste Finanzkrise zeige, andererseits müsse jedoch die Realwirtschaft weiter ausreichend mit Darlehen versorgt werden. Die Auswirkungen dieses Zielkonflikts dürfte vor allem die Immobilienwirtschaft treffen. [gdw]
Hypoport AG: Immobilienpreise im September erneut gestiegen. Wie der Hauspreisindex (HPX) der Hypoport AG zeigt, sind die Preise für Kaufimmobilien in September 2011 wieder gestiegen. Vor allem Bestandsobjekte sind mit einem Plus von 2,44 Prozent für den Anstieg verantwortlich. Doch auch Neubauten legten mit immerhin 1,22 Prozent gegenüber dem August stark zu. Der Wert von Eigentumswohnungen hielt sich jedoch fast konstant (-0,06 Prozent). [Hypoport]
Mieter ohne Anspruch auf Zugang zu Zählern. Das Amtsgericht Kehl hat entschieden, dass Mieter keinen Anspruch auf Zugang zu Zählern haben. Im konkreten Fall weigerte sich ein Mieter, die vom Vermieter verlangte Mieterhöhung nach Modernisierung zu zahlen, da er keinen Zugang zum Wasserzähler habe. Das Prüfungsrecht von Betriebskosten beziehen sich ausschließlich darauf, die Abrechnungsunterlagen einzusehen. [Haufe]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 14. Oktober 2011 mit 2 Kommentaren
In knapp zwei Wochen tritt die neue Trinkwasserverordnung in Kraft. Vermieter müssen dann jährlich ihre Warmwasseranlagen auf Legionellen untersuchen lassen. Eine gute Prävention für den Gesundheitsschutz, müsste man meinen. Viele Hauseigentümer empfinden die Kontrolle jedoch als eine zusätzliche lästige Verpflichtung. Zu aufwendig erscheinen die damit verbundenen Kosten und die Bürokratie.

Vermieter müssen ab November ihr Trinkwasser auf Legionellen untersuchen lassen. Foto: Thorsten Freyer / pixelio.de
Ab dem 1. November soll die vom Bund beschlossene
neue Trinkwasserverordnung wirksam werden. Damit werden Hauseigentümer und Hausverwalter von Mehrfamilienhäusern mit neuen Prüf- und Anzeigepflichten konfrontiert. Einmal im Jahr müssen sie dann dafür sorgen, dass das Wasser aus dem Warmwasserkreislauf in ihrem Haus auf Legionellen untersucht wird. Wie das Internetportal „Der Westen“ berichtet, sind viele Eigentümer jedoch kaum darüber aufgeklärt, was genau da schon bald auf sie zukommt und stehen der neuen Verpflichtung somit eher negativ gegenüber.
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Von immobilo_elena
in Mieten, News, Rechtliches
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geschrieben am 13. Oktober 2011
Mit der Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sind die Umlagen für den Ausbau der erneuerbaren Energien zum Jahresbeginn stark gestiegen. Im kommenden Jahr soll die Umlage für Ökostrom jedoch nicht so hoch ausfallen, wie zunächst befürchtet wurde. Pro Kilowattstunde steigt sie minimal auf knapp 3,6 Cent.

Ökostrom: Erneuerbare Energien treiben Strompreis hoch. Foto: berlin-pics / pixelio.de
Die Aussagen zum Ökostrom-Zuschlag sind derzeit sehr kontrovers. Wie von Kanzlerin Angela Merkel angekündigt, sollen die zu zahlenden Umlagen für erneuerbare Energien nicht groß steigen. Nur ein paar Euro mehr müssen die Verbraucher im kommenden Jahr für erneuerbare Energien bezahlen, berichtet zum Beispiel „stern.de“. Aus der Energiebranche sickerte durch, dass die Zahlen sich bei 3,589 Cent pro Kilowattstunde belaufen. Somit bleiben die Mehrkosten bei einer Erhöhung von 0,059 Cent bei durchschnittlich unter fünf Euro pro Haushalt im Jahr.
Produzenten von Ökostrom wurde durch die mit dem EEG eingeführte Umlage eine Vergütung auf 20 Jahre garantiert, um den Ausbau der regenerativen Energien voranzutreiben. Diese Kosten müssen von den Verbrauchern mitgetragen werden. Dadurch, dass immer mehr Wind- und Solaranlagen ans Netz gehen, steigen die Förderkosten für die Verbraucher seit Jahren. Da die Berechnung der Umlage sehr wetterabhängig ist, verschätzten sich die Netzbetreiber 2010 bezüglich des Baus von Solaranlagen gewaltig, worauf die Umlage von 2 Cent auf 3,53 Cent erhöht werden musste. [mehr » ]
Von immobilo_julia
in Energie
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geschrieben am 12. Oktober 2011
Der lange, kalte Winter 2010 und die gestiegenen Energiepreise schlagen sich nun in der Heizkostenabrechnung nieder. Mieter in Deutschland müssen sich auf Nachzahlungen von bis zu 300 Euro gefasst machen. Besonders betroffen sind Besitzer von Ölheizungen.

