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    Kommunen können Förderprogramm „Energetische Stadtsanierung“ beantragen

    geschrieben am 17. November 2011 mit einem Kommentar

    Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) stellen ein neues Förderprogramm vor. Mit dem Programm „Energetische Stadtsanierung“ sollen Kommunen in ihren Bestrebungen unterstützt werden, mehr Energieeffizienz und Energieeinsparung in der Stadtentwicklung umzusetzen. 92 Millionen Euro aus dem Energie- und Klimafonds stehen für 2012 zur Verfügung.

    Bundesbauminister Ramsauer lässt energetische Stadtsanierung fördern. Foto: BMVBS/Fotograf: Frank Ossenbrink

    Bundesbauminister Ramsauer lässt energetische Stadtsanierung fördern. Foto: BMVBS/Fotograf: Frank Ossenbrink

    Bundesbauminister Peter Ramsauer (CSU) möchte Kommunen dazu anregen, sich bei der Stadtentwicklung um Energieeffizienz und Energieeinsparung zu bemühen. Daher sollen nun Mittel aus dem Sondervermögen “Energie- und Klimafonds” zur Verfügung gestellt werden, um das Förderprogramm „Energetische Stadtsanierung“ des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zu finanzieren. Die Summe für 2012 beläuft sich auf insgesamt 92 Millionen Euro.

    Antragsteller sollen Kommunen sein, die für die Erstellung integrierter Sanierungskonzepte und das Engagement von Sanierungsmanagern, die die Realisierung solcher Konzepte leiten und [mehr » ]



    Beckerssches Haus in Rheine verkauft

    geschrieben am 16. November 2011

    Eins der markantesten Häuser in Rheine wurde verkauft: Das Beckerssches Haus am Marktplatz der Stadt im Münsterland gehört nun einem Rechtsanwalt. Pächter für das Ladenlokal im Erdgeschoss werden noch gesucht.

    In Rheine gibt es viele schöne und interessante Wohnhäuser. Foto: Lars Paege  / pixelio.de

    In Rheine gibt es viele schöne und interessante Wohnhäuser. Foto: Lars Paege / pixelio.de

    Interessante und schöne Häuser zum Kauf Rheine gibt es einige, aber manche sind dann doch etwas ganz Besonderes. Am Marktplatz in Rheine macht seit jeher ein Renaissancebau von sich Reden: Das Beckerssche Haus ist eines der Prachtbauten der kleinen Stadt im Münsterland. Nach dem Tod von Rudolf Beckers im Jahre 2004 und seiner Frau Karin im Jahre 2008 stand das Gebäude leer, keines der vier Kinder wollte das Wohn- und Geschäftshaus, das seit 1982 als Baudenkmal eingetragen ist, weiter nutzen. Daher entschloss sich die Erbengemeinschaft zum Verkauf. [mehr » ]



    Immobilien im Ausland: Balearen erfreuen sich großer Beliebtheit

    geschrieben am 15. November 2011

    Der Zweitwohnsitz in warmen Gefilden liegt voll im Trend. Vor allem nach der letzten Wirtschaftskrise hegen Anleger den Wunsch, in Immobilien zu investieren - ein Objekt auf den Balearen scheint dafür der beste Weg.

    Im Trend: Eine Finca mit Meerblick auf Mallorca. Foto: Jens Bredehorn  / pixelio.de

    Im Trend: Eine Finca mit Meerblick auf Mallorca. Foto: Jens Bredehorn / pixelio.de

    Wer sein Geld in Immobilien anlegen möchte, entscheidet sich immer öfter für ein Objekt im Ausland. Vor allem in Gegenden, wo es wärmer ist als bei uns in Deutschland, wird gern in Wohnungen oder Häuser investiert. Der Vorteil: Das Objekt kann als Zweitsitz verwendet oder als Ferienwohnung vermietet werden. In den Zeitabschnitten zwischen den eigenen Aufenthalten kann so noch Geld erwirtschaftet werden.

    Ein beliebtes Investitionsziel sind Objekte auf den Balearen. Dabei haben die Kunden auch ein bestimmtes Niveau vor Augen, wie Marcus von Busse, Regionalleiter von Engel & Völkers in Spanien, gegenüber presse.com berichtet: „Die kräftige Nachfrage, insbesondere von Käufern aus dem Ausland, konzentriert sich hauptsächlich auf ein knappes Angebot hochwertiger Immobilien in Premium-Lagen mit Preisen von einer Million Euro aufwärts.“ Das Interesse gilt demnach vor allem Immobilien aus dem Luxussegment. [mehr » ]



    Denkmalimmobilien auch in Augsburg der Renner

    geschrieben am 14. November 2011

    Augsburg verfügt über eine wunderschöne Altstadt mit etlichen denkmalgeschützten Gebäuden. Hier zu wohnen ist für viele Einwohner ein echtes Privileg. Außerdem entpuppen sich Denkmalimmobilien in Bayern momentan als lohnenswerte Investition.

