Energie | Energieeffizienz Über fünf Millionen Tonnen CO2-Einsparung pro Jahr durch Immobiliensanierung

3. September 2012 | von

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat in einer Studie untersucht, wie die Energieeinsparung durch die Fördermittel des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung vergünstigte KfW-Förderung sich bislang gestalten.

Fast jeder zweite Neubau ist ein KfW-Effizienzhaus, wie eine aktuelle Studie der Kreditanstalt für Wiederbaufbau (KfW) ergab. Die KfW unterstützt mit ihren Förderungsprogrammen energieeffiziente Neubauten und konnte damit für das Jahr 2011 gute Ergebnisse erzielen. Der Studie zufolge haben die von der KfW geförderten Neubauten 2011 zu einer CO2-Einsparung von 540.000 Tonnen geführt. Die Pläne der Bundesregierung sehen vor bis 2020 insgesamt 2,4 Millionen Tonnen CO2 im Jahr bei den privaten Haushalten einzusparen. Die von der KfW Bankengruppe geförderten Neu- und Umbauten erreichten schon 2011 über 20 Prozent dieses Wertes. Insgesamt will die Bundesregierung die Treibhausemmission um rund 40 Prozent verringern. Die KfW-Programme halfen seit 2006 die CO2-Emmission, bei Sanierungen von Wohnungsbestand und bei der kommunalen und sozialen Infrastruktur, um über fünf Millionen Tonnen pro Jahr zu senken.

80.000 Neubauten durch KfW gefördert

Im vergangenen Jahr wurde von der KfW Bankengruppe der Neubau von 80.000 Wohnungen nach Energieeffizienz-Standards finanziert. Außerdem wurde 2011 die energetische Sanierung von rund 200.000 Wohnungen von der KfW gefördert. Damit liegt fast jede zweite neuerrichtete Wohnung in einem KfW-Effizienzhaus. Der Energiebedarf dieser Häuser liegt weit unter den gesetzlichen Grenzen der Energiesparverordnung.

Durch die KfW-Programme wird auch die Umstellung auf nachhaltige Energieversorgung im Allgemeinen gefördert. Der Studie der Bankengruppe zufolge wurden 2011 bei zehn Prozent der Heizungsmodernsierungen Bio-Massekessel verwendet, bei acht Prozent wurde eine Wärmepumpe eingebaut, bei 21 Prozent der Modernisierungsmaßnahmen wurde eine thermische Solaranlage zur Warmwasseraufbereitung verwendet.

Die Zahlen für die geförderten Neubauten liegen höher: Über die Hälfte werden mit Wärmepumpen, zwölf Prozent der Neubauten mit Biomasse beheizt und bei 49 Prozent wurden Solarthermie- und Photovoltaikanlagen eingebaut. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr bei 80 Prozent der geförderten Sanierungsmaßnahmen Wärmeschutzmaßnahmen durchgeführt, dabei lagen die Maßnahmen immer über den geforderten Qualitätsstandards der Energieeinsparverordnung.

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Über Sabine Wagner

Sabine Wagner ist Mitglied der immobilo-Redaktion
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