Comeback von Immobilien als Insignien für Sicherheit und Wertstabilität

9. März 2012 | von

Der aktuellen Immobilientrendstudie 2011/2012 der PlanetHome AG zufolge sind Immobilien für die Überzahl der Deutschen seit der Eurokrise immer wichtiger geworden, so der Bericht von immobilien-newsticker.de.

Immobilien sind wieder gefragte Anlageobjekte

Immobilien sind wieder gefragte Anlageobjekte. Foto: istockphoto

Die Unsicherheit an den Aktienmärkten und die Eurokrise haben der Immobilie zu einem Image verholfen, das maßgeblich geprägt ist durch Sicherheit und Stabilität. Rund 58 Prozent der Deutschen haben im Rahmen der aktuellen Immobilientrendstudie der PlanetHome AG, bei der im Zeitraum vom 31. Oktober 2011 bis 8. November 2011 insgesamt 1.176 Personen via Online-Umfrage befragt wurden, angegeben, dass der Themenkomplex Immobilien in den vorangegangenen Monaten zunehmend wichtiger geworden ist.

Umschichtung von Finanzmitteln in Betongold

PlanetHome-Vorstandsmitglied Robert Anzenberger wertet dies als ein Zeichen dafür, dass Immobilien für die Mehrheit der Deutschen sogar zum Synonym für Wertstabilität und Sicherheit schlechthin geworden seien. Weg vom Image der unglamourösen Kapitalanlage, fließe Erspartes nun verstärkt in das Betongold, so Anzenberger. Überdies habe gerade die mäßige Wertentwicklung der vergangenen Jahrzehnte dazu geführt, dass der Immobilienmarkt sich heute als ein sicherer und Potential versprechender Hafen erweist. Nicht nur gelten Immobilien als langfristige Investments, sondern auch als rentable. Zwar haben sich die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland im letzten Jahr um etwa fünf Prozent erhöht, von einer Überhitzung des Immobilienmarktes könne jedoch auch angesichts von Preissteigerungen und günstigen Zinsen für Immobilienkredite nicht gesprochen werden, so der Experte.

Trend zu Neubauten

Weiteres Ergebnis der PlanetHome Studie ist, dass der Trend beim Immobilienkauf zu Neubauten geht. So würden sich rund 49 Prozent der Befragten bei einem anstehenden Immobilienkauf für einen Neubau entscheiden, während lediglich 39 Prozent einen Altbau beziehungsweise eine Bestandsimmobilie wählen würden. Hierzu erläuterte der Experte, wie immobilien-newsticker.de berichtete, dass sich Käufer von Neubauten vor allen Dingen gute Energiewerte und kalkulierbare Risiken versprechen. Für Käufer von Altbauten spielen dagegen meist ganz andere Faktoren eine entscheidende Rolle, so zum Beispiel eine exklusive Lage und maßgeblich auch Wertsteigerungen.




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Über Sabine Wagner

Sabine Wagner ist Mitglied der immobilo-Redaktion
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