    Viele Gebäude der Augsburger Innenstadt sind denkmalgeschützt. Foto: Christoph Dietz  / pixelio.de

    Viele Gebäude der Augsburger Innenstadt sind denkmalgeschützt. Foto: Christoph Dietz / pixelio.de

    Die Beschäftigungsquote in Bayern ist im bundesweiten Vergleich außerordentlich hoch. Nicht nur die Landeshauptstadt München, sondern auch größere Städte wie Augsburg oder Nürnberg sind für Investoren und Unternehmen reizvoll. So überrascht es auch nicht, dass die Kaufkraft in dieser Region Deutschlands über dem Bundesdurchschnitt liegt. Nebeneffekt des starken Einkommensverhältnisses sind Immobilienpreise, die höher liegen als in anderen Regionen. Das Klientel verlangt nach überdurchschnittlich hochwertigen Objekten, ob für den Eigenbedarf, oder um als Vermieter hohe Renditen zu erwirtschaften. [mehr » ]



    Änderungen beim Mietrecht sind auf dem Weg

    geschrieben am 11. November 2011

    Das Bundesjustizministerium plant einen neuen Anlauf für die Novellierung des Mietrechts. Ein erster Vorstoß im Mai dieses Jahres provozierte heftigen Widerstand von Mieterverbänden. Dem Internetportal haufe.de zufolge soll der neue Referentenentwurf einige Regelungen zu Mieterhöhungen und Mietminderungen entschärfen.

    Bundesregierung präzisiert Mietrechtsnovelle: Daniel Bleyenberg  / pixelio.de

    Bundesregierung präzisiert Mietrechtsnovelle: Daniel Bleyenberg / pixelio.de

    So sollen insbesondere Regelungen, die energetische Sanierungen betreffen, gegenüber den Vorschlägen aus dem ersten Referentenentwurf aus dem Mai 2011 deutlich mieterfreundlicher ausfallen. Um die energetische Modernisierung von Gebäuden für Eigentümer attraktiver zu gestalten, sollten die Rechte der Mieter deutlich eingeschränkt werden. Dies wurde jetzt offenbar entschärft.

    Mietminderungsmöglichkeiten werden präzisiert

    Einer der umstrittensten Punkte des ersten Entwurfes ist auch in der neuen Version enthalten: Bei einer energetischen Modernisierung eines Wohngebäudes sollen Mieter drei Monate lang kein Recht auf [mehr » ]



    Gekürzte Städtebauförderung: Drohen Deutschland leere Innenstädte?

    geschrieben am 9. November 2011

    Der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienwirtschaft (GdW) schlägt Alarm: Wenn die Bundesregierung bei ihrem Plan bliebe, die Städtebauförderung stark zu kürzen, könnte es in deutschen Innenstädten zu massiven Leerständen kommen.

    Axel Gedaschko, Präsident des GdW, kritisiert die Pläne im Städtebau.

    Axel Gedaschko, Präsident des GdW, kritisiert die Pläne im Städtebau.

    Von schleichendem Verfall ist die Rede, von Leerstandswellen und heruntergekommenen Fußgängerzonen: Die deutsche Wohnungswirtschaft – bestehend aus dem Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienwirtschaft (GdW), dem Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) sowie dem Zentralverband der Deutschen Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer Haus & Grund Deutschland – äußert ihre Skepsis zu den geplanten Kürzungen von Mitteln für die Städtebauförderung. „Ohne eine starke Städtebauförderung drohen intakte Stadtzentren zu Geisterstädten und lebenswerte Gebäude zu Ruinen zu werden”, prognostizierte Axel Gedaschko [mehr » ]



    Angespannter Wohnungsmarkt: Münsteraner sind mobil, möchten aber nicht wegziehen

    geschrieben am 8. November 2011

    Fast jeder dritte Einwohner Münsters möchte in den kommenden zehn Jahren umziehen. Das könnte den bereits jetzt sehr angespannten Wohnungsmarkt zusätzlich belasten – denn nur die wenigsten wollen aus Münster wegziehen.

    Wohnungssuche in Münster: In den kommenden Jahren könnten 99.000 Einwohner umziehen. Foto: Markus Stuckenberg  / pixelio.de

    Wohnungssuche in Münster: In den kommenden Jahren könnten 99.000 Einwohner umziehen. Foto: Markus Stuckenberg / pixelio.de

    Der Immobilienmarkt Münster könnte in den nächsten Jahren vor neuen Herausforderungen stehen. Während derzeit vor allem neu hinzugezogene Studenten auf der Suche nach Wohnungen in Münster sind, kommt eine Studie der LBS zu dem Ergebnis, dass es in den kommenden zehn Jahren die Münsteraner selber sind, die den Wohnungsmarkt der Universitätsstadt frequentieren. [mehr » ]



    Bundeskartellamt erhielt gefälschte Daten von Energiekonzernen

    geschrieben am 7. November 2011

    E.on, RWE, EnBW und Vattenfall stehen unter Verdacht, manipulierte Daten ans Bundeskartellamt geliefert zu haben. Der SPIEGEL spricht von „massiv falschen Informationen“, die die vier Stromriesen vorgelegt hätten. Offenbar wollte man so Sanktionen umgehen. Die Konzerne weisen die Vorwürfe entschlossen zurück.