Für das Aufdrehen der Heizung im letzten Winter muss nun nachgezahlt werden. Foto: Henrik Gerold Vogel / pixelio.de
Derzeit treffen bei vielen Mietern die Heizkostenabrechnungen für den letzten Winter ein und versetzen so manchem einen kleinen Schock. Aufgrund der gestiegenen Energiekosten und wegen des ungewöhnlich kalten Winters 2010 müssen zum Teil Nachzahlungen von bis zu 300 Euro gezahlt werden. Das berichtet die „Bild“-Zeitung auf der Grundlage einer Studie des Deutschen Mieterbundes (DMB). Die Zahlen des DMB beruhen auf repräsentativ ausgewählten Abrechnungen von rund 88.000 Wohngebäuden deutschlandweit.
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Von immobilo_elena
in Energie, Geld / Finanzierung
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geschrieben am 11. Oktober 2011
In vielen deutschen Städten sind die Mieten im Vergleich zum Vorjahr stark gestiegen. Auffällig daran ist, dass in vielen deutschen Großstädten erhebliche Preisunterschiede zwischen den einzelnen Stadtteilen bestehen.

In Hamburg sind die Mieten durchschnittlich gestiegen. Foto: Rike / pixelio.de
Einer aktuellen Studie der weltweit tätigen Immobilienfirma Jones Lang LaSalle zufolge, befinden sich die Wohnungsmarktpreise von acht deutschen Großstädten in einem Aufwärtstrend. LaSalle hat die Entwicklungen auf den Wohnungsmärkten in den Städten Hamburg, München, Düsseldorf, Berlin, Frankfurt, Köln, Stuttgart und Leipzig untersucht und ist dabei auf erhebliche Preissteigerungen sowohl bei Miet- als auch bei Eigentumswohnungen gestoßen. [mehr » ]
Von immobilo_julia
in Kaufen, Mieten
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geschrieben am 10. Oktober 2011
Ist ein Arbeitnehmer berufsbedingt dazu genötigt, den Wohnort zu wechseln und über mehrere Monate die Kosten für zwei Mietwohnungen zu tragen, so kann er - nach einem aktuellen Urteil des Bundesfinanzhofes - die Mietkosten für die zweite Wohnung steuerlich unbegrenzt als Werbungskosten absetzen.

Doppelte Miete kann bei berufsbedingtem Umzug steuerlich abgesetzt werden. Foto: RainerSturm / pixelio.de
Steht ein beruflich bedingter Umzug ins Haus, kommen meist nicht nur zahlreiche organisatorische Dinge auf einen zu, sondern mitunter auch finanzielle Engpässe, gerade wenn der Umzug so kurzfristig in Angriff genommen werden muss, dass zwei Mieten finanziert werden müssen. Hierbei schafft ein aktuelles Urteil des Bundesfinanzhofes München Entlastung: Müssen Steuerzahler auf Grund eines beruflich bedingten Wohnortwechsels über mehrere Monate doppelte Mietkosten tragen, so kann die zusätzliche Miete steuerlich als Werbungskosten abgesetzt werden – und das in unbegrenzter Höhe. [mehr » ]
Von immobilo_katharina
in Mieten, Rechtliches
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geschrieben am 9. Oktober 2011
Fahrende Schiffe sind kein Mangel. Das auf Flüssen Schiffe unterwegs sind, ist keine überraschende Erkenntnis. Oder doch? Eine Frau, die in unmittelbarer Nähe des Rheins eine Wohnung gemietet hat, empfand die dort fahrenden Schiffe als mietminderungswürdigen Mangel. Lärm und Abgase der Schiffe würden die Wohnqualität derart einschränken, dass eine Minderung gerechtfertigt sei – zu Unrecht, wie aus einem Gerichtsurteil hervorgeht. [formblitz]
Expo Real auf stabilem Niveau. Die Gewerbeimmobilien- und Investitionsmesse Expo Real erreichte in diesem Jahr mit insgesamt 37.000 Teilnehmern einen vergleichbaren Andrang wie 2010. Die Messe sei „eine unverzichtbare Plattform für Austausch und Orientierung in der Branche“, so der Geschäftsführer der Messe München [haufe]
Hamburger Saga will Wohnungen bauen. Die Wohnungsnot wird in Hamburg ein immer drängenderes Problem. Das mit einem Bestand von 130.000 Wohnungen größte Wohnungsunternehmen Saga will nun eine Initialzündung für den Wohnungsneubau starten. In diesem Jahr reicht das Bauvolumen für 700 Wohnungen, im kommenden Jahr sollen es 1.500 sein, so der Saga-Chef Lutz Basse im Bild-Interview. [Bild]
Junge Leute ohne Chance auf Wohnung. Die schwierige Lage auf dem Hamburger Wohnungsmarkt wird auch durch tausende Studenten verschärft, die auf der Suche nach kleinen und günstigen Wohnungen sind – und dabei quasi keine Chancen haben. Selbst Wohnungen mit zweifelhafter Bausubstanz sind heiß begehrt. [Welt]
Volkseigene Immobilien: es gibt sie noch. Erst kürzlich wurde der 21. Jahrestag der Wiedervereinigung gefeiert – da ist es schon verwunderlich, dass im Osten Deutschlands noch zahlreiche Grundstücke und Immobilien noch immer rechtlich „Volkseigentum“ sind. [SVZ]
Von immobilo_mb
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