geschrieben am 3. November 2011 mit einem Kommentar
Laut jüngst in Kraft getretener Trinkwasserverordnung müssen Vermieter größere Warmwasser-Aufbereitungsanlagen einmal jährlich auf eine Verseuchung mit Legionellen prüfen. Doch wer soll nun zahlen?

Nicht nur in Dortmund wird diskutiert, wer die Kosten für Legionellen-Tests tragen soll. Foto: Dieter Schütz / pixelio.de
Seit dem 1. November ist in Sachen Trinkwasser safety first angesagt: Die Trinkwasserverordnung schreibt Vermietern vor, Warmwasser-Aufbereitungsanlagen für Mehrfamilienhäuser einmal pro Jahr auf Legionellen untersuchen zu lassen. Betroffen sind Warmwasser-Aufbereitungsanlagen, deren Speichervolumen mindestens 400 Liter beträgt oder wenn das Rohrleitungsvolumen zwischen Boiler und Entnahmestelle mindestens 3 Liter umfasst.
Legionellen sind Bakterien, die in warmem Wasser leben und beim Menschen die mitunter lebensbedrohliche Legionärskrankheit auslösen können. In der Ruhrpott-Metropole Dortmund wurden dem Gesundheitsamt allein in diesem Jahr fünf Infektionen mit der gefährlichen Lungenkrankheit gemeldet. Der Test auf eine Legionellen-Verseuchung macht also grundsätzlich Sinn, strittig ist nur, wer die Kosten für die obligatorische Prüfung übernimmt: [mehr » ]
Von immobilo_silke
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geschrieben am 2. November 2011
Der Deutsche Mieterbund teilt mit, dass bei Dauerlärm aus der Nachbarwohnung eine polizeiliche Durchsuchung der Wohnung rechtens ist. Dies hat das Oberlandesgericht Karlsruhe entschieden. Konkret ging es um eine elektrische Laubsäge, die ein Mieter über Tage in seiner Wohnung laufen ließ.

Bei Lärmbelästigung darf die Polizei die Wohnung durchsuchen.
Etwas Partykrach und ab und zu laute Musik – mit den Eigenheiten des Nachbarn lernt jeder Mieter zu leben, wenn es sich in Grenzen hält. In den meisten Fällen können Probleme der Lärmbelästigung auch durch ein Gespräch und Absprachen aus der Welt geschaffen werden. Wenn der Nachbar allerdings über Tage in seiner Wohnung eine elektrische Laubsäge laufen lässt, dann sind sogar für die Jurisprudenz die Grenze weit überschritten.
Bisher war es so, dass Polizisten, wenn sie wegen Lärmbelästigung gerufen wurden, weitestgehend die Hände gebunden waren. [mehr » ]
Von immobilo_silke
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geschrieben am 1. November 2011
Das Y-Haus in Burgsteinfurt soll an Wohnwert gewinnen: Statt einfarbigem Krankenhaus-Look soll in Zukunft ein Gemälde des Berliner Graffiti-Künstlers Oliver Kray das Gebäude zieren. Damit engagiert die Steinfurter Stadtverwaltung einen echten big name der Szene.

Farbenfroh ist die Fassadengestaltung von Oliver Kray, wie dieses Beispiel seiner Arbeit zeigt. Foto: Oliver Kray 2010
Aus dem Y-Haus in Burgsteinfurt soll ein kleines Kunstwerk entstehen: „Wir wollten hier etwas Besonderes, einen Mehrwert schaffen“, kommentiert der Vorsitzende des Verwaltungsbeirats des Y-Hauses, Michael Huge sive Huwe, die Pläne zur Neugestaltung der Außenfassade gegenüber den Westfälischen Nachrichten. Um dem Imagewandel des Wohngebäudes auch äußerlich Gestalt zu geben, wurde die künstlerische Gestaltung der 4.500 Quadratmeter Außenwand in die Hände des Berliner Künstlers Oliver Kray gelegt. Mitte 2012 – je nach Wetterlage – soll das Y-Haus mit seiner trendigen Gestaltung neue Bewohner anlocken. [mehr » ]
Von immobilo_silke
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