Wochen-Themen | KW 28-2012 Immobilien-News und Themen

15. Juli 2012 | von

Wohnungsmangel in Deutschland: In den Großstädten steigen die Mieten, bezahlbare Wohnungen werden immer seltener. Experten warnen sogar vor einer Wohnungsnot in Deutschland, ab 2017 sollen Berechnungen zufolge bis zu 400.000 Wohnungen fehlen. Bundesbauminister Peter Ramsauer fordert deshalb mehr Engagement im sozialen Wohnungsbau von den Ländern, diese sind weniger begeistert. FDP-Generalsekretär Patrick Döring schlägt eine bessere Verteilung der Mittel und eine Änderung beim Planungsrecht vor, um dem Wohnungsmangel entgegenzuwirken. [Welt]

Düsseldorf ist in NRW am teuersten: Die aktuelle LBS-Studie „Markt für Wohnimmobilien 2012“ ergab, dass Düsseldorf die teuerste Stadt für Häuser in NRW ist. In Nordrhein-Westfalen kostet eine neue Immobilie durchschnittlich 272.000 Euro. Damit ist der Preis um knapp acht Prozent im Vergleich zu 2011 gestiegen. Ein Eigenheim kostet hier im Schnitt 580.000 Euro. Köln und Bonn liegen zwar unter den Düsseldorfer Preisen, ein Einfamilienhaus kostet hier im Schnitt zwischen 365.00 und 385.000 Euro, sie sind aber dennoch deutlich teurer als zum Beispiel in Warstein. Die Grundstückspreise in NRW sind ebenfalls um neun Prozent gestiegen, auch hier liegt Düsseldorf an der Spitze. [Westdeutsche Zeitung]

Zahl der Zwangsversteigerungen sinkt: In Deutschland wurden, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, weniger Immobilien zwangsversteigert. Die Zwangsversteigerungen sanken um 15 Prozent auf 33.200, so die Zahlen des aktuellen Halbjahresberichts des Ratinger Fachverlages Argetra. Als Ursachen vermutet der Verlag die niedrigen Zinsen, die es den Immobilienbesitzern erlauben umzuschulden sowie die Bemühungen der Banken Zwangsversteigerungen zu verhindern. Nur in Bremen konnte Argetra einen Anstieg der Versteigerungen von 1,9 Prozent verzeichnen. [Focus]

Umzug kostet im Schnitt 3 Monatsgehälter: Rund drei Monatsgehälter investieren die circa 4 Millionen Haushalte, die jedes Jahr in Deutschland umziehen. Vor allem die Anschaffung einer neuen Küche ist teuer, doch auch der Möbeltransport und die Renovierung der neuen Immobilie schlagen zu Buche. Das ergab eine aktuelle Umfrage von TNS Infratest und dem Immobilienportal “ImmobilienScout24″. Im Schnitt geben Mieter 1.500 Euro für eine neue Küche aus, Immobilienkäufer hingegen im Schnitt sogar 4.800 Euro. [Immobilien-Newsticker]

Große Mietpreisspanne bei Baumärkten: Die Mietpreisspanne bei Deutschen Baumärkten geht sehr weit auseinander, im Monat bezahlen sie zwischen drei und 13 Euro pro Quadratmeter. Eine aktuelle Erhebung der Bewertungs- und Dienstleistungsgesellschaft DIWG/Stiwa hat einen durchschnittlichen Mietpreis von 7,84 Euro pro Quadratmeter und Monat ergeben. Verantwortlich für die große Spanne zwischen den Mietpreisen sind Faktoren wie Lage, Zustand und Flächenzuschnitt der Gewerbeimmobilie. Ein weiterer Faktor sei, dass die Unternehmen auf der Suche nach immer größeren Objekten wären. [Immobilien Zeitung]




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Über Sabine Wagner

Sabine Wagner ist Mitglied der immobilo-Redaktion
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