geschrieben am 30. November 2011
Der Koalitionsvertrag des Berliner Senats sieht vor, in dieser Legislaturperiode 30.000 Neubauten zu errichten. Investoren und Makler schlagen Alarm: Bei einer so geringen Anzahl seien steigende Mieten unumgänglich.

Der Berliner Neubauplan wird von Experten als nicht ausreichend bewertet. Foto: Rainer Sturm / pixelio.de
Investoren und Makler kritisieren den Berliner Senat: Die im Neubauprogramm geplanten 30.000 Wohnungen seien nicht ausreichend, um den Druck vom Berliner Wohnungsmarkt zu nehmen. Rot-Schwarz hatte diese Regelung jüngst im Koalitionsvertrag verankert. Für Immobilienexperten jedoch steht fest: Die geplanten Neubauten können die Situation nicht verbessern, als Folge werden demnächst die Mieten erneut ansteigen.
Die Erklärung ist einfach: Die Anzahl an neu gegründeten Haushalten liegt fast doppelt so hoch wie die Zahl der geplanten Wohnungen. Der Gedanke, den Neubau anzukurbeln, sei zwar löblich, reiche in diesem Maße allerdings nicht aus. „30 000 neue Wohnungen decken nicht den Bedarf der neu in Berlin entstehenden Haushalte“, bestätigt Jörg Schwagenscheidt, [mehr » ]
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geschrieben am 29. November 2011
Wärmedämmung kann im Brandfall zur tödlichen Gefahr werden: Recherchen des NDR haben ergeben, dass die zur Dämmung benutzten Styroporplatten so leicht entflammbar sind, dass sie auch kleinere Feuer in ein flammendes Inferno verwandeln können.

Styropor-Wärmedämmung kann als Brandbeschleuniger wirken. Foto: Gerd Altmann / pixelio.de
Styroporplatten werden seit Jahren zur Wärmedämmung benutzt: Rund 80 Prozent aller Sanierungsvorhaben zur Wärmeisolierung kommen nicht ohne die Platten aus Polystyrol aus. Ihr Vorteil ist der günstige Kaufpreis und die leichte Verarbeitung.
Wie sich jetzt herausstellte, haben sich hunderttausende Hausherren in Deutschland in falscher Sicherheit gewiegt: Bei einem Hausbrand können genau diese Hartschaumplatten zum Verhängnis werden. In der Dokumentationsreihe „45 Min“ des NDR konnte eindrucksvoll gezeigt werden, wie das Isolierungsmaterial zum Brandbeschleuniger wird. Für den Beitrag wurden in der Braunschweiger Materialprüfanstalt ein Zimmerbrand simuliert. [mehr » ]
Von immobilo_silke
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geschrieben am 28. November 2011
Zur Zeit in Stuttgart eine Bleibe zu suchen, kann sich mitunter schwierig gestalten: der Kauf von Einfamilienhäusern oder großen Wohnungen sowie von Mehrfamilienhäusern erfreut sich hoher Nachfrage bei geringem Angebot – was überteuerte Preise zur Folge hat.

