Immobilien-News und Themen KW 24-2012

17. Juni 2012 | von

Hat Schlecker Immobilie vor Insolvenz verkauft? Anton Schlecker hat kurz vor seinem Insolvenzantrag offenbar eine millionenschwere Immobilie verkauft, wie ein Sprecher seines Insolvenzverwalters bestätigt hat. Demnach hat der Firmeninhaber der Drogeriemarktkette ein 2,5 Millionen teures Logistik-Zentrum an seine beiden Kinder verkauft. Laut Aussagen des Bürgermeisters vom Pöchlarn, dem Immobilienstandort, liegt der Kaufpreis unter dem eigentlichen Wert. Bisher wird der Vorgang geprüft, es gibt allerdings keine Anzeigen für eine Geldverschiebung mit der die Insolvenz hätte verhindert werden können. [Spiegel]

Preise in München steigen weiter: Dem aktuellen Marktbericht des IVD-Marktvorschugsinstitutes steigen die Preise in Bayern immer weiter an. In München wurden nun neue Höchstwerte erreicht: Reihen- und Einfamilienhäuser sowie Eigentumswohnungen sind so teuer wie nie zuvor. In den Ballungsräumen nahmen die Kaufpreise deutlich mehr zu, als in anderen Regionen Bayerns. In den letzten zwei Jahren waren die Preise für freistehende Einfamilienhäuser in München um gute 23 Prozent gestiegen. [Immobilien-Newsticker]

Suntech: Solarbrache hat keine Zukunft:
Die Solarbrache habe in Deutschland keine Zukunft, so Andrew Beebe, Vertriebsvorstand des weltweit größten Solarkonzerns Suntech aus China. Die Photovoltaik-Industrie hätte in Deutschland langfristig keine Chance, weil es weltweit ein Überangebot in der Solarbranche gibt. In Deutschland müssen immer mehr Solarfirmen Insolvenz anmelden. [Focus]

Bau- und Renovierungsboom: Die Deutschen investieren weiterhin lieber in Immobilien anstatt in Aktien. Das liegt vor allem an günstigen Krediten und den nicht abreißenden Negativnachrichten zur Euro-Krise. Auch die Handwerksfirmen und Baumärkte profitieren, sie haben so volle Auftragsbücher wie lange nicht mehr und die Baumärkte sind gut besucht. Denn wer keine Immobilie kauft, der renoviert und saniert zumindest die vorhandene. Die hohe Nachfrage steigert allerdings auch die Preise. [Finanznachrichten]

Gebäudesanierung von Steuer absetzbar: Einen Teil der Sanierungskosten können Immobilieneigentümer von der Steuer absetzen. Die Regelung gilt nicht für jede Art von Sanierung. Haus- oder Wohnungseigentümer, die ihre Immobilie selbst nutzen, können außergewöhnliche Belastungen bei der Steuer geltend machen. Der Bundesfinanzhof entschied allerdings, normale Instandsetzungs- und Modernisierungsmaßnahmen sowie die Beseitigung von Baumängeln fielen nicht unter eine außergewöhnliche Belastung. Hierunter seien ausschließlich Maßnahmen zur Abwehr konkreter gesundheitlicher Belastung zu verstehen. [Focus]




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