Ein Architektenhaus hat Vor- und Nachteile

8. Februar 2012 | von

Viele Menschen träumen von den eigenen vier Wänden: Ein Haus zu bauen stellt auch heute noch ein Ziel im Leben vieler Verbraucher dar. Eigene vier Wände bedeuten Individualität und Unabhängigkeit. Besonders die Umsetzung von eigenen Wünschen in Bezug auf Aussehen und Ausstattung des eigenen Hauses locken viele Verbraucher in den Bereich Hausbau. Heute gibt es dazu sehr viele Angebote nicht nur von Bauunternehmern, sondern auch von Fertighaus Firmen und anderen Anbietern.

Auch der Bau eines Architektenhauses hat Vor- und Nachteile

Auch der Bau eines Architektenhauses hat Vor- und Nachteile. Foto: istockphoto

Den Traum vom Eigenheim möchten sich viele Deutschen erfüllen. Das Angebot zum Hausbau ist reichhaltig. Soll es ein Architektenhaus sein, ein Fertighaus, ein Massivhaus…die Palette der Auswahlmöglichkeiten ist lang, jede Variante hat seine Vorzüge. Wird Individualität gewünscht und ist der Zeitplan nicht zu dicht, bietet sich der Bau mit Hilfe eines Architekten an. Ein solches Architektenhaus zu bauen erfordert allerdings eine spezifische Planung.

Nicht nur der Architekt muss über Wissen und Fantasie verfügen, sondern auch der Hauseigentümer. Er muss sich schon frühzeitig über vieles im Klaren sein, damit am Ende auch das gewünschte Haus auf ihn wartet. Bereits vom Grundstückskauf an ist der Bauherr als Eigentümer letztlich für alles verantwortlich. Bei der Auswahl des Architekten sollte der Bauherr beachten, ob der Architekt auch in der gewünschten Gemeinde bereits Häuser hat bauen lassen. Dann kennt er sich mit den örtlichen Gegebenheiten aus und weiß bereits, welche formalen Richtlinien bei der Baugenehmigung beachtet werden müssen. Diese sind gemeindeabhängig und können voneinander abweichen. Ein Architektenhaus zu bauen dauert entsprechend länger als ein Fertighaus aufzusetzen. Wer sich bewusst für ein solches Haus entscheidet, nimmt zwar eine längere Bauzeit in Kauf, doch das ist nicht unbedingt negativ.

Während der Bauphasen können immer wieder Entscheidungen neu überdacht werden. Ein Fertighaus ist ein vorgefertigtes Haus und steht in wenigen Tagen an der gewünschten Stelle. Das macht Änderungen und Entscheidungen selten noch möglich. Bevor der Hausherr einen Architekten beauftragt, sollte er Erkundigungen über diesen einholen. Dabei handelt es sich in erster Linie um die persönlichen Fähigkeiten und fachlichen Kompetenzen. Die Honorare sind für Architekten in einer Honorarordnung festgelegt. Als Grundlage der Berechnung gelten die reinen Baukosten, nicht jedoch die Kosten für das Grundstück, Außenanlagen und Einbauten. Da es aber einen Ermessensspielraum in der Honorarordnung gibt, sollte man genau auf die Qualität der Arbeit des Architekten achten.




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