    Deutschlands vier Stromriesen stehen unter Manipulationsverdacht. Foto: Barbara Lechner  / pixelio.de

    Deutschlands vier Stromriesen stehen unter Manipulationsverdacht. Foto: Barbara Lechner / pixelio.de

    Neues Öl im Feuer: Die führenden Stromkonzerne E.on, RWE, EnBW und Vattenfall werden verdächtigt, gefälschte Daten an das Bundeskartellamt weitergegeben haben. Das Bundeskartellamt sollte im Auftrag des Bundestags ein Gutachten erstellen, um zu überprüfen, ob in der Vergangenheit bewusst Kraftwerkskapazitäten zurückgehalten wurden, um den Strompreis zu manipulieren. Mit dem Verdacht der Manipulation verhärtet sich nun die Vermutung, die Strompreise seien von den Konzernen zu ihren Gunsten beeinflusst.

    Bundeskartellamt versäumte gründliche Prüfung der gelieferten Daten

    Die auf Energierecht spezialisierte Anwaltskanzlei Becker Büttner Held brachte den Stein ins Rollen. [mehr » ]



    Immobilien-News und Themen KW 44-2011

    geschrieben am 7. November 2011

    Doppelte Miete bei Arbeitsplatzwechsel als Werbungskosten absetzbar? Doppelt gezahlte Mieten bei einem Umzug sind ein teueres Ärgernis, oft aber nicht vermeidbar. Erfolgt der Umzug dagegen aus beruflichen Gründen, beispielsweise wegen eines Arbeitgeberwechsels, können doppelt gezahlte Mieten unter Umständen als Werbungskosten steuerlich geltend gemacht werden. [rechtsanwalt.com]

    Miet-Mythen. Rund um das Mietrecht halten sich etliche Gerüchte recht hartnäckig. So ist es allgemeiner Volksglaube, dass jede Mietpartei ruhig einmal im Monat ohne Rücksicht auf Verluste feiern kann. Recht ungünstig, wenn es sie dabei um ein Mehrfamilienhaus mit 30 Wohnungen handelt… [Tagesspiegel]

    Immobilienkauf – ¼ der Mieter denkt darüber nach. Ewig Miete zahlen – die ständig teuerer wird – ist für einen Teil der Mieter keine geeignete Variante, wie eine Untersuchung des Immobilienportals immowelt.de herausgefunden hat. Über ein Viertel der Befragten liebäugelt intensiv mit dem Erwerb von Wohneigentum. [Immowelt]

    Frankfurter Silberturm verkauft. Der „Silberturm“, markanter Teil der Frankfurter Skyline und ehemaliges Hauptquartier der Dresdner Bank, soll verkauft werden. Dem derzeitigen Eigentümer, die Commerzbank, könnte der Deal eine ansehnliche Summe in die Kasse spülen – gerade rechtzeitig zur geforderten Erhöhung des Eigenkapitals. [FTD]

    Nebenkostennachzahlung einfordern auch später möglich. Vermieter können gestundete Nebenkosten zu einem späteren Zeitpunkt weiterhin einfordern. Voraussetzung ist lediglich, dass die Nebenkostenabrechnung rechtzeitig beim Mieter eingetroffen ist. Nachzahlungsansprüche verfallen nicht, selbst wenn der Vermieter zum eigentlich fälligen Termin auf die Zahlung verzichtet. [Stern]



    SPD-Wohnungspolitik in Hamburg: Mehr Angebot für Geringverdiener

    geschrieben am 4. November 2011

    Wohnungsneubau und Mieterschutz – diese zwei Themenkomplexe hat sich die Hamburger SPD auf die Fahne geschrieben. Vor allem die Belange von Geringverdiener stehen dabei im Blickpunkt.

    Die SPD will Hamburger Wohnpolitik zugunsten von Geringverdienern beeinflussen.

    Die SPD will Hamburger Wohnpolitik zugunsten von Geringverdienern beeinflussen.

    Der aktuelle Mietspiegel in Hamburg hat es jüngst offenbart: In der Hansestadt sind die Mieten durchschnittlich um sechs Prozent gestiegen (die durchschnittliche Nettokaltmiete beträgt inzwischen 7,15 Euro, bei Neuvermietungen sogar elf Euro pro Quadratmeter). Darüber hinaus fehlen derzeit bis zu 40.000 Wohnungen, um den Bedarf vor allem für die, die kein großes Budget für ihren Wohnraum zur Verfügung haben, zu decken. Die SPD-Fraktion reagierte prompt und stellte einen Fünf-Punkte-Plan vor, der nächste Woche in die Bürgerschaft eingebracht werden soll . Stadtentwicklungspolitiker Andy Grote (SPD) betont dabei die Wichtigkeit, den Neubau von Wohnungen konsequent voranzutreiben und den Mieterschutz zu stärken, vor allem in Hinblick auf Geringverdiener, die sich die steigenden Mieten bald nicht leisten können. [mehr » ]