Gewerbeimmobilien | Bürogemeinschaft Die Büro-Immobilie für die Freiberufler-Kooperationen

18. November 2012 | von
Bürogemeinschaft Bürogemeinschaft: Chance für Selbständige. Foto: Norbert Schollum / PIXELIO

Freiberufler achten heute immer mehr auf ihre finanzielle Situation und behalten die Ausgaben im Blick.

Möglich wird das zum einen durch Kooperationen, zum anderen durch Sparen bei den Fixkosten.
Warum nicht das eine mit dem anderen verbinden und die Kooperation in geteilten Büroräumen starten?

Steigende Mieten in Großstädten

In den meisten Großstädten sind die Mieten steigend, was nicht zuletzt für Freiberufler ein Problem darstellt, schließlich können sie ihre Kunden nicht ständig mit höheren Honoraren konfrontieren, um die eigenen höheren Ausgaben abzufedern. Die Folge wäre nur, dass viele Kunden sich die Konkurrenz einmal genauer ansehen. Was tun? Eine Bürogemeinschaft kann die Lösung sein.

Einst machten es die Journalisten vor, als sie sich zu gemeinsamen Büros zusammenschlossen und fachliche und finanzielle Synergieeffekte nutzten. Wichtig ist, dass die Kooperation sinnvoll ist:
So schließen sich zum Beispiel Bildredakteur und Journalist zusammen, Texter und Grafiker oder Übersetzer und Dolmetscher. Umfassendere Anregungen zum Thema Kooperationen zwischen Freiberufler finden hier.

Bei gemeinsam genutzten Büroräumen können Mieten sowie verbrauchsabhängige Kosten geteilt werden. Dafür lassen sich Fachwissen und Informationsquellen hervorragend teilen, auch dürfte ein umfangreicheres Archiv für Recherchen zur Verfügung stehen.

Vertragliche Regelungen sind wichtig

„Keine Kooperation ohne Vertrag“ sollte das Motto auch in Immobilienangelegenheiten lauten. Ein Partner dürfte der Hauptmieter des Objekts sein und ist damit stets erster Ansprechpartner für andere Mieter und die Hausverwaltung. Damit Streitigkeiten nicht grundsätzlich zulasten des Hauptmieters gehen, sollte innerhalb der Bürogemeinschaft Klarheit herrschen. Wer ist wofür zuständig? Wann sind die Mietanteile zu entrichten? Wie steht es um Ruhezeiten?

Diese und weitere Fragen sollten geklärt und vertraglich festgehalten werden.
Gerade der Punkt der Mietzahlungen ist wichtig. Wenn einer der Partner mit seiner Zahlung im Rückstand ist, führt das schnell zu Diskussionen und Problemen innerhalb der Gemeinschaft.

Wichtig ist bei der Auswahl der Immobilie für die Bürogemeinschaft, dass jeder der Beteiligten ausreichend Platz zur Verfügung gestellt bekommt und seine Bürotüren auch einmal schließen kann.

Autor dieses Beitrags:
Dipl.-Ing. Jürgen Busch




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