Günstig Wohnen für Studenten

19. Januar 2012 | von

Ein Studium nimmt für gewöhnlich viel Zeit in Anspruch, weshalb wenig freie Zeit für einen Nebenjob übrig ist. Die Folge: Viele Studenten müssen mit einem geringen Budget haushalten. Der größte Posten bei den Ausgaben eines Studenten ist dabei meist die Miete. Werden jedoch ein paar Aspekte beachtet, ist günstig Wohnen für Studenten keine Utopie.

Studenten müssen ihr Leben oft mit kleinem Budget bestreiten: Wer Vollzeit studiert, dem bleibt oft nicht viel Zeit, nebenher noch Geld zu verdienen. Daher ist auch die Auswahl an Wohnraum begrenzt, denn die Miete frisst den Großteil des monatlich verfügbaren finanziellen Rahmens. Daher sind bei der Suche und beim Umzug einige Aspekte zu beachten.

Auswahl der Wohnung

Studenten finden nicht so einfach bezahlbaren Wohnraum

Studenten finden nicht so einfach bezahlbaren Wohnraum. Foto: istockphoto

Es gibt unterschiedliche Wohnsituationen, die für einen Studenten in Frage kommen. Wer alleine wohnt, hat seinen Freiraum und genug Ruhe zum Lernen. Allerdings sind Single-Wohnungen meist verhältnismäßig teuer. Oft vermieten allerdings gerade ältere Mitbürger eine Einliegerwohnung privat: Bei gutem Kontakt ist es manchmal möglich, den Mietpreis zu verringern, wenn der Student im Gegenzug Besorgungen erledigt, die dem Vermieter schwer fallen. Eine Wohngemeinschaft ist trotzdem oft preiswerter und gleichzeitig findet der Student direkt Anschluss an sein neues soziales Umfeld. In jeder Universitätsstadt befinden sich außerdem ein oder mehrere Studentenwohnheime, deren Monatsmiete in der Regel preiswert ist. Diese werden üblicherweise vom Studentenwerk verwaltet. Die Platzvergabe verläuft in verschiedenen Städten unterschiedlich, so wird an manchen Orten strikt nach Warteliste vergeben, während die Studenten woanders den Nachmieter eigenverantwortlich aussuchen dürfen.

Anzeigen für Wohnraum findet man am zuverlässigsten in den lokalen Tageszeitungen, im Internet oder an den Schwarzen Brettern der Universitäten selbst. Speziell im Internet gibt es sowohl Portale, die in ganz Deutschland (Studenten-)Wohnungen anbieten, als auch rein regionale Portale. Es sollte bei den Anzeigen darauf geachtet werden, ob ein Makler bezahlt werden muss. Da gerade das Schwarze Brett der Universität und einschlägige regionale Internetseiten speziell von Studenten hoch frequentiert sind, finden sich hier relativ preisgünstige Wohnungen, die ohne kostspieligen Makler weitervermittelt werden.

Planung des Umzugs

Auf eine LKW Vermietung sollte aufgrund des schmalen Geldbeutels möglichst verzichtet werden, falls das nicht geht, kann man unter anderem auf die Sixt LKW und Transporter zurückgreifen.

Neben einer durchdachten Organisation – unter anderem „platzsparendes Packen“ und „unwichtige Dinge daheim lassen“ – gilt es also, Helfer zu mobilisieren. In erster Linie sind dies meist Verwandte oder Freunde, die sich die Zeit nehmen, unentgeltlich mitzuhelfen. Sind diese verhindert, ist es bei Studenten üblich, eine Suchanzeige ans Schwarze Brett zu hängen oder in der Zeitung/Online zu veröffentlichen. Oft wird anstatt Bargeld ein anderer Gegenwert in Aussicht gestellt wie z.B. eine Kiste Bier oder der ausgediente, aber noch funktionstüchtige Kühlschrank – dem Einfallsreichtum sind hier keine Grenzen gesetzt. Viele Möbelhäuser stellen günstig Umzugswagen zur Verfügung, hier sollte man unbedingt die Preise der verschiedenen Anbieter vor dem Umzug vergleichen. Befindet man sich bereits in einer Universitätsstadt, vermieten auch viele Studentenwerke kleine LKW, die allerdings oft nur an immatrikulierte Studenten abgegeben werden. Dieses Angebot ist in der Regel das preisgünstigste.

Sparmöglichkeiten

Das größte Sparpotential liegt wohl in der Ersteinrichtung der Wohnung. Aus dem voll eingerichteten Elternhaus kommend, müssen sich Studenten oft an wesentlich spartanischeres Mobiliar gewöhnen. Fehlt gerade beim Umzug Geld, kann aber durchaus auf manche Möbelstücke verzichtet werden. So kann eine Matratze auch ohne Bettkasten auf dem Lattenrost auf dem Boden liegen, als Regal oder auch Kleiderschrank dienen beispielsweise vorerst Holzkisten. Je nach Einrichtungstalent lässt sich so auch mit wenig Geld die erste Wohnung attraktiv gestalten oder gar gebrauchten Möbeln. Auch hier können Internet-/Zeitungsanzeigen beim Kauf von gebrauchten, aber völlig intakten Möbeln oder Elektrogeräten behilflich sein.




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Über Sabine Wagner

Sabine Wagner ist Mitglied der immobilo-Redaktion
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