Aktuelle Wohntrends: Natürlichkeit ist Trumpf

19. März 2012 | von

Heutige Wohntrend setzen sich nur auf Ästhetik, dem Kunden von heute ist auch etwas anderes wichtig: Natürlichkeit. Nicht nur schön aussehen soll die Inneneinrichtung, sondern bei Produktion und eventueller später Entsorgung die Umwelt geschont werden.

Der Naturlook ist grade beliebter Trend bei der Inneneinrichtung. Foto: Rainer Sturm  / pixelio.de

Der Naturlook ist grade beliebter Trend bei der Inneneinrichtung. Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Das Umweltbewusstsein steigt und der Begriff der Nachhaltigkeit spielt dabei eine besondere Rolle. Er besagt, dass die Umwelt geschont werden soll, in dem nur natürliche Materialien zum Einsatz kommen, die anschließend nicht auf der Müllhalde landen, sondern dem Umweltkreislauf wieder zugeführt werden können.

Das gilt auch im Bereich der aktuellen Wohntrends. Der Weg geht weg vom Kunststoff hin zu natürlichen Materialien wie Massivholz, Glas, Stein oder Leder. Und auch natürliche Stoffe wie Leinen und Filz spielen wieder eine größere Rolle.

Unterstützt wird dieser Trend dadurch, dass diese Materialien heute so hochwertig veredelt werden können, dass sie vom Gebrauchswert her künstlichen Produkten nicht nachstehen müssen. Langlebige Möbel sind wieder gefragt, bei deren Fertigung ebenfalls auf die Schonung der Umwelt geachtet wird.

Noch ein zweiter Aspekt verdient Beachtung: die Farbgebung. Im Trend liegen weiterhin die Naturfarben. Von Beige bis Dunkelbraun reicht die Farbpalette. Dazu kommen die ebenfalls der Natur entlehnten Beerentöne, die gerne mit Silber oder Grau kombiniert werden. Und schließlich erfreuen sich nach wie vor auch weiße Möbel großer Beliebtheit. Aufgepeppt wird der Naturlook durch Kunstdrucke, die entweder die Thematik durch Landschafts- und andere Naturaufnahmen unterstützen, oder gerade durch kräftige Farben entgegenwirken.

Die Rückbesinnung auf die Natur bedeutet aber nicht, dass darunter die heutigen Ansprüche an Mobilität und Flexibilität zurücktreten müssen. Dazu werden beispielsweise die Sitzmöbel einfach auf Rollen gestellt, und schon sind sie beliebig und ohne großen Aufwand verschiebbar. Das ist vor allem dann praktisch, wenn es um offenes Wohnen geht, denn hier wird bewusst auf die Trennung von Küche und Esszimmer oder Esszimmer und Wohnzimmer verzichtet. Auch die kleine Wohnung wird so aufgewertet und bietet optisch mehr Platz.

Nachhaltigkeit – nicht nur das Material spielt da eine Rolle. Auch die Form kann ein wesentlicher Bestandteil gerade bei Möbeln darstellen. Wer sich etwa für Designer-Möbel entscheidet, leistet damit ebenfalls einen Beitrag zur Umwelt. Denn solche Möbel können ihrem Zweck lange Jahre dienen und sind deshalb umweltfreundlicher als Wegwerfware, die man nach einigen Jahren Gebrauch entsorgen muss.




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Über Sabine Wagner

Sabine Wagner ist Mitglied der immobilo-Redaktion
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