In Stuttgart eine größere Immobilie günstig zu erwerben ist zur Zeit schwierig. Foto:LiliGraphie / pixelio.de
Vor allem Familien haben es in Stuttgart im Moment nicht leicht, passenden Wohnraum zu bekommen: Größere Wohnungen oder Einfamilienhäuser sind derart gefragt, dass bei dem knappen Angebot die Kaufpreise in die Höhe schnellen. Auch in Mehrfamilienhäuser zu investieren lohnt bei der momentanen Preislage nicht. Vor allem Immobilien in Zentrumsnähe und in Stuttgarts beliebtesten Lagen sind betroffen. Wer
Immobilien Stuttgart sucht, muss daher genau recherchieren und unzählige Angebote vergleichen.
Insgesamt ist ein Anstieg von 10 bis 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Einfamilienhäuser schlagen mit einer Preissteigerung von 15 Prozent zu Buche, Eigentumswohnungen gar mit 30 Prozent. [mehr » ]
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geschrieben am 27. November 2011
Honeckers Jagdsitz wird versteigert. Immobilien mit bewegter Vergangenheit haben oft einen ganz eigenen Reiz. Der Hauch der Geschichte weht ganz sicher auch durch eine Immobilie in Mecklenburg-Vorpommern, die in dieser Woche für 2,5 Millionen Euro von einer niederländischen Hotelgruppe ersteigert wurde: Erich Honeckers Jagdsitz. Um das 14 Hektar große Anwesen kämpften mehrere Bieter verbissen, mit dem besseren Ende für die Van der Valk Hotelgruppe. [Focus]
Berliner SPD will Grunderwerbsteuer erhöhen. In Berlin wird die Grunderwerbsteuer von 4,5 % auf 7 Prozent erhöht – zumindest in Teilen der SPD gibt es diesbezüglich Bestrebungen. Für das Stadtsäckel soll dies Mehreinnahmen von 219 Millionen Euro bringen. Die Eigentümervereinigung Haus und Grund wiegelt dagegen an: Die Einnahmen würden durch Bauzurückhaltung eher sinken. [Berliner Kurier]
Höhere Grunderwerbsteuer in Schleswig Holstein. Was in Berlin noch diskutiert werden muss, ist in Schleswig-Holstein bereits beschlossene Sache. Ab 1.12.2011 wird die Grunderwerbsteuer in Deutschlands nördlichsten Bundesland von 3,5 auf 5 Prozent steigen. 80 Millionen Euro pro zusätzlich pro Jahr verspricht sich der Finanzminister, Hauskäufer müssen mit moderaten Mehrkosten rechnen. Für ein 120.000 Euro teueres Eigenheim erhöht sich die Grunderwerbsteuer um 1.800 Euro. [Welt]
Klimaschutz: Verbände fordern Regelung zur steuerlichen Förderung energetischer Sanierung. Mehrere deutsche Immobilienverbände sowie der deutsche Mieterbund mahnen den Vermittlungsausschuss des deutschen Bundestages an, sich auf einen Gesetzentwurf zur steuerlichen Förderung energetischer Sanierung zu einigen. Das Gesetz müsse schnell verabschiedet werden, um die energetische Sanierung voran zu bringen, ließen die Verbände in einer gemeinsamen Presseerklärung verlauten. [ZIA]
Vermieter bestimmt über Modernisierung. Moderne Heizungsanlagen helfen, den Energieverbrauch für Vermieter oder Eigentümer niedrig zu halten. Während ein Hauseigentümer selbst über den Einbau einer neuen Heizung bestimmen kann, ist die Lage für Mieter verzwickter. Diese müssen sich erst die Zustimmung des Vermieters einholen, bevor sie auf eigene Kosten die Heizung modernisieren. Dabei ist der Vermieter nicht verpflichtet, den Einbau zu gestatten, wie der Bundesgerichtshof (BGH) kürzlich urteilte. [Haufe]
Adventskranz: Fünf Tipps gegen ungewolltes Feuer. Heute ist der erste Advent, Zeit also, die erste Kerze anzuzünden. Damit statt der heimeligen Atmosphäre der Vorweihnachtszeit kein flammendes Inferno wird, haben Experten fünf Tipps parat. [Stern]
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geschrieben am 25. November 2011
Die Mieten in deutschen Großstädten ziehen kontinuierlich an. Laut einer Erhebung der F+B-Immobilienberatung sind es seit 2006 in den 100 größten deutschen Städten im Schnitt satte sieben Prozent.

