KWK-Anlangen Förderung beschlossen

25. Mai 2012 | von

Nach langer Diskussion wurde nun die Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung-Anlagen (KWK) beschlossen. Private Hausbesitzer und Kraftwerksbetreiber können ihre KWK-Anlagen nun stärker fördern, Modernisierungen sollen so erleichtert werden.

Kraft-Wärme-Kopplung-Anlagen (KWK) werden gefördert

Kraft-Wärme-Kopplung-Anlagen (KWK) werden gefördert. Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Seit letztem Jahr wurde über die Förderung von KWK-Anlagen diskutiert, nun steht der Beschluss fest und das Gesetz zur Förderung dieser Anlagen wurde auf den Weg gebracht. Am gestrigen Donnerstag wurde von Union und FDP für das neue Förderungs-Gesetzt verabschiedet, die Grünen stimmten dagegen. Grundsätzlich positiv dem Gesetz gegenüber gestimmt waren SPD und Linke, weshalb sie sich enthielten.

Die Wärmespeicher sollen mit bis zu 30 Prozent gefördert werden, das Maximum liegt bei fünf Millionen Euro. Auch eine Modernisierung und Nachrüstung der Anlagen soll nach dem neuen Gesetz begünstigt werden. Kleine KWK-Anlagen bis 20 KW werden schon seit April gefördert, mit einem Programm, welches vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) verwaltet wird. Die kleinsten Anlagen für Ein- und Zweifamilienhäuser werden mit 1.500 Euro unterstützt, größere Anlagen mit 3.450 Euro.

Förderung für Groß- und Kleinanlagen

Einen wichtigen Punkt bei der Beihilfe stellen die Zuschläge von Netzbetreibern bei der Einspeisung von überschüssigem Strom aus den KWK-Anlagen ins Netz dar, so Focus. Durch das neue Gesetz steigen die Zuschläge um 0,3 Cent je Kilowattstunde. Kleine Anlagen werden somit mit 5,41 Cent pro Kilowattstunde gefördert, Großanlagen mit 0,6 Cent mehr pro Kilowattstunde, diese müssen am nächstem Jahr am Handel mit Emissionsrechten teilnehmen.

Das Ziel, welches durch die Förderung erreicht werden soll, ist, bis 2020 den Anteil der KWK bei der Stromerzeugung auf 25 Prozent zu erhöhen, derzeit liegt er noch bei ungefähr 16 Prozent.




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