Im Hamburg sind die Mieten besonders stark gestiegen.. Foto: Rike / pixelio.de
Die Studie der F+B-Immobilienberatung zeigt es schwarz auf weiß: Die Mieten in den 100 größten deutschen Städten sind in den letzten fünf Jahren im Schnitt um sieben Prozent gestiegen. In die Studie eingegangen sind Wohnungen mit 75 Quadratmetern, die 10 Jahre alt sind, normal ausgestattet und in normalem Gesamtzustand.
Die höchste Steigerung haben die Mieten laut Erhebung in Hamburg erfahren. Wurden bei Neuverträgen 2006 noch durchschnittlich 7,40 Euro verlangt, sind es 2011 schon 9 Euro. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 23. November 2011
Das Bundesjustizministerium (BMJ) hat den Entwurf für die Reform des Mietrechts nun offiziell vorgestellt. Bis zum 17.01.2012 haben Länder und Verbände jetzt Zeit, sich zu dem Referentenentwurf vom 25.10.2011 zu äußern. Während Eigentümer- und Immobilienverbände sich zufrieden zeigen, hagelt es vom Deutschen Mieterbund Kritik.

Reform des Mietrechts: Vorschlag der Regierung findet geteiltes Echo. Foto: Rainer Sturm / pixelio.de
Lange hat es gedauert: Das Bundesjustizministerium (BMJ) hat endlich einen offiziellen Mietrechtsentwurf vorgelegt und fordert Verbände und Länder auf, dazu Stellung zu nehmen. Innerhalb der Bundesregierung ist der Entwurf noch nicht abgestimmt, diskutiert wird noch das Aufnehmen der energetischen Beschaffenheit von Immobilien als Merkmal für die ortsübliche Vergleichsmiete ins Mietrechtsgesetz.
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Von immobilo_mb
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geschrieben am 22. November 2011
Der neue Mietspiegel für Ulm und Neu-Ulm erscheint nun endlich nach Verzögerungen und gilt ab 2012. Die Mieterhöhungen im neuen Mietspiegel sollen überschaubar bleiben.

Die Mietsteigerungen in Ulm können im Vergleich größtenteils als moderat bezeichnet werden. Foto: Gerhard Giebener / pixelio.de
Ein neuer Mietspiegel für Ulm steht kurz vor der Fertigstellung und hält einige Veränderungen bereit, die sich auf den Immobilienmarkt Ulm auswirken könnten. Vor allem bei älteren Wohnungen werden die Mietanpassungen im neuen Ulmer Mietspiegel höher ausfallen, da weniger das Baujahr, sondern Größe und Zustand zählen. Wohnungen bis zum Baujahr 2000 verteuern sich um etwa 4 Prozent, was eine recht moderate Anhebung darstellt. Bei Neubauwohnungen dagegen, die bisher unterbewertet waren, wird es stärkere Anpassungen geben.
Was die Mieten anbelangt, ist für die Zukunft nichts Aufregendes zu erwarten: 5,70 bis 7,40 Euro pro Quadratmeter im Mittel und 8,40 Euro in der Spitze sind vorgesehen. Somit bleiben die Mieterhöhungen überschaubar. [mehr » ]
Von immobilo_mb
in Energie, Geld / Finanzierung, Mieten
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geschrieben am 21. November 2011
In ganz Deutschland spiegelt sich die Finanzkrise in den Immobilienpreisen: Sie schnellen allerorts explosionsartig in die Höhe. Ein Ende des Trends ist im Moment noch nicht abzusehen.

Kaufpreise für Immobilien steigen
Verkäufer dürften entzückt sein: Wer zur Zeit in Deutschland ein Haus oder eine Eigentumswohnung kaufen möchte, steht vor teils horrenden Preisen. Aufgrund der Finanzkrise ziehen die Immobilienpreise drastisch an, und es ist noch nicht abzusehen, wann diese Tendenz wieder abschwächt. Darüber hinaus ist dieses Problem nicht nur regional bedingt, sondern findet sich in ganz Deutschland.
Zweieinhalb Prozent mehr als im vergangenen Jahr muss ein Käufer für einen Quadratmeter Eigentumswohnung mittlerer Güte momentan berappen, [mehr » ]
Von immobilo_silke
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geschrieben am 20. November 2011
Mietrechtsreformentwurf offiziell vorgestellt. Der neue Referentenentwurf zum Mietrecht wurde vom Bundesjustizministerium nun auch offiziell vorgestellt. Jetzt sind Länder und Verbände gefragt, bis 17.1.2012 Stellungnahme zu beziehen. Die Bundesregierung hat über den Entwurf noch nicht abgestimmt. Einer der noch strittigen Punkte ist die Frage, ob nicht die Vorschrift, die energetische Beschaffenheit der Wohnung als Merkmal der ortsüblichen Vergleichsmiete anzusetzen, in das Gesetz aufgenommen werden solle. [Haufe]
Elbphilharmonie: Hamburg verklagt Hochtief auf 66 Millionen. Der Bau der Elbphilharmonie in Hamburg war von Beginn an von Problemen geprägt, jetzt landet das Debakel vor dem Hamburger Landesgericht. Wegen Bauverzögerungen und explodierender Baukosten verklagt die Hansestadt das verantwortliche Bauunternehmen Hochtief auf 66 Millionen Euro.[n-tv]
Baugenehmigungen: Wohnungsbaugenehmigungen steigen um über 21 Prozent. Um satte 21,6 Prozent zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum stieg die Anzahl der genehmgiten Wohnungsbauten in Deutschland bisher. Von Januar bis September 2011 wurde der Bau von 167.700 Wohnungen genehmigt. Vor allem die Anzahl der Baugenehmigungen von Wohnungen in Mehrfamilienhäusern (+ 26,5 Prozent) und in Einfamilienhäusern (+ 20,6 Prozent) legte zu, Genehmigungen für Wohnungen in Zweifamilienhäusern stiegen nicht ganz so deutlich (+ 6,8 Prozent). [destatis]
Immobilienpreise steigen auch im Oktober. Wie die monatliche Veröffentlichung der Hypoport AG zeigt, sind auch im Oktober die Preise für Kaufimmobilien gestiegen, und zwar auf Spitzenniveau. Der Hypoport Hauspreis-Index ergibt, dass Kaufprreise für Eigentumswohnungen um 1,38 Prozent anzogen. Der Preis für neue Ein- und Zweifamilienhäuser stieg mit 0,33 Prozent zwar nur gering, erreicht aber dennoch das höchste Preisniveau aller Indizes. Bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser sprengten den Rahmen mit einem Preisanstieg von satten 2,33 Prozent.[Hypoport]
Von immobilo_silke
in Geld / Finanzierung, Wochen-Themen
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geschrieben am 18. November 2011
Immobilien gelten heutzutage als verlässliche Kapitalanlage. Doch den Wert und somit tatsächlichen Nutzen eines bebauten Grundstückes zu ermitteln, ist gar nicht so einfach. Aus diesem Grund werden Immobilienbewertungen und –schätzungen heute nicht nur beim geplanten Verkauf, sondern auch beim Erwerb von Häusern und Grundstücken immer essenzieller.

Eine Immobilienschätzung oder Immobilienbewertung hilft dabei, den Werte eines Objekts zu ermitteln.
Wenn man heute sein Vermögen vernünftig anlegen möchte, erscheint der Kauf eines Hauses als sinnvolle Option. Doch nicht jede Immobilie ist ihr Geld auch wert, manche verursachen im Nachhinein sogar noch Kosten, die den Kaufpreis weit übersteigen. Zur Vermeidung solcher Fälle ist es empfehlenswert, eine Immobilienbewertung vornehmen zu lassen.
Der Zweck einer Immobilienbewertung ist es, den Marktwert einer Immobilie, also deren Verkehrswert an einem bestimmten Stichtag, vor dem Hintergrund des aktuellen Immobilienmarktes zu ermitteln. Das Verfahren ist durch juristische Vorschriften geregelt und wird von Gutachtern und Sachverständigen durchgeführt. Unter Berücksichtigung eigener Beobachtungen und Recherchen, vorhandener Unterlagen und der geltenden Wertermittlungsrichtlinien (WertV) analysieren diese den aktuellen Verkehrswert der Immobilie. [mehr » ]
Von immobilo_silke
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